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Für die griechische Gebärdensprachgemeinschaft war der Tag vorgestern ein historischer Tag: Anerkennung der Griechischen Gebärdensprache!

Gestern, Donnerstag, 7. September 2017, wurde die Gesetzesvorlage des Ministeriums für Arbeit, Soziale Sicherheit und Sozialfürsorge mit dem Titel „Öffentliche Renten und andere Versicherungsvorschriften, Arbeitnehmerschutz, Rechte von Menschen mit Behinderungen und sonstigen Bestimmungen“ verabschiedet. Das neue Gesetz regelt auch die Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

Im Einzelnen heißt es im Artikel § 65 Abs. 2: „Die griechische Gebärdensprache ist der griechischen Sprache gleichgestellt. Der Staat führt Maßnahmen durch, um die Gebärdensprache zu fördern und alle Kommunikationsbedürfnisse von tauben und schwerhörigen Bürgern zu erfüllen.“

Es war ein großer Sieg für den Griechischen Gehörlosenbund (OMKE) und die ganze Gebärdensprachgemeinschaft in Griechenland. Der Verband (gegründet 1968) kündigt in seiner Pressemitteilung an, sich nicht zurückzulehnen, sondern jetzt um die Umsetzung und um konkrete Schritte wie barrierefreie Medien zu kämpfen.

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