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Nach 30 Jahren Kampf um die Anerkennung der Irischen Gebärdensprache ist sie gestern am Donnerstag, 14. Dezember 2017, vom irischen Unterhaus im Parlament (Dáil Éireann) anerkannt worden.

Das umfassende Gesetz zur Anerkennung der Irischen Gebärdensprache wurde bereits im letzten Jahr am 19. Oktober 2016 vom Oberhaus einstimmig verabschiedet. Die Anerkennung vom Unterhaus „Dáil Éireann“, der wichtigsten Kammer des Parlaments, war der vorletzte Schritt. Nur muss das Gesetz vom irischen Präsident Michael D. Higgins vor Weihnachten unterzeichnet werden.

Nicht nur die sprachliche Anerkennung ist im Gesetz geregelt, sondern auch die gebärdensprachliche Förderung. Die Eltern tauber Kinder werden die staatliche Unterstützung beim Erlernen der Irischen Gebärdensprache bekommen.

Für Brian Crean, der Service Manager von Irish Deaf Society, ist das neue Gesetz ein großer Schritt für die Gebärdensprachgemeinschaft in Irland. Er setzt große Hoffnung auf die Verbesserung der Lebensqualität von 5.000 tauben Menschen in Irland.

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