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Die Hörgeräte mit TV oder Smartphone koppeln, Musik, Telefonate und Ansagen aus dem iPhone direkt in den Hörgeräten empfangen, das Hörerleben komfortabel über eine App steuern… – smarte Hörgeräte bieten nicht nur besseres Hören, sondern auch zahlreiche Zusatzfunktionen.

Doch wie kommen die eigentlich bei potentiellen Kunden an? Antwort liefert aktuell die forsa-Studie „Smartes Hören“, bei der mehr als 600 Probanden moderne Hörgeräte aller Hersteller testen konnten. Das Feedback der Studienteilnehmer zeigt: Für viele Nutzer ist Hörgeräte-Vernetzung mittlerweile ein Muss, die Vorteile neuartiger Konnektivität wogen in ihren Augen sogar schwerer als die traditionell starken Kundenwünsche nach einem möglichst unsichtbaren bzw. einem möglichst preiswerten Hörgerät. Initiiert wurde die forsa-Studie vom Hörgeräte-Hersteller ReSound, der die technologische Entwicklung hin zu smarten Hörgeräten seit Jahren dominiert. Die Studie wurde mit Unterstützung zahlreicher Hörakustik-Fachbetriebe aus ganz Deutschland realisiert.

Im Rahmen der forsa-Studie „Smartes Hören“ wurde nicht nur betrachtet, inwieweit neueste Hörtechnik Schwierigkeiten beim Hören und Verstehen ausgleichen kann. Die mehr als 600 Teilnehmer erhielten die Chance, neben neuesten Hörgeräten aller Marken auch zusätzliche Komponenten für TV, Mobilgerät oder besonders laute Hörumgebungen auszuprobieren. Vor und nach dem zweiwöchigen Alltagstest beantworteten die Probanden einen kurzen Online-Fragebogen.

Wunsch nach smarter Hörgeräte-Vernetzung ist größer als Wunsch nach möglichst unsichtbaren Hörgeräten

Quelle: ReSound

Befragt danach, welche Kriterien für die Hörgeräte ihrer Wahl entscheidend seien, nannten die Probanden insbesondere einen komfortablen Sitz (89 Prozent), einfache Bedienung (83 Prozent), gute Handhabung (81 Prozent) sowie neueste Technik (77 Prozent). Auf Rang fünf der wichtigsten Auswahlkriterien folgte bereits die Hörgeräte-Vernetzung. 59 Prozent der Probanden war wichtig, dass sich die Wunsch-Hörgeräte ohne Kabel mit TV, Musik oder Mobilgerät verbinden lassen. Die neuartigen Möglichkeiten der Konnektivität rangierten somit noch vor den traditionell starken Wünschen von Hörgeräte-Kunden: Möglichst unsichtbare Hörgeräte wünschten sich 54 Prozent der Befragten; 49 Prozent war es wichtig, dass ihre Hörgeräte möglichst preiswert sind.

„Dieses Ergebnis ist für uns eine klare Bestätigung“, so Joachim Gast, Geschäftsführer der GN Hearing GmbH. „Als technologischer Vorreiter bei smarten Hörgeräten engagieren wir uns seit Jahren gemeinsam mit unseren Partnern im Hörakustik-Fachhandel, um hörgeschädigten Kunden neben gutem Hören auch den erheblichen Zusatznutzen neuartiger Hörgeräte-Vernetzung vorzustellen. Die Studie belegt, dass diese neuen Möglichkeiten schon heute den Bedürfnissen der meisten Kunden entsprechen – und dass sich die allgemeine Wahrnehmung technischer Hörhilfen wandelt. Attraktive Zusatzfunktionen helfen, die falsche Scheu vor dem Gang ins Hörakustik-Fachgeschäft und vor dem Tragen sichtbarer Hörgeräte zu mindern.“

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