Schweizer wollen Rundfunkgebühr behalten

Reformdruck bleibt auch

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Bern (dpa) – Gegner und Befürworter hatten dem Tag der Abstimmung mit Spannung entgegen gesehen. Es waren zum Teil erbitterte Diskussionen.

Das Ergebnis des Volksentscheids zur Rundfunkgebühr in der Schweiz war dann aber doch viel klarer, als die einen erhofft und die anderen befürchtet hatten. 71,6 Prozent der Wähler lehnten die Vorlage der Gebührengegner am Sonntag ab. Die Schweizer stehen zur Rundfunkgebühr.

Die überwiegend von den Gebühren finanzierte Rundfunkanstalt SRG – das Schweizer Pendant zu ARD und ZDF – kündigte dennoch umfangreiche Sparrunden und Reformen an. SRG-Generaldirektor Gilles Marchand: «Nun ist der Weg frei für einen Neustart». Nach seinen Angaben sollen künftig mindestens 50 Prozent der Gebühreneinnahmen in Informationsprogramme fließen.

Andreas Kleeb, einer der Verfechter der Gebührenabschaffung, zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden: «Es freut uns, dass jetzt Reformen passieren. Ohne die Initiative wäre alles beim Alten geblieben», sagte er im SRG-Fernsehen.

Auch in Deutschland geht die Debatte weiter.

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