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Hörgeräte-Online-Petition

Bundesadler

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen ..., dass die Bewilligung von Hörgeräten insbesonders für hochgradig schwerhörige Menschen angepasst wird. Es soll bei der Bewilligung technischer Hilfen künftig unterschieden werden zwischen leichter, mittelgradiger, hochgradiger und an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit. Die Bewillgung soll so erfolgen, dass die Teilnahme am gesellschaftlichem Leben, insbesondere am Arbeitsleben in jedem Fall gewährleistet ist."

So steht es in der Online-Petiton von Andrea Behrens auf der Website des Bundestags. Das Schöne an solchen öffentlichen Petitionen ist, dass man sich ihnen anschließen kann. Wenn Sie diese Petition unterstützen wollen, brauchen Sie nur "Petition mitzeichnen" anzuklicken (nachdem Sie sich registriert haben).

Petition: Hilfsmittel/Heilmittel - Anpassung der Festbetragsregelung für Hörgeräte

Protesttag: Hörsturztherapie ? Fehlanzeige!

Hörprobleme

Seit dem 01.04.2009 lehnen die gesetzlichen Krankenkassen jede Art der Hörsturz-Therapie ab. Dagegen protestiert der Verein der Hörgeschädigten Mönchengladbach e.V.

Am Samstag, den 6. Februar 2010 um 15.00 Uhr findet im Anna-Ladener Haus, 1. Stock, Odenkirchenerstr. 5 (hinter der St. Marienkirche) in MG- Rheydt ein HNO-Facharztvortrag zum Thema Hörsturz statt. Referent: Dr. med. Th. Wacker, 2. Vorsitzender des Vereins der Hörgeschädigten e.V.

Hörsturztherapie ? Fehlanzeige!

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Tag der Gehörlosen in Frankfurt

Tag der Gehörlosen in Frankfurt

Eine Vorabankündigung für den 25. September? Tja, die Frankfurter sind schnell. Schließlich wird es dann eine Vielzahl von Veranstaltungen geben, und die Hessen wollen als erste den "Fuß im Türspalt" haben.

Natürlich steht das Programm noch nicht fest, aber mit Workshops, Vorträgen, Kunstausstellung, Infoausstellung und einem Festabend sind die Weichen schon mal gestellt. Und mit dem Motto "Bildung statt Stillstand" liegen sie allemal richtig.

Plakatentwurf-Wettbewerb

GVB

Im nächsten Jahr finden das 7. Berliner Gebärdensprach-Festival und das 6. Kinder- und Jugendgebärdensprachfestival statt. Dafür muss natürlich geworben werden, mit Plakaten. Für beide Festivals hat der Gehörlosenverband Berlin Plakatentwurf-Wettbewerbe ausgeschrieben. Schließlich gibt es genug gehörlose Künstler und künstlerisch Begabte, die solche Plakate entwerfen können, wie z.B. auch bei den Kulturtagen. Also wenn Sie Zeit und Lust haben, machen Sie sich an die Arbeit!

Einsendeschluss ist der 10. Januar 2010.

Protest gegen Streichung der Freifahrt

Behindertenausweis

Der Deutsche Schwerhörigenbund in einer Stellungnahme zu Plänen der baden-württembergischen Regierung, die Freifahrten für Behinderte abzuschaffen:

Die Landesregierung von Baden-Württemberg plant mit einer Initiative über den Bundesrat die kostenlose Nutzung für Menschen mit Behinderungen von Bus und Bahn abzuschaffen. Der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. fordert, dass die Freifahrtenregelung in der jetzigen Form unangetastet bleibt.

Politiker versuchen es halt immer wieder, gerade bei den vermeintlich Schwächsten zu sparen - und haben dabei bisher immer eine Bauchlandung gemacht. Der letzte Versuch ist gerade mal 5 Jahre her: "Wir brauchen barrierefreien Personennahverkehr". Schon damals hatten wir geschrieben: "Da kann man nur hoffen, dass die Bundesländer den gleichen Fehler nicht noch einmal machen!" Manche lernen halt nie dazu! Den Behinderten bleibt nichts weiter übrig, als wieder zu protestieren. Der DSB hat schon mal einen guten Anfang gemacht.

Fehlalarm? Einer Pressemitteilung des Bundestagsabgeordneten Wellenreuther zufolge scheint es so zu sein.

Dazu Stephan Wilke vom DSB:
"Nach unserer Auffassung scheint es ernsthafte Bestrebungen gehabt haben, diese aber durch den Protest der Behindertenverbände die Regierung von Baden-Württemberg zum Rückzug veranlasst hat, und nun versucht es so darzustellen, dass es nicht so gemeint wäre. Sicherlich spielen hier parteitaktische Erwägungen eine Rolle. Unter Fehlalarm verstehen wir etwas anderes." Wir würden uns wünschen, dass es auch entsprechend wiedergegeben wird, dass es sich hier um einen CDU Abgeordneten aus Baden-Württemberg handelt von der Landesregierung der CDU/FDP.

Meinungen zur Aktion 'Wir sind nicht dumm'

WIR SIND NICHT DUMM

Zur Zeit läuft die Plakataktion "Wir sind nicht dumm" (s.u.) in Berlin. Ziel der Aktion ist es, Hörende aufzuklären und Vorurteile zu beseitigen. Aber wird dieses Ziel auch erreicht? Auszubildende KommunikationsasstentInnen haben sich auf den Weg gemacht und Passanten befragt. Natürlich ist das Ergebnis nicht wissenschaftlich abgesichtert. Aber so einige Meinungen zu hören ist schon ganz interessant und aufschlussreich:

Wir können alles, nur nicht hören!

Ich bin nicht dumm

Unter diesem Motto ist vorgestern eine Kampagne mit Großflächenplakaten am Hauptbahnhof in Augsburg gestartet. Sie wird bis Ende des Jahres an den Bahnhöfen fünf weiterer deutscher Großstädte fortgeführt (in Berlin, Hamburg, Köln, München und Stuttgart).

Die Plakatkampagne will mittels provokativer und plakativ gestalteter Aussagen die verbreiteten Vorurteile gegenüber Gehörlosen aufgreifen, Aufmerksamkeit erregen und eine öffentliche Debatte anstoßen. Jedes der verwendeten Vorurteile spricht einen Themen komplex an, wie z.B. "taub = dumm" (bezieht sich auf mangelnde Bildungschancen gehörloser Menschen), "taub = stumm" (bezieht sich auf die Themen Sprache und Kommunikationsprobleme) und "taub = schwach" (bezieht sich auf die Probleme und Hindernisse, mit denen gehörlose Menschen im Alltag konfrontiert werden).

Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie demnächst Riesenplakate sehen. Sie sollen provozieren, aufrütteln und zum Nachdenken anregen.

www.wir-sind-nicht-dumm.de

Presseartikel:
Taub, aber nicht ungehört

Deaf Week in Kenia

Deaf Week in Kenia
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Nele Gabriel macht zur Zeit ein Praktikum an einer Gehörlosenschule in Kenia (s.u.). Ihrem Ziel, Gemeinschaft und Kultur der Gehörlosen dort kennenzulernen, ist sie in der Deaf Week ein ganzes Stück näher gekommen. Was hier am Tag der Gehörlosen mittlerweile schon Tradition hat, dass nämlich Gehörlose in die Öffentlichkeit gehen und über ihre Probleme, aber auch über ihre Sprache und Kultur informieren, war in Kenia eine "Jungfernfahrt". Erstmals in der Geschichte des Landes gingen die Gehörlosen auf die Straße. Nele war dabei und berichtet:

Untertitel-Petition gestartet!

Untertitel-Petition gestartet!

Am 1. Juni 2009 ist der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag in Kraft getreten. In §3 Allgemeine Grundsätze heisst es:

(2) Die Anbieter nach Absatz 1 Satz 1 sollen über ihr bereits bestehendes Engagement hinaus im Rahmen ihrer technischen und finanziellen Möglichkeiten barrierefreie Angebote vermehrt aufnehmen.

Warum SOLLEN ? Sollte da nicht MÜSSEN stehen ? Richtig! Aus diesem Grund haben die Hörgeschädigtenverbände in allen Bundesländer Petitionen eingereicht. Denn die Selbstverpflichtung wurde in den letzten 30 Jahren nicht ernst genommen. Aus diesem Grund beträgt die durchschnittliche Untertitelungsquote nur 10,3 % (Stand April 2009). Gefordert wird eine 100%-Untertitelungspflicht innerhalb 10 Jahre.

Wer keine weitere 30 Jahre warten möchte, bis die Untertitelung auf 20% steigt, darf hier gegen den §3 protestieren: www.untertitel-petition.de

Sign-Dialog-Video über die "Untertitel-Petition" jetzt mit Untertiteln
FDP-Landtagskandidat Tobias Claßen hat gehörlose Eltern und unterstützt die Untertitel-Petition

Buddy-Bären in Pjöngjang

Buddy-Bären
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Der Bär ist das Wappentier von Berlin. Die Buddy Bären werben aber nicht nur für Berlin, sondern sie unterstützen auch Kinder in Not. Durch Versteigerungen sind schon anderthalb Millionen Euro zusammengekommen. Buddy Bären gibt es inzwischen auf allen 5 Kontinenten, sogar in Nordkorea. Dort ist die Situation besondeers schwierig. Robert Grund (gl) bemüht sich, den gehörlosen Kindern dort zu helfen. Am 30.10.2008 hat er für gehörlose Kinder einen Besuch der Buddy Bären in Pjöngjang organisiert. Lesen Sie seinen Bericht:

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