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SignSpeak Logo Award

SIGNSPEAK

Das SignSpeak Konsortium sucht nach einem neuen Logo.

Was ist SignSpeak? Dieses drei Jahre andauernde Projekt, das von der Europäischen Kommission gefördert wird, will das linguistische Verständnis von Gebärdensprachen verbessern und soll schließlich eine Software entwickeln, die in der Lage ist, Gebärdensprache in Text oder Lautsprache umzuwandeln.

Für weitere Informationen und Inspiration: http://www.signspeak.eu

Besonders gehörlose Menschen sollen sich angesprochen fühlen und ihre Logos einsenden, da sie diejenigen sein werden, die von dieser neuen Technologie profitieren werden. Das Logo sollte im Kleinformat (für Briefköpfe etc) sowie im Großformat (für Poster etc.) verwendbar sein. Farblogos müssen auch in Schwarzweiß eingesendet werden.

Die Vorschläge werden vom SignSpeak Konsortium bewertet und die drei besten Designs erhalten € 500, € 350 beziehungsweise € 150 .

Alle Logovorschläge sollten an folgende Email Adresse gesendet werden: info@signspeak.eu
Einsendeschluss: 1. Oktober 2010
 

Umfrage zur Europäischen Gebärdensprach-Uni in Bad Kreuznach

Uni Bad Kreuznach

Die Leute von der Gesellschaft der Europäischen Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach e.V. wollen genau wissen, welche Studienfächer - also nicht nur das Studium zur Gebärdensprache (deaf studies) - erwünscht sind. Ihr Ziel ist, alle üblichen Studienfächer, wie auf jeder anderen Uni auch, in Gebärdensprache anbieten zu können. Also auch Medizin, Kulturwissenschaften, Musik, Jura, BWL, Informatik, Chemie, etc..

Um Tauben auch die Möglichkeit zum Abitur bieten zu können, gibt es auch hierzu eine Umfrage. Gemeinsam mit der Uni soll auch eine Oberschule gegründet werden.

Je umfangreicher das Feedback ist, desto besser. Bitte nehmen Sie teil an der
Umfrage zur Europäischen Gebärdensprach-Uni in Bad Kreuznach

Spenden für die Gebärdensprach-Uni

Uni Bad Kreuznach

Eine Uni aus Privatinitiative zu gründen, das ist ein gewaltiger Kraftakt. Das macht nicht nur viel Arbeit, man braucht auch Geld für Vorbereitung und Organisation. Der neu gegründete Verein ruft deshalb zu einer Spendenaktion auf:

"Liebe Freunde!
Wie Ihr es schon auf unserer HP und Facebook erfahren habt, der notwendige Verein zur Gründung der ersten Europäischen Gebärdensprach-Uni ist inzwischen auch beim Amtsgericht in Bad Kreuznach eingetragen, so dass wir mit der Spendenaktion starten können.
Wir sollen zwar politisch unterstützt und öffentlich gefördert werden, aber wir müssen auch eigenes Geld mitbringen.
Wir müssen als Erstes dieses Grundstück für rund 7 Mio Euro bis Anfang 2011 kaufen.
So ein geeignetes Grundstück kommt so schnell nicht wieder, um eben alle üblichen Fakultäten wie auf einer anderen Universität in Gebärdensprache anbieten zu können, deswegen handelt es sich um eine reelle Chance unseres schon sehr alten Wunsches nach einer barrierefreien Uni.

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Ordner und Mitarbeiter für Türkisparade gesucht

Türkisparade

Am 25.09.2010 findet die Türkisparade zum Gebärdensprachfestival in BERLIN statt! Es wird eine Parade und im Anschluss ein tolles Programm auf der Bühne geben. Dafür werden noch Ordner und Mitarbeiter gesucht!

Ordner und Mitarbeiter sollten mindestens 18 Jahre alt sein! Anmelden unter mitmachen@tuerkisparade.de, alle sind willkommen!
Wenn ihr noch Fragen habt, wendet euch an Yesim und Melanie.

Homepage mit DGS-Video: Türkisparade

Still-Leben Ruhrschnellweg

Ruhrschnellweg

Am 18. Juli 2010 feiern Bürger und Besucher der Metropole Ruhr ein einmaliges Fest der Alltagskulturen, das Still-Leben Ruhrschnellweg, und das mitten auf der Hauptverkehrsader der Region, der A40/B1. Für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 entsteht auf einer Strecke von fast 60 Kilometern aus 20.000 Tischen eine Begegnungsstätte der Kulturen, Generationen und Nationen - die längste Tafel der Welt. Alle sind herzlich willkommen, die Stände von Zeichen setzen! e. V. und GIB ZEIT e. V. zu besuchen. Dort gibt es Informationen über deren Arbeit (Kommunikationsforum Essen, Arbeit mit gehörlosen Kindern und hörenden Eltern etc.) und vieles mehr. Wo die Stände sind, sehen Sie auf diesem Poster:

Vereinsgründung: Europäische Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach

Dr. Ingo Barth

Der Vorstand teilt mit:

"Mit großer Freude möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Versammlung am Samstag, den 26. Juni 2010, in Bad Kreuznach zur Vereinsgründung der „Gesellschaft der Europäischen Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach e.V.“ erfolgreich durchgeführt wurde.

1. Vorsitzender ist Dr. Ingo Barth (gehörlos, Berlin).

Jetzt stehen wir vor einer riesigen Aufgabe, nämlich die Mittel für den Kauf eines ungefähr acht Hektar großen Baugrundstücks auf der ehemaligen amerikanischen Kaserne in Bad Kreuznach zu finden und damit die erste Gebärdensprach-Universität in Europa einzurichten.

Daher möchten wir auch um neue Mitglieder werben. Der Normalbeitrag pro Jahr ist 40 Euro, der ermäßigte Beitrag für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Partner ist 20 Euro und der Beitrag für Firmen, Verbände und andere Personenvereinigungen ist 60 Euro. Auch über jede Spende sowie Kooperationspartner, Förderer und Sponsoren würden wir uns sehr freuen.

Sie können weitere Informationen auch auf unserer neuen Homepage http://sign-lang-uni.eu verfolgen und einen E-Mail-Newsletter abonnieren."

Gebärdensprache in der Regelschule - wie kann das gehen?

Dolmi im Unterricht

Befürworter der Inklusion betonen immer, dass ALLE Kinder in der Regelschule unterrichtet werden sollen. Also auch gehörlose! Aber wie soll das gehen? Sollen alle Lehrer, in deren Klasse ein gehörloses Kind ist, permanent mit Gebärden unterrichten? Wenn sie gleichzeitig für die hörenden Kinder unterrichten, müssten sie LBG benutzen. Also DGS-Dolmis rund um die Uhr im Unterricht einsetzen? Ein teurer Spaß! Und wie sieht es mit den sozialen Kontakten aus? Übersetzen die Dolmis auch in der Pause? Oder lernen alle Schüler DGS? Viele offene Fragen, aber es gibt wohl auch schon Antworten. Die sollen in einem Film dargestellt werden, und der könnte von O2 finanziert werden. Wie das nun wieder geht, erfahren Sie in diesem Newsletter von definitiv-inklusiv:

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Taub ≠ stumm, dumm, schwach

Wir können alles, nur nicht hören

Im letzten Jahr hat das Netzwerk der Gehörlosenstadtverbände e.V. die Aufklärungskampagne "Wir können alles, nur nicht hören" gestartet, die durch eine Plakataktion in allen Großbahnhöfen unterstützt wurde. Dazu gab es Aufklärungsmaterialen, wie zum Beispiel Spielkarten, auf deren einer Seite drei Gebärden und auf der anderen Seite Quizfragen über die Gehörlosenwelt gedruckt sind. Da das Netzwerk Unmengen an Anfragen bekommen hat, waren die Aufklärungsmaterialen innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

Nun sind die Aufklärungsmaterialen wieder eingetroffen und ab sofort wieder frei verfügbar. Wer die Materialen nicht kennt, kann gerne einen Blick auf die Homepage www.wir-sind-nicht-dumm.de werfen und weitere Informationen einholen. Für die Spielkarten wird eine Schutzgebühr von 1 EUR erhoben. Die Flyer und Poster sind frei erhältlich. Nach Bestelleingang wird eine Rechnung per E-Mail zugeschickt, die den Gesamtbetrag (Schutzgebühr, Porto- und Verpackungskosten) darstellt. Nach erfolgreicher Überweisung werden die bestellten Materialen innerhalb von 2 Werktagen verschickt.

ACHTUNG: Die Plakate sind bereits vergriffen. Eine Neubestellung ist zur Zeit nicht vorgesehen.

Hilfe für Gehörlose auf Haiti

Haiti Deaf Relief

Vor fast einem halben Jahr hat sich das katastrophale Erdbeben auf Haiti ereignet. Getroffen hat es natürlich auch Gehörlose - und die meist besonders hart. Unmittelbar nach dem Unglück sind diverse Hilfsaktionen angelaufen, z.B. vom amerikanischen Gehörlosenbund NAD und der Gallaudet University. Je länger solch ein Unglück zurückliegt, desto größer ist aber die Gefahr, dass es allmählich in Vergessenheit gerät.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat das Thema jetzt aufgegriffen und will u.a. den Aufbau zerstörter Gehörlosenschulen unterstützen. Aus diesem Grunde hat er jetzt einen Spendenaufruf gestartet. Sie finden ihn, samt DGS-Video, auf der Website des DGB.

SIGN IN MAGDEBURG - Gehörlose Studierende an die Hochschule!

Sign In Magdeburg

Doppeldeutigkeiten und Wortspiele sind etwas Schönes! StudentInnen des Studiengangs Gebärdensprachdolmetschen haben ihr Projekt so genannt: SIGN IN MAGDEBURG. Das hat zwei Bedeutungen: 1. Gebärde in Magdeburg! und 2. Schreibe dich ein in Magdeburg! Beides ist gemeint. Die Studierenden wollen Gehörlose ermuntern, in Magdeburg zu studieren. Eigentlich auch naheliegend, wo dort doch Dolmis ausgebildet werden. ;-) Sie schreiben:

Hat nicht jeder ein Recht auf ein Studium, um sich seinen Traumberuf zu verwirklichen?

Diese Frage stellten wir, Studierende des Faches Gebärdensprachdolmetschen an der HS Magdeburg-Stendal (FH) uns, als wir von den schwierigen Studienmöglichkeiten gehörloser Menschen in Deutschland erfuhren. Mit unserem Projekt "Sign In Magdeburg" (SIM) wollen wir gehörlosen und schwerhörigen Studieninteressierten einen barrierefreien Weg ins Studium ermöglichen. Nähere Informationen findet Ihr unter www.sgw.hs-magdeburg.de/sim. Schaut es euch an und meldet Euch schnell! Wir freuen uns auf Informationen, Unterstützung und vor allem über Studieninteressierte!!
SIGN IN!

Inklusion – ein Straßenfest für alle

ProGymnasium

Am kommenden Sonntag, dem 09. Mai 2010, präsentiert der Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderung der Stadt Bergisch Gladbach im Rahmen der Gesundheitsmesse des Evangelischen Krankenhauses seine Arbeit. Zusätzliche präsentieren zahlreiche Aussteller aus dem Gesundheitsbereich Ihre Angebote und laden zu Mitmachangeboten ein.

Auch das Hörmobil ist an diesem Tag hier zu finden. Jedermann kann hier sein Gehör testen lassen. Am Stand von PRO Hör- und Sprachgeschädigte kann die mobile Funk-Mikrophon-Kommunikationsanlage ausprobiert werden. Die Veranstaltung beginnt mit einem Einführungsgottesdienst um 10:00 Uhr. Auf der Bühne des Evangelischen Krankenhauses und in der Villa Zanders gibt es zahlreiche Darbietungen, auch von und für Menschen mit Behinderungen.

Eine Gebärdensprachdolmetscherin begleitet die Veranstaltung.

Türkisparade in Berlin

Türkisparade

Der Gehörlosenverband Berlin organisiert am 25. September neben dem Gebärdensprachfestival auch die Türkisparade:

Nach dem Vorbild des Christopher-Street-Day oder des Karneval der Kulturen soll die Türkisparade ebenfalls eine Parade mit Demonstrations-Charakter sein, die sich bestimmten Zielen widmet:

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Menschenkette in Berlin

Der Gehörlosenverband Berlin ruft für den 5. Mai zu einer großen Menschenkette auf:

Anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen rufen wir gemeinsam zu einer Menschenkette unter dem Motto „Inklusion - Dabei sein von Anfang an“ auf.

Mit der Weitergabe eines Lichtes verbinden wir symbolisch das Brandenburger Tor mit dem Deutschen Bundestag und wollen der Politik den Weg zur Inklusion weisen.

Wann? Mittwoch, den 5. Mai 2010, von 11:30 Uhr - 12:30 Uhr
Wo? vom Brandenburger Tor (Platz des 18. März) zum Reichstagsgebäude

Umfrage: Entschuldigung für Unterdrückung der Gebärdensprache?

Unterdrückung der Gebärdensprache

Sollen sich die Gehörlosenschulen heute offiziell dafür entschuldigen, dass sie die Gebärdensprache damals auf diskriminierende Weise verboten haben?

Peter Hemmi, der bekannte Schweizer Filmemacher und Herausgeber der Schweizerischen Gehörlosenzeitung "Visuell Plus", ist der Meinung, dass es höchste Zeit ist für solche eine Entschuldigung. Natürlich sind nicht die heutigen Gehörlosenlehrer verantwortlich für das, was ihre Vorgänger getan haben. Aber für die Schulen als Institutionen sind Entschuldigungen längst überfällig. Die Direktion der holländischen Institution Effatha hat das immerhin schon vor Jahren fertiggebracht (s.u.)

Peter hat jetzt eine Umfrage gestartet:

Sollen sich die Gehörlosenschulen heute offiziell dafür entschuldigen, dass sie die Gebärdensprache damals auf diskriminierende Weise verboten haben?

Hier können Sie mit einem Klick Ihre Meinung sagen - nachdem Sie sich registriert haben!

Hörgeräte-Online-Petition

Bundesadler

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen ..., dass die Bewilligung von Hörgeräten insbesonders für hochgradig schwerhörige Menschen angepasst wird. Es soll bei der Bewilligung technischer Hilfen künftig unterschieden werden zwischen leichter, mittelgradiger, hochgradiger und an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit. Die Bewillgung soll so erfolgen, dass die Teilnahme am gesellschaftlichem Leben, insbesondere am Arbeitsleben in jedem Fall gewährleistet ist."

So steht es in der Online-Petiton von Andrea Behrens auf der Website des Bundestags. Das Schöne an solchen öffentlichen Petitionen ist, dass man sich ihnen anschließen kann. Wenn Sie diese Petition unterstützen wollen, brauchen Sie nur "Petition mitzeichnen" anzuklicken (nachdem Sie sich registriert haben).

Petition: Hilfsmittel/Heilmittel - Anpassung der Festbetragsregelung für Hörgeräte

Protesttag: Hörsturztherapie ? Fehlanzeige!

Hörprobleme

Seit dem 01.04.2009 lehnen die gesetzlichen Krankenkassen jede Art der Hörsturz-Therapie ab. Dagegen protestiert der Verein der Hörgeschädigten Mönchengladbach e.V.

Am Samstag, den 6. Februar 2010 um 15.00 Uhr findet im Anna-Ladener Haus, 1. Stock, Odenkirchenerstr. 5 (hinter der St. Marienkirche) in MG- Rheydt ein HNO-Facharztvortrag zum Thema Hörsturz statt. Referent: Dr. med. Th. Wacker, 2. Vorsitzender des Vereins der Hörgeschädigten e.V.

Hörsturztherapie ? Fehlanzeige!

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Tag der Gehörlosen in Frankfurt

Tag der Gehörlosen in Frankfurt

Eine Vorabankündigung für den 25. September? Tja, die Frankfurter sind schnell. Schließlich wird es dann eine Vielzahl von Veranstaltungen geben, und die Hessen wollen als erste den "Fuß im Türspalt" haben.

Natürlich steht das Programm noch nicht fest, aber mit Workshops, Vorträgen, Kunstausstellung, Infoausstellung und einem Festabend sind die Weichen schon mal gestellt. Und mit dem Motto "Bildung statt Stillstand" liegen sie allemal richtig.

Plakatentwurf-Wettbewerb

GVB

Im nächsten Jahr finden das 7. Berliner Gebärdensprach-Festival und das 6. Kinder- und Jugendgebärdensprachfestival statt. Dafür muss natürlich geworben werden, mit Plakaten. Für beide Festivals hat der Gehörlosenverband Berlin Plakatentwurf-Wettbewerbe ausgeschrieben. Schließlich gibt es genug gehörlose Künstler und künstlerisch Begabte, die solche Plakate entwerfen können, wie z.B. auch bei den Kulturtagen. Also wenn Sie Zeit und Lust haben, machen Sie sich an die Arbeit!

Einsendeschluss ist der 10. Januar 2010.

Protest gegen Streichung der Freifahrt

Behindertenausweis

Der Deutsche Schwerhörigenbund in einer Stellungnahme zu Plänen der baden-württembergischen Regierung, die Freifahrten für Behinderte abzuschaffen:

Die Landesregierung von Baden-Württemberg plant mit einer Initiative über den Bundesrat die kostenlose Nutzung für Menschen mit Behinderungen von Bus und Bahn abzuschaffen. Der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. fordert, dass die Freifahrtenregelung in der jetzigen Form unangetastet bleibt.

Politiker versuchen es halt immer wieder, gerade bei den vermeintlich Schwächsten zu sparen - und haben dabei bisher immer eine Bauchlandung gemacht. Der letzte Versuch ist gerade mal 5 Jahre her: "Wir brauchen barrierefreien Personennahverkehr". Schon damals hatten wir geschrieben: "Da kann man nur hoffen, dass die Bundesländer den gleichen Fehler nicht noch einmal machen!" Manche lernen halt nie dazu! Den Behinderten bleibt nichts weiter übrig, als wieder zu protestieren. Der DSB hat schon mal einen guten Anfang gemacht.

Fehlalarm? Einer Pressemitteilung des Bundestagsabgeordneten Wellenreuther zufolge scheint es so zu sein.

Dazu Stephan Wilke vom DSB:
"Nach unserer Auffassung scheint es ernsthafte Bestrebungen gehabt haben, diese aber durch den Protest der Behindertenverbände die Regierung von Baden-Württemberg zum Rückzug veranlasst hat, und nun versucht es so darzustellen, dass es nicht so gemeint wäre. Sicherlich spielen hier parteitaktische Erwägungen eine Rolle. Unter Fehlalarm verstehen wir etwas anderes." Wir würden uns wünschen, dass es auch entsprechend wiedergegeben wird, dass es sich hier um einen CDU Abgeordneten aus Baden-Württemberg handelt von der Landesregierung der CDU/FDP.

Meinungen zur Aktion 'Wir sind nicht dumm'

WIR SIND NICHT DUMM

Zur Zeit läuft die Plakataktion "Wir sind nicht dumm" (s.u.) in Berlin. Ziel der Aktion ist es, Hörende aufzuklären und Vorurteile zu beseitigen. Aber wird dieses Ziel auch erreicht? Auszubildende KommunikationsasstentInnen haben sich auf den Weg gemacht und Passanten befragt. Natürlich ist das Ergebnis nicht wissenschaftlich abgesichtert. Aber so einige Meinungen zu hören ist schon ganz interessant und aufschlussreich:

Wir können alles, nur nicht hören!

Ich bin nicht dumm

Unter diesem Motto ist vorgestern eine Kampagne mit Großflächenplakaten am Hauptbahnhof in Augsburg gestartet. Sie wird bis Ende des Jahres an den Bahnhöfen fünf weiterer deutscher Großstädte fortgeführt (in Berlin, Hamburg, Köln, München und Stuttgart).

Die Plakatkampagne will mittels provokativer und plakativ gestalteter Aussagen die verbreiteten Vorurteile gegenüber Gehörlosen aufgreifen, Aufmerksamkeit erregen und eine öffentliche Debatte anstoßen. Jedes der verwendeten Vorurteile spricht einen Themen komplex an, wie z.B. "taub = dumm" (bezieht sich auf mangelnde Bildungschancen gehörloser Menschen), "taub = stumm" (bezieht sich auf die Themen Sprache und Kommunikationsprobleme) und "taub = schwach" (bezieht sich auf die Probleme und Hindernisse, mit denen gehörlose Menschen im Alltag konfrontiert werden).

Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie demnächst Riesenplakate sehen. Sie sollen provozieren, aufrütteln und zum Nachdenken anregen.

www.wir-sind-nicht-dumm.de

Presseartikel:
Taub, aber nicht ungehört

Deaf Week in Kenia

Deaf Week in Kenia
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Nele Gabriel macht zur Zeit ein Praktikum an einer Gehörlosenschule in Kenia (s.u.). Ihrem Ziel, Gemeinschaft und Kultur der Gehörlosen dort kennenzulernen, ist sie in der Deaf Week ein ganzes Stück näher gekommen. Was hier am Tag der Gehörlosen mittlerweile schon Tradition hat, dass nämlich Gehörlose in die Öffentlichkeit gehen und über ihre Probleme, aber auch über ihre Sprache und Kultur informieren, war in Kenia eine "Jungfernfahrt". Erstmals in der Geschichte des Landes gingen die Gehörlosen auf die Straße. Nele war dabei und berichtet:

Untertitel-Petition gestartet!

Untertitel-Petition gestartet!

Am 1. Juni 2009 ist der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag in Kraft getreten. In §3 Allgemeine Grundsätze heisst es:

(2) Die Anbieter nach Absatz 1 Satz 1 sollen über ihr bereits bestehendes Engagement hinaus im Rahmen ihrer technischen und finanziellen Möglichkeiten barrierefreie Angebote vermehrt aufnehmen.

Warum SOLLEN ? Sollte da nicht MÜSSEN stehen ? Richtig! Aus diesem Grund haben die Hörgeschädigtenverbände in allen Bundesländer Petitionen eingereicht. Denn die Selbstverpflichtung wurde in den letzten 30 Jahren nicht ernst genommen. Aus diesem Grund beträgt die durchschnittliche Untertitelungsquote nur 10,3 % (Stand April 2009). Gefordert wird eine 100%-Untertitelungspflicht innerhalb 10 Jahre.

Wer keine weitere 30 Jahre warten möchte, bis die Untertitelung auf 20% steigt, darf hier gegen den §3 protestieren: www.untertitel-petition.de

Sign-Dialog-Video über die "Untertitel-Petition" jetzt mit Untertiteln
FDP-Landtagskandidat Tobias Claßen hat gehörlose Eltern und unterstützt die Untertitel-Petition

Buddy-Bären in Pjöngjang

Buddy-Bären
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Der Bär ist das Wappentier von Berlin. Die Buddy Bären werben aber nicht nur für Berlin, sondern sie unterstützen auch Kinder in Not. Durch Versteigerungen sind schon anderthalb Millionen Euro zusammengekommen. Buddy Bären gibt es inzwischen auf allen 5 Kontinenten, sogar in Nordkorea. Dort ist die Situation besondeers schwierig. Robert Grund (gl) bemüht sich, den gehörlosen Kindern dort zu helfen. Am 30.10.2008 hat er für gehörlose Kinder einen Besuch der Buddy Bären in Pjöngjang organisiert. Lesen Sie seinen Bericht:

Rauchmelder-Preisaktion bei deafbild

deaf bild Aktion

In letzter Zeit gingen Meldungen durch die Presse, dass Gehörlose bei Hausbränden ums Leben gekommen sind (Hausbrand: Wieder 2 Tote!) (Sprach- und hilflos bei Hausbrand?). Geeignete Rauchmelder hätten sicherlich in vielen Fällen Leben retten können. Aber mit "hätte ... können" ist niemandem geholfen. Man muss wirklich etwas TUN! Also gehörlosen-geeignete Rauchmelder kaufen und einbauen!

deafbild.de und Firma Hörhelfer haben eine gemeinsame Aktion gestartet. Sie können Rauchmelder plus Blitzlampe plus Vibrationskissen jetzt 15% billiger bekommen. Das ist zwar immer noch nicht gerade billig, und leider zahlen nicht alle Krankenkassen. Aber so viel sollte Ihnen Ihr Leben und das Ihrer Lieben wert sein!

Rauchmelder-Preisaktion bei deafbild

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