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Mehr Zeit! Vom Selbstmanagement zum Büromanagement

Hebis

HeBIS, das Hessische BibliotheksInformationsSystem, bietet den Kurs "Mehr Zeit! Vom Selbstmanagement zum Büromanagement" am 15. + 16.11. in der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main an. Zu diesem Kurs hat sich eine gehörlose Teilnehmerin angemeldet. HeBIS hat daher weitere Plätze für gehörlose Teilnehmer reserviert. Zum einen, weil ja ohnehin Dolmis da sind, und zum anderen, weil man davon ausgeht, dass es für "zwei oder mehr gehörlose Teilnehmer bei den Diskussionen in Kleingruppen vermutlich effektiver und interessanter ist, wenn sie sich untereinander austauschen können." Wohl wahr!

Nähere Informationen zum Kurs finden Sie unter: Mehr Zeit! Vom Selbstmanagement zum Büromanagement

Gehörlos = arbeitslos? Das muss nicht so sein!

IFD Hamburg

Viele Hörgeschädigte in Hamburg kennen schon das BFW-Vermittlungskontor, weil sie mit seiner Unterstützung in Arbeit gekommen sind. Viele andere aber kennen es noch nicht….
Das BFW-Vermittlungskontor hat ein breites Angebot für Menschen mit Hörschädigung (Gehörlose, Schwerhörige, Spätertaubte), die wieder in Arbeit kommen möchten oder sich weiterqualifizieren möchten, z.B. im gewerblich-technischen oder kaufmännischen Bereich. Die Kosten für die Maßnahmen übernimmt die Agentur für Arbeit, das Job-Center oder der Rentenversicherungsträger.

Claudia Eggert-Kruppa, Personalberaterin für Hörgeschädigte mit DGS-Kompetenz:
"Was wir individuell für Sie tun können, klären wir im persönlichen Gespräch. Sprechen sie uns an!"

BFW Vermittlungskontor GmbH
IntegrationsFachdienst Hamburg für Menschen mit Körper- und Sinnesbehinderung
August-Krogmann-Str. 52, 22159 Hamburg
Telefon: 040 64581-1658, Telefax: 040 64581-1577

E-Mail: eggert-kruppa@bfw-vermittlungskontor.de
Internet: www.ifd-hamburg.de

Friedländer-Schule sucht 1-2 Lehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache für gehörlose Migranten

Logo der Friedländer-Schule

Um ihr Angebot für gehörlose Migranten zu erweitern, sucht die Friedländer-Schule eine DaZ-Lehrkraft, die vom BAMF zugelassen ist (bzw. DaF studiert hat) und die Gebärdensprache beherrscht.

Infoveranstaltung zum Thema 'Arbeitsrecht für schwerbehinderte hörgeschädigte Menschen'

HFH

Herr Gollnick vom Integrationsamt gibt Informationen, z. B. zum Thema Abmahnung, Probezeit, Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen, Urlaubsantrag, Krankmeldung.

Sie als hörgeschädigter Arbeitnehmer oder Arbeitsuchender haben die Möglichkeit, sich zu informieren und Fragen zu stellen.

Herr Gollnick spricht in Lautsprache. Der Vortrag wird von Gebärdensprachdolmetschern in DGS übersetzt. Eine Ringschleife für schwerhörige Menschen ist vorhanden.

Der Vortrag kostet 2,00 €.
Wann: 15.09.2010 um 18.00 Uhr (Dauer ca. 1 œ Stunden)
Wo: Region Hannover, Raum N002, Hildesheimer Str. 18, 30169 Hannover

Hilfe für hörgeschädigte Menschen in Niedersachsen e.V.

Kampf gegen Missverständnisse

Kai Wehner

Vor einer Woche berichtete die "Kreiszeitung" darüber: "Kai Wehner ist gehörloser Arbeitsberater – bundesweit der einzige beim Integrationsfachdienst". Das ist schon eine kleine Sensation. Und natürlich ist Kai als Betroffener nah dran an den Problemen seiner Klienten. Ob allerdings die laut- und schriftsprachlichen Probleme Gehörloser die einzigen oder gar wichtigsten sind? Dummerweise hatte auch der Verfasser des Artikels sprachliche Probleme. Er benutzte zwar ganz korrekt den Begriff "gehörlos", in der Bildunterschrift tauchte dann aber doch die "Taubstummensprache" auf. Tja, auch Journalisten befinden sich wohl im "Kampf gegen Missverständnisse". Bloggerin Jule hat deshalb für Journalisten einige NoGo's und Go's zusammengestellt.

Kreiszeitungsartikel Kampf gegen Missverständnisse

Podiumsdiskussion 'Arbeitsassistenz'

Podiumsdiskussion

Vertreter der verschiedene Parteien und Vertreter des Landschaftsverbands Rheinland möchten bei der Diskussion das Thema Arbeitsassistenz genauer beleuchten und die Meinung der Fachleute einholen. Eines unserer Ziele ist es den Zugang zu Information sicherzustellen. Welche Gesetzesänderungen und -neuerungen sorgen wie für Barrierefreiheit und Chancengleichheit, z.B. bei beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten?

Gehörlose Heilerziehungspfleger machen Abschluss

Taube Heilerziehungspfleger
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Erste taube Heilerziehungspfleger Deutschlands haben Ausbildung abgeschlossen

Zum ersten Mal haben neun Taube an der Gotthilf-Vöhringer-Schule in Wilhelmsdorf eine Ausbildung zum/r Heilerziehungspfleger/in absolviert.(Der nächste Ausbildungsgang beginnt im September 2011, s.u.)

Die Studierenden, die aus ganz Deutschland kamen, haben zwei Jahre theoretischen Unterricht und ein Praxisjahr in einer Einrichtung mit Abschlussprüfungen gemeistert. Fast alle haben ein Stellenangebot oder werden von ihrer Praxisstelle übernommen. Meist werden sie in Arbeitsfeldern eingesetzt, die Kompetenzen in Gebärdensprache erfordern und in denen ihre Taubheit von Vorteil ist.

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Die DEAF AKADEMIE® bietet zwei Seminare an

Thomas Worseck

Die DEAF AKADEMIE® bietet zwei Seminare in Hamburg an:

vom 8. bis 11. November 2010 ein 4-Tage-Intensiv-Seminar „Grundlagen der BUCHFÜHRUNG für gehörlose und schwerhörige Menschen“ und

vom 7. bis 10. Dezember 2010 ein 4-Tage-Intensiv-Seminar „Barrierefreiheit am Arbeitsplatz für gehörlose und schwerhörige Menschen“ (Hilfen kennen, beantragen und optimal einsetzen).

Weitere Informationen finden Sie unter www.dvgss.de.

ÖGS-Dolmetscher/-innen gesucht

GESTU

Der Modellversuch „gehörlos erfolgreich studieren an der TU Wien“ (GESTU) (s.u.) hat die Barrierefreiheit für gehörlose Studierende zum Ziel. Erstmals soll in Österreich eine grundsätzliche Struktur geschaffen werden, um für gehörlose Studierende das Studium zu ermöglichen bzw. zu erleichtern. Einen wesentlichen Beitrag dafür leistet der Einsatz von qualifizierten Gebärdensprachdolmetscher/-innen.

Daher ist das Projekt GESTU auf der Suche nach ÖGS-Dolmetscher/- innen, die im ersten Semester noch auf Honorarbasis arbeiten, mittelfristig aber angestellt werden könnten.

Arbeitsassistenz in Frankfurt gesucht

Gehörlosen- und Schwerhörigen- Stadtverband Frankfurt am Main e.V.

Der Gehörlosen- und Schwerhörigen- Stadtverband Frankfurt am Main e.V. sucht ab sofort eine Arbeitsassistenz (m/w) in Teilzeit (ca. 10-20 Stunden wöchentlich).

Diakonie Karlsruhe sucht Dipl.-Sozialarbeiter/pädagogen (w/m)

Diakonie Karlsruhe

Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirchenbezirke im Landkreis Karlsruhe sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Sozialberatung von hörbehinderten Menschen in der Region, zunächst befristet bis zum 31.12.2011, eine/ einen Dipl.-Sozialarbeiter/pädagogen (w/m).
 

DASA-Führungen in Gebärdensprache durch die Ausstellung 'Erlebnis Arbeitswelt'

DASA-Führung

Einmal im Monat bietet die DASA in Dortmund eine FÜhrung für Gehörlose und Schwerhörige an. Dabei gibt es anschauliche Informationen über die Arbeitswelt-Ausstellung. In zwölf Erlebnisbereichen geht es um Arbeit und ihren Stellenwert in der Gesellschaft von gestern, heute und morgen. Wie es ist, am Stahlofen zu arbeiten, was man täglich seinem Rücken im Büro zumutet oder wie künftige Visionen von guter Arbeit aussehen, vermittelt die DASA anschaulich.

Die Führungen finden immer sonntags von 13.30 Uhr bis 15 Uhr statt. Die Termine für das zweite Halbjahr 2010:
25. Juli, 29. August, 26. September, 31. Dezember, 28. November und 19. Dezember.

Es entstehen lediglich Kosten für den Eintritt in die DASA.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung im DASA-Terminbüro per E-Mail unter besucherdienst-dasa@baua.bund.de nötig.

Gehörlosenverband Hamburg e.V. sucht eine Verwaltungskraft

Logo GVHH

Der Gehörlosenverband Hamburg e.V. sucht zum 1. September 2010 eine Verwaltungskraft (m/w) in Teilzeit (35 Stunden).

Bewerbungsschluss ist der 06.08.2010.


Moritz sucht DRINGEND pers. AssistentIn

Moritz

"Ich bin Moritz!
Leider habe ich noch keine neue Begleitung gefunden (s.u.), daher melde ich mich nun noch einmal. Ich brauche vom 01.09.2010 bis einschließlich 08.07.2011 eine neue persönliche Assistentin, darf auch ein Mann sein. Die Betreuung umfasst die gesamte Zeit während meines Aufenthaltes in der Schule des Landesbildungszentrums in Hildesheim sowie die Begleitung im Schulbus. Ihre wöchentliche Arbeitszeit würde 32 Stunden betragen und wird über ein persönliches Budget in Höhe von 1.300 Euro Brutto im Monat finanziert. Die Zusage der Finanzierung liegt schon vor, so dass es hier keine Schwierigkeiten mehr gibt. Sie sollten aber gut Deutsche Gebärdensprache können, denn ich bin gehörlos! Sie sollten aus dem Raum Hannover oder Hildesheim kommen, denn ich gehe wie bereits oben erwähnt in Hildesheim auf die Gehörlosenschule und ab Sommer in die zweite Klasse.

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GINKO - Umfrage zur Arbeitswelt

GINKO

Seit Anfang Juli läuft eine Umfrage, die sich an alle hörgeschädigten Menschen (ab 16 Jahren) in Deutschland richtet. Mit dieser Umfrage soll herausgefunden werden, wie die Situation gehörloser und schwerhöriger Menschen in der Arbeitswelt aussieht. Ziel: Mehr Menschen mit Hörminderung sollen eine passende Arbeit finden.

Das Projekt heißt GINKO und basiert auf einer Zusammenarbeit der "Forschungsstelle zur Rehabilitation von Menschen mit kommunikativer Behinderung (FST e.V.) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg" mit dem Deutschen Gehörlosen-Bund und dem Deutschen Schwerhörigenbund.

Unter www.ginko-umfrage.de kann man an der Umfrage teilnehmen. Alle Inhalte und Fragen gibt es dort auch als Gebärdensprach-Filme.

WohnheimleiterIn auf Rügen gesucht

Sonderpädagogisches Zentrum Putbus

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht das Sonderpädagogische Zentrum für mehrfachbehinderte hörgeschädigte Menschen in Putbus auf Rügen für die Leitung des Wohnheims eine pädagogische Fachkraft.

Das Wohnheim des Sonderpädagogischen Zentrums Putbus bietet Platz für 56 mehrfachbehinderte hörgeschädigte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Derzeit beschäftigt die Herbert Feuchte Stiftungsverbund gemeinnützige GmbH in diesem Wohnheim 31 MitarbeiterInnen.

Der/die WohnheimleiterIn sollte über ein abgeschlossenes Hochschulstudium und mehrjährige Berufs- bzw. Führungserfahrungen verfügen. Vorausgesetzt werden selbstverständlich auch DGS-Kenntnisse - oder zumindest die Bereitschaft, sie zu erwerben.

Neues Gebärdenbuch: Gebärden am Arbeitsplatz

Gebärden am Arbeitsplatz
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Wolfgang Schinmeyer hat ein neues Gebärdenbuch herausgegeben:"Gebärden am Arbeitsplatz".

Aus dem Vorwort:
"Wenn ein neuer Kollege in die Firma kommt, der gehörlos ist, ist es verständlicherweise erstmal schwierig und eventuell unangenehm, mit ihm in Kontakt zu kommen. Dieses Gebärdenbuch soll den Umgang und die Kommunikation von hörenden und gehörlosen Kollegen unterstützen und erleichtern und für beide das Miteinander angenehmer machen."

Gebärdenbuchverlag Wolfgang Schinmeyer

Gehörlose im Job - Karriere jenseits der Stille

Judith Hartmann

Vor zwei Jahren wurde Judith Hartmann als gehörlose Rechtsanwältin in Hamburg vereidigt (s.u.). Bis heute ist sie die einzige Gehörlose, die das geschafft hat. Auch Benjamin Piwko hat einen eher außergewöhnlichen Beruf. Er ist Kampfsporttrainer und betreibt eine eigene Kampfsportschule.

Gestern berichtete SPIEGELonline ausführlich über die beiden, über ihren ganz persönlichen Werdegang. Natürlich kommen dabei auch allgemeine Gehörlosen-Themen zur Sprache. Und angehängt ist sogar ein kleines Gebärden-Quiz.

Gehörlose im Job - Karriere jenseits der Stille

Gehörloser im BMW-Werk in China

David Herb mit chinesischem Kollegen

Am 4. Februar hat David Herb seine Ausbildung bei BMW in München abgeschlossen. Seit dem 1. März arbeitet David im BMW-Werk Shenyang in China. Das besondere: David ist gehörlos. Das hat ihn nicht daran gehindert, neue Herausforderungen zu suchen – und mit Hilfe seiner Jugend- und Auszubildendenvertretung die Geschäftsleitung davon zu überzeugen: “Ja. Ich kann das.”
Zwei Jahre bleibt David nun in China. Über seine Erfahrungen schreibt er in einem
Blog, unterstützt von der metallzeitung – der Mitgliederzeitschrift der IG Metall, die David in seinen ersten Wochen begleitet.

Die metallzeitung hat auch einen Bericht über David veröffentlicht:

Weiterbildung zum Netzwerkadministrator

damago

Die damago GmbH hat eine auf die Bedürfnisse von Gehörlosen zugeschnittene und von der Arbeitsagentur geförderte Weiterbildung entwickelt. Die Seminare finden in Deutscher Gebärdensprache statt: Der Unterricht des IT-Trainers wird durch Gebärdensprachdolmetscher übersetzt. Auch die eingesetzte Medientechnik ist auf die besonderen Voraussetzungen der Weiterbildung abgestimmt.

Die Weiterbildung zum zertifizierten Microsoft-Administrator (MCSE 2003) richtet sich an arbeitsuchende gehörlose IT-Spezialisten und trägt der wachsenden Nachfrage nach zertifizierten Fachkräften Rechnung. Der Lehrstoff unterscheidet sich nicht vom Lehrstoff einer Weiterbildung für Nicht-Gehörlose. Dies erhöht die Akzeptanz auf dem Markt bzw. bei potentiellen Arbeitgebern.

Kontakt: damago GmbH, Alte Jakobstr. 85/86, 10179 Berlin, Tel.: 030/28 49 376-12, Fax: 030/ 28 49 376-2, Mail: Birgit.Schoenerstedt@damago.de

Für Gehörlose - einzigartig in Deutschland: Durch die Arbeitsagentur geförderte IT-Weiterbildung

15 Jahre Vergolder-Atelier Metze in Blankenrath / Hunsrück

Thea und Manfred Metze

Seit 15 Jahren gibt es jetzt das Vergolder-Atelier Metze in Blankenrath / Hunsrück. Das wollen Thea (56) und Manfred Metze (60), beide gehörlos, selbstverständlich feiern. Die beste Gelegenheit für Sie, bei Familie Metze reinzuschnuppern, bietet sich am 3. Juli ab 13.00 Uhr, da Herr Metze seinen Jubiläumsmonat mit einer kleinen Feierstunde eröffnen möchte.

Der kleine Familienbetrieb stellt seit 15 Jahren in anspruchsvoller Handarbeit qualitativ hochwertige Bilderrahmen her, die je nach Kundenwunsch mit verschiedensten Blattgold-Arten gefertigt werden. Nach seiner Ausbildung als Kirchenmaler war Manfred Metze bei der Galerie "Fritzen" in Saarlouis beschäftigt und betrieb damals schon alleine eine Zweigstelle in Blankenrath. Seine Behinderung hielt ihn vor 15 Jahre in keinster Weise davon ab, das Geschäft in Eigenregie zu übernehmen. Seit diesem Tage steht ihm seine Frau Thea tatkräftig zur Seite, auch seine Kinder Natalie und Daniel unterstützen ihn, wo es möglich ist.

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BLWG sucht SozPäd in Ingolstadt

BLWG

Der Bayerische Landesverband für die Wohlfahrt Gehörgeschädigter e.V. (BLWG e.V.) sucht für die Beratungsstelle für Hör- und Sprachgeschädigte im Regierungsbezirk Oberbayern ab sofort eine/n Diplom-Sozialpädagogin/en (FH) in Vollzeit (39,0 Std.).

Der Arbeitsplatz der Stelle ist im Gehörlosenzentrum Ingolstadt verortet und hat fachlich und strukturell eine enge Anbindung und Rückkopplungsmöglichkeiten zum Büro in München sowie zur Leiterin der Beratungsstelle Oberbayern.

Im Sinne des Gedankens der „Hilfe zur Selbsthilfe“ soll hier eine Unterstützungsarbeit geleistet werden für den Verein bzw. für die Hörgeschädigten-Community, die von den Bedürfnissen der Zielgruppe ausgehend die Selbstorganisation begleitet, nach Bedarf unterstützt, stabilisiert, ausbaut und weiter entwickelt.

Kein Vertrauen???

BERUFSWAHL 2010

Das soll "Mein Weg in die Zukunft" sein - gepflastert mit Fehlinformationen und Diskriminierungen?  Aber eines nach dem anderen.

Die Zeitschrift BERUFSWAHL 2010 wendet sich an Schulabgänger:
"Sie stehen vor einer wichtigen Entscheidung in Ihrem Leben – der Berufswahl. Die Entscheidung, welchen beruflichen Werdegang Sie einschlagen, können und wollen wir Ihnen nicht abnehmen. Wir möchten Ihnen Anregungen geben, wie Sie zu Ihrem „Traumberuf“ finden."

Hoffentlich sind diese Anregungen bei anderen Berufen weniger katastrophal als bei den Berufen KommunikationsassistentIn und GebärdensprachdolmetscherIn! In dem Artikel Guck mal, wer da spricht! (jetzt nur noch im Google-Cache) werden Weisheiten verkündet wie "die Gebärdensprache befindet sich noch im Aufbau" - so, als wäre die Gebärdensprache keine vollständige Sprache! OK, doof formuliert, gemeint ist hoffentlich, dass die Gebärdensprache sich wie jede andere Sprache weiterentwickelt. Aber wie ist das zu verstehen: "Auch letztere (GebärdensprachdolmetscherInnen) unterstützen Gehörlose, etwa bei Behördengängen, aber die Vertrauensbasis fehlt." Mag sein, dass die unterschiedlichen Rollen bzw. Aufgabenbereiche gemeint sind: Dolmis eben als Sprachmittler und NICHT als Helfer - im Gegensatz zu den Assis. Aber das Vertrauensverhältnis anzuzweifeln, das ist schon ein Hammer!

Klar, dass sich der Berufsverband der Dolmis dagegen zur Wehr setzt.

Super, wenn jemand zugeben kann, etwas falsch gemacht zu haben – und sich dafür entschuldigt. Genau das haben die Herausgeber von BERUF 2010 jetzt getan. Sie haben sich für den Artikel „Guck mal, wer das spricht!“ in aller Form beim BGBB entschuldigt. Und sie bieten an, in der nächsten Ausgabe ausführlich über Dolmis zu berichten. Was will man mehr!?!

Und eines noch: In dem Artikel sieht es so aus, als stecke die Gebärdenfabrik dahinter. Das ist NICHT der Fall. Das wird vom Verlag ausdrücklich bestätigt.

Lesen Sie die beiden E-Mails der MWB Medien GmbH an Gebärdenfabrik und an den BGBB (siehe PDF unten!)

P.S.: Eigentlich könnten wir den link zum Artikel bzw. zum Google-Cache jetzt entfernen. Aber zum einen haben wir auf Google keinen Einfluss, und wer ihn sucht, findet den Artikel ohnehin. Und zum anderen ist der Original-Artikel zum Verständnis des Vorgangs unverzichtbar. Wir lassen ihn also drin.

Berufskolleg sucht DGS-DozentIn

Berufskolleg Gebärdensprache

Das Berufskolleg Gebärdensprache der Paulinenpflege Winnenden, das im Herbst 2009 begonnen hat, ist einmalig in Deutschland.
Es ist besonders interessant, wenn man die Fachhochschulreife erwerben will, aber nicht an ein technisches, kaufmännisches, soziales o.ä. Berufskolleg gehen möchte.

Der Schwerpunkt des Berufskollegs Gebärdensprache liegt im sprachlichen Bereich. Für dieses Berufskolleg sucht die Paulinenpflege eine/n Dozent/in für das Fach „Deutsche Gebärdensprache“ (DGS).

IntegrationshelferIn für die Laurentius‐Schule in Warburg gesucht

IntegrationshelferIn für die Laurentius‐Schule in Warburg gesucht

Gesucht wird ein/e Integrationshelfer/in in Warburg, der/die einem tauben Schüler die aktive Teilnahme am Unterricht ermöglicht:

"Primär suchen wir eine pädagogische Fachkraft mit Kenntnissen der Gebärdensprache. Die Person soll als Mittler/in zwischen dem ihr anvertrauten Schüler und den Mitschülern und Mitschülerinnen der Klasse sowie der Schule und den Lehrkräften fungieren.

Der Stundenumfang beträgt 29 Stunden in der Woche. Die Bezahlung erfolgt nach den Richtlinien der AVR. Der Vertrag ist jeweils auf den Zeitraum eines Schuljahres bezogen.

Falls Sie Interesse an der Tätigkeit haben, wenden Sie sich bitte an den Schulleiter der Schule, Herrn Hagemann.
Telefon: 05641 93401, Fax: 05641 93101,
www.hpz-st-laurentius.de"

Fabian ist nicht nur gehörlos, sondern auch Autist. Da ist es offensichtlich nicht so einfach, eine/n Integrationshelfer/in zu finden. Aber es ist dringend! Deshalb hier noch einmal der Aufruf!

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