Seite 1 2 3 4 > >>

MOGIS - Fachkonferenz

MOGIS

MOGIS bedeutet Modellversuch Gebärdensprachkurse in Schulen und Kindergärten. Es geht um Gebärdensprachkurse in Klassen, die von CoDA-Kindern (Children of Deaf Adults: Kindern gehörloser Eltern) besucht werden.

Am 9. Mai findet von 18 Uhr bis 20:30 Uhr im Kultur- und Freizeitzentrum des Gehörlosenverbandes Hamburg e.V. eine Fachkonferenz zum Thema MOGIS statt.

Es werden Studienergebnisse, Projekterfahrungen und Anregungen für Lehrer und Erzieher präsentiert, wie im Sinne von Inklusion Projekte mit Gebärdensprachübungen durchgeführt werden können.

Alle inklusive: Was braucht Familie?

ELTERN helfen ELTERN

Selbstverständlich dazugehören – was heißt das in meiner Familie?

Wer damals mit in diesem Gehörlosenpädagogik-Seminar gesessen hat, wird den Spruch des Professors nicht vergessen: "Der Dackel ist in der Familie besser dran als das gehörlose Kind". Nur, dass die Pädagogen dazu beigetragen haben, die Kommunikation einzuschränken und damit die intellektuelle, emotionale und soziale Entwicklung.

Eltern, die sich im Bundeselternverband zusammengeschlossen haben, lassen sich das nicht mehr gefallen. Daher das Motto für die nächste Tagung (17. - 20. Mai in Duderstadt): Selbstverständlich dazugehören – was heißt das in meiner Familie?

Papageideutsch

Hans Busch

"Die Meinung der Gehörlosen zum ablehnenden Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts über die inklusive Schulbildung für die beiden gehörlosen Mädchen in Bayern."

So hat Hans Busch seine Stellungnahme betitelt. Es geht um den Fall "Bayern - Inklusion? – Illusion!", über den wir schon ausführlich berichtet hatten (s.u.). Hans Busch ist Mitglied einer Gehörlosen-"Dynastie", einer Familie mit mehr als 20 gehörlosen Mitgliedern. Da sollte man doch meinen, dass er sich nicht nur für die Gehörlosengemeinschaft, sondern auch für die Gehörlosenschulen einsetzt. Weit gefehlt! Hans plädiert dafür, gehörlose Kinder in Regelschulen zu unterrichten, mit Gebärdensprachdolmetschern. Nun sind er selbst und alle seine gehörlosen Familienmitglieder aber doch ehemalige SchülerInnen der Gehörlosenschulen. Wie begründet er die Ablehnung?

"In Förderschulen Hören ist der Unterricht heutzutage hauptsächlich auf fast alleinige Hörerziehung ausgerichtet und da kommt der Deutschunterricht zu kurz. Unseren eigenen Erfahrungen entsprechend lernen Gehörlose in Förderschulen kein normales Deutsch, nur noch sehr vereinfachtes Deutsch oder das unter uns sogenannte "Papageideutsch"."

Eigentlich absurd! Jeder Laie geht ganz selbstverständlich davon aus, dass in Gehörlosenschulen in DGS unterrichtet wird. Das Gegenteil ist (leider immer noch in den meisten Schulen) der Fall. Deutsch soll vermittelt werden, aber OHNE Gebärdensprache. Die Gehörlosen haben das gleiche Ziel, nämlich ein möglichst perfektes Deutsch zu lernen, aber MIT HILFE der Gebärdensprache. Da das in den ideologisch verkrusteten Strukturen der meisten Gehörlosenschulen nicht möglich ist, dann eben in der Regelschule, mit Dolmetschern, die perfekt die DGS beherrschen!

Bayern - Inklusion? – Illusion!

Mel

Karin Kestner berichtet auf ihrer Website von einem "Skandal um zwei kleine Mädchen":

Skandal! Der Bezirk Schwaben und der Leiter des Förderzentrums Hören - Augsburg verhindern Integration von zwei gehörlosen Kindern.

Das Sozialgericht Augsburg und das Landessozialgericht München verweisen gehörlose Kinder auf die Förderschule. Sie stützen ihre Erkenntnis auf die Gutachten der Förderschule Augsburg! Laut Gutachten der Förderschule können die Kinder nicht aktiv am Unterricht teilnehmen. Die Gutachten durften aber so nicht geschrieben werden, die Formulare sind nicht für hörgeschädigte Kinder zugelassen und nach dem bayrischen Schulgesetz durften sie überhaupt nicht verwendet werden. Der Einsatz von Dolmetschern im Unterricht wurde von den Gerichten abgelehnt.

Lesen Sie weiter auf der Website von KK: Bayern - Inklusion? – Illusion! - Skandal um zwei kleine Mädchen!

 Artikel in der Augsburger Allgemeinen: Tauziehen um zwei gehörlose Mädchen
Die Eltern von Vanessa bitten in einem "offenen Brief" die Gehörlosenverbände um Unterstützung
Presseerklärung der bayereischen SPD-Landtagsfraktion: SPD-Politiker fordern: Kultusminister soll persönlich dafür sorgen, dass die Kinder schnell Hilfe bekommen und das Inklusionsgesetz mit Leben erfüllt wird
Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bayern - Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen e.V.

 Augsburger Allgemeine: Tauziehen um zwei gehörlose Mädchen: Benachteiligt – oder nicht?

TV-Beitrag  in der Sendung quer im BR am 12.01.2012 um 20.15 Uhr: Ausgegrenzt - Gehörlose soll nicht in Regelschule

TV-Beitrag in der Frankenschau des BR am 12.01.2012 um 17:30 Uhr: Die Tücken der Integration

Die Kinderkommission des Bayerischen Landtags setzt sich für zwei gehörlose Mädchen in Schwaben ein (siehe unten)

Der „flexible bilinguale Unterricht“

Ronny Bohms

Ronny Bohms ist Lehrer am Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Halberstadt. Im Moment unterrichtet er die Fächer Wirtschaft/Technik in den Klassenstufen 5–10 und betreut hörgeschädigte Kinder, die im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts an den Regelschulen in Sachsen-Anhalt gefördert werden.

In der Novemberausgabe (89/2011) von DAS ZEICHEN wurde ein Artikel von ihm veröffentlicht unter dem Titel:

Aktuelle Fragen der Hörgeschädigtenpädagogik

Aktuelle Fragen der Hörgeschädigtenpädagogik

Am 18./19.11. findet in Bramsche die 18. Jahrestagung des DFGS (Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V.) statt unter dem Thema "Aktuelle Fragen der Hörgeschädigtenpädagogik". Das klingt ein wenig "wischiwaschi", hat's aber in sich. Typisch für den DFGS ist die Kooperation von hörenden und hörgeschädigten Fachleuten, auf Augenhöhe! Sehen Sie sich das Programm mal an! Neben "Fachchinesisch" wie "Möglichkeiten der Interventionen bei Kindern mit CHARGE-Syndrom" gibt es z.B. auch "DGS als Unterrichtsfach - Errungenschaften und Herausforderungen heute", "DGS-Didaktik" und "Schwerhörige und Gehörlose im Web 2.0". Es lohnt sich also in jedem Fall, nach Bramsche zu fahren. Falls Sie sich noch nicht angemeldet haben - das können Sie auch online tun.

18. Jahrestagung des DFGS in Bramsche - Aktuelle Fragen der Hörgeschädigtenpädagogik

Der 'Bundeselternverband gehörloser Kinder e.V.' gibt einen Zuschuss für rechtliche Erstberatung seiner Mitglieder!

Bundeselternverband

Der 'Bundeselternverband gehörloser Kinder e.V.' teilt mit:

Eltern, die in der Erziehung und Bildung ihres Kindes auch eine gebärdensprachige Förderung wollen, stoßen nach wie vor und sogar zunehmend auf erhebliche Widerstände bei Behörden. Immer öfter müssen sich Eltern einen Anwalt suchen, der ihnen hilft ihre Rechte durchzusetzen. Das ist eine zusätzliche Belastung für diese Familien.

Um die Familien in dieser Hinsicht etwas zu entlasten, haben wir bereits auf unserer diesjährigen Tagung im Juni in Duderstadt eine kostenlose Rechtsberatung angeboten. Viele Eltern haben das Angebot angenommen. Weil aber noch mehr Familien eine rechtliche Unterstützung brauchen und jede Familiensituation speziell ist, möchte der Bundeselternverband ein weiteres Angebot (bei dem uns die BKK unterstützt) machen:
Wir geben (auf Antrag) 20 Familien einen Zuschuss für eine rechtliche Erstberatung bei einem Anwalt oder Juristen, den Sie sich selber aussuchen. Der Anwalt kann Fragen beantworten wie z.B.: Wie kann ich eine gebärdensprachige Förderung im Kindergarten für mein Kind durchsetzen? Brauche ich eine Rechtschutzversicherung? Usw.

Weiterlesen »

Quietschehände - Frühförderung mit Gebärdensprache

Quietschehände

Waren Sie schon einmal in einer Frühförderstelle für hörgeschädigte Kinder? Die Ehemaligen werden sich kaum daran erinnern, ihre Eltern umso mehr. Dass dort flüssig und fröhlich kommuniziert wurde (und wird), das ist wohl eher die Ausnahme. "Jedem Kind eine Chance im Oralismus!" hieß es früher. Und wenn das nicht klappen sollte, kann man ja immer noch gebärden. Womit in vielen Fällen wertvolle Zeit vertan wird. Dabei ist doch eigentlich so sonnenklar, dass man mit Gebärden nicht nur Inhalte vermitteln, sondern auch die Artikulation optimieren kann.

Wenn schon (viele) Hörgeschädigtenpädagogen nicht gebärden, dann wollen jetzt eher Außenstehende, nämlich Gebärdensprachdolmetscher, diese Lücke füllen. Das findet dann außerhalb der Schulen und Beratungsstellen statt, finanziert über das "Persönliche Budget". Katja Würzburg und Karin Kestner haben in Kassel den Anfang gemacht. Dabei soll es aber nicht bleiben. Sie haben ein Netzwerk gegründet, mit dem schönen Namen "Quietschehände". Ein süßer Name, abgewandelt von den Quietsche-Entchen, wobei das Quietschen die Artikulation und die Händchen die Gebärdensprache andeuten. Bilinguale Erziehung also schon in der Früherziehung!

Aber nicht nur die Dolmi-Früherzieherinnen schließen sich zusammen, auch eine Quietschehände-Spiel- und Kontaktgruppe soll in Nordhessen gegründet werden. Eltern, die ihre Kinder nicht in der Kommunikation einschränken wollen, können sich zu einer Schnupperstunde anmelden.

 Die „Quietschehände“ Frühförderung mit Gebärdensprache über persönliches Budget gibt es jetzt auch in Baden-Württemberg und im Dreiländereck Rheinland-Pfalz-Hessen-Baden-Württemberg.

3 Dolmis für Melissa gesucht

Melissa

Fam. Sentürk-Eichwald sucht für den Einsatz ab September 2011 drei Dolmetscherinnen für ihre Tochter Melissa. Sie ist fit in DGS und soll in die Regelschule gehen. Die Schule ist die Volksschule Neu-Ulm/Offenhausen (Grundschule).

Die Dolmetscherinnen sollten möglichst Erfahrung im Umgang mit gehörlosen Kindern haben oder bereit sein, auch Weiterbildungen zum Thema „Dolmetschen für Kinder“ zu besuchen.

Bitte schriftliche Bewerbungen mit Foto an Fam. Sentürk-Eichwald  turansentuerkeichwald@googlemail.com

Positionspapier des Bundeselternverbandes gehörloser Kinder zur 'Verortung der Gebärdensprache in Erziehung und Bildung'

Bundeselternverband gehörloser Kinder

Katja Belz, Präsidentin des Bundeselternverbands gehörloser Kinder e. V., teilt mit:

"Der Bundeselternverband gehörloser Kinder hat sich auf seinen Jahrestagungen 2009 und 2010 intensiv mit den Themen Inklusion und Bildung auseinandergesetzt.
In zwei Punkten waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig:
1. Es muss sich dringend etwas ändern in der Erziehung und Bildung unserer Kinder mit Hörschädigung. 
2. Allein durch Kritik und Beschwerden ändert sich nichts.
Deshalb haben wir auf unserer Tagung 2010 in Duderstadt gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beschlossen, einen eigenen, konstruktiven Vorschlag zur Verbesserung der Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Hörschädigung zu erarbeiten. Das Ergebnis ist unser Positionspapier:

Weiterlesen »

Lutz Pepping referiert über Fremont

Lutz Pepping

Lutz Pepping wird für die Abteilung Gebärdensprach- und Audiopädagogik der Humboldt Universität zu Berlin über seine Studienreise an die renommierte California School for the Deaf (CSD) in Fremont im Spätsommer 2010 referieren. Diese Schule bietet für gebärdensprachorientierte gehörlose und schwerhörige Schüler ein bilinguales und bikulturelles ("Bi-Bi") Bildungsangebot auf hohem Niveau. Dort wird z.B. Empowerment großgeschrieben – die CSD-Absolventen sind z.B. in der Lage, sich in einer Gesellschaft mit wachsenden Anforderungen behaupten zu können.
Er wird die fünf Bereiche dieser Schule vorstellen - von der Early Childhood Education bis zur High School - und wird Filmausschnitte aus der Website der Schule zeigen, die überwiegend von Schülern betrieben wird.

Der Vortrag findet am 27.4.11, von 12-13.30 Uhr in der Ziegelstr. 5-9, R 303 statt.

Neue Haselmäuschen gesucht

Haselmäuschen

Insa Eckhardt, Elke Langbein und Rosa Schnecke von „Das kleine Abenteuer Wald für SH, GL CODA Kinder“ schreiben:

"Im Juli 2011 verabschieden wir unsere 10 Haselmäuschen, mit denen wir seit September 2010 in ein tolles, erfolgreiches Abenteuer gestartet sind!
Ein Abschied bedeutet (hoffentlich) auch wieder ein Neubeginn eines kleinen Abenteuers.

Wir suchen ab jetzt wieder neue Kinder für das nächste Spielgruppenjahr 2011 / 2012!
"

Liegt die Zukunft in Fremont?

Wappen Fremont

Auf dem nächsten Kofo in Essen am Mittwoch, 9. Februar 2011, 19.00 – 21.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr), referiert Lutz Pepping über das Thema:
„Liegt die Zukunft in Fremont? Eine Eliteschule für Gehörlose und Schwerhörige in Kalifornien“.

Lutz Pepping ist gehörloser Lehramtsstudent im 10. Semester und hat während seines Studiums durch Praktika und Auslandsaufenthalte viele Erfahrungen sammeln können. Im Spätsommer 2010 verbrachte er 5 Wochen in Fremont/Kalifornien an der „California School for the Deaf“. Durch Hospitationen, Austausch mit Lehrern und Schülern und eigene Studien konnte er Einblick in moderne, bilinguale Unterrichtsmethoden nehmen. Lutz ist begeistert vom Konzept und vom Erfolg dieser Schule. Sein Bericht kann auch für die Diskussion hier in Deutschland über die zukünftige Bildung hörbehinderter Schüler einen wichtigen Beitrag leisten!

Gastvorträge an der Universität zu Köln

Siegel der Uni Köln

Im Januar finden an der Universität zu Köln zwei Gastvorträge statt, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind:

Dienstag, 11.01.2011
Sylke Heinrich, Maya Niestrat:
Bilingualer Unterricht an der Westkampschule in Bielefeld (Vortragssprache: DGS - KEINE Dolmis!)

Dienstag, 18.01.2011
Helmut Vogel:
Deaf History (Vortragssprache: DGS - KEINE Dolmis!)

Beide Gastvorträge finden im Raum S 3, Klosterstraße 79 b, 50931 Köln jeweils von 17.45 - 19.15 Uhr statt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. C. Becker (claudia.becker@uni-koeln.de, Tel. 0221 470 5562).

Bilingualer Kindergarten in Wien

Bilinguale Kindergartengruppe in Wien

Sigrid Hauptmann arbeitet im Bundesinstitut für Gehörlosenbildung in der Maygasse 25 , im 13. Bezirk in Wien. Sie arbeitet dort im Kindergarten und leitet eine Gruppe mit bilingualem Ansatz. Seit 5 1/2 Jahren gibt es diese Gruppe, und Sigrid ist noch immer hellauf begeistert. Sowohl die Kindergruppe (12 hörende, 2 gehörlose, ein anderweitig behindertes und ein CI-Kind) als auch die Gruppe der drei Erzieherinnen (2 hörend, eine gehörlos) sind etwas Besonderes. Am wichtigsten an einer bilingualen Gruppe natürlich: Es wird immer, und zwar von allen, zweisprachig kommuniziert. Wenn Sie es nicht glauben, dann "KOMMT UND SCHAUT – SEHT UND STAUNT!" So hat Sigrid ihren Bericht betitelt.

Fremd(e) Sprache: Lehren, Lernen, Erforschen

DFGS-Tagung 2010

Bilingual - das war gestern! Warum nicht gleich tri- oder multilingual? Wenn schon, denn schon! ;-) Aber im Ernst: Warum nur DGS und Deutsch? Zum einen gibt es an den Schulen für Hörgeschädigte viele Kinder aus Migrantenfamilien, deren Muttersprachen durchaus gepflegt werden sollten, und zum anderen brauchen auch Hörgeschädigte Fremdsprachenkenntnisse, allen voran wohl im Englischen.

Mit dieser Thematik befasst sich die diesjährige Tagung des DFGS: "Fremd(e) Sprache: Lehren, Lernen, Erforschen". Sie findet vom 19. bis 20.11.2010 in Bad Segeberg statt. Wie immer sind auch Betroffene, also Gehörlose und Schwerhörige, herzlich eingeladen. DolmetscherInnen stehen selbstverständlich zur Verfügung.

DFGS-Jahrestagung 2010: Fremd(e) Sprache: Lehren, Lernen, Erforschen

 

Das Recht auf die Verwendung der Gebärdensprache in Bildungseinrichtungen

WFD

Gebärden im Unterricht. Dafür haben Gehörlose seit über einem Jahrhundert gekämpft. Der Weltverband der Gehörlosen meint: gehörlose Kinder haben ein RECHT auf Gebärdensprache. Sie können den Weltverband unterstützen mit Ihrer Online-Unterschrift. Über 2000 Menschen aus der ganzen Welt haben schon unterschrieben!

Das Recht auf die Verwendung der Gebärdensprache in Bildungseinrichtungen

Weil nicht jeder den englischen Text versteht, hat Prof. Rathmann ihn ins Deutsche übersetzt:

Der Weltverband der Gehörlosen (WFD) ruft dazu auf, die Petition "New Era Document" zu unterstützen. Die Petition richtet sich gegen die Beschlüsse, die 1880 beim Mailänder Kongress getroffen wurden und den Einsatz von Gebärdensprachen in Bildungseinrichtungen untersagten.

Dieser Aufruf richtet sich an die Menschen aller Nationen weltweit, sich der Historie zu erinnern und dafür Sorge zu tragen, dass Bildungseinrichtungen alle Sprachen akzeptieren und  auchGebärdensprachen und andere Formen der Kommunikation respektieren.

Das "New Era Document" (Dokument eines neuen Zeitalters) wurde erstmalig vorgestellt und von Hunderten von Menschen gebärdet beim 21. Internationalen Kongress für Bildung Gehörloser (ICED) im Juli 2010 in Vancouver, Kanada. Der offizielle Petitionstext ist unten einzusehen. Es wird jetzt begonnen, die Unterschriften zu sammeln bis zum nächsten ICED Kongresstermin in Griechenland 2015. Bitte beteiligen Sie sich an der Petition, indem Sie Ihren Namen an das Ende der Liste setzen.

Podiumsdiskussion zum Thema Inklusion

IDGS

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen: Welche Chancen auf inklusive Bildung haben gehörlose, schwerhörige, taubblinde, spätertaubte Kinder und Kinder mit Cochlea Implantat in der Freien und Hansestadt Hamburg?

Zu diesem Thema findet am 18. September eine Podiumsdiskussion in der Uni Hamburg statt. Grundlage wird das Positionspapier „Inklusion in der Bildung“ vom Februar 2010 sein.

Eine induktive Höranlage, Schrift- undGebärdensprachdolmis stehen für die Veranstaltung zur Verfügung. Auf Anfrage kann eine Assistenz für taubblinde Menschen organisiert werden.

Die Senatsbeauftragte für Behindertenfragen hat die Schirmfrauenschaft übernommen.

Haselmäuschen gesucht

Haselmäuschen

"Haselmäuschen", so nennt sich eine Wald-Natur-Spielgruppe, die neu gegründet werden soll, sich im Wald "die Angerlohe" bei München treffen und zum kleinen Abenteuer Wald gehören wird. Die kleinen "Haselmäuschen" sollten 2-3 Jahre alt sein, und sie können gehörlos, CI-Kinder, schwerhörig oder CODAs sein. Ihre Ober-Haselmaus, Insa-Freeda Eckhardt, ist gewissermaßen doppelt qualifiziert. Sie ist staatlich anerkannte Erzieherin und sie ist selbst schwerhörig. In der Kommunikation, egal ob laut- oder gebärdensprachlich, ist sie jedenfalls eine total fitte Maus!

Am 27. Juli findet ein großer Schnuppertag im Wald statt. Da können die neuen Mäuschen sich dann gegenseitig beschnuppern - nach vorheriger Anmeldung!

 Heute startete die Haselmäuschengruppe in ein kleines Abenteuer Wald. Aber: => Es sind noch Plätze frei! <=

Ungetrübter Genuss - ohne Logo!

OHNE Wasserzeichen!

Der DGB hatte ein Einsehen - und die Fotos vom 1. Internationalen Fachkongress 'Bildung durch Gebärdensprache' von den Stempeln (s.u.) befreit. Jetzt kann man die Bilder ungestört betrachten, ohne zwischen dem Logo hindurchschielen zu müssen. Super! Eigentlich auch klar, dass der "Verband der Augenmenschen" vollstes Verständnis hat für die Bedürfnisse der "Augenmenschen". Jetzt können sie die Diaschau mit Wonne betrachten - ein ungetrübter Genuss! Und man kann sich wieder auf die Sache konzentrieren, die Bildung durch Gebärdensprache!

Fotos vom 1. internationalen Fachkongress in Saarbrücken

BildungsReihe im Gehörlosen-Zentrum Düsseldorf

Bildungsreihe

In der BildungsReihe des Stadtverbands der Gehörlosen Düsseldorf e.V. stellt sich der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. am 9. September mit folgenden Themen vor:

• Arbeit des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V.
• Bildungspolitik
• Projekt Ginko

ReferentInnen:
Präsident Rudolf Sailer
Vizepräsidentin Christine Linnartz

DGZ berichtet vom Fachkongress

Foto: Stefan Palta-Müller, München

Gestern wurde der 1. Internationale Fachkongress "Bildung durch Gebärdensprache" in der Kongresshalle in Saarbrücken eröffnet. Die DGZ hat schon die ersten Fotos auf ihrer Homepage veröffentlicht: http://www.gehoerlosenzeitung.de/album.html.

Übrigens: Der Kongress geht noch bis morgen, den 28. September. Wer mag, kann noch kommen. Es gibt auch Karten für den Tageseintritt!

Fachkongreß "Bildung durch Gebärdensprache"

Entfaltung durch Kommunikation

Entfaltung durch Kommunikation

Ende Mai ist in Holland ein neues Buch erschienen, verfasst von Corrie Tijsseling und Marjoke Rietveld-van Wingerden: "Ontplooiing door communicatie. De geschiedenis van het onderwijs aan doven en slechthorenden in Nederland" (Entfaltung durch Kommunikation. Die Geschichte der Gehörlosen- und Schwerhörigenbildung in den Niederlanden). Die Geschichte war natürlich ganz ähnlich wie die in Deutschland, bestimmt z.B. durch den Abbé de l'Epée, die Mailänder Beschlüsse, die Rückkehr der Gebärdensprache und die "totale Kommunikation" in den 80er Jahren und die Verbreitung des CI. Fazit: Auch CI-Kinder brauchen Gebärden!

Zu diesem Buch ist jetzt ein Video online veröffentlicht worden. Natürlich auf Holländisch, und mit holländischen Gebärden. Trotzdem sehenswert - allein schon die historischen Aufnahmen!

Video Entfaltung durch Kommunikation

'all inclusive' für den Fachkongress

Daniel Büter zum Fachkongress Bildung durch Gebärdensprache

Sie haben sich noch nicht angemeldet für den Fachkongress "Bildung durch Gebärdensprache"? Dann nutzen Sie doch die tollen Komplettangebote, die Daniel Büter zusammengestellt hat. Da haben Sie dann Eintritt und Übernachtung in einem Paket! Und bei den Paketen haben Sie die freie Auswahl zwischen einfach (Jugendherberge) und komfortabel (Hotel), alles aber einige €€€ billiger als normal.

Daniel erläutert das in einem DGS-Video:  Kongress "Bildung durch Gebärdensprache": tolle Übernachtungsangebote!

Und hier gibt es die Komplettpakete: Die „All-Inclusive“-Pakete als Angebot für Euch

Bildung durch Gebärdensprache

Vom 26. bis zum 28. August 2010 findet in Saarbrücken der 1. Internationale Fachkongress "Bildung durch Gebärdensprache" statt. Zu diesem Kongress heißt Sie der Präsident des DGB, Rudolf Sailer, herzlich willkommen.

Als Hauptredner konnte der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. international anerkannte Fachleute aus Politik und Kultur gewinnen. Dazu gehören: der ungarische Europaabgeordnete Dr. Ádám Kósa, die österreichische Parlamentsabgeordnete Mag. A. Helene Jarmer, Professor Dr. Christian Rathmann von der Universität Hamburg, die belgische Parlamentsabgeordnete Helga Stevens, EUD -Direktor Mark Wheatley und Reinhard Grobbauer, Verbandsleiter der Gehörlosenvereine im Salzburger Land. Sie alle garantieren eine sehr interessante Veranstaltung.

Ergänzend findet das Forum "Lebenslange Bildung durch Gebärdensprache" statt. Lebenslange Bildung und Weiterbildung sind für gehörlose Menschen der Schlüssel zur Teilhabe an der Gesellschaft, am Arbeitsleben und für ihre persönliche Entwicklung.

In den Vorträgen deutschsprachiger und internationaler Fachreferenten von Gehörlosen-Organisationen, Universitäten und Bildungsinstituten geht es um Bestandsaufnahme, Konzepte und Impulse für Innovationen vor dem Hintergrund der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung und der EU-Charta der Grundrechte. Außerdem gibt es Informations- und Beratungsstände im Foyer.

Anmeldung unter kongress2010@gehoerlosen-bund.de

Hier kommen Sie direkt zur Ticketbestellung.

 Video mit Rudi Sailer, Themen, Referenten und Programmablauf nun online.

Übernachtungsmöglichkeiten: „All-Inclusive“-Pakete

Seite 1 2 3 4 > >>