Bildungsurlaub – DGS 6: Deutsche Gebärdensprache und
Gebärdensprachkultur – 27. September-01. Oktober 2010 –
Frankfurt am Main
Die Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige bietet in
diesem Jahr einen einwöchigen Bildungsurlaub mit dem Titel
„Deutsche Gebärdensprache und Gebärdensprachkultur“ an.
Unter dem Motto „DGS 6 – und was dann?“ schließt
dieses Angebot die Lücke zwischen DGS 6 und den Weiterbildungen für
Gebärdensprachdolmetscherinnen und Gebärdensprachdolmetschern.
Der Kurs richtet sich an alle mit fundierten DGS-Kenntnissen, die
beruflich und privat mit Gebärdensprache zu tun haben und sich
weiterbilden wollen.
Mit Konversationsübungen, Erweiterung des idiomatischen
Wortschatzes und Grundlagen zum Gebärdensprachdolmetschen und
–übersetzen sowie Informationen zur Kultur und Geschichte
tauber Menschen erfahren Sie Neues, vertiefen Sie Bekanntes und
erweitern Sie Ihr Wissen.
Weitere Informationen und Anmeldung:
Der Landesverband der GebärdensprachlehrerInnen Bayern e.V. bietet zur Fortbildung von Gebärdensprachlehrerinnen ein Seminar für Fortgeschrittene an.
Leitung: Barbara Brummer, staatl. anerk. Gebärdensprachdozentin
Wann: Sonntag, 11. Juli 2010 vom 10.00 bis 17.00 Uhr
Wo: Raum 206 der Volkshochschule in der Albert-Roßhaupter-Str. 8 in München-Harras
Teilnahmegebühr: Für LGSL-Mitglieder frei, für Nichtmitglieder 20 €
Anmeldung bei Barbara Brummer bis spätestens 1. Juli 2010 unter E-Mail: B.Brummer@web.de oder Fax: 03212/5888261
Die neuen Kurse im GIB. starten ab September 2010. Von einem Gebärdenspracheinsteigerkurs für „Neulinge“ über den inzwischen etablierten Gebärdensprachkurs Oberstufe für geübte Gebärdensprachnutzer bis hin zur Ausbildung zum Gebärdensprachdolmetscher für Erfahrene deckt das GIB. in diesem Jahr ein noch breiteres Spektrum in Sachen Gebärdensprachlehre ab. Zur Vorbereitung auf die Staatliche Prüfung zum Gebärdensprachdolmetscher findet bereits zum 3. Mal ein Prüfungsvorbereitungskurs statt.
Der neue Gebärdensprachkurs „DGS – Grund- und
Mittelstufe“ beginnt ab September im GIB. Es werden
grundlegende und weiterführende Kenntnisse der Gebärdensprache
vermittelt. Dazu zählen nicht nur die Gebärden an sich, sondern
auch Grammatik sowie die Lebenswelt und Kultur Gehörloser. Der Kurs
wird von mehreren gehörlosen Dozenten im GIB. in Nürnberg
durchgeführt. Weitere Informationen, sowie Preise, Termine und das
Anmeldeformular finden Sie auf der
GIB.-Website.
Es sind noch Plätze frei! Die Anmeldefrist endet am
30.06.2010.
Zu diesem Thema veranstaltet der Landesverband der GebärdensprachlehrerInnen Bayern e.V. einen Vortrag, zu diesem auch Pädagogen, Dolmetscher und auch für Gebärdensprache interessierte Hörende herzlich eingeladen sind! Dieser Vortrag wird nicht gedolmetscht, also sind Gebärdensprachkenntnisse vorausgesetzt.
Referentin: Anke Klingemann, München, staatl. anerkannte Gebärdensprachdozentin
Wann: Samstag, 07. November 2009 von 10.00 bis 13.00 Uhr
Wo: Seminarraum des Landesverbandes Bayern der Gehörlosen e.V. in der Schwanthalerstraße 76 / Rückgebäude in München
Teilnahmegebühr: 15,- € für LGSL-Mitglieder, 30,- € für Nichtmitglieder
Anmeldung an: Kerstin Mackevicius bis 31. Oktober 2009, E-Mail: kerstin.mackevicius@a-city.de
Der Landesverband der GebärdensprachlehrerInnen Bayern e.V. veranstaltet einen Vortrag zur optimalen Einführung der Namensgebärden (NG) als Unterrichtseinheit. Zu diesem Vortrag sind auch Pädagogen, Dolmetscher und auch für Gebärdensprache interessierte Hörende zu einem offenen Meinungsaustausch herzlich eingeladen! Dieser Vortrag wird nicht gedolmetscht, also sind Gebärdensprachkenntnisse vorausgesetzt.
Referentin: Kerstin Mackevicius, Augsburg, staatl. anerkannte Gebärdensprachdozentin
Wann: Samstag, 11. Juli 2009 von 12.00 bis 15.00 Uhr
Wo: Seminarraum des Landesverbandes Bayern der Gehörlosen e.V. in der Schwanthalerstraße 76 / Rückgebäude in München
Teilnahmegebühr: 15,- € für LGSL-Mitglieder, 30,- € für Nichtmitglieder
Anmeldung an: Kerstin Mackevicius bis 04. Juli 2009, E-Mail: kerstin.mackevicius@a-city.de
Beim Frühstück nicht nur Zeitung lesen, sondern mal eben so ganz nebenbei ein paar Gebärden wiederholen - per Podcast auf dem iPhone/iPod? Kein Problem! Die Podcasts gibt es gratis. Eine tolle Idee von Andreas Costrau von der Gebärdensprachschule www.gebaerdenservice.de!
Wie das geht? Gehen Sie im Programm iTunes in den iTunes Store.
Dort geben Sie (ganz oben rechts) das Suchwort gebaerdenservice.de
ein. Schon werden Ihnen die ersten drei DGS-Podcasts angezeigt. Die
können Sie abonnieren und anschließend mit Ihrem iPhone/iPod
synchronisieren. Und schon haben Sie den Mini-Gebärdenkurs in der
Hosentasche. ;-) Für den Anfang sind eine
Einführung und DGS I Vokabeln schon da. Es soll aber ausgebaut
werden, bis zu DGS 10!
neu: der gebaerdenservice. de podcast!
Wenn Sie kein iPhone/iPod besitzen, können Sie die Podcast-Filme
auch hier sehen:
gebaerdenservice.de podcast
Eine "hochdeutsche" Gebärdensprache hätte sicher Vorteile: Man könnte den Gebärdensprachdolmetscher auf Phoenix besser verstehen und bayerische Gebärdenkursteilnehmer hätten weniger Probleme, sich mit Gehörlosen in Hamburg zu verständigen. Zu diesem Thema veranstaltet der Landesverband der GebärdensprachlehrerInnen Bayern e.V. einen Vortrag zur Standardisierung der Gebärdensprache.
Referentin: Dana Apel
Wann: Samstag, 02. Mai 2009 vom 13.30 bis 17.30 Uhr
Wo: Gehörloseninstitut Bayern, Mittelstandszentrum TA, Fürther Str. 212, 90429 Nürnberg
Teilnahmegebühr: 5,- € für LGSL-Mitglieder, 10,- € für Nichtmitglieder
Anmeldung an: Kerstin Mackevicius bis 25. April 2009, E-Mail: kerstin.mackevicius@a-city.de
Tolle Idee, gleich drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: fünf Tage ereignisreicher Urlaub bei der Kieler Woche, nebenher einen Gebärdenkurs besuchen, und das alles als Bildungsurlaub! "Sie lernen Vokabeln und Redewendungen dort, wo sie benötigt werden: Unter Menschen, auf Märkten, bei Segelregatten, beim Essen oder Trinken." Ein Super-Angebot von Kommunikationsreisen für alle, die ihre DGS-Kenntnisse erweitern wollen. Vorausgesetzt wird DGS 3!
Übrigens, auch die Reise zu den Deaflympics in Taiwan gilt als Bildungsreise - und als Bildungsurlaub.
Vom 29. Januar bis zum 1. Februar 2009 findet in Stuttgart Positive Begegnungen, eine Konferenz zum Leben mit HIV/Aids statt. Diese Konferenz richtet sich an alle Betroffenen, nicht nur Homosexuelle - und eben auch Hörgeschädigte. "Menschen mit Hörbehinderungen" tauchen im Programm bei "Ankommen in Offenen Räumen" auf, und es gibt - als Angebot für alle Teilnehmer - zwei verschiedene Gebärdenkurse, einen Schnupperkurs und einen Crashkurs. Und für die Hörgeschädigten selbst ist für Barrierefreiheit gesorgt. Im Anmeldeformular kann man auswählen zwischen Gebärdensprachdolmetschern, Schriftübersetzung und Hörhilfen. Auch in diesem Sinne werden das positive Begegnungen!
Anmeldeschluss bis zum 31.10. verlängert.
Positive Begegnungen 2009 - Konferenz zum Leben mit HIV/Aids
Gebärdensprachkurs 1 - Hofgeismar
Gebärdensprachkurs 1 - Kassel
Gebärdensprachkurs 2 - Kassel
Die Kurse werden geleitet von Dagmar Ruppert.
Für Hörende zumeist eine beängstigende Vorstellung: Stille, Schweigen, Lautlosigkeit. Für Gehörlose der Alltag. Dass Lautlosigkeit NICHT mit mangelnder Kommunikation gleichzusetzen ist, dass man in Lautlosigkeit miteinander viel Spaß haben kann, das will gebärdenservice an einem Wochenende, vom 26. bis 28. September 2008, Hörenden in Berlin-Heiligensee vermitteln.
Vom 15. - 19. September 2008 bietet die Stiftung Taubstummenanstalt Frankfurt einen fünftägigen Intensivkurs „Deutsche Gebärdensprache und Gebärdensprachkultur“ als Bildungsurlaub an. Es geht um eine Vielzahl von Themen, die Sie in Ihrer beruflichen Praxis, aber auch privat nutzen können:
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Katja Fischer (gehörlos) ist Dozentin für Soziologie und Kultur
Gehörloser.
Sie führt schon seit Jahren in diesem Bereich Lehraufträge
durch.
Bei Interesse finden Sie Informationen auf ihrer Internetseite
www.katjafischer.com
Katja Fischer beantwortet gerne Ihre Fragen.
Für Hörende zumeist eine beängstigende Vorstellung: Stille, Schweigen, Lautlosigkeit. Für Gehörlose der Alltag. Dass Lautlosigkeit NICHT mit mangelnder Kommunikation gleichzusetzen ist, dass man in Lautlosigkeit miteinander viel Spaß haben kann, das will gebärdenservice an einem Wochenende, vom 15. bis 17. September 2006, Hörenden in der Nähe von Berlin vermitteln.
Am Landesinstitut für Gebärdensprache NRW (LINGS) in Essen beginnt im September eine zweijährige Ausbildung in DGS. Die Ausbildung ist berufsbegleitend und findet jeweils an drei Wochentagen vormittags, nachmittags oder abends statt. Bewerbungsschluss ist am 30. Juni.
Die Deutsche Gebärdensprache als Fremdsprache für hörende Schüler? Womöglich als Prüfungsfach im Abitur, statt Latein oder Französisch? Warum eigentlich nicht? Natürlich ist DGS keine Fremdsprache im eigentlichen Sinne, dass sie nämlich im Ausland gesprochen würde. Fremd sind Sprache und Kultur der Gehörlosen Hörenden aber allemal. Und wenn DGS an Universitäten gelehrt wird und Dolmetscher ihre Diplome erwerben können, warum dann nicht DGS als Unterrichts- und Prüfungsfach?
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Vom 07.10.04 bis 12.10.04 fand in der Tagungsstätte des Schlosses in Seedorf bei Mölln ein Weiterbildungskurs für DGS-Dozenten statt. Thema: das Aufbaukonzept „DGS-Grundkurs Stufe II“. Susanna Schüler und Rosemarie Albrecht haben darüber einen Bericht geschrieben:
Super, was da in Bergisch Gladbach läuft: Bedienstete der Stadtverwaltung lernen die Gebärdensprache. Natürlich kann das nicht immer Dolmetscher ersetzen, aber in eine Amtsstube zu kommen und von Bediensteten in Gebärdensprache angesprochen zu werden, das ist für Gehörlose sicherlich ein umwerfendes Erlebnis. Hoffentlich ist Bergisch Gladbach Vorreiter, und viele andere Stadtverwaltungen folgen!
Barrierefreie Stadtverwaltung: Bedienstete lernen Gebärdensprache
Die Gebärdensprache lernen wollen viele, sie unterrichten auch. Dazu genügt es nicht, selbst die DGS zu beherrschen. Schließlich ist auch nicht jeder, der Deutsch kann, der geborene Deutschlehrer. Gebärdensprachdozenten müssen sowohl über die Sprache als auch über Methodik und Didaktik informiert sein - und die Theorie in die Praxis umsetzen können. Genau das wird ihnen in Seminaren beigebracht. Über ein Seminar hatten wir schon berichtet.
Vom 22. bis 26. März 2004 fand nun im Schloss in Seedorf, das als Tagungsstätte diente, ein einwöchiges Prüfungsseminar statt - die Fortsetzung des zweiwöchigen Seminars „Ausbildung zur qualifizierten Gebärdensprachdozent/innen“. Lesen Sie den Bericht von Sandra Gogol und Annette Deul:
"Weiß" gebärden diese jungen Damen gerade. Der Gebärdenkurs, an dem sie teilnehmen, ist allerdings kein gewöhnlicher Gebärdenkurs, sondern die Arbeitsgemeinschaft „Gebärdensprache“ am Mädchengymnasium St. Ursula in Aachen. Ihre Lehrerin, Anke Lensges, hatte einen Gebärdenkurs von Uwe Zelle besucht. So kam sie auf die Idee, an ihrer Schule diese Arbeitsgemeinschaft einzurichten. Anke Lensges: "Neben den Grundlagen einer neuen Sprache lernten die Schülerinnen in dieser AG, sich in eine andere Lebenswirklichkeit hineinzudenken und Vorurteile und Hemmschwellen im Umgang mit anderen Menschen abzubauen."
Gebärdensprache als Unterrichtsfach für hörende Schüler - SUPER!
Sprechende Hände an St. Ursula
Anthony (siehe unten) wird an seinem Praktikumsplatz aktiv: Er führt an der Gebärdensprachschule Heidelberg Kurse für ASL (American Sign Language) durch: einen Wochenkurs vom 11.-14. August 2003 und einen Wochenendkurs vom 25.-27. Juli 2003.
Wer die Gebärdensprachschule Heidelberg - und damit auch Anthony - einmal unverbindlich kennenlernen möchte: am 19. Juli 2003 ab 14.00 Uhr wird dort ein Sommerfest als Tag der offenen Tür gefeiert, mit Information, Kommunikation und Schnupperkursen.
Gebärdensprachschule Heidelberg
In der Woche vom 28. Juli - 1. August wird im Rahmen der
"SommerUni" unter anderem auch ein Bildungsurlaub (5 Tage) in DGS
angeboten:
Einführung in die Gebärdensprache
Wer schon immer die Gebärdensprache erlernen wollte, um mit
gehörlosen Menschen kommunizieren zu können, hat in
diesem Grundkurs die Gelegenheit, sich erste Kenntnisse über
die deutsche Gebärdensprache (DGS) anzueignen.
Referentin/ DGS-Kursleiterin: Sandra Gogol
Vormittags von 9:30-12:30 Uhr
Anmeldung bis 20. Juni 2003
Mehr Informationen bei: www.sommeruni2003.de
Ansprechpartnerin: Gisela
Hermes
Da die "SommerUni" eine Veranstaltung speziell für Behinderte ist, können leider auch nur Behinderte an diesem DGS-Kurs teilnehmen.
"LehrerInnen, die gehörlose SchülerInnen unterrrichten, müssen über eine solide DGS-Kompetenz verfügen. Eine Ausgrenzung gehörloser SchülerInnen vom Unterrichtsgeschehen aufgrund unzureichender lautsprachlicher Kompetenz ist unbedingt zu vermeiden."
WOHL WAHR! Was die Betroffenen, die erwachsenen Gehörlosen,
seit (ohne Übertreibung!) Jahrhunderten fordern, scheint
endlich bei den Profis angekommen zu sein: Lehrer der
niedersächsischen Landesbildungszentren haben sich von
Gehörlosen Kenntnisse in der Gebärdensprache vermitteln
lassen. Ein ganzes Jahr lang. Perfekt kann man dann noch nicht
sein, aber man weiß zumindest, wo es lang geht. Hilfreich bei
der Einrichtung dieser Lehrer-Weiterbildung war offensichtlich,
dass die Gebärdensprache gesetzlich anerkannt ist in
Niedersachsen. "Das bedeutet, dass die Landesbildungszentren
für Hörgeschädigte (LBZH) in Niedersachsen auch die
Gebärdensprache - neben der Lautsprache und der Schriftsprache
- vermitteln und anwenden sollten." SUPER!
Es ist Montag Abend und ich ziehe los in eine
andere Welt, in der ich Gast sein darf.
Ich öffne die Tür und meine Stimme verstummt. Ab jetzt sprechen
mein Herz und meine Hände.
Warm, freundlich und sonnig ist es in dieser Welt.
Ich lächle über das ganze Gesicht und meine Freude hält tagelang
an.
2. Stock
Zimmer 202
Gebärdensprachkurs