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Hörgeschädigte Lehrer von Hörgeschädigten

Der taubstumme Taubstummenlehrer Otto Friedrich Kruse

Uralt, aus der Sicht junger Leute, aber vielleicht doch noch interessant für manchen, der sich mit der deaf history befasst: die Examensarbeit, die ich vor 30 Jahren zum Thema "Hörgeschädigte Lehrer von Hörgeschädigten" geschrieben habe. Die hat jahrelang unbeachtet im Regal gestanden. Durch Simone (s.u.), der ich einige Bücher geliehen hatte, bin ich wieder darauf gestoßen. Beim Blättern habe ich einiges gefunden, was ich längst vergessen hatte, z.B. dass ich Jack Gannon zitiert habe, den ich damals nur aus der Literatur kannte und den wir dann ein Jahr später in den USA besucht haben. Jack hat in den USA das Standardwerk zur deaf history geschrieben: Deaf Heritage. Als ich meine Examensarbeit geschrieben habe, bin ich so richtig auf den Geschmack gekommen, habe wochenlang bis in die Nacht hinein in "alten Schinken" geschmökert, habe gejubelt über meine Entdeckungen und war (bin ich auch heute noch) total begeistert von der deaf history. Vielleicht gehört meine Examensarbeit ja inzwischen auch dazu. ;-)

Da das mit dem Einscannen heutzutage so himmlisch einfach geht, sogar fehlerfrei, hab ich mir mal die Zeit genommen und aus der Examensarbeit ein PDF-Dokument gemacht. Ein großer Vorteil: Es lässt sich sogar durchsuchen. Probieren Sie es doch mal und suchen Sie nach "Kruse". Der kommt einige Male vor. Ich bin bis heute "Fan" von ihm. Falls es jemanden interessiert: Das Kruse-Büchlein "Bilder aus dem Leben eines Taubstummen" aus dem Jahre 1877 steht auch in meinem Bücherregal. Ließe sich auch einscannen, und der Urheberrechtsschutz ist natürlich längst abgelaufen. Falls Interesse besteht, schreiben Sie einfach einen Kommentar! Aber ein wenig über OFK finden Sie, wie gesagt, auch in meiner alten Examensarbeit.

 "Die Examensarbeit von Rehling ist aus meiner Sicht ein vergessener Klassiker für die erweiterte Geschichtsschreibung der Gehörlosenpädagogik." - Dies dicke Lob habe ich in der Examensarbeit (s.o.) von Helmut Vogel gefunden, die er fast 20 Jahre nach meiner geschrieben hat. Besonders toll, von einem gehörlosen Pädagogen und Historiker gelobt zu werden - von denen ich damals nur träumen konnte. Geht runter wie Öl, solch ein Lob!

Musikpädagogisches Arbeiten mit Gehörlosen

Musikpädagogisches Arbeiten mit Gehörlosen
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Die Vorstellung, dass Gehörlosigkeit und Musik unvereinbare Gegensätze sind, ist heute noch weit verbreitet. Entgegen der angloamerikanischen Praxis und Forschung gibt es in Deutschland bisher keine Lehrplanentwürfe, die sich diesem Thema widmen. Mit gehörlosen Jugendlichen musikpädagogisch zu arbeiten, scheint demzufolge wohl für viele ein äußerst schwieriges wenn nicht sogar sinnloses Unterfangen zu sein. Zu diesem Urteil a priori kommt man allerdings nur, wenn man sich nicht im Klaren über die Fähigkeiten gehörloser Menschen ist, andere Sinneskanäle für den Musikgenuss zu nutzen, wie vielfältig diese nutzbar zu machen sind und über welches Potenzial zur Sensibilisierung sie verfügen.
Im Januar 2008 verwirklichte André Obermüller mit 11 gehörlosen und schwerhörigen Schülern aus den Klassen 9 und 10 der Johann-Friedrich-Jencke-Schule für Hörgeschädigte in Dresden ein Projekt, das der Intention folgte, bei den Schülern Interesse an der Musik zu wecken, die eigenen rezeptiven und praktischen Fähigkeiten zu erforschen und Musik als künstlerische Ausdrucksform zu verstehen. Das Projekt fand im zeitlichen Rahmen von vier Wochen mit je einer Doppelstunde statt und wurde begleitend zu Andrés Diplomarbeit "Musikpädagogisches Arbeiten mit Gehörlosen" durchgeführt. Darin werden grundlegende Themen zu Gehörlosigkeit, Ansätze zur Musikvermittlung bei gehörlosen Menschen und das Projekt am Hörgeschädigtenzentrum in Dresden vorgestellt.

Die Diplomarbeit können Sie hier einsehen:

Diplomarbeit über Live-Untertitelung

Andrea Kraus

Im Fach "Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen" hat Andrea Kraus ihre Diplomarbeit geschrieben zum Thema "Zur Problematik des Übersetzens im Rahmen der Live-Untertitelung". Die Live-Untertitelung ist immer problematisch, da sie unter Zeitdruck steht. Von der Technik und vom Verfahren her gibt es verschiedene Möglichkeiten. Leider sind die Ergebnisse nicht immer zufriedenstellend. Es hat aber wohl noch niemand die Live-Untertitelung so genau analysiert wie Andrea in ihrer Diplomarbeit. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Perfektion nicht erreichbar ist, Verbesserungen aber sehr wohl. Verbesserungen können z.B. durch eine Weiterentwicklung der Spracherkennungssoftware erreicht werden. Vorab muss immer Grundsätzliches entschieden werden. Soll es eine 1:1-Untertitelung geben oder eine Vereinfachung der Sprache? Am besten sollten beide Versionen angeboten werden - was allerdings unrealistisch ist. Andreas Schlusssatz ist eigentlich nichts hinzuzufügen: "Die beteiligten Interessengruppen - das hörgeschädigte Publikum als Konsument, die Sender als Auftraggeber und die Untertitler als Vermittler - müssen einer gemeinsamen Zielvision folgen, die die bestmöglichen Arbeitsbedingungen mit dem bestmöglichen Untertitelungsergebnis verbindet."

Aber stöbern Sie einfach selbst in der Diplomarbeit:

LAUTLOS

lautlos

LAUTLOS, das ist der Titel eines "Gesellschaftsmagazins", das Arne Sopp in ganzen 5 Exemplaren hat drucken lassen und das er auszugsweise im Internet veröffentlicht hat. LAUTLOS war eigentlich Arnes Diplomarbeit im Fach Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Mainz im Herbst 2009.

"Auf insgesamt 140 Seiten wird in insgesamt 21 Artikeln erklärt, was es mit der Gebärdensprache und der Gehörlosenkultur auf sich hat und was alles dahintersteckt. Dabei wird auf verschiedene Techniken, wie Fotografie und Illustration, zurückgegriffen, die zu guter Letzt alle in einem Format, dem Magazin, untergebracht sind. Grund dafür ist, dass es dem Leser durch ein Magazin vereinfacht wird, in das Thema einzusteigen, ohne Vorwissen zu besitzen oder Recherche betrieben zu haben. So soll durch eine einfache Umsetzung viel Aufklärungsarbeit vollzogen werden."

Aufklärung also für Hörende. Aber auch Gehörlose werden sicher ihre Freude am Magazin haben. Zu schade jedenfalls, es in einer Bibliothek verstauben zu lassen. Hoffentlich findet sich ein Verleger für LAUTLOS! Ansonsten bietet Arne auch die Möglichkeit an, das Buch selbst drucken zu lassen und zu versenden (shop). Sie können ja schon mal reinschauen in das

Gesellschaftsmagazin LAUTLOS

Bedeutung und Bedarf Deutscher Gebärdensprach-Filme im Internet

Lisa Möbus

"Sprachbarrieren überwinden: Bedeutung und Bedarf Deutscher Gebärdensprach-Filme im Internet" - über dieses Thema hat Lisa Möbus* ihre Bachelorarbeit geschrieben. In ihrer Arbeit kommt sie zu dem Schluss:

"Zunächst gilt es allerdings ein grundlegenderes Ziel zu erreichen: GS-Filme müssen zu einem Standard im Internet werden. Denn sie helfen, Sprachbarrieren zu überwinden und machen vielen gehörlosen Menschen, die die Schriftsprache nicht im ausreichenden Maße beherrschen, eine Teilhabe an der Informationsgesellschaft erst möglich. Gebärdensprach-Filme sind die derzeit realisierbare Lösung, um den Anforderungen Gehörloser und anderer Hörgeschädigter an ein „barrierefreies Internet“ gerecht zu werden."

OK, das war uns schon klar. Aber auf die Begründungen kommt es an, und die hat Lisa wirklich stichhaltig dargestellt. Wer auf Argumentationshilfen zurückgreifen möchte, findet hier eine hervorragende Zusammenstellung und Übersicht.

* Von Oktober 2006 bis September 2009 hat Lisa an der Humboldt-Universität Berlin Bibliotheks- und Informationswissenschaft studiert. Seit etwas mehr als einem Jahr lernt sie begeistert DGS und wollte dies gerne mit ihrer Abschlussarbeit verbinden. Zur Zeit macht sie eine Ausbildung zur Kommunikationsassistentin (mit Kompetenz in Deutscher Gebärdensprache).

... und plötzlich war es still

Doreen Senst: “... und plötzlich war es still
Identitätsarbeit von spätertaubten Erwachsenen im Kontext von Gehörlosenkultur und hörender Kultur
Analyse anhand qualitativer Interviews und Diskussion von Handlungsanforderungen an die Soziale Arbeit

Zusammenfassung

Hier wird ein bisher wenig beachteter Bereich der sozialen Arbeit erschlossen: die Lebenssituation und Lebensbewältigung von spätertaubten Erwachsenen. Im Zentrum steht die Frage, inwiefern sich eine plötzliche Ertaubung im Erwachsenenalter auf die Identitätsarbeit betroffener Menschen auswirkt und sie von der Gebärdensprachgemeinschaft als sozialem Netz-werk mitgetragen wird.

Die Autorin legt in ihrer theoriegeleiteten Analyse die Folgen kommunikativer Einschränkungen auf die Interaktionsmöglichkeiten mit der sozialen Umwelt und der Identitätskonstruktion dar. Um die Auswirkungen auf das Selbstkonzept der Betroffenen zu veranschaulichen, wird auf das sozialpsychologische Modell der Identitätsarbeit Bezug genommen. Mit Hilfe von qualitativen Interviews werden empirische Daten gesammelt, aus denen Handlungsanforderungen an die soziale Arbeit mit spätertaubten Menschen abgeleitet werden. Das Ziel der Untersuchung besteht nicht darin, einheitliche normative Vorstellungen über die Identitätsarbeit der Betroffenen aufzuzeigen. Vielmehr liefern die biographischen Interviews einen Denkrahmen für die soziale Arbeit, wie man sich die Beweglichkeit von Identitätsprozessen vorstellen kann.

Arbeitsplatzgestaltung für Gehörlose

Olaf beim Interview
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Olaf Eschenhagen (gl) hat an der Technischen Universität Darmstadt seine Masterarbeit zum Thema “Arbeitsplatzgestaltung für Gehörlose“ geschrieben. Den Fragebogen hatte Olaf komplett mit DGS-Videos versehen. Sicher ein Grund, weshalb sich sehr viele Gehörlose beteiligt haben. Nun möchten Sie sicher auch das Ergebnis sehen.

Bei den Ergebnissen ist hervorzuheben:
  • Die meisten Gehörlosen sind allein in ihren Betrieben und wünschen sich gehörlose Kollegen.
    Insgesamt sind 60% aller gehörlosen Mitarbeiter die einzigen Gehörlosen in den Betrieben, deswegen ist es verständlich, dass viele gehörlose Mitarbeiter den Wunsch äußerten, einen weiteren gehörlosen Kollegen haben zu wollen.
  • Die Zusammenarbeit mit hörenden Kollegen klappt gut.
    Bei der Befragung in den Unternehmen konnte festgestellt werden, dass eine Zusammenarbeit zwischen den gehörlosen Mitarbeitern untereinander und den hörenden Mitarbeitern gut funktioniert.
  • Kollegenseminare können Zusammenarbeit und Integration unterstützen.
    Besonders zu empfehlen ist der Besuch eines Kollegenseminars, weil dies mit geringen Kosten einen großen Beitrag leisten kann, den Umgang zwischen hörenden und gehörlosen Mitarbeitern zu verbessern und somit die Integration gehörloser Mitarbeiter erfolgreich unterstützt.
  • Dolmetscher und Arbeitsassistenten lassen sich finanzieren.
    Mit einer Beispielrechnung wurde gezeigt, wie eine dauerhafte Finanzierung des Gebärdensprachdolmetschers und des Arbeitsassistenten gesichert werden kann.
Aber lesen Sie selbst nach in der Arbeit von Olaf:

deafkids-Examensarbeit online

Kati Baumgarten

Im Februar ist deafkids runderneuert online gegangen. Nicht nur die Programmierung ist komplett anders (deafkids läuft mit der Blog-Software WordPress) und nicht nur das Layout ist neu, vor allem ist das Konzept völlig modernisiert und wirklich durchdacht. deafkids wendet sich an Kinder und Jugendliche, schwerhörige, gehörlose, aber auch hörende. Deshalb gibt's jeden Artikel in VIER Versionen, auf Deutsch natürlich, aber auch in Gebärdensprache, in "leichter Sprache" und als Tonaufnahme. Für jeden etwas halt!

Die Ideen für die neuen deafkids hatte Kati Baumgarten in ihrer Examensarbeit entwickelt. Mittlerweile ist Kati mit allen Prüfungen durch (sehr gut sogar!) und darf ihre Examensarbeit der Öffentlichkeit präsentieren. Wenn Sie sich für den theoretischen Hintergrund von deafkids interessieren, können Sie also hier nachlesen. Übrigens ein seltener Fall, dass die Theorie umgehend in die Praxis umgesetzt worden ist!

Gehörlose als Subkultur

Marion Schulteis

Marion Schulteis hatte vor einem Jahr ihre Magisterarbeit geschrieben. Da das nicht jeder versteht, hat Marion jetzt eine Kurzfassung in deutscher Sprache erstellt:

Umfrage zum Thema: Gehörlose im 'Dritten Reich'

Holzarbeit von David Bloch

Cornelia Wolf ist Diplomandin an der Hochschule Fulda im Fachbereich Sozialwesen und möchte im Rahmen ihrer Diplomarbeit eine Umfrage durchführen. In ihrer Diplomarbeit geht es um den Umgang mit der Geschichte gehörloser Menschen im "Dritten Reich".

Gehörlosenkultur und CI

CI - Gebärde

"Kultur und Identität der Gehörlosen vor dem Hintergrund des Eingriffs mit einem Cochlea Implantat"

Das ist der Titel der Diplomarbeit von Klaus Geier. Klaus hat gehörlose Eltern. Zu Beginn seiner Arbeit war er davon ausgegangen, sehr viel über ihre Welt zu wissen. Aber er stellte fest, dass er durch die intensive Auseinandersetzung mit den Gehörlosen und ihrer Kultur ein neues und viel tiefergehendes Verständnis für diese Menschen entwickelt hat. Durch negative Erfahrungen, die seine Eltern durch ihre Hörschädigung gemacht haben, herrschte auch bei ihm die Sichtweise von Gehörlosigkeit als Behinderung vor. Diese Sichtweise hat sich radikal geändert. Daher sein Fazit:
So bleibt zu hoffen, dass unsere Gesellschaft und die Eltern, die eine Implantation für ihre Kinder in Erwägung ziehen, die Möglichkeit bekommen, den Reichtum der Welt der Gehörlosen und ihrer intensiven Sprache erfahren zu können.

Wenn CI-Fachleute ihre Vorurteile gegenüber der Gebärdensprache ablegen könnten, wäre das schon ein erster Schritt in die richtige Richtung. Immerhin hat die EURO-CIU auf ihrer Website eine Gebärde für das CI veröffentlicht. Erfreulich!

Hörsehbehinderte Säuglinge/Kleinkinder und ihre Eltern

Andrea Scheele

Andrea Scheele hat im März 2006 das Studium zum Lehramt an Sonderschulen in Heidelberg abgeschlossen und mit ihrer Doktorarbeit über Frühförderung bei hörsehbehinderten Kindern (auch mit weiteren Beeinträchtigungen) begonnen:

An dieser Stelle möchte ich auf mein Projekt "Hörsehbehinderte Säuglinge/Kleinkinder und Ihre Eltern" hinweisen, das ich im Zuge der Doktorarbeit durchführe. Falls Sie ein Kind im Alter von 0 bis 6 Jahren haben, welches eine Hörsehbehinderung hat, und an einer Mitarbeit im Projekt interessiert sind, können Sie sich gerne an mich wenden (E-Mail an Andrea Scheele ). Weitere Informationen können Sie auf meiner Internetseite (http://www.andrea-scheele.de) nachlesen.

Lernprogramme für hörgeschädigte Kinder

Madlen Drescher

Zum Anforderungsprofil von Lernprogrammen für den Unterrichtseinsatz bei hörbeeinträchtigten Kindern. Das ist der Titel der Magisterarbeit von Madlen Drescher. Etwas einfacher formuliert: Wie müssen Lernprogramme gestaltet sein, damit sie für hörgeschädigte Kinder geeignet sind? Drei Programme hat Madlen genauer unter die Lupe genommen: The Rosetta Stone 2000, Tommys Gebärdenwelt 3 und Gebärden-Lexikon Grundgebärden 1+2. Eines ihrer Fazits:

Die Wahrnehmungsdefizite können durch entsprechende Lernprogramme kompensiert werden und somit einen ausgewogenen Unterricht ermöglichen. Folglich kann dem Wissens- und Erfahrungsmangel hörgeschädigter Kinder entgegengewirkt werden.

Gehörlosensubkultur - eine 'caused eternal subculture'

Marion Schulteis in Action

While studying the Deaf culture I was trying to find a term that describes their subculture best. The term that developed while thinking about the Deaf community is that the Deaf subculture is a "caused eternal subculture".

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Gebärdensprach-Filme im Internet

Gebärdensprach-Filme im Internet

Joachim Zweig hat seine Abschlussarbeit zum weiterbildenden Fernstudium an der Uni Bielefeld über das Thema "Realisierung und Weiterverbreitung von Gebärdensprach-Filmen im Internet" geschrieben. Ein Thema, das für viele Gehörlose von großer Bedeutung ist. DGS-Videos werden in immer mehr Websites eingebaut, um sie barrierefrei zu machen. In seiner Arbeit schildert Joachim Zweig die Entwicklung und den theoretischen Hintergrund.

Gehörlose eine Subkultur?

Marion Schulteis in Action

Marion Schulteis schreibt ihre Magisterarbeit im Fachbereich Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Im Moment hält sie sich an der Gallaudet University in Washington auf. Am 1. Februar muss sie dort eine  vorführen, und am 2. März muss sie ihre Magisterarbeit abgeben. Sie können Marion unterstützen, mit ein paar Mausklicks und wenigen Antworten in ihrem Fragebogen zum Thema:

 

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Projektarbeit: Behindertensport

Birgit Pfisterer und zwei ihrer Mitschüler von der Wirtschaftsoberschule in Mannheim haben eine Projektarbeit zum Thema Behindertensport geschrieben. Birgit hatte sich dabei u.a. auf gehörlose Leistungssportler konzentriert. Wir hatten auf die dazugehörige Umfrage hingewiesen, und einige Taubenschlag-Besucher hatten daran teilgenommen. Hier jetzt also die Ergebnisse, die fertige Projektarbeit zum Thema

Musik- und Bewegungserziehung für Gehörlose

UNI MOZARTEUM

Gehörlose und Musik? Manchen erscheint das immer noch absurd, aber Johanna Reidel- Mathias hat darüber - an der Universität Mozarteum Salzburg - ihre Diplomarbeit geschrieben:

weitere Diplomarbeiten zum Thema Hörgeschädigte und Musik

Umfrage: gehörlose Leistungssportler

Birgit Pfisterer ist Schülerin an einer Wirtschaftsoberschule, der Eberhard-Gothein-Schule in Mannheim. Sie hat gemeinsam mit zwei weiteren Schülern das Thema Behindertensport für eine Projektarbeit gewählt und beschäftigt sich vor allem mit dem Gehörlosensport. Um die Arbeit abzurunden, hat sie eine Umfrage erstellt, die speziell für gehörlose Leistungssportler gedacht ist, die einem Kader angehören oder angehörten.

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Von Costa Rica lernen?

Sportveranstaltung in Costa Rica

Kerstin (Kiki) Hartmann hat ein Praktikum in Costa Rica gemacht und im Anschluss daran ihre Examensarbeit geschrieben zum Thema "Die Gehörlosenkultur Costa Ricas und ihr Einfluss auf die Hörgeschädigtenpädagogik". Die Gehörlosenkultur Costa Ricas beeinflusst die Hörgeschädigtenpädagogik - in Deutschland? Genau das sollte sie, meint Kiki.

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Zur Bedeutung von Sprache, Musik und Bewegung

Johanna Reidel- Mathias:

Zur Bedeutung von Sprache, Musik und Bewegung.
Von der Wirksamkeit der Elementaren Musik- und Bewegungserziehung in der Gehörlosenpädagogik

Diplomarbeit im Rahmen des Kurzstudiums der Musik- und Bewegungserziehung

Seminararbeit zum Thema 'Partnersuche im Internet'

Gl-Sh Flirtline für gehörlose, schwerhörige, normalhörende

Zwei Publizistik-Studentinnen aus Wien haben eine Seminararbeit zum Thema "Gehörlose und hörgeschädigte Menschen auf Partnersuche im Internet - Gehörlosen-Singlebörsen aus Sichtweise der Betroffenen" geschrieben, mit Hilfe eines hier veröffentlichten Fragebogens (siehe unten).

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Einblicke

Gehörlosigkeit - Geschichtliche Entwicklung der Arbeit mit gehörlosen Menschen & aktuelle Förder- und Unterstützungsangebote

Jasmin Stieger aus Oberösterreich hat ihre Diplomarbeit über das Thema "Gehörlosigkeit - Geschichtliche Entwicklung der Arbeit mit gehörlosen Menschen & aktuelle Förder- und Unterstützungsangebote" geschrieben:
Ich glaube, dass sie für Gehörlose deshalb interessant ist, da sie zeigt, wie eine Hörende mit der ganzen Thematik umgeht. Für Hörende ist sie vielleicht ebenfalls lesenswert, da sie über Grundlegendes informiert und einen kleinen Einblick in die Gehörlosenwelt gibt.

DEAF ART: WHAT FOR?

deaf art
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Gehörlose Kunst - wofür? Diese Frage versucht Amy Forbes-Robertson in ihrer Dissertation zu beantworten. Da ihr Dozent Paddy Ladd vom Centre for Deaf Studies in Bristol war, MUSS die Arbeit einfach gut sein! ;-) Amy hat sie uns zur Verfügung gestellt. Natürlich ist sie auf Englisch geschrieben. Aber auch wer nicht Englisch kann, wird seine Freude an der Arbeit haben - an den vielen Kunstwerken im Anhang! Allein dafür lohnt sich der Download von 4 MB.


A critical ethnographic exploration of the discourses of Deaf visual artists

A dissertation submitted to the University of Bristol in accordance with the requirements of the degree of Master of Philosophy in the Faculty of Social Sciences

 

KompaktSprachführer Gebärden

KompaktSprachführer Gebärden
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Schön, wenn eine Diplomarbeit ganz konkrete Folgen hat. Christoph Gruner hat seine Arbeit über das Thema "Kompaktsprachführer Gebärden" geschrieben. Und genau das ist auch dabei herausgekommen: ein kleines Gebärdenbuch (80 Seiten), das Hilfestellungen geben soll in der Kommunikation mit gehörlosen Menschen. Nicht vergleichbar mit den dicken "blauen" Gebärdenbüchern, und natürlich auch kein DGS-Kurs. Aber für erste Einblicke und ein wenig Hilfe beim "small talk" reicht's allemal. Ähnlich wie ein Sprachführer im Urlaub halt.

Der KompaktSprachführer Gebärden war in kleiner Auflage gedruckt worden und ist leider schon vergriffen. Vielleicht gibt es eine zweite Auflage? Die zugrunde liegende Diplomarbeit können Interessierte jedenfalls hier einsehen:

siehe auch Diplom- und Examensarbeiten

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