Andreas Paulini ist gehörloser Arzt und arbeitet seit einem Jahr im TSBW. - Filmbeitrag über die Arbeit von Dr. Paulini im TSBW Husum (mit Untertiteln)
Die KollegInnen freuen sich sehr über seine Mitarbeit im Ärztlich-Psychologischen Dienst. Dort ist er zuständig für Gehörlose mit körperlichen und psychischen Problemen. Hier beschreibt er seine Arbeit:
„Wir im Ärztlichen-Psychologischen Dienst helfen, dass
Gehörlose ihre Ausbildung schaffen.
Schwierigkeiten sind z.B.
• Körperliche Probleme wie Gelenkerkrankungen, Allergien,
Asthma oder starkes Übergewicht. Ich berate Gehörlose in DGS und
vermittle Behandlung in Husum oder passenden Kliniken. Die
Ausbildung läuft gleichzeitig weiter, es wird keine Zeit
verloren.
• Psychische Probleme sind manchmal alltäglich: Gefühle,
überfordert zu sein oder gemobbt zu werden. Wir haben aber auch
viele Gehörlose mit psychischen Erkrankungen, z.B.
Depressionen.
• Einige Gehörlose wurden in ihrer Vergangenheit nicht optimal
gefördert. Dort machen wir z.B. soziales Kompetenztraining. Einige
lernen sogar noch Gebärden. Auch „gesunde“ Gehörlose
bekommen Training: wie kann man hörenden Chefs und Kollegen die
Gehörlosigkeit erklären? Welche Rechte habe ich? Wie kann ich mich
verhalten?
• Im Sommer werden wir bei uns zum zweiten Mal einen
Yoga-Workshop für Gehörlose zusammen mit Betty Schätzchen aus
Berlin anbieten.
Die Gespräche bei mir sind direkt in DGS, das spart Zeit und passt
zum Vertrauensverhältnis. Es gilt die Ärztliche
Schweigepflicht.
Am Mittwoch, den 08. Februar 2012, Beginn um 19.00 Uhr, findet ein Gesundheitsseminar der Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V. Leichlingen statt.
Thema: ,,Neurodermitis, Therapie und Pflege bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“
Veranstaltungsort: Klinik Roderbirken, Schulungsraum U 81,
Roderbirken 1, 42799 Leichlingen
Referent: Dr. med. Jörg Fränken, Facharzt für Hauterkrankungen,
Venerologie und Allergologie, Schwelm
Dieses Gesundheitsseminar wird von einem Gebärdensprachendolmetscher simultan für Gehörlose übersetzt! Gehörlose möchten sich bitte unter E-Mail: shg-haut@t-online.de bis zum 03. Februar 2012 anmelden. Herzlich eingeladen sind Erkrankte, Angehörige und Interessierte. Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung, die Teilnahme ist kostenlos. Nähere Informationen erhalten Sie unter 02175/167231 von Christine Schüller, Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V. Leichlingen.
Weiterlesen »Hörgeschädigte wissen selbst am besten, was es bedeutet, hörgeschädigt zu sein. Und sie können sich deshalb optimal auf die Bedürfnisse anderer Hörgeschädigter einstellen, wie z.B. Monika Ebert, die eine Praxis für Integrative Manual Therapy (Osteopathie) betreibt. Sie schreibt:
Beschwerden im Hals-Nasen-Ohren Bereich sanft und
wirkungsvoll behandeln
Mein Name ist Monika Ebert, ich bin Heilpraktikerin und
Physiotherapeutin und arbeite mit Integrative Manual Therapy
(Osteopathie), Kinesiotaping und Ohrakupunktur.
Seit meinem 6. Lebensjahr bin ich selbst schwerhörig und verstehe
und spreche Gebärdensprache. Da ich an mir selbst die Erfolge der
Behandlung gespürt habe, habe ich mich auf die Behandlung von
HNO-Problemen (Tinnitus, Schwindel, Gleichgewichtsprobleme)
spezialisiert, ich behandle aber auch Rückenschmerzen und
Kopfschmerzen/Migräne sowie Babys und Schwangere.
Weitere Informationen über die Behandlungen gibt es auf: www.ebert-heilpraktiker.de
Email: ebert.monika@googlemail.com
oder Handy: 0176-22886181
Die AG Queer Studies startet in 2012 gleich am kommenden
Mittwoch, den 11. Januar mit einem Vortrag zu Sexarbeit in St.
Georg, der in die Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht wird.
Stattfinden wird die Veranstaltung wie üblich um 19:15 Uhr im Raum
0079 WiWi-Bunker der Uni Hamburg (Von-Melle-Park 5).
„Die Würde ist unantastbar und das ist auch
so.“
Vom Überlebenskampf und alltäglichen Grenzverletzungen
Drogengebrauchender Sexarbeiterinnen
Die Organisatoren vom Kids-Treff, Jugendtreff,
Hörgeschädigten-Elterntreff + Regenbogenland haben für Samstag, den
21. Januar 2012 den gehörlosen Ernährungsberater Christoph Prietze
eingeladen. Er referiert über gesunde Ernährung, Übergewicht,
Abnehmen usw. - von Kindern und Erwachsenen.
Unkostenbeitrag: Mitglieder 3€, Nichtmitglieder 4,50€
Einlass um 14 Uhr, Beginn um 15 Uhr
FZH Bremen,
Schwachhauser Heerstr. 266, 28359 Bremen
Rainer Debusmann ist Qigong-Lehrer. Mit dem Projekt "Qigong-los" will er Qigong für Gehörlose zugänglich machen. Er schreibt:
Qigong ist eine Jahrtausende alte Form meditativer
Körperübungen und ein bedeutender Zweig der traditionellen
chinesischen Medizin. Angeleitet durch die innere Vorstellungskraft
sollen sich beim Qigong aus der inneren Ruhe heraus einfache
Körperhaltungen und Bewegungen entwickeln. Das Ziel der Übungen ist
die Entfaltung des Qi, der universellen Lebensenergie.
Qigong ist mittlerweile für jedermann zugänglich - für Gehörlose
gibt es bislang allerdings kaum ein Angebot. Wesentlich dafür ist,
dass es bislang keine auf Gehörlose zugeschnittenen
Unterrichtsmaterialien gibt. Mit unserem Projekt "Qigong-los"
wollen wir Qigong für Gehörlose zugänglich machen. In einem ersten
Schritt soll eine DVD mit einer Übungsreihe entstehen, die in
Gebärdensprache übersetzt ist. Aus unserer Sicht ist dies der
Schlüssel für den erfolgreichen Einsatz dieses Mediums.
Die Produktion einer solchen DVD ist jedoch aufwändig. Um das
Projekt umsetzen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung, Ihre
Ideen. Ich würde mich sehr über Ihr Interesse an unserem Projekt
freuen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.qigong-online.com
oder per E-Mail:
rdebusmann@qigong-online.com.
Claudia Eggert-Kruppa ist Gehörlosenpädagogin, Psychologin
und Therapeutin in Hamburg.
Ab November 2011 bietet sie eine Gruppe "Hilfe bei Tinnitus"
in zweiwöchigem Abstand an
Die 2-Std. Sitzungen finden in ihrer Praxis in der Koopstraße statt. Der Wochentag wird noch bekannt gegeben. Die Kosten: pro Abend €25,00. Die Teilnahmebedingung: regelmäßig und verbindlich, max. 6 Teilnehmer. Bitte nutzen Sie für die Anmeldung und weitere Fragen das Kontaktformular auf der Homepage.
Mit zwei neuen Publikationen möchte der Deutsche
Gehörlosen-Bund e.V. Aufklärung leisten und somit zu mehr
Barrierefreiheit in der Gesellschaft beitragen, damit sich die
Situation gehörloser Patienten in Zukunft stetig verbessert.
Eine 12seitige Broschüre richtet sich an Ärzte und medizinisches
Fachpersonal und vermittelt neben Hintergrundwissen zu der
Situation von gehörlosen Menschen auch konkrete Hinweise, wie in
der Arztpraxis oder im Krankenhaus auf die Bedürfnisse gehörloser
Patienten oder Angehöriger mit Hörbehinderung eingegangen werden
kann. Einen Schwerpunkt bildet dabei auch der Umgang mit
Gebärdensprachdolmetschern.
An gehörlose Patienten richtet sich ein Flyer mit Hinweisen zur
Kommunikation mit Ärzten und zum Recht auf Gebärdensprache im
medizinischen Bereich. Die Broschüre und der Flyer sind auch online
auf der Internetseite www.kurzlink.de/DGB-Patient
verfügbar. Dort lassen sich außerdem zwei zusätzliche
Informationsblätter herunterladen: Eines richtet sich mit
praktischen Hinweisen an Mitpatienten im Krankenhaus und das zweite
gibt Anregungen zur Umsetzung von Barrierefreiheit im
Krankenhaus.
Möglich wurden die Veröffentlichungen Dank der finanziellen
Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit. Um die
Publikationen bei der Zielgruppe bekannt zu machen, wird unter
anderem eine Vortragsreihe als Weiterbildung für das Personal an
mehreren Klinken stattfinden.
Die Publikationen können unter
bestellung@gehoerlosen-bund.de vorerst kostenlos
angefordert werden. Geben Sie bei Ihrer Bestellung bitte an, wie
viele Exemplare Sie von welcher Veröffentlichung erhalten
möchten.
Ursachen für Hörschäden gibt es viele. Dass auch Contergan dazu gehört, ist weniger bekannt. 50 Jahre ist es schon her, dass Contergan vom Markt zurückgenommen wurde. Einerseits natürlich gut, andererseits viel zu spät, zwei Jahre, nachdem die schädlichen Wirkungen des Medikaments bekannt wurden! "Dem Unternehmen geht es gut heute – etlichen Opfern nicht. Viele sind arm, ertragen ihre Schmerzen als Folge lebenslanger Fehlbelastung nur mit Morphium. Es gibt unglaublich viel Wut." („Es ging um viel Geld" – 50 Jahre Marktrücknahme Contergan)
Zu den Opfern, die sich in Opferverbänden engagieren, gehört Constanze von Canal. Ihre Behinderungen, darunter ihre Gehörlosigkeit, sind die Folge einer einzigen Contergan-Tablette, die ihre Mutter während der Schwangerschaft genommen hat. Der Trierer Volksfreund hat Constanze interviewt:
Es war nur diese einzige Tablette
Depression – die häufigste psychische Erkrankung in Deutschland. Jeder spricht davon, aber was steckt dahinter?
Zu diesem Thema referiert Dipl. Psych. Tereza Mallach (hörend,
DGS-kompetent) am 26.11.2011 um 14 Uhr in der Lohengrinstr. 11,
81925 München in DGS.
Wie erkennt man Depression?
Wie fühlen sich betroffene Menschen?
Wie kann man helfen?
Welche Behandlungen gibt es?
Im Saal der Volkshochschule Kassel diskutieren auf Einladung des Gesundheitsamtes Region Kassel Expertinnen und Experten aktuelle Fragen der Gesundheitsfürsorge. Immer dabei: Dolmis. Damit die Informationen dauerhaft erhalten bleiben und für jedermann zugänglich sind, werden sie "konserviert" und im Internet zur Verfügung gestellt. Natürlich auch mit Dolmis.
Die Themenliste wird immer länger. Neuestes Thema: "Wenn Pflege plötzlich nötig wird".
Videos: Gesundheit im Gespräch - mit Dolmetschereinblendung
Das 39. Gesundheitsforum Oldenburg wird sich an diesem Dienstag, 8. November, um 19 Uhr in der Aula der mit keinem leichten Thema befassen. Experten sprechen über die notwendigen medizinischen Maßnahmen bei Verdacht auf Alzheimer oder Demenz und aktuelle Therapiestandards.
Die Vorträge der Referenten werden von Gebärdensprachdolmetschern übersetzt. Der Eintritt zum 39. Gesundheitsforum in der Cäcilienschule mit anschließender Diskussion ist frei.
Medizinische Hilfe bei Alzheimer und Demenz
Es ist allgemein bekannt, dass Krankheiten zu Hörschädigung und
Ertaubung führen können. Aber nur wenige wissen, dass auch
Medikamente Schwerhörigkeit oder Ertaubung verursachen können. Das
„Deutsche Grüne Kreuz“ schätzt, dass von 15 Mio
Hörgeschädigten etwa 4 Mio Menschen durch Medikamente schwerhörig
wurden, Tinnitus bekamen oder ertaubten.
Ilse Grinz, selbst im Erwachsenenalter durch Medikamente ertaubt,
hat bis zu diesem Zeitpunkt den Beruf der
pharmazeutisch-technischen Assistentin ausgeübt.
Dieses Fachwissen erleichterte es ihr, den Zusammenhang zwischen
Hörschädigung und Medikamentengabe zu erkunden. Über das Ergebnis
wird sie auf dem Kofo berichten.
Wer vermeiden möchte, dass seine Hörschädigung oder sein Tinnitus
durch Medikamente verschlimmert wird oder wer für sich selbst oder
seine Familie Vorsorge treffen möchte (wichtig besonders auch
während einer Schwangerschaft), bekommt auf diesem Kofo wichtige
Informationen.
Mittwoch, 9. November 2011, 19.00 – 21.00, Internat für
Hörgeschädigte Curtiusstraße 4, Essen- Frohnhausen
Referentin Ilse Grinz (ertaubt, Vorsitzende DSB-Ortsverein Essen e.V.)
Gebärdensprach- und Schriftdolmetscherinnen sind im Einsatz,
eine Induktionsanlage ist ausgelegt.
Am Donnerstag, 3.11.2011 um 17 Uhr findet im Gehörlosenzentrum Karlsruhe das Seminar "Fit im Alter" statt. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bietet in Kooperation mit dem Stadt- und Kreisverband der Hörgeschädigten Karlsruhe e. V. eine Ernährungsberatung an. Eine Gebärdensprachdolmetscherin wird anwesend sein.
Am Freitag, den 11. November 2011 findet in Hamburg das nächste
KOFO statt. Das Thema lautet: Depression.
Referent:
J. Graf v. Königsmarck (h)
Datum:
Freitag, der 11.11.2011
Einlass:
18:00 Uhr
Beginn:
18:30 Uhr
Wo:
Kultur- und Freizeitheim der Gehörlosen, Bernadottestraße 128, in
Hamburg
Eintrittspreis: 2 € Mitglieder, 3 €
Nichtmitglieder, unter 18 Jahre alt kostenlos
Dolmetscher/innen werden anwesend sein und übersetzen.
Gehörlose, schwerhörige bzw. ertaubte Alkoholiker und ihre Familien benötigen im Großraum Köln genauso Hilfe und Behandlung wie hörende Suchtkranke. Während es für hörende Alkoholkranke und ihre Familien inzwischen viele Behandlungs- und Unterstützungsangebote – auch Selbsthilfegruppen – gibt, sind die Angebote für Menschen, die sich über Gebärdensprache verständigen, dünn gesät. Der angstfreie Austausch in einer Gruppe von Gleichbetroffenen ist ein wichtiger Schritt raus aus der Isolation, um sich selbst zu finden und mehr Verantwortung zu übernehmen, um schließlich ohne Alkohol zu leben. Die Betroffenen finden in der Gruppe einen sicheren Ort, um ohne Angst vor Klatsch und Tratsch vertraulich über sehr persönliche Themen zu sprechen. Das Angebot umfasst regelmäßigen Gesprächsaustausch, gemeinsame Freizeitaktivitäten und Austausch mit anderen Selbsthilfegruppen für hörgeschädigte suchtkranke Menschen.
Das nächste Gesundheitsseminar der Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V. findet am 20. Oktober 2011 statt. Auch diesmal ist ein Gebärdensprachdolmetscher dabei.
Wann: Donnerstag, den 20. Oktober 2011, Beginn um 19.00 Uhr
Wo: Klinik Roderbirken, Schulungsraum U 81, Roderbirken 1, 42799
Leichlingen
Referentin: Frau Dr. med. Silke Herold, stellv. Chefärztin am
Fachkrankenhaus für Dermatologie, „Schloß
Friedensburg“, 07338 Leutenberg
Thema: ,,Du bist, was Du isst: Kann die Ernährung den Verlauf der
Psoriasiserkrankung an Haut und Gelenken beeinflussen?“
Dieses Gesundheitsseminar wird von einem
Gebärdensprachdolmetscher simultan für Gehörlose übersetzt!
Gehörlose möchten sich bitte unter
E-Mail: shg-haut@t-online.de
bis zum 15. Oktober 2011 anmelden.
Die Abteilung für Hörstörungen, Tinnitus und Schwindel in
der
Baumrainklinik des HELIOS Rehazentrums Bad Berleburg
hat einen neuen Chefarzt. Seit dem 01. Juli 2011 hat Uwe Fickel
die medizinische Leitung des Bereiches.
Bereits im Juli hat Herr Fickel seinen Dienst als Chefarzt der
Fachklinik für Hörstörungen, Tinnitus und Schwindel angetreten.
Damit löst er den ehemaligen Chefarzt Dr. Wolfgang Pollinger ab.
„Wir haben mit Herrn Uwe Fickel den Wunschkandidaten für
diese Abteilung gefunden, der die erfolgreiche Arbeit fortsetzen
wird und sehr gut in unser Team passt“, so Elmar Knoche,
Geschäftsführer der HELIOS Baumrainklinik in Bad Berleburg.
Der gebürtige Stuttgarter blickt auf eine ungewöhnliche Vita
zurück. Seine Schulzeit verbrachte der Sohn eines Diplomgeologen
teilweise in Westafrika. Vor seinem Studium leistete er seinen
Wehrdienst bei der Bundesmarine, studierte drei Semester
Maschinenbau und arbeitete dann als technischer Zeichner,
Taxifahrer und auch als Matrose auf dem Rhein. Um ein
Medizinstudium absolvieren zu können, besuchte er dann das
Hessenkolleg und machte dort sein Abitur. Das Medizinstudium
absolvierte er in Frankfurt am Main.
In der nächsten Veranstaltung der Reihe „Gesundheit im Gespräch“ der Volkshochschule Kassel erfahren Sie mehr über das Thema Leber und Lebererkrankungen. Die Experten Prof. Dr. Frank Schuppert, Klinikum Kassel, Prof. Dr. Jürgen Faß, Klinikum Kassel, Dr. Christoph Claus, niedergelassener Allgemeinmediziner und Maria Dippel, Selbsthilfegruppe für Lebererkrankte und Transplantierte, diskutieren mit Ihnen über die Erkennung und Behandlung von Lebererkrankungen und was als Ernährungsempfehlung in oder schon lange out ist.
Auch dieses Mal wird die neuste Sendung in die Gebärdensprache übersetzt: Gesundheit im Gespräch - Lebererkrankungen
Am 7. Oktober 2011 gibt es das nächste KoFo in Meckenbeuren. Beginn ist um 19:00 Uhr (Einlass 18:00 Uhr).
Thema: Gesunde Ernährung – Warum wir essen sollen?
Momentan gibt es noch zu wenige hörgeschädigte Menschen, die über Themen wie Gesundheit, Ernährung, Essen und Trinken wissen. Deshalb steht der Ernährungsberater Christoph Prietze zur Verfügung.
Inhalte:
- Was wir essen sollen, gesunde Ernährung nach DGE (Deutsche
Gesellschaft für Ernährung), die 10 Regeln einer gesunden
Ernährung, brauchen wir die Nahrungsergänzungsmittel?
Am 8. Oktober 2011 gibt es ein Seminar über verschiedene Ernährungsschwerpunkte.
Themenschwerpunkte:
• Ernährung für leichtes Übergewicht – Tipps zum
Abnehmen, Ernährung für Berufstätige – keine Zeit fürs
Essen?, Ernährung für Vegetarier – leben Vegetarier
gesünder?
Christoph Prietze wird beim KoFo referieren und das Seminar leiten.
Wo: evangelisches Gemeindehaus in Meckenbeuren
Eintritt für das Seminar: Mitglieder 25 Euro; Nichtmitglieder 50
Euro (inkl. KoFo-Besuch)
Mehr Infos und Anmeldung siehe unter www.hgzentrum-bao.de
VITAL Aktivmesse – das Forum für Gesundheit, Vorsorge und Fitness, vom 16. bis 18. September 2011 im Eurogress Aachen
Informationen, Tipps für den Alltagsgebrauch und Möglichkeiten, seine Vitalität zu prüfen und zu fördern: Das alles bietet die VITAL Aktivmesse im Eurogress Aachen ihren Besuchern. Rund um die drei Themenschwerpunkte Prävention, Fitness und Aktivtipps werden ca. 100 Aussteller ein ausgesuchtes und themenspezifisches Angebot präsentieren.
Eröffnung und 2 Veranstaltungen am Sonntag werden von Skarabee-Dolmetschern gedolmetscht.
Bei Rückfragen mailen Sie bitte an info@skarabee.de
oder direkt an Frau Meisen m.meisen@skarabee.de.
Heilpraktiker Sascha Wolff ist hörend und versteht
Gebärdensprache.
Seine Schwerpunkte: Rückenschmerzen, Muskelverspannungen,
Hauterkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Überarbeitung,
Erschöpfung.
Seine Methoden: Neurologische Integration (NIS), Methode Dorn und
Massage nach Breuß
Weitere Informationen auf www.praxiswolff.eu
Caracciolastraße 1, 80935 München, post@praxiswolff.eu
Josephine Klatt ist Diplom-Psychologin und selbst hochgradig
schwerhörig seit ihrem 5. Lebensjahr. Sie besuchte in ihrer
Schullaufbahn u.a. 8 Jahre lang eine Schule für Schwerhörige. Auch
wenn sie ihre anschließenden Schulbesuche und ihr Studium unter
Hörenden machte, hat sie nie den Kontakt zu anderen Hörgeschädigten
verloren. Sie bewegt sich in beiden Welten und fühlt sich in beiden
Kulturen gleichermaßen wohl. Durch Freunde, Kurse und Selbststudium
hat sie die Deutsche Gebärdensprache erlernt.
Zur Zeit befindet sie sich am Ende ihrer weiterführenden Ausbildung
zur psychologischen Psychotherapeutin (Approbation angestrebt) und
bietet demnächst ambulante Psychotherapie in Braunschweig an. Gerne
möchte sie dieses Angebot auch für Hörgeschädigte zugänglich
machen. Sie bietet ambulante Psychotherapie mit Ausrichtung
Verhaltenstherapie an. Verhaltenstherapie ist zur Behandlung von
Depressionen, Ängsten und Zwangserkrankungen gut geeignet. Weitere
Themen in der Therapie können Unsicherheit, Konflikte, Stress,
Probleme bei der Arbeit oder bei der Alltagsbewältigung usw.
sein.
Erreichbar ist sie über die E-Mailadresse:
josephine.klatt@googlemail.com
Am Donnerstag, den 21. Juli 2011, Beginn um 19.00 Uhr, findet ein Gesundheitsseminar der Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V. statt.
Referent: Johannes Küchler, Referatsleiter der GKV
Bielefeld
Thema: „Ansprüche und Rechte von Versicherten gegenüber
Krankenkassen“
Wo: Klinik Roderbirken, Schulungsraum U 81, Roderbirken 1, 42799
Leichlingen
Gerade chronisch Erkrankte haben oft Probleme, ihren Anspruch auf
Gewährung der Leistungen der GKV gegenüber ihrer Krankenkasse
durchzusetzen. Dieser Anspruch ist im Sozialgesetzbuch V. geregelt,
und in aller Regel kommen die Krankenkassen ihrer Verpflichtung
nach. Sollten doch Probleme auftreten, sollte der Versicherte aber
keinesfalls das Gefühl haben, rechtlos zu sein. Im
Widerspruchsverfahren und vor dem Sozialgericht hat er durchaus
gute Chancen. Herr Küchler möchte dieses Wissen bei seinem Vortrag
vermitteln und Wege aufzuzeigen, wie der Versicherte zu seinem
Recht kommt.
Dieses Gesundheitsseminar wird von einem Gebärdensprachdolmetscher
simultan für Gehörlose übersetzt! Gehörlose möchten sich bitte
unter
E-Mail:
shg-haut@t-online.de bis zum 15. Juli 2011
anmelden.
Herzlich eingeladen sind Erkrankte, Angehörige und
Interessierte. Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung,
die Teilnahme ist kostenlos.
Nähere Informationen erhalten Sie unter 02175/167231 oder von
der Selbsthilfegemeinschaft
Haut e.V. .