Ständiger Leistungsdruck, Zeitnot, wachsende Anforderungen im
Beruf und im Alltag führen dazu, dass man unter Stress leidet. Doch
was genau bedeutet Stress und wie wirkt er auf unseren Körper?
Darüber wollen wir gemeinsam mit Referentin Katina Geißler
diskutieren.
Wo: Gehörlosenzentrum Nürnberg, Pommernstr. 1,
90451 Nürnberg
Wann: Donnerstag, 14.06.2012, Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr
Am Freitag, den 11. Mai 2012 gibt es ein Kofo zum Thema Blut- und Organspende. Mit Blut- und Organspenden kann man einem Menschen das Leben retten. Beim Blutspenden wird die Gesundheit untersucht. Kostenlos! Für das Blutspenden bezahlt das UKE Hamburg Geld. Jeder Spender bekommt € 23,00! Schon ab dem zweiten Besuch.
D e r E i n t r i t t i s t k o s t e n l o s ! ! ! GebärdensprachdolmetscherInnen sind anwesend und übersetzen.
Ein Landesdiabetikertag findet am 19. Mai 2012 in Stuttgart im Haus der Wirtschaft statt unter dem Motto "Diabetes 2012 – eine Herausforderung für Jeden".
Zum ersten Mal übersetzen Gebärdensprachdolmetscher die Vorträge.
Mittwoch, den 23. Mai 2012, Beginn um 19.00 Uhr,
Veranstaltungsort Klinik Roderbirken, Schulungsraum U 81,
Roderbirken 1, 42799 Leichlingen, Gesundheitsseminar der
Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V. Leichlingen
An diesem Abend wird Herr Dr. med. Jörg Fränken, Facharzt für
Hauterkrankungen, Venerologie und Allergologie, zum Thema
„Haut und Heuschnupfen – gibt es Gemeinsamkeiten
?“ Einfluss von Flugpollen auf die Haut und Therapie der
Erkrankungen referieren.
Im Saal der Volkshochschule Kassel diskutieren auf Einladung des Gesundheitsamtes Region Kassel Expertinnen und Experten aktuelle Fragen der Gesundheitsfürsorge. Immer dabei: Dolmis. Damit die Informationen dauerhaft erhalten bleiben und für jedermann zugänglich sind, werden sie "konserviert" und im Internet zur Verfügung gestellt. Natürlich auch mit Dolmis.
Neuestes Thema: "Prostatakrebs – Die verdrängte Männerkrankheit" - Video mit Dolmi
Zum Zahnarzt geht wohl niemand gerne. Aber wenn man schon hingeht, will man doch wenigstens wissen, was der Zahnarzt mit einem machen will. Ein Problem für Gehörlose. Sollen sie Dolmetscher mitnehmen? Sicher, das geht. Aber noch besser ist es, wenn der Zahnarzt selber gebärden kann, wie z.B. Frau von Schuler-Alarcón in der Hamburger Zahnarztpraxis DENTOLOGICUM. Am 30. März fand die Eröffnungsfeier statt, und Hans-Jürgen Kleefeldt aus dem Taubenschlag-Team war mit seiner Frau dabei. Er berichtet:
Der weiße Hautkrebs, Basaliom, ist der häufigste Krebs und verzeichnet nach Aussage der Europäischen Hautkrebsstiftung in Deutschland über 195.000 neue Hautkrebserkrankungen pro Jahr, und es erkranken zunehmend jüngere Menschen.
Dies nimmt die Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V., zum Anlass, am Mittwoch den 18. April 2012, ab 19.Uhr, Helios-Klinik Wuppertal, im Konferenzzentrum, Torbogen, Heusnerstr. 40, 42283 Wuppertal ein Gesundheitsseminar anzubieten, bei dem die Entstehung, Therapien und die Behandlung thematisiert werden.
An diesem Abend wird Herr Dr. med. Winfried Wischer zum Thema "Der weiße Hautkrebs und seine Vorstufen, die aktinische Keratose" referieren.
Dieser Vortrag wird von einem Gebärdensprachdolmetscher simultan für Gehörlose übersetzt! (Gehörlose möchten sich bitte unter shg-haut@t-online.de bis zum 13. April 2012 anmelden ! )
Herzlich eingeladen sind Betroffene, Angehörige und Interessierte. Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung, die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen erhalten Sie unter 02175/167231 Christine Schüller, Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V. .
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Simone Köhler-Fischer ist hörend und hat eine kleine Praxis für Ernährung, Bewegung und Balance in Eppstein in der Nähe von Frankfurt (direkt an der A3). Sie schreibt:
Ich bin 47 Jahre alt und habe Kenntnisse in DGS (Level5) und kann mich ganz gut mit Hörgeschädigten unterhalten.
Ich möchte Euch gerne meine Hilfe anbieten, durch gesunde, ausgewogene Ernährung und mit Bewegung Gewicht zu verlieren, damit Ihr Euch wieder wohl fühlt und fit werdet.
Habt Ihr Lust, mit mir als hörender Person diesen Schritt zu gehen? Seid Ihr bereit für eine Veränderung? Gerne mache ich Euch ein Angebot für einen Kurs in einer Gruppe mit maximal 6 Personen. Evtl. würde dann ein Gebärdensprachdolmetscher dabei sein. Auch Gymnastik oder Walking biete ich Euch gerne an.
Homepage (noch im Aufbau): http://www.praxis-koehler-fischer.de/
Frau
Köhler-Fischer ist zwischenzeitlich umgezogen, nach Neu-Anspach.
Sie macht nur Hausbesuche. (s. Flyer!)
Ihre
E-Mail-Adresse lautet praxis.koehlerfischer@yahoo.de.
Schon seit einigen Jahren führt der Gehörlosen Sportverband NRW e.V. sehr erfolgreich die besonders bei Frauen beliebte Aquafitness durch. Die Kurse finden fortlaufend in einem großen Schwimmbecken statt. Es macht richtig Spaß, sich gemeinsam zu bewegen und dabei kräftiger zu werden und sogar noch abzunehmen!
Eva-Carolin Hölscher ist Studentin des Studiengangs "Diplom
Gebärdensprachdolmetschen" an der Universität in Hamburg. Momentan
schreibt sie ihre Diplomarbeit zum Thema "Kundenzufriedenheit
tauber Konsumenten mit dem Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern
im medizinischen Bereich". Anlässlich dieses Themas sucht sie
15-20 taube Personen aus Berlin, die Lust haben, ihr in
Einzelinterviews über ihre Erfahrungen zu berichten, die sie mit
Gebärdensprachdolmetschern bei Arztbesuchen gesammelt haben.
Auch Personen, die bislang nur wenige oder keine Erfahrungen mit
Dolmetschern im medizinischen Bereich haben, sind bei ihrer
Befragung herzlich willkommen. Ziel der Umfrage ist, von Ihren
Wünschen und Erwartungen als tauber Kunde zu erfahren. Was können
Gebärdensprachdolmetscher in Zukunft verbessern, damit Sie nach
Arztgesprächen zufriedener nach Hause gehen?
Zu diesen und weiteren Fragen möchte Eva-Carolin Sie gerne ca.
15 Minuten anonym interviewen.
Für die Teilnahme an der Befragung melden Sie sich bei ihr bitte
unter EvaHoelscher@aol.com
Weitere Informationen finden Sie in einem DGS-Video unter http://www.youtube.com/watch?v=QQuan4Dtg4I
Andreas Paulini ist gehörloser Arzt und arbeitet seit einem Jahr im TSBW. - Filmbeitrag über die Arbeit von Dr. Paulini im TSBW Husum (mit Untertiteln)
Die KollegInnen freuen sich sehr über seine Mitarbeit im Ärztlich-Psychologischen Dienst. Dort ist er zuständig für Gehörlose mit körperlichen und psychischen Problemen. Hier beschreibt er seine Arbeit:
„Wir im Ärztlichen-Psychologischen Dienst helfen, dass
Gehörlose ihre Ausbildung schaffen.
Schwierigkeiten sind z.B.
• Körperliche Probleme wie Gelenkerkrankungen, Allergien,
Asthma oder starkes Übergewicht. Ich berate Gehörlose in DGS und
vermittle Behandlung in Husum oder passenden Kliniken. Die
Ausbildung läuft gleichzeitig weiter, es wird keine Zeit
verloren.
• Psychische Probleme sind manchmal alltäglich: Gefühle,
überfordert zu sein oder gemobbt zu werden. Wir haben aber auch
viele Gehörlose mit psychischen Erkrankungen, z.B.
Depressionen.
• Einige Gehörlose wurden in ihrer Vergangenheit nicht optimal
gefördert. Dort machen wir z.B. soziales Kompetenztraining. Einige
lernen sogar noch Gebärden. Auch „gesunde“ Gehörlose
bekommen Training: wie kann man hörenden Chefs und Kollegen die
Gehörlosigkeit erklären? Welche Rechte habe ich? Wie kann ich mich
verhalten?
• Im Sommer werden wir bei uns zum zweiten Mal einen
Yoga-Workshop für Gehörlose zusammen mit Betty Schätzchen aus
Berlin anbieten.
Die Gespräche bei mir sind direkt in DGS, das spart Zeit und passt
zum Vertrauensverhältnis. Es gilt die Ärztliche
Schweigepflicht.
Am Mittwoch, den 08. Februar 2012, Beginn um 19.00 Uhr, findet ein Gesundheitsseminar der Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V. Leichlingen statt.
Thema: ,,Neurodermitis, Therapie und Pflege bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“
Veranstaltungsort: Klinik Roderbirken, Schulungsraum U 81,
Roderbirken 1, 42799 Leichlingen
Referent: Dr. med. Jörg Fränken, Facharzt für Hauterkrankungen,
Venerologie und Allergologie, Schwelm
Dieses Gesundheitsseminar wird von einem Gebärdensprachendolmetscher simultan für Gehörlose übersetzt! Gehörlose möchten sich bitte unter E-Mail: shg-haut@t-online.de bis zum 03. Februar 2012 anmelden. Herzlich eingeladen sind Erkrankte, Angehörige und Interessierte. Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung, die Teilnahme ist kostenlos. Nähere Informationen erhalten Sie unter 02175/167231 von Christine Schüller, Selbsthilfegemeinschaft Haut e.V. Leichlingen.
Weiterlesen »Hörgeschädigte wissen selbst am besten, was es bedeutet, hörgeschädigt zu sein. Und sie können sich deshalb optimal auf die Bedürfnisse anderer Hörgeschädigter einstellen, wie z.B. Monika Ebert, die eine Praxis für Integrative Manual Therapy (Osteopathie) betreibt. Sie schreibt:
Beschwerden im Hals-Nasen-Ohren Bereich sanft und
wirkungsvoll behandeln
Mein Name ist Monika Ebert, ich bin Heilpraktikerin und
Physiotherapeutin und arbeite mit Integrative Manual Therapy
(Osteopathie), Kinesiotaping und Ohrakupunktur.
Seit meinem 6. Lebensjahr bin ich selbst schwerhörig und verstehe
und spreche Gebärdensprache. Da ich an mir selbst die Erfolge der
Behandlung gespürt habe, habe ich mich auf die Behandlung von
HNO-Problemen (Tinnitus, Schwindel, Gleichgewichtsprobleme)
spezialisiert, ich behandle aber auch Rückenschmerzen und
Kopfschmerzen/Migräne sowie Babys und Schwangere.
Weitere Informationen über die Behandlungen gibt es auf: www.ebert-heilpraktiker.de
Email: ebert.monika@googlemail.com
oder Handy: 0176-22886181
Die AG Queer Studies startet in 2012 gleich am kommenden
Mittwoch, den 11. Januar mit einem Vortrag zu Sexarbeit in St.
Georg, der in die Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht wird.
Stattfinden wird die Veranstaltung wie üblich um 19:15 Uhr im Raum
0079 WiWi-Bunker der Uni Hamburg (Von-Melle-Park 5).
„Die Würde ist unantastbar und das ist auch
so.“
Vom Überlebenskampf und alltäglichen Grenzverletzungen
Drogengebrauchender Sexarbeiterinnen
Die Organisatoren vom Kids-Treff, Jugendtreff,
Hörgeschädigten-Elterntreff + Regenbogenland haben für Samstag, den
21. Januar 2012 den gehörlosen Ernährungsberater Christoph Prietze
eingeladen. Er referiert über gesunde Ernährung, Übergewicht,
Abnehmen usw. - von Kindern und Erwachsenen.
Unkostenbeitrag: Mitglieder 3€, Nichtmitglieder 4,50€
Einlass um 14 Uhr, Beginn um 15 Uhr
FZH Bremen,
Schwachhauser Heerstr. 266, 28359 Bremen
Rainer Debusmann ist Qigong-Lehrer. Mit dem Projekt "Qigong-los" will er Qigong für Gehörlose zugänglich machen. Er schreibt:
Qigong ist eine Jahrtausende alte Form meditativer
Körperübungen und ein bedeutender Zweig der traditionellen
chinesischen Medizin. Angeleitet durch die innere Vorstellungskraft
sollen sich beim Qigong aus der inneren Ruhe heraus einfache
Körperhaltungen und Bewegungen entwickeln. Das Ziel der Übungen ist
die Entfaltung des Qi, der universellen Lebensenergie.
Qigong ist mittlerweile für jedermann zugänglich - für Gehörlose
gibt es bislang allerdings kaum ein Angebot. Wesentlich dafür ist,
dass es bislang keine auf Gehörlose zugeschnittenen
Unterrichtsmaterialien gibt. Mit unserem Projekt "Qigong-los"
wollen wir Qigong für Gehörlose zugänglich machen. In einem ersten
Schritt soll eine DVD mit einer Übungsreihe entstehen, die in
Gebärdensprache übersetzt ist. Aus unserer Sicht ist dies der
Schlüssel für den erfolgreichen Einsatz dieses Mediums.
Die Produktion einer solchen DVD ist jedoch aufwändig. Um das
Projekt umsetzen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung, Ihre
Ideen. Ich würde mich sehr über Ihr Interesse an unserem Projekt
freuen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.qigong-online.com
oder per E-Mail:
rdebusmann@qigong-online.com.
Claudia Eggert-Kruppa ist Gehörlosenpädagogin, Psychologin
und Therapeutin in Hamburg.
Ab November 2011 bietet sie eine Gruppe "Hilfe bei Tinnitus"
in zweiwöchigem Abstand an
Die 2-Std. Sitzungen finden in ihrer Praxis in der Koopstraße statt. Der Wochentag wird noch bekannt gegeben. Die Kosten: pro Abend €25,00. Die Teilnahmebedingung: regelmäßig und verbindlich, max. 6 Teilnehmer. Bitte nutzen Sie für die Anmeldung und weitere Fragen das Kontaktformular auf der Homepage.
Mit zwei neuen Publikationen möchte der Deutsche
Gehörlosen-Bund e.V. Aufklärung leisten und somit zu mehr
Barrierefreiheit in der Gesellschaft beitragen, damit sich die
Situation gehörloser Patienten in Zukunft stetig verbessert.
Eine 12seitige Broschüre richtet sich an Ärzte und medizinisches
Fachpersonal und vermittelt neben Hintergrundwissen zu der
Situation von gehörlosen Menschen auch konkrete Hinweise, wie in
der Arztpraxis oder im Krankenhaus auf die Bedürfnisse gehörloser
Patienten oder Angehöriger mit Hörbehinderung eingegangen werden
kann. Einen Schwerpunkt bildet dabei auch der Umgang mit
Gebärdensprachdolmetschern.
An gehörlose Patienten richtet sich ein Flyer mit Hinweisen zur
Kommunikation mit Ärzten und zum Recht auf Gebärdensprache im
medizinischen Bereich. Die Broschüre und der Flyer sind auch online
auf der Internetseite www.kurzlink.de/DGB-Patient
verfügbar. Dort lassen sich außerdem zwei zusätzliche
Informationsblätter herunterladen: Eines richtet sich mit
praktischen Hinweisen an Mitpatienten im Krankenhaus und das zweite
gibt Anregungen zur Umsetzung von Barrierefreiheit im
Krankenhaus.
Möglich wurden die Veröffentlichungen Dank der finanziellen
Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit. Um die
Publikationen bei der Zielgruppe bekannt zu machen, wird unter
anderem eine Vortragsreihe als Weiterbildung für das Personal an
mehreren Klinken stattfinden.
Die Publikationen können unter
bestellung@gehoerlosen-bund.de vorerst kostenlos
angefordert werden. Geben Sie bei Ihrer Bestellung bitte an, wie
viele Exemplare Sie von welcher Veröffentlichung erhalten
möchten.
Ursachen für Hörschäden gibt es viele. Dass auch Contergan dazu gehört, ist weniger bekannt. 50 Jahre ist es schon her, dass Contergan vom Markt zurückgenommen wurde. Einerseits natürlich gut, andererseits viel zu spät, zwei Jahre, nachdem die schädlichen Wirkungen des Medikaments bekannt wurden! "Dem Unternehmen geht es gut heute – etlichen Opfern nicht. Viele sind arm, ertragen ihre Schmerzen als Folge lebenslanger Fehlbelastung nur mit Morphium. Es gibt unglaublich viel Wut." („Es ging um viel Geld" – 50 Jahre Marktrücknahme Contergan)
Zu den Opfern, die sich in Opferverbänden engagieren, gehört Constanze von Canal. Ihre Behinderungen, darunter ihre Gehörlosigkeit, sind die Folge einer einzigen Contergan-Tablette, die ihre Mutter während der Schwangerschaft genommen hat. Der Trierer Volksfreund hat Constanze interviewt:
Es war nur diese einzige Tablette
Depression – die häufigste psychische Erkrankung in Deutschland. Jeder spricht davon, aber was steckt dahinter?
Zu diesem Thema referiert Dipl. Psych. Tereza Mallach (hörend,
DGS-kompetent) am 26.11.2011 um 14 Uhr in der Lohengrinstr. 11,
81925 München in DGS.
Wie erkennt man Depression?
Wie fühlen sich betroffene Menschen?
Wie kann man helfen?
Welche Behandlungen gibt es?
Im Saal der Volkshochschule Kassel diskutieren auf Einladung des Gesundheitsamtes Region Kassel Expertinnen und Experten aktuelle Fragen der Gesundheitsfürsorge. Immer dabei: Dolmis. Damit die Informationen dauerhaft erhalten bleiben und für jedermann zugänglich sind, werden sie "konserviert" und im Internet zur Verfügung gestellt. Natürlich auch mit Dolmis.
Die Themenliste wird immer länger. Neuestes Thema: "Wenn Pflege plötzlich nötig wird".
Videos: Gesundheit im Gespräch - mit Dolmetschereinblendung
Das 39. Gesundheitsforum Oldenburg wird sich an diesem Dienstag, 8. November, um 19 Uhr in der Aula der mit keinem leichten Thema befassen. Experten sprechen über die notwendigen medizinischen Maßnahmen bei Verdacht auf Alzheimer oder Demenz und aktuelle Therapiestandards.
Die Vorträge der Referenten werden von Gebärdensprachdolmetschern übersetzt. Der Eintritt zum 39. Gesundheitsforum in der Cäcilienschule mit anschließender Diskussion ist frei.
Medizinische Hilfe bei Alzheimer und Demenz
Es ist allgemein bekannt, dass Krankheiten zu Hörschädigung und
Ertaubung führen können. Aber nur wenige wissen, dass auch
Medikamente Schwerhörigkeit oder Ertaubung verursachen können. Das
„Deutsche Grüne Kreuz“ schätzt, dass von 15 Mio
Hörgeschädigten etwa 4 Mio Menschen durch Medikamente schwerhörig
wurden, Tinnitus bekamen oder ertaubten.
Ilse Grinz, selbst im Erwachsenenalter durch Medikamente ertaubt,
hat bis zu diesem Zeitpunkt den Beruf der
pharmazeutisch-technischen Assistentin ausgeübt.
Dieses Fachwissen erleichterte es ihr, den Zusammenhang zwischen
Hörschädigung und Medikamentengabe zu erkunden. Über das Ergebnis
wird sie auf dem Kofo berichten.
Wer vermeiden möchte, dass seine Hörschädigung oder sein Tinnitus
durch Medikamente verschlimmert wird oder wer für sich selbst oder
seine Familie Vorsorge treffen möchte (wichtig besonders auch
während einer Schwangerschaft), bekommt auf diesem Kofo wichtige
Informationen.
Mittwoch, 9. November 2011, 19.00 – 21.00, Internat für
Hörgeschädigte Curtiusstraße 4, Essen- Frohnhausen
Referentin Ilse Grinz (ertaubt, Vorsitzende DSB-Ortsverein Essen e.V.)
Gebärdensprach- und Schriftdolmetscherinnen sind im Einsatz,
eine Induktionsanlage ist ausgelegt.
Am Donnerstag, 3.11.2011 um 17 Uhr findet im Gehörlosenzentrum Karlsruhe das Seminar "Fit im Alter" statt. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg bietet in Kooperation mit dem Stadt- und Kreisverband der Hörgeschädigten Karlsruhe e. V. eine Ernährungsberatung an. Eine Gebärdensprachdolmetscherin wird anwesend sein.