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Aus dem Bundestag:

Bundesadler

Der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung schreibt über „Chancen und Perspektiven behinderungskompensierenter Technologien am Arbeitsplatz“(siehe PDF), dass die Politik für Menschen mit Behinderungen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Den behinderten Menschen sollen mehr Sebstbestimmungsrechte am Arbeitsplatz eingeräumt werden und kein Fürsorgeprinzip ausgeführt werden. Der Ausschuss hat erkannt, dass es für Menschen mit Behinderungen in Bezug auf die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsplatz noch erhebliche Unterschiede gibt.

„Insbesondere gehörlose Menschen werden auch in Zukunft auf individuelle technische Anpassungen oder persönliche Unterstützung – von speziellen eLearning-Angeboten bis hin zu Gebärdendolmetschern – angewiesen sein, um am Arbeitsleben teilhaben zu können.“ steht im Bereicht über gehörlose Menschen. Ab Seite 42 dieses Berichtes wird ein Fallbeispiel beschrieben, welche Technologien Hörbehinderte am Arbeitsplatz „benötigen oder entsprechend ausgestattet sein sollten“, um eine Teilhabe am Arbeitsplatz zu ermöglichen.  (Thomas Sodomann)

Politik für Menschen mit Behinderung kein Minderheitenthema

Rehab-Messe in Karlsruhe

REHAB Karlsruhe

Vom 7. - 9. Mai findet in Karlsruhe die REHAB statt, die Internationale Fachmesse für Rehabilitation, Pflege, Prävention und Integration. Dort finden Sie auch zwei Firmen, die technische Hilfsmittel für Hörgeschädigte vertreiben:

In Halle 2, Stand N33 finden Sie Firma Humantechnik, die Hilfsmittel wie die LISA-LIchtSignalAnlagen vertreibt. Am 9. Mai von 9 bis 17 Uhr können Sie dich dort auch von Herrn Bernd Braun (selbst gehörlos und DGS-kompetent) beraten lassen.

Die Firma Reha-Com-Tech bietet in Halle 2, Stand Nr. M40 innovative Lösungen für Hörgeschädigte an. Selbstverständlich wird für gehörlose Messebesucher während der gesamten Messedauer Beratung in Gebärdensprache (DGS, LBG) geboten.

Good vibrations im Fühl-Sessel

Emoti-Chair
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Wie schrecklich muss es sein, wenn Gehörlose Musik nicht genießen können! Das denken sicherlich viele Hörende. So auch einige Wissenschaftler an der Universität Ryerson in Kanada. Deshalb entwickelten sie den "Emoti-Chair", den Fühl-Sessel. Der überträgt tatsächlich alle Frequenzen in Vibrationen, die Gehörlose nicht nur wahrnehmen, sondern auch wirklich genießen - wie alle Testpersonen bestätigten. Aus diesem Grunde haben die Erfinder auch das weltweit allererste Konzert für Gehörlose organisiert, in der Clinton's Tavern in Toronto.

Klasse, so werden sogar in der Musik Barrieren abgebaut!

Nein, dies war KEIN Aprilscherz:
Media Advisory - Centre for Learning Technologies' Emoti-Chair brings vibrations of music to the deaf
Konzert nur für Gehörlose: Erfindung machts möglich

Rauchmelder-Preisaktion bei deafbild

deaf bild Aktion

In letzter Zeit gingen Meldungen durch die Presse, dass Gehörlose bei Hausbränden ums Leben gekommen sind (Hausbrand: Wieder 2 Tote!) (Sprach- und hilflos bei Hausbrand?). Geeignete Rauchmelder hätten sicherlich in vielen Fällen Leben retten können. Aber mit "hätte ... können" ist niemandem geholfen. Man muss wirklich etwas TUN! Also gehörlosen-geeignete Rauchmelder kaufen und einbauen!

deafbild.de und Firma Hörhelfer haben eine gemeinsame Aktion gestartet. Sie können Rauchmelder plus Blitzlampe plus Vibrationskissen jetzt 15% billiger bekommen. Das ist zwar immer noch nicht gerade billig, und leider zahlen nicht alle Krankenkassen. Aber so viel sollte Ihnen Ihr Leben und das Ihrer Lieben wert sein!

Rauchmelder-Preisaktion bei deafbild

B. Braun Vertriebspartner von Humantechnik

Humantechnik/BHB

Seit Februar ist Bernd Braun (selbst gehörlos und DGS-kompetent, Inhaber der Firma BHB-Braun Hörgeräte Batterien) deutschlandweit als Vertriebspartner der Fa. Humantechnik tätig. Zu seiner Arbeit gehören die technische Beratung, der Verkauf sowie der Besuch von Messen. Firma BHB Braun Hörgeräte Batterien bietet somit alles rund ums Thema "besser hören" an.

Sie können Herrn Braun per E–Mail info@bhb-batteries.com, Fax 07461-12717 oder Bildtelefon 07461-967920 jederzeit kontaktieren. Er macht auch Kostenvoranschläge für die meisten Krankenkassen. Wenn Sie es wünschen, hält Herr Braun auch Vorträge z.B. auf KOFO-Abenden.

BHB Batteries

Humantechnik

Lebensqualität für Hörgeschädigte und ergänzende Technik im Alltagsleben

Schwerhörigenverein Stuttgart e.V.

Morgen, am 7. Februar um 14:00 Uhr, findet im Kommunikations- und Beratungszentrum, Heßbrühlstraße 68, Stuttgart-Vaihingen eine praxisnahe Informationsveranstaltung zum Thema Lebensqualität für Hörgeschädigte und ergänzende Technik im Alltagsleben statt. Referenten: Frau Hüster-Leibbrand, Praxis für Audiotherapie, und Herr Dakowski, Humantechnik GmbH.

Alle Betroffenen und Interessierten sind herzlich eingeladen, an der besonderen Informationsveranstaltung teilzunehmen.

Schriftdolmetscher und FM-Anlage für Hörgeschädigte kommen selbstverständlich zum Einsatz!

Lebensqualität für Hörgeschädigte und ergänzende Technik im Alltagsleben

Sprach- und hilflos bei Hausbrand?

Hausbrand

Schlimm genug, was Otmar Mewes und seiner Freundin passiert ist! Das ganze Haus ist abgebrannt, und sie stehen vor dem Nichts. Nicht einmal versichert war das Haus, und sie können nur auf Spenden hoffen. Jedenfalls haben sie Glück gehabt, dass sie mit dem Leben davon gekommen sind.

Wie aber die Presse, in diesem Fall RTLaktuell /RTL Video, darüber berichtet, das spottet jeder Beschreibung:

"Als ihr Haus in Flammen steht, stehen sie völlig hilflos davor. Otmar Mewes und seine Freundin Heidi Grünewald können weder um Hilfe rufen, noch die Feuerwehr alarmieren – sie sind beide taubstumm."

Mal abgesehen von dem Begriff "taubstumm", den sogar der Duden längst als diskriminierend bezeichnet - wieso können die Gehörlosen nicht um Hilfe rufen? In DER Situation ist sicher KEIN Gehörloser stumm. Selbst wenn die Artikulation schwer verständlich ist, die HILFE-Rufe wird sicher jeder Hörende verstehen. Und warum können sie nicht die Feuerwehr alarmieren? Dafür gibt es inzwischen viele Möglichkeiten, z.B. den Notruf per Fax. OK, die Nummern sind leider noch nicht einheitlich, aber jeder sollte "seine" Nummer kennen. Zu hoffen ist auch, dass das Berliner Beispiel mit SMS-Notruf Schule macht.

Wir wollen weder besserwisserisch sein noch Werbung machen, aber der Schaden wäre wohl nicht so groß geworden, hätte Otmar einen Rauchmelder und einen Deafgard gehabt. "Hätte" hilft nicht weiter, aber beim wieder aufgebauten Haus sollte Otmar daran denken. Denn nicht jeder kommt mit dem Leben davon. Noch vor einer Woche berichtete die Presse: Vater und Sohn sterben bei Brand.

Dass ein Pressebericht nicht reißerisch und diskriminierend (sprach- und hilflose Taubstumme) sein muss, beweisen
das Naumburger Tageblatt: Hoher Schaden bei Brand eines Einfamilienhauses und
die Volksstimme: Paar hat kein Zuhause mehr, aber ein Dach über dem Kopf.

Vortrag über technische Hilfsmittel

technische Hilfsmittel
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"Auf meinem Dachboden habe ich schon ein kleines Technikmuseum!" Das kann sicher so mancher Hörgeschädigte mittlerweile sagen. Die Entwicklung ist einfach zu rasant. Schreibtelefone, Pager, alte Handys - wer braucht die heute schon noch? Was allerdings nicht bedeutet, dass man auf die Technik verzichten könnte. Man kommt nicht drum herum, sich die neuesten Geräte zuzulegen. Und dann gibt es natürlich die Standardausrüstung wie Lichtklingel und Vibrationswecker. Gut, wenn man da den Überblick über die neueste Entwicklung hat.

Der Gehörlosenverein Berchtesgadener Land veranstaltet am Samstag, den 4. Oktober 2008 im Pfarrheim St. Nikolaus, Bad Reichenhall, um 14:00 Uhr einen Vortrag von Firma Humantechnik. Referent ist Bernd Braun, Berater der Firma Humantechnik für technische Hilfsmittel. Da er selbst gehörlos ist, die technischen Hilfsmittel also selbst nutzt, weiß er genau um die Bedürfnisse seiner Kunden und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Geräte. In der Kommunikation mit seinen Kunden hat er natürlich keine Probleme, und er hat Erfahrungen in Bezug auf Krankenkassen.
 

Technische Hilfsmittel in der Schweiz

TechKob
Beat Koller aus der Schweiz ist Berater für technische Hilfsmittel. Da er selbst gehörlos ist, die technischen Hilfsmittel also selbst nutzt, weiß er genau um die Bedürfnisse seiner Kunden und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Geräte. Und in der Kommunikation mit seinen Kunden hat er natürlich auch "null problemo". ;-)

http://www.techkob.com/

Mobily ProCom ist umgezogen!

Mobilyprocom-Logo

Die Firma Mobily ProCom GmbH ist mit der gehörlosen Vertriebsleiterin Petra Reußenzehn umgezogen in das Haus des Landesverbandes Bayern der Gehörlosen:

Schwanthaler Str. 76/Rgb. / 2. Stock
80336 München

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