Das Hobby
Geocaching findet immer mehr Anhänger. Macht einfach Spaß,
diese Kombination von Hightech und Schatzsuche in Feld und Wald. Im
Porträt von Sehen
statt Hören hatte ich das Cachen kurz vorgestellt.
Valerie ist auch begeisterte Cacherin. Sie ist angehende
Logopädin und hat sich, u.a. in einem halbjährigen Praktikum an der
Gehörlosenschule in Bremen, intensiv mit Gehörlosigkeit und
Gebärdensprache beschäftigt. Nun hat sie ihre Interessen kombiniert
und einen Rätsel-Cache gelegt. Die Koordinaten für den Cache
bekommt man, wenn man eine Reihe von Fragen beantwortet, z.B. "Die
Gebärdensprache ist international. (falsch/richtig)", "Was ist/sind
CODA?", "Wie viele Gehörlose gibt es derzeit in Deutschland?" usw.
Sogar der Taubenschlag kommt vor: "Das größte deutsche Portal für
Hörgeschädigte findet ihr unter…" 
Die Fragen sind für uns deafies natürlich kinderleicht, aber für
Hörende, die nie etwas mit dem Thema zu tun hatten, schon eine
kleine Herausforderung. Mit Googles Hilfe aber zu schaffen. Auf
diese Weise befassen sich mal Leute, in diesem Fall Cacher, mit dem
Thema Hörschädigung. Und sie werden in die Nähe der
Gehörlosenschule geführt. Mit dem Hinweis: "Beim Final bitte
unbedingt auf Muggels achten - hörgeschädigte Menschen haben eine
sehr gute visuelle Wahrnehmung... :)
Eine tolle PR-Idee, Valerie! Da muss man doch direkt mal wieder
nach Hamburg fahren! 
Rätselcache Fliegende Hände