Am 11.09.2010 lädt die Hermann-Schafft-Schule wieder zum Schulfest ein. Es werden auch wieder die Berufsbildungseinrichtungen für Hör- und Sehgeschädigte aus Leipzig, München, Nürnberg, Winnenden, Soest, Marburg anwesend sein, sowie der Integrationsfachdienst aus Kassel und das BBW Nordhessen aus Bad Arolsen mit seinen Berufsbildungsmöglichkeiten für Lern- und Körperbehinderte.
Der Zirkus Buntmaus stellt ein kleines Zirkuszelt auf, in dem gemeinsam mit den Akteuren von Buntmaus die Grundstufe die Ergebnisse ihrer Projektwoche "Zirkus" präsentieren wird.
Schulfest 2010 an der HERMANN-SCHAFFT-SCHULE HOMBERG (Efze)
Die Leute von der Gesellschaft der Europäischen
Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach e.V.
wollen genau wissen, welche Studienfächer - also nicht nur das
Studium zur Gebärdensprache (deaf studies) - erwünscht sind. Ihr
Ziel ist, alle üblichen Studienfächer, wie auf jeder anderen Uni
auch, in Gebärdensprache anbieten zu können. Also auch Medizin,
Kulturwissenschaften, Musik, Jura, BWL, Informatik, Chemie,
etc..
Um Tauben auch die Möglichkeit zum Abitur bieten zu können, gibt es
auch hierzu eine Umfrage. Gemeinsam mit der Uni soll auch eine
Oberschule gegründet werden.
Je umfangreicher das Feedback ist, desto besser. Bitte nehmen Sie
teil an der
Umfrage zur Europäischen
Gebärdensprach-Uni in Bad Kreuznach
"Vor 10 Jahren habe ich mich in der Gehörlosenschule zum erstenmal gefragt, ob hier Gehörlose zu Analphabeten ausgebildet werden. Erstaunt bin ich schon, dass sich kaum etwas geändert hat."
Das schreibt unser Teammitglied Bernd Schneider, selbst hochgradig schwerhörig, Vater eines gehörlosen Sohnes und und damals im Elternbeirat an der Gehörlosenschule. Er bezieht sich auf den Bericht einer Studentengruppe über eine Exkursion an das LBZ Halberstadt. Da sprechen LehrerInnen z.B. von bald aussterbenden Gehörlosen, und dass es sich daher gar nicht mehr lohne, DGS zu lernen. Schlimmer noch: Die einzige gehörlose Schülerin OHNE CI in einer Klasse sei "Schuld" daran, dass in der Klasse gebärdet werde. Finsterstes pädagogisches Mittelalter, das im krassen Widerspruch steht zu den Beschlüssen von Vancouver. Nun muss man natürlich differenzieren. Nicht alle Hörgeschädigtenlehrer denken und handeln so. Aber es gibt sie mit Sicherheit nicht nur in Halberstadt. Was kann man dagegen tun?
Karin Kestner hat einen drastischen Schritt unternommen. Sie hat eine Fach- und Dienstaufsichtsbeschwerde gegen das LBZ Halberstadt an das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt geschickt, als offenen Brief, der auch an die Presse und Politiker gegangen ist. Die LINKE hat schon eine Anfrage im Parlament angekündigt.
Klar, dass dieses Thema auch auf dem Fachkongress Bildung durch Gebärdensprache zur Sprache kommen wird.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht das Sonderpädagogische Zentrum für mehrfachbehinderte hörgeschädigte Menschen in Putbus auf Rügen für die Leitung des Wohnheims eine pädagogische Fachkraft.
Das Wohnheim des Sonderpädagogischen Zentrums Putbus bietet Platz für 56 mehrfachbehinderte hörgeschädigte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Derzeit beschäftigt die Herbert Feuchte Stiftungsverbund gemeinnützige GmbH in diesem Wohnheim 31 MitarbeiterInnen.
Der/die WohnheimleiterIn sollte über ein abgeschlossenes Hochschulstudium und mehrjährige Berufs- bzw. Führungserfahrungen verfügen. Vorausgesetzt werden selbstverständlich auch DGS-Kenntnisse - oder zumindest die Bereitschaft, sie zu erwerben.
Das Landesförderzentrum Hören,
Schleswig, teilt mit:
"Hiermit laden wir herzlich alle Eltern, Geschwisterkinder,
Ehemalige, Freunde, Förderer und Interessierte ein, mit uns den
Sommer einzuläuten. An diesem Tag werden die Spiele unter dem Motto
"Eine Reise durch die vier Elemente" stehen, da wir in der
Projektwoche das Klimahaus in Bremerhaven besucht und zum Thema
Klima und den vier Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft
gearbeitet haben. Vor der Aula werden die Ergebnisse zu bewundern
sein. Zum Abschluss gibt es dann
Tanz- und Theateraufführungen, die traditionelle Preisverleihung
der Klassenspiele und die Preisverleihung des Kunstwettbewerbs zum
Thema "Zeit". Wir freuen uns auf Ihren Besuch!"
Wo? - im Landesförderzentrum Hören, Schleswig, Georg-Wilhelm-Pfingsten-Schule (bei gutem Wetter am Internat und auf dem Sportplatz)
Wann? - Freitag, den 9. Juli 2010 von 9.00 bis 13.00 Uhr
"Bei uns wird lautsprachlich unterrichtet, aber wenn Sie wollen, können Sie gerne dolmetschen." Sprach's und redete munter weiter, wie vor Hörenden. Das war ein Lehrer in Essen, bei einem Besuch dort mit gehörlosen Schülern. Vergisst man NIE - aber ist schon ca. 20 Jahre her. Inzwischen hat sich doch alles geändert, oder?
"Abitur in Essen (2010)" haben Ehemalige der Gymnasialen Oberstufe am RWB Essen ihr Video genannt, das sie bei YouTube hochgeladen haben. Um das Ende vorweg zu nehmen: Es werden einige LehrerInnen aufgelistet, bei denen es mit der Kommunikation klappt. Leuchtende Beispiele! Es muss sich also doch wohl einiges geändert haben. Aber es wird auch geschildert, wie eine Gehörlosenklasse zuerst 11 Schüler hat, dann 7, dann 3, und am Ende bleibt dann EINER übrig, der aber in eine Schwerhörigenklasse überwechseln muss - wo die Kommunikation für ihn höllisch wird! Kein Wunder, dass die Schüler äußern: "Wir empfinden die Schule in Essen wie ein schwarzes Loch!"
Die Argumentation ist eigentlich logisch: Die Schüler sind behindert, die (meisten) Lehrer NICHT und könnten und MÜSSTEN DGS lernen. Gehörlose Schüler, die in Essen gescheitert sind, sind keine Seltenheit. Natürlich bringt nicht jeder die Voraussetzungen mit, um das Abi wirklich zu schaffen. Nur an der Kommunikation dürfte es an einer Spezialschule für Hörgeschädigte ja wohl nicht scheitern.
Wie berechtigt die Vorwürfe der Ehemaligen sind, können Außenstehende wie wir natürlich nicht beurteilen. Aber auf ihre freie Meinungsäußerung hinweisen wollen wir schon:
YouTube-Video "Abitur in Essen (2010)"
Das Sommerfest-Orga-Team der David-Hirsch-Schule in Aachen:
"Am Samstag, den 3. Juli findet das diesjährige Sommerfest
statt. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Es gibt viele Spiele
und Aktionen (u.a. auch gemeinsam das Viertelfinale schauen), und
für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.
Wir freuen uns über viele Besucher auch von außerhalb!"
Franz Liszts Klavierstück "Am Rande der Quelle" ohne Klavier darstellen? "Das fließende Wasser lässt sich ausdrucksvoll mit den Händen darstellen", so Christian Pflugfelder, der als Referent zum Studientag Musik im Berufskolleg Gebärdensprache an der Paulinenepflege in Winnenden eingeladen war . Gemeinsam mit ihrem Referenten interpretierten die Berufskollegler das Lied „Joyful, Joyful“. Dieses Lied ist durch den Film „Sister Act“ bekannt und soll in einem gemeinsamen Auftritt mit dem Schulchor des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Marbach am 18. Juli auf die Bühne gebracht werden.
Dieser Studientag war ein highlight im Unterricht des Berufskollegs, das zur Zeit von 28 SchülerInnen besucht wird und an dem nach den Sommerferien eine weitere Klasse beginnen wird.
Berufskolleg Gebärdensprache der Paulinenpflege Winnenden
Das Berufskolleg
Gebärdensprache der Paulinenpflege Winnenden, das im Herbst
2009 begonnen hat, ist einmalig in Deutschland.
Es ist besonders interessant, wenn man die Fachhochschulreife
erwerben will, aber nicht an ein technisches, kaufmännisches,
soziales o.ä. Berufskolleg gehen möchte.
Der Schwerpunkt des Berufskollegs Gebärdensprache liegt im
sprachlichen Bereich. Für dieses Berufskolleg sucht die
Paulinenpflege eine/n Dozent/in für das Fach „Deutsche
Gebärdensprache“ (DGS).
Die Schule für Hörgeschädigte in Hamburg zieht um, in EIN Gebäude (bisher waren es zwei)! Aus diesem Anlass wird es ein Abschiedsfest geben (Abschied vom alten Muff ;-). Und da man mit einem Ansturm von Ehemaligen rechnet, von - ursprünglich - zwei verschiedenen Schulen, gibt es gleich ZWEI Abschiedsfeste bzw. Ehemaligentreffen, am 4. September für die Schule für Schwerhörige und am 11. September für die Schule für Gehörlose. So können dann alle "noch einmal in die Schule gehen" - zum letzten Mal in ihre ALTE Schule!
Anmeldung bis zum 15. Juni!
Das Bildungszentrum Hören und Kommunikation Hamburg sucht zum 16. August eine Sozialpädagogin / einen Sozialpädagogen für den Beratungsdienst. Er / Sie sollte natürlich die Gebärdensprache beherrschen und sich in der Gehörlosenwelt auskennen - also am besten selbst gehörlos sein!
Die Gehörlosenschule Bielefeld wäre in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden. Sie wurde vor ca. 2 Jahren nach Bielefeld-Senne als Förderschule in ein anderes Schulgebäude verlegt. Im ehemalige Schulgebäude entstand die Sprachbehindertenschule „Ravensberger Schule“. Die ehemaligen SchülerInnen wollen das 50-jährige Bestehen der ehemaligen Gehörlosenschule auf dem Gelände der Ravensberger Schule feiern.
Am Samstag, dem 12. Juni 2010 ab 13 Uhr findet ein Wiedersehenstreffen der ehemaligen SchülerInnen der ehemaligen Gehörlosenschulen Eickelborn, Soest, Möhnesee, Rheda und Bielefeld mit Sommerfest auf dem Schulgelände, Bökenkampstr. 15-17, Bielefeld statt. Die Lehrer sind selbstverständlich auch herzlich eingeladen.
"Und meine Freundin Paula, die kann noch was verstehen, WENN KEINER MEHR WAS HÖREN KANN." Paula ist nämlich gehörlos und gehört zu den "Superhelden". Selbstverständlich kann sie sich mit ihren hörenden Klassenkameraden in DGS unterhalten. Ob die sich aber auch ständig untereinander in DGS unterhalten, damit Paula IMMER ALLES mitbekommen kann und NIE ausgeschlossen ist von der Kommunikation? Und ob auch alle Lehrer ständig DGS benutzen, oder ob ständig Domis im Unterricht dabei sind? Wohl eher ein Wunschtraum von "Eine Schule für alle". Aber davon mal abgesehen - die Filme, die StudentInnen der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln zum Thema Inklusion/Integration gedreht haben, sind wirklich witzig und sehenswert.
Neu: Unsere "Eine Schule für Alle."-Kinospots
Cauê Campos de Oliveira ist 19 Jahre alt und gehörlos. Er lebt in Brasilien und möchte gerne von August bis Dezember 2010 eine Gastschule in Deutschland besuchen und in einer Gastfamilie mit Gl leben. Für die Kosten kommt er selber auf, aber er kann auch im Gegenzug ein Praktikum in einem Hotel in seiner Heimatstadt Paraty anbieten.
Lesen Sie seinen Brief:
Das ist Ihnen sicher auch schon aufgefallen: In der Presse gibt es immer wieder neue Modethemen. Plötzlich schreiben alle über Kampfhunde, über Vogel- oder Schweinegrippe usw. Die Themen verschwinden meist genauso schnell wieder, wie sie erschienen sind. Andere Themen dagegen werden verschwiegen. Warum? Vielleicht, weil sie nicht so sensationell und daher nicht verkaufsfördernd sind?
Die INA (Initiative Nachrichtenaufklärung) wurde von der Jacobs University Bremen und der TU Dortmund gegründet. Sie setzt sich dafür ein, dass von der Presse vernachlässigte Themen publik gemacht werden. Jedes Jahr weist sie auf 10 vernachlässigte Themen hin. 2009 war eines dieser Themen:
Schulen für Gehörlose unterrichten keine Gebärdensprache
Für "Laien" unfassbar! Ein Streit, der seit Jahrhunderten nur von "Fachpädagogen" ausgetragen wird, gehört nach Meinung der INA in die Öffentlichkeit.
Top 10 der vernachlässigten Themen 2009
Mittlerweile ist es eine Selbstverständlichkeit, dass auf Elternabenden für gehörlose Eltern gedolmetscht werden muss - an staatlichen Schulen. Aber wie ist es in Privatschulen, z.B. Waldorfschulen?
Susanne Königs hörende Tochter besucht die 1. Klasse einer Waldorfschule in Niedersachsen. Sie hat in Erfahrung gebracht:
"Vom Kultusministerium Niedersachsen habe ich erfahren, dass Privatschulen vom Land Niedersachsen einen pauschalen Zuschuss zu den Betriebskosten bekommen. Davon müssten sie auch Gebärdensprachdolmetscher bezahlen. Die Schulbehörde dürfte wohl, selbst wenn sie wollte, diese Kosten nicht übernehmen, da die gesetzliche Grundlage das nicht zulässt. Die finanzielle Situation der Schule ist jedoch nicht so, dass sie regelmäßig Dolmetschkosten übernehmen könnte."
Nun sucht sie andere Eltern, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Wenn auch Ihr Kind eine Privatschule besucht - wie wird der Dolmetschereinsatz geregelt, d.h. wie wird er bezahlt? Zum Erfahrungsaustausch wenden Sie sich an Susanne König.
Im Schuljahr 1999/2000 hat das rwb-essen mit den Virtuellen Fachschulen für Hörgeschädigte begonnen. Inzwischen gibt es drei unterschiedliche Fachschulen; Hörgeschädigte aus ganz Deutschland nutzen dieses Weiterbildungsangebot.
10 Jahre sind ein guter Grund zum Feiern. Deshalb möchten die
Lehrer am Samstag, den 14. November, ab 13 Uhr (Anreise bitte ab
12:30 Uhr) mit den jetzigen UND den ehemaligen Fachschülern sowie
der wissenschaftlichen Begleitung aus Halle gemeinsam feiern.
Wenn Sie noch keine Einladung erhalten haben, ist Ihre
E-Mail-Adresse leider veraltet. Melden Sie sich bitte kurzfristig
bei peters@rwb-essen.de.
Rückmeldung bitte mit Angabe der Personenzahl!
Am ersten Schultag wurde noch nicht „mit den Händen geredet“, aber genau das werden die Schülerinnen und Schüler bald lernen. 28 junge Frauen und Männer im Alter zwischen 17 und 21 Jahren haben nach den Sommerferien in der Paulinenpflege Winnenden mit der neuen Schulform „Berufskolleg Gebärdensprache“ begonnen. In zwei Jahren können die Schüler die Fachhochschulreife erwerben und gleichzeitig Grundlagen der Deutschen Gebärdensprache erlernen.
Nachdem der 1. Kurs an der VHS in Schwerte erfolgreich stattgefunden hat, beginnt im September nochmals der gleiche Kurs. Also für alle, die noch keine Gelegenheit hatten oder gerne zum zweiten Mal dabei sein möchten:
Ein Angebot für Hörgeschädigte, welches Elemente aus Rückenschule, Yoga, Entspannungstechniken und Nordic-Walking zu einem abwechslungsreichen Kurserlebnis macht. Geleitet in Gebärdensprache, werden
Hans Middeldorf, Physiotherapeut, und
Hildegard Bruns, Heilpädagogin und Gesundheitsberaterin mit
Gebärdensprachkompetenz,
versuchen, Sie durch die Welt von Bewegung und Entspannung zu
führen.
Nele Gabriel (24) befindet sich zurzeit im Westen Kenias in
einer Stadt namens Kisumu:
Ich studiere Ethnologie und Sonderpädagogik an der Universität
Mainz. Mein Interesse für diese Themengebiete hat mich dazu
geführt, mich mit der Frage zu beschäftigen, wie Gehörlose in
afrikanischen Ländern, speziell Kenia, ihr Alltagsleben bewältigen.
Mein Hauptinteresse liegt hierbei vor allem auf der Analyse des
Erziehungssystems, der Gemeinschaft und der Kultur der
Gehörlosen.
Lesen Sie ihren Bericht (.s.u.)
Nele hat auch einen Blog eingerichtet, auf dem man ihre neuesten
Infos verfolgen kann:
kids-of-maseno.blogspot.com
Die Samuel-Heinicke-Realschule in München sucht zum kommenden Schuljahr eine hörgeschädigte Lehrkraft für den bilingualen Unterricht für die Fächer Deutsche Gebärdensprache und Deutsch.
Seit dem Schuljahr 2005/2006 wird das bilinguale Konzept an der Realschule umgesetzt und erfreut sich jedes Jahr einer steigenden Schülerzahl. Auch zum kommenden Schuljahr gibt es eine neue bilinguale Klasse und die Samuel-Heinicke-Realschule sucht noch Verstärkung für den bilingualen Unterricht. Die hörgeschädigte Lehrkraft würde das Unterrichtsfach DGS übernehmen und/oder das Unterrichtsfach Deutsch, gemeinsam mit einer hörenden Lehrkraft (Teamteaching).
Voraussetzungen:
Gebärdensprachkompetenz, pädagogische Ausbildung,
Hochschulabschluss und/oder Gebärdensprachdozenten-Ausbildung.
Bei Fragen bzw. Interesse: bilingualerunterricht@gmail.com
Gehörlose Lehrer sind immer noch eine Seltenheit. Ein gehörloser Schulleiter kaum vorstellbar! Dabei hat es ihn gegeben: Freiherr Hugo von Schütz zu Holzhausen gründete die Gehörlosenschule in Bad Camberg, die heute seinen Namen trägt: Freiherr-von-Schütz Schule.
Lehrerin Anja Gilles:
Am 27. Juni 2009 findet ab 20:15 Uhr die Premiere unseres
Spielfilms "Fraternitas Signorum - Die Bruderschaft der Zeichen"
statt. Der 70 minütige Spielfilm rankt um unseren gehörlosen
Schulgründer, den Freiherrn von Schütz zu Holzhausen, und wurde
gemeinsam mit gehörlosen, schwerhörigen und hörenden Laien, aber
auch Profis, über 5 Jahre produziert. Er ist abhängig von der
jeweiligen Rolle in Laut- oder Gebärdensprache gehalten, aber
komplett untertitelt.
www.freiherr-von-schuetz-schule.de/film
VisualCARE bietet in Essen für gehörlose Migranten Integrationskurse "Deutsch als Fremdsprache" an. Die Kurse werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.
Es sind noch einige wenige Plätze für den nächsten Integrationskurs frei. Wer Interesse hat, sollte sich bitte so schnell wie möglich bei VisualCARE melden.
Königin Silvia spricht nicht nur Deutsch und Schwedisch, sie hat auch die schwedische Gebärdensprache gelernt. Sie besucht gerne Gehörlosenschulen, und sie setzt sich jetzt für das internationale Online-Gebärdenlexikon spread the sign (verbreite die Gebärde) ein. Im Rahmen dieses Projekts war eine Delegation der Essener LVR-Schule, unter Leitung der Schulleiterin Heidemarie Kleinöder, zu Gast bei Königin Silvia, die die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat.
Essener LVR-Schule zu Gast bei Königin Silvia von Schweden
Drottningen inviger dövhemsida från Örebro