Julia von Juni beschäftigt sich seit 2002
intensiv mit den Themen Gehörlosigkeit und Gebärdensprache. Dazu
hat sie einen Workshop entwickelt welcher hörende SchülerInnen
nicht nur einen Zugang zu der Welt der Gehörlosen bietet, sondern
auch eine bewusstere Wahrnehmung der eigenen Sinne. Die
Kinder verlieren Berührungsängste mit etwas, das einfach nur fremd
ist, und finden sich interessiert in die Welt der Gehörlosen
ein.
Der Workshop ist unter anderem auch für Integrationsklassen
geeignet!
Weitere Infos auf der Homepage unter www.juliavonjuni.de Menüpunkt Gebärdensprache und
im
Über die Gehörlosenschule in Kenia, den Unterstützerverein "Kids of Maseno" und die Studentinnen, die dort Praktika absolvieren, hatten wir vor einem halben Jahr berichtet (s.u.). Jetzt erreicht uns ein Jahrsrückblick der Studentinnen, in dem sie von ihren Aktivitäten und Erfolgen berichten. Sie schreiben natürlich auch von ihren Plänen für das neue Jahr. Um die umsetzen zu können, brauchen sie IHRE Unterstützung:
Ines Helke, 1. Jugendleiterin im BdS e.V., teilt mit:
Seit über 40 Jahren ist das Lohmühlen-Gymnasium, jetzt die
„Stadtteilschule Hamburg-Mitte", die einzige Schule im Norden
Deutschlands, die schwerhörigen Schülerinnen und Schülern unter
ihren Bedürfnissen angepassten Bedingungen eine integrative
Beschulung anbietet. Mit dem Wandel zur Stadtteilschule werden
Integrationsklassen mit hörgeschädigten Schülerinnen und Schülern
an unserer Schule schon von der 5. bis zur 10. Klassenstufe und wie
bisher in der Vorstufe bis zum Abitur eingerichtet.
Am Samstag, den 21.01.2011 findet bei uns von 10.00 Uhr bis 14.00
Uhr der „Tag der offenen Tür“ statt. Wir laden
interessierte Eltern mit ihren hörgeschädigten Kindern ganz
herzlich ein, unsere Schule an diesem Tag zu besuchen. Sie haben
die Möglichkeit die Schule kennenzulernen, im Unterricht zu
hospitieren und Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrern sowie
Schülerinnen und Schülern zu führen. Informationen zu unserer
Schule finden Sie auf unserer Homepage.
Karin Kestner berichtet auf ihrer Website von einem "Skandal um zwei kleine Mädchen":
Skandal! Der Bezirk Schwaben und der Leiter des Förderzentrums Hören - Augsburg verhindern Integration von zwei gehörlosen Kindern.
Das Sozialgericht Augsburg und das Landessozialgericht München verweisen gehörlose Kinder auf die Förderschule. Sie stützen ihre Erkenntnis auf die Gutachten der Förderschule Augsburg! Laut Gutachten der Förderschule können die Kinder nicht aktiv am Unterricht teilnehmen. Die Gutachten durften aber so nicht geschrieben werden, die Formulare sind nicht für hörgeschädigte Kinder zugelassen und nach dem bayrischen Schulgesetz durften sie überhaupt nicht verwendet werden. Der Einsatz von Dolmetschern im Unterricht wurde von den Gerichten abgelehnt.
Lesen Sie weiter auf der Website von KK: Bayern - Inklusion? – Illusion! - Skandal um zwei kleine Mädchen!
Artikel in der Augsburger Allgemeinen:
Tauziehen um zwei gehörlose Mädchen
Die Eltern von Vanessa bitten in einem "offenen
Brief" die Gehörlosenverbände um Unterstützung
Presseerklärung der bayereischen SPD-Landtagsfraktion:
SPD-Politiker fordern: Kultusminister soll persönlich dafür
sorgen, dass die Kinder schnell Hilfe bekommen und das
Inklusionsgesetz mit Leben erfüllt wird
Pressemitteilung
der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bayern - Gemeinsam Leben -
Gemeinsam Lernen e.V.
Augsburger Allgemeine: Tauziehen um zwei gehörlose Mädchen: Benachteiligt – oder nicht?
TV-Beitrag in der Sendung quer im BR am 12.01.2012 um 20.15 Uhr: Ausgegrenzt - Gehörlose soll nicht in Regelschule
TV-Beitrag in der Frankenschau des BR am
12.01.2012 um 17:30 Uhr:
Die Tücken der Integration
Die Kinderkommission des Bayerischen Landtags setzt
sich für zwei gehörlose Mädchen in Schwaben ein (siehe
unten)
"Die mangelhaften örtlichen Bildungsmöglichkeiten erweckten in uns den Wunsch nach einer Alternative. Wir wünschen uns für die Kinder des Tales eine Schule, die die Freude am Lernen fördert und eine Bildungseinrichtung, welche Schülern die Chance gibt, mutig neue Wege zu gehen, die im Einklang mit ihrer Person, ihrem persönlichen Hintergrund, ihrer Religion, dem sozialen traditionellen Umfeld und der immer moderner werdenden Welt sind. Wir wünschen uns einen innovativen und gleichzeitig nachhaltigen Ort. Diese Schule soll Modellcharakter haben und Menschen inspirieren."
So beschreiben die aus Deutschland stammende Stefanie Tapal-Mouzoun und ihr marokkanischer Mann Haddou Mouzoun die Zielsetzungen für die von ihnen gegründete Schule "école vivante" (= lebendige Schule). Die Mouzouns haben drei Kinder. Eine Tochter ist hochgradig schwerhörig. Hinzu kommt ein weiteres hörgeschädigtes Kind. Diese beiden Kinder sollen optimal unterrichtet werden, in DGS. Für diesen Zweck sucht die Schule jetzt eine/n Praktikantin/en, der/die fit ist in DGS und möglichst selbst taub bzw. hörgeschädigt ist. Wer ein wenig abenteuerlustig ist, Interesse an fremden Kulturen und Sprachen hat (Arabisch, Berber-Sprache, Französisch, Deutsch, DGS) kann sechs Wochen lamg - oder auch länger - an der école vivante ein Praktikum machen. Nehmen Sie einfach Kontakt auf mit Frau Stefanie Tapal-Mouzoun.
Ronny Bohms ist Lehrer am Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Halberstadt. Im Moment unterrichtet er die Fächer Wirtschaft/Technik in den Klassenstufen 5–10 und betreut hörgeschädigte Kinder, die im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts an den Regelschulen in Sachsen-Anhalt gefördert werden.
In der Novemberausgabe (89/2011) von DAS ZEICHEN wurde ein Artikel von ihm veröffentlicht unter dem Titel:
Integration, Inklusion, UN-Behindertenrechtskonvention - diesen Begriffen begegnet man jetzt täglich. An der Kölner Albert-Schweitzer-Schule macht man "Nägel mit Köpfen" und versucht, Inklusion in die Praxis umzusetzen. Behinderte Kinder werden gemeinsam mit nicht behinderten unterrichtet. Jetzt wurden auch zwei gehörlose Kinder eingeschult. Selbstverständlich stehen rund um die Uhr Dolmis zur Verfügung, und das Projekt wird wissenschaftlich begleitet. Bemerkenswert: Die Eltern der gehörlosen Kinder sind gehörlos. Die Kinder sind also in der DGS topfit, und die Eltern ziehen die Regelschule vor, weil Kommunikation und Bildungsniveau an den Förderschulen ihrer Meinung nach unzureichend sind. Als ehemalige Schüler müssten sie eigentlich wissen, wovon sie sprechen. Und sie haben sich mit der Theorie von Integration und Inklusion beschäftigt. Eine Mutter erklärt den Unterschied sehr anschaulich in DGS.
Ein Team von Vibelle hat die Einschulung und Interviews mit Lehrern und Eltern gefilmt:
Am Samstag, den 8. Oktober 2011, findet von 13.00 Uhr bis
16.00 Uhr ein Informationstag zur Schullaufbahnberatung und
Berufsorientierung für hörgeschädigte Schüler und ihre Eltern an
der Von-Lerchenfeld-Schule
in Bamberg statt. Die BBWs Leipzig, München, Nürnberg und
Rummelsberg werden mit Informationsständen vertreten sein, außerdem
liegt Informationsmaterial anderer Einrichtungen aus. Um 14.30 Uhr
gibt es einen Vortrag zur Schullaufbahnberatung.
Von-Lerchenfeld-Schule, Privates Förderzentrum
Förderschwerpunkt Hören, Oberer Stephansberg 44, 96049
Bamberg
2007 fand zum ersten Mal ein Treffen ehemaliger Schüler und Erzieher des Kölner Internats statt (s.u.). Davon waren alle so begeistert, dass es unbedingt im nächsten Jahr wiederholt werden soll. Bernd Steiger hat wieder die Organisation übernommen. Wenn Sie am Treffen teilnehmen möchten, melden Sie sich bis zum 20. Dezember bei Bernd.
Vor 50 Jahren ist die Ernst-Adolf-Eschke-Schule an den Standort
Eichkamp, Berlin-Charlottenburg, gezogen.
Aus diesem Anlass feiert die Schule am Samstag, 10. September 2011
ein Schulfest.
15 - 18 Uhr Schulfest für alle
18 - 21 Uhr Ehemaligentreffen in der Aula
Waldschulallee 29, 14055 Berlin
S-Bhf. Eichkamp
www.eaeschule.de
Die eine hörend – die andere gehörlos: Friederike und Charlotte werden sich im August und September 2011 auf den Weg nach Maseno in Westkenia machen, um dort an einem Internat und einer Schule für Gehörlose ein Praktikum zu absolvieren. Nicht nur das Praktikum zieht sie in ein fremdes Land. Einblicke in andere Kulturen, Austausch von Erfahrungen und Ansichten, das unterschiedliche Verständnis von „Behinderung“ speziell in Bezug auf die Gehörlosigkeit, all das hoffen die jungen Frauen auf ihrer Reise zu erleben. Beide befinden sich in den letzten Semestern ihres Studiums. Sie können die bevorstehende Erfahrung gut mit ihrem zukünftigen Beruf vereinbaren und sind bestens vorbereitet.
"Da ich selbst taub bin und Frühpädagogik im fünften Semester studiere, interessiere ich mich sehr für das Konzept in einer Gehörloseneinrichtung in Kenia. Der Alltag, das Konzept und das Land sind große Herausforderungen für mich und ich freue mich sehr, Erfahrungen und Erlebnisse in Kenia sammeln zu dürfen", sagt Charlotte über ihre Motivation. Die Studentinnen werden auch bei außerschulischen Aktivitäten wie z.B. bei der Planung und Durchführung von verschiedenen Sportevents und Gebärdensprachworkshops für Angehörige gehörloser Eltern dabei sein. Friederike hat schon in Uganda und Ruanda gearbeitet und freut sich auf neue Erlebnisse und Herausforderungen. „Als Studentin der Gebärdensprachpädagogik bin ich sehr gespannt auf die Art und Weise des Unterrichtens, den Umgang mit Gebärden- und Lautsprache, die Situation der SchülerInnen und vieles mehr. Des Weiteren hoffe ich, durch Projekte der Vereine vor Ort einen Eindruck über die Situation der Gehörlosen, ihre gesellschaftliche Stellung und Akzeptanz zu erhalten.“
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Am kommenden Samstag, den 9. Juli, findet von 13-17 Uhr ein
Sommerfest an der LVR-Gerricus-Schule (Sekundarstufe 1) und an der
LVR-Johann-Heidsiek-Schule (Primarstufe) statt.
Sicher fühlen sich die Deafies, die früher zur Gehörlosenschule
bzw. Schwerhörigenschule Düsseldorf-Gerresheim gingen, hier
angesprochen und freuen sich auf ein großes Wiedersehen mit den
alten Schulkameraden.
Das Landesförderzentrum Hören, Schleswig, Georg-Wilhelm-Pfingsten-Schule, lädt Freunde, Ehemalige, Kinder, Erwachsene, Neugierige ein, am Samstag, 25. Juni 2011 von 10.30 Uhr bis 15.00 Uhr gemeinsam ein großes Sommerfest zu feiern.
Zu diesem Anlass öffnen alle Abteilungen ihre Türen: Pädoaudiologische Beratungsstelle, Stationäre Schule, Internat, Abteilung für Integrative Beschulung, CIC Schleswig-Kiel.
Unter dem Motto “Ein Fest der Sinne” gibt es
- Spiele und Aktionen / Hüpfburgen
- Essen und Trinken
- Führungen durch alle Abteilungen
- Schnupperangebote zum Gebärden
- Zirkus-Aufführungen / Kinderschminken
- Vereine und Akustiker stellen sich vor
Landesförderzentrum Hören, Schleswig, Georg-Wilhelm-Pfingsten-Schule, Lutherstraße 14, 24837 Schleswig
Inklusion: Eine Schule für Alle - eine Veranstaltung für Eltern
von Kindern mit und ohne Behinderung
Bisher besuchen hierzulande die meisten Kinder mit
sonderpädagogischem Förderbedarf verschiedene Förderschulen.
Besonders an den weiterführenden Schulen ist das wohnortnahe,
integrative Angebot noch sehr gering. In den kommenden Jahren soll
dies verändert werden. Das Wissen und die Erfahrungen aller an
Schule Beteiligten sind daher wichtig und unentbehrlich. Nutzen Sie
die Gelegenheit zur Information und Diskussion!
Moderation: Helmut Frangenberg (Kölner Stadt-Anzeiger)
Es kooperieren: Volkshochschule, Behindertenbeauftragte,
Schulaufsicht, Integrierte Jugendhilfe- und
Schulentwicklungsplanung, LVR, GEW, Stadtschulpflegschaft,
mittendrin e.V., Universität mit den Projekten Inkoe und school is
open, Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung.
Dienstag, 7. Juni, 19.30 Uhr
Forum Volkshochschule im Museum (Kulturzentrum am Neumarkt),
Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln
Eine Induktionsschleife ist vorhanden und Gebärdendolmetscher/innen
sind anwesend.
Inklusion: Eine Schule für Alle
Am 17. September 2011 lädt die Schule am Sommerhoffpark zu ihrem
Sommerzirkusfest ein!
Das Sommerfest findet von 10:30 bis 15 Uhr statt.
Um 11:30 Uhr erleben Sie eine große Zirkusvorstellung.
Aktuelle Infos finden Sie auch
hier.
Am 1. Mai findet wie in jedem Jahr der Tag der Begegnung für
hörgeschädigte Menschen im LBZH, August-Hölscher-Str. 89 in
Osnabrück statt.
In der Zeit von 14:00 - 18:00 Uhr ist nicht nur für das leibliche
Wohl (Kaffee, Kuchen, Bratwürstchen etc.) gesorgt. Es gibt auch
einen Clown und Spielmöglichkeiten für Kinder. Außerdem wird über
die Beantragung und die Kostenübernahme von
Gebärdensprachdolmetschern informiert.
Von 18:00 - 18:30 Uhr gibt es dann noch etwas ganz Besonderes:
TOBIZ, der
taube Tänzer aus der RTL-Sendung "Das Supertalent", wird auftreten.
Für nur 4,00€ Eintritt können Sie/könnt Ihr dabei sein.
Misshandlungen von Heimkindern waren in früheren Jahren nicht selten. Das traf auch für gehörlose Kinder zu, und auch Ordensschwestern waren oft nicht gerade zimperlich. Ehemalige Schüler werden diese schlimmen Erinnerungen nicht los. Aber sie möchten, dass die Vorfälle bereinigt werden. Von einem Treffen Betroffener mit Verantwortlichen der Heime berichtet Sylke Heinrich:
Es wurde schon im vergangenen Jahr über die Misshandlungen
gehörloser Kinder berichtet (Taubenschlag vom Juni
2010). Nun kann inzwischen weiteres berichtet
werden:
Nach einigen kleinen Annäherungstreffen zwischen Schwester M. Andrea aus der Ordensleitung und Barbara Schumacher, einer ehemaligen Betroffenen, fand am 19. Februar 2011 ein offizielles großes Treffen in Osnabrück statt, um dem Geschehenen Raum zu geben. Bei diesem Treffen waren neben der Caritas (Träger des Heimes) ehemalige und jetzige Schwestern und sogar Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Osnabrück, anwesend.
Weiterlesen »Ringeltauben? Die passen doch super in den Taubenschlag!

Die "Ringeltauben" sind eine Schülerfirma der Schule am Leithenhaus in
Bochum. Die gehörlosen und schwerhörigen Schüler versteigern
Sachen bei ebay und stellen selbst Karten her.
Sie nehmen an einem Wettbewerb teil. Jeder kann mithelfen und für
sie abstimmen. Sie finden sie hier, beim
Bundes Schülerfirmen Contest. Einfach den blauen Stern
anklicken, und schon haben die Ringeltauben eine Stimme mehr in
ihrem Wettbewerb!
Paulinenpflege Winnenden bietet für hör- und sprachbehinderte Menschen mit und ohne Hauptschulabschluss Ausbildung „Alltagsbetreuer“ an
Hörgeschädigte und sprachbehinderte Menschen jeden Alters können
in der Paulinenpflege Winnenden ab dem neuen Schuljahr 2011/12 eine
Ausbildung zum „Alltagsbetreuer“ machen. Das Besondere
daran: Auch Menschen ohne Hauptschulabschluss können
Alltagsbetreuer werden und haben mit dem erfolgreichen Abschluss
gleichzeitig den Hauptschulabschluss in der Tasche. Hierbei handelt
es sich um eine 2-jährige Berufsausbildung in der Berufsfachschule
der Paulinenpflege.
Vom 08.-09. April 2011 findet an der Schule am Sommerhoffpark in Frankfurt am Main ein Familienwochenende statt. Dieses Angebot richtet sich an alle Eltern von hörgeschädigten Kindern im Schulalter. Alle Eltern können an diesen zwei Tagen das interessante Programm wahrnehmen: Vorträge und Diskussionen rund um Hörschädigung und Schule. Die Kinder, bzw. Schüler, kommen natürlich auch nicht zu kurz: Für sie wird mit einem speziellen Programm bestens gesorgt.
Den ausführlichen Inhalt des Familienwochenendes können Sie dem Flyer entnehmen. Die Anmeldung können Sie ausdrucken, ausfüllen und per Post oder Fax schicken. Sie können aber auch eine Mail an: anmeldung@gl-netz.de schicken oder sich online unter www.gl-netz.de anmelden (auf Punkt "Veranstaltung" klicken, dann auf Familienwochenende 2011).
"Weißt du noch?" fragen viele Ehemaiige bei Klassentreffen. Aber einige der ehemaligen bayerischen Schulen gibt es gar nicht mehr, oder sie dienen anderen Einrichtungen. Die ehemalige Gehörlosenschule an der Markgrafenallee in Bayreuth ist beispielsweise gerade abgerissen worden, und die ehemalige Würzburger Gehörlosenschule beheimatet heute das Landratsamt Würzburg. Deshalb hatte Markus Beetz, Hobbyhistoriker in Bayern, eine Idee. Er hat Bilder der bayerischen Taubstummenanstalten bzw. Gehörlosen- und Schwerhörigenschulen gesammelt und aufgearbeitet. Sie können die Bilder bei ihm bestellen, als Erinnerungsstücke an die Schulzeit oder als Sammlerstücke, sie an die Wand hängen und Ihre Wohnung damit schmücken. Sie sind im Format DIN A 3 und mit Hochglanzlack gegen Vergilbung beschichtet. Die Bilder können bestellt werden bei Markus Beetz per E-Mail oder per Fax: 08761-721962.
Nach den Sommerferien beginnt in der Paulinenpflege das zweijährige Berufskolleg Gebärdensprache. Das Berufskolleg führt innerhalb von zwei Jahren zur allgemeinen Fachhochschulreife und vermittelt zusätzlich die Gebärdensprache der Gehörlosen. Teilnehmer erhalten über Praktika auch Einblicke in die Arbeit einer großen sozialdiakonischen Einrichtung vermittelt.
Das Berufskolleg Gebärdensprache wurde im September 2009 gegründet (s.u.). Zulassungsvoraussetzung ist der Realschulabschluss oder eine vergleichbare Qualifikation. Anmeldeschluss für das Berufskolleg Gebärdensprache 2011 bis 2013 ist der 1. März 2011. Weitere Infos findet man unter www.bk-gebaerdensprache.de.
Roswitha Rother schreibt ihre Bachelorarbeit über die Lernsituation und Ihre Auswirkungen auf die Zufriedenheit schwerhöriger und gehörloser Schülerinnen und Schüler im deutschen Schulsystem.
Dafür bittet Roswitha hörgeschädigte SchülerInnen um Unterstützung:
Ich bitte alle Schülerinnen und Schüler, die gehörlos sind
oder eine Hörschädigung haben, um Unterstützung bei meiner
Bachelorarbeit.
Ich studiere zurzeit Psychologie, bin selbst von Hörschädigung
betroffen und möchte das Thema aus der Sicht Betroffener ein wenig
untersuchen. Jeder, der mitmacht, hilft mir sehr, eine vernünftige
Datenbasis für meine Arbeit zu bekommen und damit mein Studium
erfolgreich zu beenden.
P.S.: Lasst euch nicht von dem etwas umständlichen Einstieg zu
Beginn der Befragung abschrecken! Dafür kann Roswitha nicht, das
ist leider vom wissenschaftlichen Institut so
vorgegeben. 
Auf dem nächsten Kofo in Essen am Mittwoch, 9. Februar 2011,
19.00 – 21.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr), referiert Lutz Pepping
über das Thema:
„Liegt die Zukunft in Fremont? Eine Eliteschule für Gehörlose
und Schwerhörige in Kalifornien“.
Lutz Pepping ist gehörloser Lehramtsstudent im 10. Semester und hat während seines Studiums durch Praktika und Auslandsaufenthalte viele Erfahrungen sammeln können. Im Spätsommer 2010 verbrachte er 5 Wochen in Fremont/Kalifornien an der „California School for the Deaf“. Durch Hospitationen, Austausch mit Lehrern und Schülern und eigene Studien konnte er Einblick in moderne, bilinguale Unterrichtsmethoden nehmen. Lutz ist begeistert vom Konzept und vom Erfolg dieser Schule. Sein Bericht kann auch für die Diskussion hier in Deutschland über die zukünftige Bildung hörbehinderter Schüler einen wichtigen Beitrag leisten!