Falls Sie Fernseher, Recorder usw. suchen, die finden Sie in der Rubrik TV > Medientechnik.
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Auch zur diesjährigen IFA vom 03. bis 08. September 2010 werden Sonderführungen für hörgeschädigte Besucher angeboten.
Teilnehmende Aussteller werden in einer ca. 30minütigen Führung
über ihren Stand die innovativsten Produkte vorstellen und die
Besucher mit detaillierten Informationen versorgen. Mit einer
Gruppenstärke pro Führung von maximal 12 Personen zzgl. möglicher
Begleitpersonen, werden in jeder Führung vier verschiedene
Aussteller angelaufen. Die Präsentationen zu den Exponaten
werden für die gehörlosen Besucher von Gebärdensprachdolmetschern
übersetzt.
Dieser Service des geführten Rundgangs auf der Messe ist
kostenfrei, sodass lediglich die IFA-Eintrittskarte bezahlt werden
muss. Eintrittskarten können gegen Vorlage des
Schwerbehindertenausweises (mit jeglichem Merkzeichen) an den
IFA-Tageskassen zum ermäßigten Preis gekauft werden. Wenn das
Merkzeichen "B", "Bl", „GL“, „aG“ oder "H"
in Ihrem Schwerbehindertenausweis steht, ist der Eintritt für eine
begleitende Person kostenfrei.
Die Besucher möchten sich bitte ca. 10 Minuten vor Startzeit an den
Treffpunkten einfinden. Start, Treffpunkte und Inhalte finden Sie
hier:
Beim Fernsehen lassen sich gesprochene Texte in Untertitel umwandeln, aber beim Radio? Da sind Gehörlose ausgeschlosen. Und würde man den Ton abdrehen, könnten Hörende einmal nachempfinden, wie es für Gehörlose ist. Genau das hat Christopher Buhr versucht, in einem Video darzustellen: Radio untertitelt nicht.
Übrigens: Es gibt in den USA tatsächlich Bestrebungen, Radiosendungen zu untertiteln. Dafür braucht man natürlich spezielle Radiogeräte - auch Autoradios! Ob das Lesen während der Fahrt allerdings ratsam ist? Natürlich nicht für den (gehörlosen) Fahrer! Aber das Raffinierte an diesen Text-Autoradios ist, dass sie ZWEI Ansichten haben: Der Fahrer sieht die Navi-Karte, der Beifahrer kann von der Seite die Texte lesen. Tolle Idee - wenn man zu zweit fährt! Sehen Sie sich das mal an:
NPR Labs video presentation: Overview of Captioned Radio
Top secret, wie immer bei Apple, und dann verliert ein Mitarbeiter einen Prototyp des neuen iPhones! Eine peinliche Panne, aber der vergessliche Mitarbeiter soll angeblich nicht gefeuert werden. Die iPhone-Fans sind glücklich. Sie brauchen nicht mehr in der Gerüchteküche zu schnuppern, wie das neue Gerät wohl aussehen wird und was es alles noch mehr kann als das alte.
Für deafies wichtig: Es bekommt eine zweite Kamera auf der Frontseite für die Video-Telefonie. Viele Gehörlose haben sich zwar längst ein iPhone zugelegt, aber auf Kommunikation in Gebärdensprache mussten sie bisher verzichten. OK, andere Fabrikate wie z.B. von Nokia können das seit Jahren. Das iPhone ist mit seiner unendlichen Vielfalt an Apps aber unschlagbar, von der Benutzerfreundlichkeit und Eleganz, dem "look and feel", einmal ganz abgesehen. Und ob das Gebärden mit solch einem kleinen Bildschirm wirklich sinnvoll ist? Aber wer weiß, vielleicht setzt es sich ja durch, wie der iPod bei den Hörenden.
Flash-Gebärdenfilme wird auch das neue iPhone nicht abspielen
können. Da legt sich "iGod" Steve Jobs quer. Und auch sonst gibt es
auch nach dem Erscheinen des neuen iPhones sicher noch eine
Wunschliste. Aber eine Verbesserung wird es auf jeden Fall.
Erscheinen wird es irgendwann im Sommer. Ansehen können wir es -
dank des Apple-Mitarbeiters und des deutschen Biers, das er
getrunken hatte!
- schon jetzt:
Neuer iPhone-Prototyp in Bar gefunden
Ein Bier, ein Blog und ein Prototyp
Das Forscherteam der TU Berlin schreibt:
Drei Wochen StreetLab (s.u.) sind nun
vorbei. Wir freuen uns sehr über so viele spannende Ideen, die zum
Thema „Kommunikation von morgen“ in den Workshops
entstanden sind. Deshalb laden wir alle Interessierten zur
Finissage am 15. September 2009 ein!
Bei kühlen Getränken könnt Ihr Euch Eure und andere Ergebnisse
angucken. So zum Beispiel auch die Handy-Prototypen aus dem "Deaf
StreetLab"-Workshop, den wir in Kooperation mit dem Kinder- und
Jugendclub der SINNESWANDEL gGmbH, der Berliner Gesellschaft zur
Förderung gehörloser und hörgeschädigter Menschen, durchgeführt
haben.
Für alle gehörlosen Besucher ist ein Dolmetscher da, denn an der
Kommunikation soll es nicht scheitern!
Um unsere Planung für Speis und Trank zu erleichtern, freuen wir
uns über eine kurze formlose Anmeldung im Vorhinein. Einfach mail
an
kontakt@street-lab.info schicken.
Weitere Infos auf http://www.street-lab.info/
Wie schrecklich muss es sein, wenn Gehörlose Musik nicht genießen können! Das denken sicherlich viele Hörende. So auch einige Wissenschaftler an der Universität Ryerson in Kanada. Deshalb entwickelten sie den "Emoti-Chair", den Fühl-Sessel. Der überträgt tatsächlich alle Frequenzen in Vibrationen, die Gehörlose nicht nur wahrnehmen, sondern auch wirklich genießen - wie alle Testpersonen bestätigten. Aus diesem Grunde haben die Erfinder auch das weltweit allererste Konzert für Gehörlose organisiert, in der Clinton's Tavern in Toronto.
Klasse, so werden sogar in der Musik Barrieren abgebaut!
Nein, dies war KEIN Aprilscherz:
Media Advisory - Centre for Learning Technologies' Emoti-Chair
brings vibrations of music to the deaf
Konzert nur für Gehörlose: Erfindung machts möglich
In letzter Zeit gingen Meldungen durch die Presse, dass Gehörlose bei Hausbränden ums Leben gekommen sind (Hausbrand: Wieder 2 Tote!) (Sprach- und hilflos bei Hausbrand?). Geeignete Rauchmelder hätten sicherlich in vielen Fällen Leben retten können. Aber mit "hätte ... können" ist niemandem geholfen. Man muss wirklich etwas TUN! Also gehörlosen-geeignete Rauchmelder kaufen und einbauen!
deafbild.de und Firma Hörhelfer haben eine gemeinsame Aktion gestartet. Sie können Rauchmelder plus Blitzlampe plus Vibrationskissen jetzt 15% billiger bekommen. Das ist zwar immer noch nicht gerade billig, und leider zahlen nicht alle Krankenkassen. Aber so viel sollte Ihnen Ihr Leben und das Ihrer Lieben wert sein!
Rauchmelder-Preisaktion bei deafbild
Oscar Koller führt eine Forschungsarbeit für sein Studium in Kooperation mit den Deutsche Telekom Laboratories in Berlin durch.
Am Donnerstag, den 29.01.09 um 17h30 präsentiert er seine Ergebnisse in Berlin. Es geht im allgemeinen um die Probleme und Besonderheiten der gebärdensprachbasierten Kommunikation und die Übertragung auf technische (Kommunikations-)Lösungen. Den Vortrag hält er auf Englisch, aber es wird in DGS gedolmetscht. Mit dem Vortrag möchte er auch die Kommunikation zwischen Gehörlosen und den Entwicklern/Designern der Telekom stärken.
zu einem ganz besonderen Fest laden am 14. November 2008 die Oldenburger Hörforscher in ihren Kommunikationsakustik-Simulator (KAS) und den Hörgarten am Haus des Hörens nach Oldenburg ein. Anlässlich der Ernennung des einzigartigen Raumes zum „Ausgezeichneten Ort im Land der Ideen“ wird der Besucher in verschiedene akustische Welten entführt. Kleine und große Gäste können neben diesen akustischen Highlights weitere Attraktionen, u.a. Hörgartenführungen erleben. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Im Rahmen der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler steht, werden 365 Orte im „Land der Ideen“ geehrt, die für bundesdeutschen Ideenreichtum stehen.
Seit langem gibt es das Bildtelefon T-View von T-Com nicht mehr zu kaufen. Viele haben jetzt Probleme mit dem Schriftbild der Displayanzeige. Man kann die Zahlen und Buchstaben kaum lesen.
Doch es gibt eine Lösung. Eine Firma kümmert sich um
die defekten Bildtelefone und repariert diese kostengünstig.
Hier die Adresse dieser Firma:
T-View Express
Christian Dragomir
Kersthover Ring 51, 45141 Essen
0201 / 36599555 (Geschäftlich)
Fax 0201/310 96 99
Wer für das Bildtelefon die Bedienungsanleitung nicht mehr auffinden kann, hier kann man sie herunterladen:

In der Gehörlosenwelt kennt ihn wohl mittlerweile fast jeder, den "PC-Doktor" Albert Schmidt. "Du kannst so gut erklären!" meinten viele seiner gehörlosen Bekannten. Also hat er das Hobby zum Beruf gemacht, gibt Computerkurse, erklärt per Webcam weit entfernten Computergestressten, wie sie ihr Problem bewältigen können, reist aber auch durch ganz Deutschland, um zu helfen. Darüber hat jetzt die Augsburger Allgemeine in einem ausführlichen Artikel berichtet. Stimmt alles, was da geschrieben ist, nur, dass seine gehörlose Frau natürlich nicht Dolmetscherin sondern Gebärdensprachdozentin ist.
Gehören Sie auch zu den Leuten, die lieber gebärden als schreiben ? Dann sollten sie sich Videonize näher ansehen. Mit Videonize lassen sich kleine Filmchen per Webcam aufnehmen und per Mail versenden. Da die Videos per Streaming übertragen werden, gibt es keine zeit- und speicherplatzraubende E-Mail-Anhängen. Die Videos werden beim Empfänger direkt im E Mail-Programm oder Browser abgespielt, eine Player-Software ist nicht notwendig.
Weiterlesen »Der Opa und die Oma von Hilène Leeuwerik aus Groningen (Holland) kauften über Ebay Deutschland ein Siemens T-View 100. Warum sie dieses ISDN-Gerät gekauft haben, berichten sie im Folgenden.
Kurze Vorstellung: Wir sind Willem und Trijny Leeuwerik, Opa und Oma von Hilène. Als wir erfuhren, dass Hilène taub ist, haben wir uns sofort auf die Gebärden gestürzt. Willem las in der Zeitung eine Anzeige für einen Gebärdenkurs im Clubhaus in der Violenstraße in Groningen. Letztendlich haben wir drei Kurse besucht. Aber Sie müssen nicht denken, dass wir perfekt sind. Das ist leider nicht so. Man muss es weitermachen, und weil wir nicht täglich Kontakt mit Hilène haben, kommuniziert man doch weniger mit Gebärden. 2006 begann in der Gehörlosenschule Groningen ein Kursus für Großeltern, und auch an dem haben wir wieder mit Begeisterung teilgenommen. Wir hoffen, dass wir 2007 wieder mitmachen können.
Weiterlesen »Viele kreative Antworten auf diese Frage gab es beim bundesweiten Wettbewerb "Hör-Welten auf Papier" sowie in einer "Hör-Welten-Werkstatt" beim 4. Sommercamp der Bundesjugend im Deutschen Schwerhörigenbund e. V. im vergangenen Sommer. Initiiert wurden Wettbewerb und Werkstatt vom Münsteraner Hörgeräte-Hersteller GN ReSound, der das Sommercamp traditionell als Hauptsponsor unterstützt. Nun werden die Arbeiten erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. In den Räumen des Deutschen Schwerhörigenbundes (Westfalenstraße 197, 48165 Münster-Hiltrup) kann die Ausstellung "Hör-Welten" am Samstag, dem 13. Januar, sowie am Sonntag, dem 14. Januar 2007, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr kostenlos besichtigt werden.
Eine neue Freilichtbühne wird gebaut. Aber noch bevor Bagger und Handwerker aktiv werden können, hat man an die hörgeschädigten Besucher gedacht. Wolfgang Schiffelholz, 1. Vorsitzender und Planer der Freilichtbühne:
Ich habe mich dafür eingesetzt, dass die gerade im Bau befindliche Zuschauertribüne nun auf jeweils 20 Plätzen im besten Sitzplatzbereich technisch so ausgestattet wird, dass der Ton von den Mikrofonen der Schauspieler unmittelbar auf die Hörgeräte der dort sitzenden Zuschauer übertragen wird.
Einfach vorbildlich, die Freilichtbühne am Mangoldfelsen in Donauwörth! Endlich können wir mal wieder eine virtuelle "I love you"-Orchidee vergeben - an Preisträger Nr. 8 !
Warum nur laufen Gehörlose mit Handys herum, wo sie doch gar nicht telefonieren können? Na wegen der SMS natürlich! Aber eigentlich wäre doch ein Gerät besser, mit dem man gar nicht telefonieren kann. Der PocketWeb ist solch ein Gerät. Telefonieren geht nur mit Headset. Kann man also eher vergessen. Dafür ist man mit dem PW überall online, zum Surfen, aber auch zum Mailen ODER Chatten, und das alles zum Spottpreis von 9,99€ pro Monat. Für 14,99€ kann man auch beides haben, Chatten UND Mailen. Immer noch unschlagbar billig! Natürlich kann man auch SMSen, bequem mit einer vollen Tastatur. Aber billiger ist's natürlich, E-Mails zu verschicken.
Ob der PW hält, was er verspricht? Oder ist er ein "Smartphone für Arme"? Wir haben ihn uns mal ein wenig genauer angesehen, speziell unter dem Aspekt der Eignung für Hörgeschädigte. Lesen Sie unseren Testbericht:
Die Internationale Funkausstellung (IFA) 2006 plant in diesem Jahr erneut Besucherführungen für schwerhörige und gehörlose Besucher.
Die Führungen werden kostenfrei sein, so dass lediglich die IFA-Eintrittskarte bezahlt werden muss. Karten können gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises an den Tageskassen zum ermäßigten Preis von 9,50 statt 13,00 Euro gekauft werden.
Weiterlesen »
Die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin bietet vom 2. - 7. September 2005 mit über 1.000 Ausstellern und mehr als 300.000 Besuchern aus 80 verschiedenen Ländern den weltweit größten Schauplatz für Unterhaltungselektronik. Begleitet wird die IFA von einem Rahmenprogramm, wie u.a. dem Funkturmfeuerwerk, Musicalaufführungen und dem WBC- Weltmeisterschaftsboxkampf zwischen Markus Beyer und Omar Sheika im ICC.
Weiterlesen »
Im Rahmen der learntec findet heute um 14 Uhr ein Live-Interview im Web mit Knut Weinmeister und Ralph Raule statt. Wer es verpasst, kann es aber auch nachträglich sehen:
TUEG? Das ist die Abkürzung für ein
Teletextuntertitel-Einblendungsgerät.
Das TUEG gibt es nocht NICHT! Aber man könnte es bauen.
Hörgeschädigte "Techies" der Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie
Medien könnten es bauen und produzieren lassen. Es müsste nur in
etwa klar sein, ob und von wie vielen Hörgeschädigten es gewünscht
wird.
Videorecorder, die Untertitel mit aufzeichnen können, gibt es nicht
mehr zu kaufen. Einige DVD- und Festplattenrecorder können es zwar
- aber nicht über den Timer. Und wer will schon immer neben dem
Recorder sitzen und im richtigen Moment auf die Aufnahmetaste
drücken? Wenn die Industrie Bedürfnisse und Wünsche hörgeschädigter
Kunden nicht berücksichtigt, müssen sie eben zur Selbsthilfe
schreiten. Das TUEG könnte an alle Geräte angeschlossen werden,
Untertitel einblenden und aufnehmen lassen - WENN es denn gebaut
wird. Darauf können Sie Einfluss nehmen, wenn Sie teilnehmen an
der
Am 7. April fand in Frankfurt die "3. Technologie der Gehörlosen" statt. Eine Talkshow mit Webmastern von Hörgeschädigten-Websites bildete den Abschluss. Bernd Rehling vom Taubenschlag war dabei - per Bildtelefon. Sie können das Interview, das Jürgen Endress mit ihm führte, nachlesen und sich einige Fotos ansehen. Wenn Sie in Frankfurt nicht dabei waren, erfahren Sie so etwas über die Hintergründe des Taubenschlags und seiner Macher. Und für diejenigen, die dabei waren, gibt es einige kleine Ergänzungen.
Lichtwecker können an vorhandene Nachttischlampen und Blitzlampen angeschlossen werden. Vibrationswecker sind kleine vibrierende Minikissen, welche unter das Kopfkissen gelegt werden. Des Weiteren befinden sich noch verschiedene Modelle mit speziellen Weckmechanismen auf dieser Seite.
Hier ein Beispiel von der Firma Bellmann:
Bellman Alarm Clock
Ein moderner netzbetriebener Analogwecker mit Weckwiederholung,
integriertem Flash und Anschluss für 2 Vibrationskissen.
Wecken ist möglich durch Vibration und/oder
ansteigenden Signalton (beides gleichzeitig möglich). Er kann
eingehende Telefonanrufe (Anschluss für Telefonkabel)
anzeigen.
Anbieter:
Mobil ProCom
GmbH