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Brücke oder Graben?

O2

“Brücke oder Graben: Welchen Einfluss hat die moderne Telekommunikation auf die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung?” Zu dieser Frage hat das Telekommunikations-Unternehmen O2 ein Diskussionsforum eingerichtet. Barrierefreiheit auch bei Handys und im Internet - schön wär's, wenn es nicht nur bei Worten bliebe sondern auch Taten folgten. Aber den guten Willen zeigt O2 jedenfalls schon mal. Wenn Sie Ihre Meinung äußern wollen, dann können Sie das hier tun: im Diskussionsforum Brücke oder Graben?

Handy und Internet: Fortschritt oder Rückschlag für die Integration von Menschen mit Behinderung?

Pilotprojekt - Test öffentlicher Gehörlosentelefone in Dresden

Gebärdende Frau am Bildtelefon

Die Deutsche Telekom startete am Donnerstag ein Pilotprojekt zur Gehörlosentelefonie an öffentlichen Bildtelefonen. In Zusammenarbeit mit den Gehörlosenverbänden wurde in Dresden der Dolmetscherdienst Tess als neue Dienstleistung für gehörlose und hörgeschädigte Menschen vorgestellt. Das vorerst bis Ende 2008 befristete Projekt ist laut Telekom europaweit einmalig und soll bei erfolgreichem Test auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Vertriebsberater in Gebärdensprache

DGS-Telekom
Eine gute Nachricht für alle Hörgeschädigten: Nach mehreren Monaten steht Christian Ebmeyer als Vertriebsberater in Gebärdensprache in den Bereichen T-Home & T-Mobile für alle Gehörlosen und Schwerhörigen wieder zur Verfügung. Sie können ihn von Montag bis Freitag zwischen 11.00 und 19.00 Uhr per WebCam oder Bildtelefon barrierefrei in Gebärdensprache erreichen.

Christian Ebmeyer und die Kollegen von Deaf-Hotline arbeiten eng zusammen. Er berät auch zu den Tarifen von Telekom, T-Online und T-Mobile. Alle dort eingegangenen bzw aufgegebenen Bestellungen bei Deaf-Hotline werden an ihn weitergeleitet.

Weitere Infos unter www.t-home.de/dgs

Australische Umfrage

Prof. Des Power

Wie wär's mit einer Umfrage am anderen Ende der Welt, in Australien? Ist doch mal was Anderes!

Vor kurzem bat uns Prof. Des Power, auf eine Umfrage hinzuweisen. Können wir machen, aber leider verstehen nur wenige Hörgeschädigte in Deutschland so gut Englisch, dass sie einen Fragebogen ausfüllen können. Wir wollten Prof. Power unterstützen und haben kurzerhand seine Umfrage ins Deutsche übersetzt.

Sein Thema ist "Die Nutzung von SMS, Schreibtelefonen, Vermittlungsdiensten, FAX und Computern", ein Thema, das Hörgeschädigte in der ganzen Welt betrifft. Sind Schreibtelefone schon "gestorben", sind Faxgeräte "Steinzeit-Technik", gibt es genug Vermittlungsdienste, ob nun per Gebärden- oder Schriftsprache... ? Eine Vielzahl von Fragen, die Prof. Power in einer wissenschaftlichen Arbeit klären will. Unterstützen Sie ihn bei diesem Anliegen und nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für seine Umfrage:

Die Nutzung von SMS, Schreibtelefonen, Vermittlungsdiensten, FAX und Computern - Umfrage
(month of birth = in welchem Monat sind Sie geboren, country = Land, in dem Sie leben)

   - Die Umfrage wurde bis zum 30. Juli verlängert.

Deaf-Hotline ausgezeichnet

Deaf-Hotline von T-Com

Intern wurde die Gehörlosen-Hotline des Zentralen Service von T-Com in Bremen bereits ausgezeichnet. Jetzt erhielt das innovative Projekt auch extern Anerkennung - mit dem Preis "Arbeit&Zukunft-Trommel", einer Auszeichnung der Stadt Bremen und der evangelischen Kirche.

"Trommeln" für Integration: Mitarbeiter des Zentralen Service Bremen.08.12.2004/ "Eine Trommel macht Lärm, kräftig geschlagen, ist sie unüberhörbar", begründet der Verein "Arbeit & Zukunft" als Initiator den ungewöhnlichen Namen der Auszeichnung. Denn "unüberhörbar" soll durch den Preis auch das Anliegen der Initiative sein: Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Menschen, die als nicht oder schwer vermittelbar gelten.

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SMS von der Telestation

Telestationen von T-Com

Telefonzellen? Für Gehörlose unbrauchbar! Nicht so bei der neuesten Generation öffentlicher Fernsprecher, den Telestationen. Von Christian Ebmeyer, hörgeschädigter T-Com-Mitarbeiter, erhielten wir diese Info:

T-Com erweitert den Service an öffentlichen Telefonen: Ab sofort kann von allen rund 14.000 Telestationen eine SMS zu Anschlüssen im Festnetz, Mobilfunk und zu Faxgeräten verschickt werden. Damit stehen nun insgesamt 40.000 öffentliche Telefone für diesen Dienst zur Verfügung.
Die Bedienung ist denkbar einfach: Hörer abnehmen, Telefonkarte oder Münze eingeben, den Button "SMS" drücken und den Anweisungen auf dem Display folgen. Bei Zahlung mit Münzen oder Telefonkarte kostet das Versenden einer SMS 30 Cent.

Deaf-Hotline bleibt

Plakat 'Deaf-Hotline'

Was vor fast einem Jahr als Betriebsversuch begonnen hat, ist nun ein regelmäßiges Angebot der T-Com geworden: Die Deaf-Hotline. Gehörlose und Schwerhörige können sich in DGS über Produkte und Dienstleistungen der Deutschen Telekom AG beraten lassen. Der Kunde schickt einfach eine Mail an: Deaf-Hotline@t-com.net oder ein Fax an Tel: 0421 / 109 86 511, und die T-Com-Mitarbeiter antworten dann per Bildtelefon, Mail oder Fax. Die Beratung erfolgt durch gehörlose Berater mit spezieller technischer Ausbildung. 40-50 Kunden lassen sich derzeit pro Woche beraten - und sind sehr zufrieden. Die Berater könnten aber noch mehr schaffen! ;-) Wenn Sie also Fragen oder Probleme haben:

Email an Deaf-Hotline@t-com.net

Zugverspätungshinweise per SMS

Zugverspätungshinweise per SMS

Für Hörgeschädigte oft ein Problem: Zugverspätungen. Lautsprecherdurchsagen gehen "am Ohr vorbei", und nicht selten steht der Hörgeschädigte als einziger auf dem Bahnsteig und wartet auf einen Zug, der auf einem anderen Bahnsteig ankommt.

Anders in der Schweiz. Dort gibt es jetzt online und in Echtzeit Auskunft über Zugverspätungen. Außerdem kann man einen kostenlosen SMS-Alarm für den Fall von Verzögerungen abonnieren. Ein Super-Service, besonders für die hörgeschädigten Fahrgäste der SBB. Sollte man bei DB und ÖBB auch mal anregen.

heise Newsticker:
Schweizer Vorbild: Zugverspätungshinweise per SMS

Der Fahrplan für Mobiltelefone

Deaf-Hotline bei T-Com ....... Gehörlose beraten Gehörlose

Logo des T-Com

Zunächst läuft die Deaf-Hotline zwar noch als Betriebsversuch, aber bei guten Ergebnissen kann daraus ein fester Bestandteil des T-Com-Service werden.

 

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Weltausstellung für Telekommunikation

ITU - International Telecommunication Union

Am Freitag, 17. Oktober findet in Genf an der Weltausstellung für Telekommunikation auch ein Workshop statt für Telekommunikation für Gehörlose. Dolmetscher für Schweizerdeutsche Gebärdensprache sind gesichert. Die PROCOM wird hier auch das neue Kommunikationssystem teleSIP weltweit erstmal präsentieren. Gehörlose und Fachleute die an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten sind herzlich eingeladen in die Schweiz.

Und am Abend vorher tritt auch noch Emanuelle Laborit auf.

ITU - International Telecommunication Union

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