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Moritz sucht DRINGEND pers. AssistentIn

Moritz

"Ich bin Moritz!
Leider habe ich noch keine neue Begleitung gefunden (s.u.), daher melde ich mich nun noch einmal. Ich brauche vom 01.09.2010 bis einschließlich 08.07.2011 eine neue persönliche Assistentin, darf auch ein Mann sein. Die Betreuung umfasst die gesamte Zeit während meines Aufenthaltes in der Schule des Landesbildungszentrums in Hildesheim sowie die Begleitung im Schulbus. Ihre wöchentliche Arbeitszeit würde 32 Stunden betragen und wird über ein persönliches Budget in Höhe von 1.300 Euro Brutto im Monat finanziert. Die Zusage der Finanzierung liegt schon vor, so dass es hier keine Schwierigkeiten mehr gibt. Sie sollten aber gut Deutsche Gebärdensprache können, denn ich bin gehörlos! Sie sollten aus dem Raum Hannover oder Hildesheim kommen, denn ich gehe wie bereits oben erwähnt in Hildesheim auf die Gehörlosenschule und ab Sommer in die zweite Klasse.

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Ordner und Mitarbeiter für Türkisparade gesucht

Türkisparade

Am 25.09.2010 findet die Türkisparade zum Gebärdensprachfestival in BERLIN statt! Es wird eine Parade und im Anschluss ein tolles Programm auf der Bühne geben. Dafür werden noch Ordner und Mitarbeiter gesucht!

Ordner und Mitarbeiter sollten mindestens 18 Jahre alt sein! Anmelden unter mitmachen@tuerkisparade.de, alle sind willkommen!
Wenn ihr noch Fragen habt, wendet euch an Yesim und Melanie.

Homepage mit DGS-Video: Türkisparade

Videos gebärdender Kleinkinder einschicken

Uni Trier

Felicitas Groß schreibt ihre Diplomarbeit in Psychologie an der Uni Trier. Es geht ihr darum, besser zu verstehen, wie Eltern und Kinder in Gebärdensprache kommunizieren.

Sie wendet sich also mit ihrer Bitte an Eltern, die mit ihrem Baby in Gebärdensprache kommunizieren. Sie bittet darum, kurze Video-Aufzeichnungen zu machen, z.B. beim Wickeln, Essen, Spielen oder Bilderbuch-Anschauen, und ihr diese Videos zuzuschicken.

Wenn Sie Felicitas unterstützen können und wollen, nehmen Sie doch einfach mit ihr Kontakt auf per E-Mail.

Vereinsgründung: Europäische Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach

Dr. Ingo Barth

Der Vorstand teilt mit:

"Mit großer Freude möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Versammlung am Samstag, den 26. Juni 2010, in Bad Kreuznach zur Vereinsgründung der „Gesellschaft der Europäischen Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach e.V.“ erfolgreich durchgeführt wurde.

1. Vorsitzender ist Dr. Ingo Barth (gehörlos, Berlin).

Jetzt stehen wir vor einer riesigen Aufgabe, nämlich die Mittel für den Kauf eines ungefähr acht Hektar großen Baugrundstücks auf der ehemaligen amerikanischen Kaserne in Bad Kreuznach zu finden und damit die erste Gebärdensprach-Universität in Europa einzurichten.

Daher möchten wir auch um neue Mitglieder werben. Der Normalbeitrag pro Jahr ist 40 Euro, der ermäßigte Beitrag für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Partner ist 20 Euro und der Beitrag für Firmen, Verbände und andere Personenvereinigungen ist 60 Euro. Auch über jede Spende sowie Kooperationspartner, Förderer und Sponsoren würden wir uns sehr freuen.

Sie können weitere Informationen auch auf unserer neuen Homepage http://sign-lang-uni.eu verfolgen und einen E-Mail-Newsletter abonnieren."

Spender für Freiwilligeneinsatz an Gehörlosen-Berufsschule in Afrika gesucht

Melanie Bartz
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Melanie Bartz ist 23 und studiert in Köln den Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation. Ab September wird sie als "weltwärts"-Freiwillige in Tansania (Ostafrika) an einer Berufsschule für Gehörlose arbeiten und unterrichten. "weltwärts" (www.weltwärts.de), so heißt der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des Bundesministeriums für Entwicklungszusammenarbeit (BMZ). Insgesamt wird sie 8 Monate dort bleiben.

Vorbereitet und geschickt wird sie über die Organisation „Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V.“ aus Essen (http://www.bezev.de) . Da das BMZ nur 75% der Kosten für sie übernimmt, möchte sie einen Spenderkreis aufbauen. Über Personen und Organisationen, die ihren Freiwilligendienst in Musoma finanziell unterstützen möchten, würde sie sich sehr freuen.

Taub ≠ stumm, dumm, schwach

Wir können alles, nur nicht hören

Im letzten Jahr hat das Netzwerk der Gehörlosenstadtverbände e.V. die Aufklärungskampagne "Wir können alles, nur nicht hören" gestartet, die durch eine Plakataktion in allen Großbahnhöfen unterstützt wurde. Dazu gab es Aufklärungsmaterialen, wie zum Beispiel Spielkarten, auf deren einer Seite drei Gebärden und auf der anderen Seite Quizfragen über die Gehörlosenwelt gedruckt sind. Da das Netzwerk Unmengen an Anfragen bekommen hat, waren die Aufklärungsmaterialen innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

Nun sind die Aufklärungsmaterialen wieder eingetroffen und ab sofort wieder frei verfügbar. Wer die Materialen nicht kennt, kann gerne einen Blick auf die Homepage www.wir-sind-nicht-dumm.de werfen und weitere Informationen einholen. Für die Spielkarten wird eine Schutzgebühr von 1 EUR erhoben. Die Flyer und Poster sind frei erhältlich. Nach Bestelleingang wird eine Rechnung per E-Mail zugeschickt, die den Gesamtbetrag (Schutzgebühr, Porto- und Verpackungskosten) darstellt. Nach erfolgreicher Überweisung werden die bestellten Materialen innerhalb von 2 Werktagen verschickt.

ACHTUNG: Die Plakate sind bereits vergriffen. Eine Neubestellung ist zur Zeit nicht vorgesehen.

Hilfe für Gehörlose auf Haiti

Haiti Deaf Relief

Vor fast einem halben Jahr hat sich das katastrophale Erdbeben auf Haiti ereignet. Getroffen hat es natürlich auch Gehörlose - und die meist besonders hart. Unmittelbar nach dem Unglück sind diverse Hilfsaktionen angelaufen, z.B. vom amerikanischen Gehörlosenbund NAD und der Gallaudet University. Je länger solch ein Unglück zurückliegt, desto größer ist aber die Gefahr, dass es allmählich in Vergessenheit gerät.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat das Thema jetzt aufgegriffen und will u.a. den Aufbau zerstörter Gehörlosenschulen unterstützen. Aus diesem Grunde hat er jetzt einen Spendenaufruf gestartet. Sie finden ihn, samt DGS-Video, auf der Website des DGB.

Moritz sucht pers. AssistentIn

Moritz

Moritz schreibt - mit Hilfe seiner Mutter:

"Ich bin Moritz!
Ich brauche ab dem 01.09.2010 einen neuen persönlichen Assistenten, darf auch eine Frau sein. Ich brauche Sie für die gesamte Schulzeit! Sie sollten aber gut Deutsche Gebärdensprache können, denn ich bin gehörlos.

Sie sollten aus dem Raum Hannover oder Hildesheim kommen, denn ich gehe in Hildesheim auf die Gehörlosenschule und ab September in die zweite Klasse. Sie sollten mir bei organisatorischen Sachen, also beim An‐ und Ausziehen helfen, und mich ans Trinken erinnern, denn das vergesse ich manchmal! In den Pausen müssten Sie ein Auge auf mich werfen, denn ich bin neugierig und gehe dann manchmal auf Wanderschaft. Selbstverständlich müssten Sie mich aber auch während des Unterrichts unterstützen, denn nicht alle Lehrer können Gebärdensprache. Wäre toll, wenn Sie sich so schnell wie möglich bei meiner Mama melden.

Können Sie gut Gebärdensprache, sind vielleicht Erzieherin oder Heilpädagogin, eine CODA wäre auch toll oder aber ein Absolvent eines Sozialen Jahres – ach bitte, dann gehen Sie mit mir in die Schule und helfen Sie mir bei den täglichen Dingen, damit ich gut lernen kann. Ich freue mich schon! Wenn Sie jemanden kennen, der in Frage käme und Spaß daran hätte, dann melden Sie sich, oder leiten diese Anfrage weiter, vielen Dank! Bitte melden Sie sich per
E‐Mail bei meiner Familie.
Moritz"

SIGN IN MAGDEBURG - Gehörlose Studierende an die Hochschule!

Sign In Magdeburg

Doppeldeutigkeiten und Wortspiele sind etwas Schönes! StudentInnen des Studiengangs Gebärdensprachdolmetschen haben ihr Projekt so genannt: SIGN IN MAGDEBURG. Das hat zwei Bedeutungen: 1. Gebärde in Magdeburg! und 2. Schreibe dich ein in Magdeburg! Beides ist gemeint. Die Studierenden wollen Gehörlose ermuntern, in Magdeburg zu studieren. Eigentlich auch naheliegend, wo dort doch Dolmis ausgebildet werden. ;-) Sie schreiben:

Hat nicht jeder ein Recht auf ein Studium, um sich seinen Traumberuf zu verwirklichen?

Diese Frage stellten wir, Studierende des Faches Gebärdensprachdolmetschen an der HS Magdeburg-Stendal (FH) uns, als wir von den schwierigen Studienmöglichkeiten gehörloser Menschen in Deutschland erfuhren. Mit unserem Projekt "Sign In Magdeburg" (SIM) wollen wir gehörlosen und schwerhörigen Studieninteressierten einen barrierefreien Weg ins Studium ermöglichen. Nähere Informationen findet Ihr unter www.sgw.hs-magdeburg.de/sim. Schaut es euch an und meldet Euch schnell! Wir freuen uns auf Informationen, Unterstützung und vor allem über Studieninteressierte!!
SIGN IN!

Behinderung anders sehen

schwerhörige Katze

Ein Spendenaufruf für Behinderte - da schalten viele gleich ab. Also hat die britische Werbeagentur Freud Communications sich etwas ganz Anderes ausgedacht, witzige Werbespots mit Knetfiguren. Ein blindes Chamäleon, eine Schildkröte an Krücken oder eine Eule im Rollstuhl, die ziehen die Aufmerksamkeit schon eher an. Eine Maus, die einen Elefanten liebt (Behinderrte müssen nicht Behinderte lieben) oder die Kaninchendame, die im Interview erklärt, Behinderte könnten durchaus ein Liebesleben haben (und auf ihre Kinderschar verweist) - gehen das Thema Behinderung sehr humorvoll an. Und die schwerhörige Katze stellt fest, dass, sobald sie sich als Schwerhörige zu erkennen gibt, die Leute übertrieben artikulieren und sie behandeln, als sei sie blöd.

Die Hälfte dieser Fernseh-Werbespots ist übrigens (englisch) untertitelt und mit Dolmetscher-Einblendung versehen. Sie können sie auch im Internet sehen:

Change the way you see disability

(mit UT [subtitles] oder Dolmi [sign language]: Eule im Rollstuhl, schwerhörige Katze, blindes Chamäleon, Liebesleben von Maus und Kaninchen )

Aus dem Bericht der MDR-Sendung selbstbestimmt:
Knete gegen Vorurteile
(Die Sendung wird übrigens am 14.05. um 11:30 Uhr und am 18.05. um 06:05 Uhr auf 3sat wiederholt.)

Taubblinde und Hör-Sehgeschädigte in Schleswig-Holstein

Um  eine gleichwertige Teilnahme Taubblinder und Hör-Sehgeschädigter am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, befasst sich momentan ein Arbeitskreis, initiiert durch den Landesbeauftragen für Menschen mit Behinderung Schleswig-Holsteins - Herrn Dr. Ullrich Hase, mit der aktuellen politischen Situation taubblinder bzw. seh- und hörgeschädigter Menschen in Schleswig-Holstein. Hauptziel ist es, die politischen Forderungen Betroffener in Erfahrung zu bringen und zukünftig besser in die politischen Entscheidungen Schleswig-Holsteins mit einzubeziehen. Hierfür ist es jedoch zunächst einmal erforderlich taubblinde bzw. seh- und hörgeschädigte Menschen in Schleswig-Holstein zu lokalisieren, um dann mit ihnen in einen persönlichen Dialog treten zu können.
Doch wo leben die taubblinden bzw. seh- und hörgeschädigten Menschen in Schleswig-Holstein?

Für Rückfragen, Anregungen und Hinweise senden Sie einfach eine E-Mail an: taubblind-in-schleswig-holstein@web.de

Lukas sucht Gastfamilie in englischsprachigem Land

Lukas Schill-Lang

Lukas ist 17 und schwerhörig. Er möchte gerne 5 Wochen der Sommerferien in ein englischsprachiges Land gehen, am liebsten in eine Gastfamilie - gegen Entgelt natürlich - oder per Schüleraustausch.

Vielleicht hat ja jemand darin Erfahrung, eine Adresse oder sogar einen guten Tipp. Lukas und seine Mutter würden sich sehr über eine E-Mail freuen.

Umfrage: Entschuldigung für Unterdrückung der Gebärdensprache?

Unterdrückung der Gebärdensprache

Sollen sich die Gehörlosenschulen heute offiziell dafür entschuldigen, dass sie die Gebärdensprache damals auf diskriminierende Weise verboten haben?

Peter Hemmi, der bekannte Schweizer Filmemacher und Herausgeber der Schweizerischen Gehörlosenzeitung "Visuell Plus", ist der Meinung, dass es höchste Zeit ist für solche eine Entschuldigung. Natürlich sind nicht die heutigen Gehörlosenlehrer verantwortlich für das, was ihre Vorgänger getan haben. Aber für die Schulen als Institutionen sind Entschuldigungen längst überfällig. Die Direktion der holländischen Institution Effatha hat das immerhin schon vor Jahren fertiggebracht (s.u.)

Peter hat jetzt eine Umfrage gestartet:

Sollen sich die Gehörlosenschulen heute offiziell dafür entschuldigen, dass sie die Gebärdensprache damals auf diskriminierende Weise verboten haben?

Hier können Sie mit einem Klick Ihre Meinung sagen - nachdem Sie sich registriert haben!

Brasilianischer Schüler sucht Gastschule und -familie

Cauê Campos de Oliveira

Cauê Campos de Oliveira ist 19 Jahre alt und gehörlos. Er lebt in Brasilien und möchte gerne von August bis Dezember 2010 eine Gastschule in Deutschland besuchen und in einer Gastfamilie mit Gl leben. Für die Kosten kommt er selber auf, aber er kann auch im Gegenzug ein Praktikum in einem Hotel in seiner Heimatstadt Paraty anbieten.

Lesen Sie seinen Brief:

Hörgeräte-Online-Petition

Bundesadler

"Der Deutsche Bundestag möge beschließen ..., dass die Bewilligung von Hörgeräten insbesonders für hochgradig schwerhörige Menschen angepasst wird. Es soll bei der Bewilligung technischer Hilfen künftig unterschieden werden zwischen leichter, mittelgradiger, hochgradiger und an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit. Die Bewillgung soll so erfolgen, dass die Teilnahme am gesellschaftlichem Leben, insbesondere am Arbeitsleben in jedem Fall gewährleistet ist."

So steht es in der Online-Petiton von Andrea Behrens auf der Website des Bundestags. Das Schöne an solchen öffentlichen Petitionen ist, dass man sich ihnen anschließen kann. Wenn Sie diese Petition unterstützen wollen, brauchen Sie nur "Petition mitzeichnen" anzuklicken (nachdem Sie sich registriert haben).

Petition: Hilfsmittel/Heilmittel - Anpassung der Festbetragsregelung für Hörgeräte

Zimmer in SH/GL-WG in Berlin gesucht

Johanna Illig

Johanna ist 27 und wohnt derzeit noch in Hannover, wo sie die letzten 3 Jahre Sonderpädagogik studiert hat. Sie ist spätertaubt und möchte im Zusammenleben mit anderen Hörgeschädigten Gebärden lernen.

Hier ihre E-Mail:

Hallo,

bis Ende des Jahres werde ich noch mit meiner Bachelor-Arbeit beschäftigt sein, und ab Januar verschlägt es mich für 3 Monate nach Berlin, um dort in der Torstraße bei der Gebärdenfabrik eine Zuatzausbildung zur Kommunikationsassistin für Deutsche Gebärdensprache zu machen.

Zum einen mache ich diese Ausbildung, weil ich danach mit Gehörlosen arbeiten möchte, zum anderen aber auch, weil ich erst vor kurzem selbst ertaubt bin und für mich persönlich eine neue Kommunikationsmöglichkeit schaffen möchte.

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Tolle Ideen für den Bürgerhaushalt

Bürgerhaushalt

Gestern hat in Köln die Auftaktveranstaltung zum Bürgerhaushalt 2010 stattgefunden (s.u.). Alle Bürger, ausdrücklich auch die gehörlosen, sind aufgefordert, Ideen einzureichen. Der gehörlose Jan Eichler hat es getan. Und er hat wirklich gute Ideen:

1. Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern in der VHS (Volkshochschule)
Mein Ziel ist es, dass die hörbehinderten Menschen bei der VHS alle Kurse besuchen können und die gleichen Gebühren zahlen. Die VHS muss die Kosten des Einsatzes der Gebärdensprachdolmetscher übernehmen, wenn sie erfahren, dass Hörbehinderte sich angemeldet haben!
Vorschlag unterstützen

2. Kostenübernahme der Gebärdensprachdolmetscher für den Elternsprechtag
Vorschlag unterstützen

Alle von den Bürgern eingereichten Ideen werden im Internet vorgestellt, und man kann sie mit wenigen Klicks unterstützen (nachdem man sich registriert hat). Das sollten wir tun, übrigens auch Nicht-Kölner! Denn wer weiß, vielleicht sind diese Ideen auch für andere Städte "ansteckend".

CLaSH-Kalender 2010

CLaSH-Kalender 2010

Schon auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk? Oder schon "Stammkunde"? ;-) Immerhin hat CLaSH, die Organisation zur Unterstützung hörgeschädigter Kinder in Namibia, in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag gefeiert - zu dem übrigens auch Jomi eingeflogen ist!

Der Kalender für 2010 wurde gerade fertiggestellt und kann jetzt wieder bestellt werden! Die Fotos wurden diesmal in der Kavango Region gemacht, im Nordosten Namibias - wieder von unserem Lieblingsfotografen Helge Denker.

Der Preis für einen Kalender ist - wie im letzten Jahr - 12 Euro (plus Porto). Damit können Sie die Arbeit von CLaSH unterstützen. Bestellen können Sie den Kalender bei Heide Beinhauer, der Leiterin von CLaSH.

Unterstützt SIGNMARK!

SIGNMARK

Auf einer finnischen Website findet eine Abstimmung darüber statt, welche Lieder ins Radio kommen. Mit dabei: der gehörlose Rapper Marko Vuoriheimo, bekannt als SIGNMARK. Er schreibt:

Unser Lied: "Smells Like Victory" braucht eure Hilfe, um in das Radioprogramm eines finnischen Radiosenders zu kommen (finnish YleX = Radio). Im Moment ist das Lied in der "most wanted chart" - list, also der Liste der beliebtesten Lieder. Wenn ihr eine Minute für uns habt, dann klickt auf den Link unten und gebt uns eure Stimme:

http://www.facebook.com/l/f22a1;ylex.yle.fi/radio/ohjelmat/himotuimmat/chart

Wir sollten SIGNMARK bei dieser Abstimmung unterstützen. Sie läuft aber nur noch EINEN Tag!

Da man Finnisch beim besten Willen nicht erraten kann, hier eine Übersetzung bzw. "Gebrauchsanweisung":

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Europas erste gebärdensprachige Universität in Deutschland ?

Gehörlosen-Uni

Noch sieht sie nicht so richtig einladend aus, die zukünftige Uni. Aber immerhin, es gibt schon Gebäude, die man evtl. nutzen könnte: alte Kasernen, die die Amis aufgegeben haben. Und natürlich könnte man auf dem weitläufigen Gelände Neubauten errichten. Davon geträumt haben die Gehörlosen seit über 100 Jahren: Eine Uni, an der in Gebärdensprache gelehrt wird, wie an der Gallaudet University in Washington. Ob das ganze nur ein Wunschtraum ist? Muss es aber ja nicht bleiben. Einige Gehörlose sind da sehr aktiv. Ihre Aktivitäten und den Meinungsaustausch mit Interessenten kann man auf der Website der Uni verfolgen. Die steht jedenfalls schon:

http://www.gehoerlosen-universitaet-deutschland.de

Am 28. August 2009 fand dort übrigens das erste Treffen mit Gehörlosen, Initiatoren und Politikern statt. Dr. Ingo Barth und der DGB-Präsident Rudi Sailer höchstpersönlich waren auch dabei. Alle befürworten dieses Vorhaben. Im Protokoll, das in der Rubrik "Neuigkeiten" zu finden ist, kann man nachlesen, was Rudi Sailer, Ingo Barth und andere bei diesem Treffen gesagt haben.

Und noch ein Übrigens: Die Uni ist nicht nur für Gehörlose gedacht, sondern für alle Gebärdensprachler. Also z.B. auch für CODAs. Damit wird der Kreis der möglichen Studenten gewaltig ausgeweitet.

Begegnung und Austausch zweier Gehörlosengemeinschaften

Marlene

Marlene Bayer ist Hamburgerin und kommt aus einer gehörlosen Familie. Sie ist also voll drin in der Gehörlosengemeinschaft. Nun zieht es sie in die Ferne, in eine andere Gehörlosengemeinschaft, nach Ghana. Dort will sie acht Monate lang in einer Gehörlosenschule arbeiten. Natürlich haben die Kinder dort eine andere Gebärdensprache, eine Mischung aus ASL und afrikanischen Gebärden. Die wird Marlene aber sicher ganz schnell lernen. Sie hofft, den gehörlosen Kindern dort helfen und ihnen neue Ideen vermitteln zu können.

Marlenes Einsatz findet im Rahmen von www.bezev.de (behinderung und entwicklungszusammenarbeit e.v.) statt. Wenn Sie Marlene und bezev unterstützen wollen, können Sie das mit einer Spende tun. Marlene will sich mit Berichten über ihren Aufenthalt in Ghana per E-Mail oder Brief revanchieren, und wenn sie wieder zurück in Deutschland ist wird sie Dia-Vorträge halten.

Gehörlosenfreizeit für Ferienoskar unterstützen!

Ferienfreizeit der Gehörlosenseelsorge Münsterland

Die Gehörlosenseelsorge Münsterland macht eine Ferienfreizeit für gehörlose und hörgeschädigte Kinder in Malente. Die Zeitung im Münsterland, die Westfälische Nachrichten, hat einen Wettbewerb für die beste Freizeit ausgescherieben. Man kann über Internet abstimmen, wer gewinnen soll. Die großen katholischen Kirchengemeinden haben viele Menschen, die für sie stimmen. Eine Freizeit für Gehörlose hat da wenig Chancen.

Wenn Sie, liebe Taubenschlagbesucher, mit abstimmen, können Sie den gehörlosen Münsterländern helfen, vom 21. Platz ein wenig weiter nach oben zu klettern. Wenn Sie auf der Seite

Wer soll Eurer Meinung nach den Ferienoskar 2009 erhalten?

einmal klicken bei Münster, Gehörlosenseelsorge Münsterland, dann steigen die Chancen auf den Ferienoskar ganz bestimmt. Das können Sie dann hier beobachten.

IntegrationshelferIn für Arne gesucht

Arne

Arnes Eltern suchen eine(n) gehörlose oder gebärdensprachkompetente Integrationshelfer(in) für viermal 2 Stunden (insgesamt 8 Std.) in der Woche, um Arne im Kindergarten in Dortmund zu begleiten und mit ihm in DGS zu kommunizieren.

Wer möchte Arne kennen lernen und ihn begleiten? Arne ist u.a. entwicklungsverzögert, aber ein aufgeweckter, liebenswerter Kerl!

Der LWL hat eine Kostenzusage gegeben. Welche kinderliebe Frau oder welcher kinderlieber Mann möchte Arne zur Seite stehen?

Bitte melden Sie sich unter:
Karen Schulz, Wielandstr. 32, 44147 Dortmund, Tel: 0231-950 59 69, Email: Karen Schulz

Buddy-Bären in Pjöngjang

Buddy-Bären
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Der Bär ist das Wappentier von Berlin. Die Buddy Bären werben aber nicht nur für Berlin, sondern sie unterstützen auch Kinder in Not. Durch Versteigerungen sind schon anderthalb Millionen Euro zusammengekommen. Buddy Bären gibt es inzwischen auf allen 5 Kontinenten, sogar in Nordkorea. Dort ist die Situation besondeers schwierig. Robert Grund (gl) bemüht sich, den gehörlosen Kindern dort zu helfen. Am 30.10.2008 hat er für gehörlose Kinder einen Besuch der Buddy Bären in Pjöngjang organisiert. Lesen Sie seinen Bericht:

Garten-Coach gesucht

Tobias
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Garten-Coach? Nie gehört? Wir auch nicht! Ist aber eine tolle Idee. Achim Mülheims sucht ihn für seinen Sohn:

Ich suche einen Garten-Coach, der DGS beherrscht, für meinen gehörlosen Sohn Tobias in Berlin. Tobias geht auf die 7. Klasse der Ernst-Adolf-Eschke-Schule für Gehörlose und interessiert sich sehr für alles, was mit Garten und Pflanzen zu tun hat. Leider kenne ich mich mit Pflanzen wenig aus und kann seine vielen Fragen schon lange nicht mehr beantworten. Wir haben einen kleinen Garten in Charlottenburg nahe der U-Bahnstation Neu Westend, der gemeinsam mit Tobias gestaltet und bewirtschaftet werden soll.

Interessenten melden sich bitte bei achim.muelheims@gmx.de
 

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