Filme, in denen es um Hörschädigung geht oder in denen Hörgeschädigte auftreten.
Auch die ABM-Medien bietet viele Filme zum Thema Gehörlose und Gebärdensprache und verfügt über eine eigene "Videothek für Hörgeschädigte"
Die wahrscheinlich letzte Gelegenheit, MMs Film STILL-LEBEN in NRW zu sehen, und das im großen Odeon-Kino in Köln: am 25. April um 15 Uhr. Nach der Filmvorführung können Sie mit MM und den Schauspielern diskutieren, ganz gemütlich, bei Kaffee oder Cappucino im Kinobistro. Um eine der wenigen Restkarten zu ergattern, sollten Sie sie möglichst bald reservieren.
Für ihren neuen Film suchen MM und Claudia Krämer Schauspieler. Die Bewerbungsfrist endet am 10. März 2010. Das Vor-Casting findet am 20. März statt.
MM:
"Wir suchen jetzt besonders männliche Schauspieler. Weibliche
Schauspielerinnen sind natürlich weiterhin willkommen. Von Frauen
hat man ja nie genug. ;-)."
Gesucht: Schauspieler, Komparsen und Crewmitglieder!
(Hier finden Sie auch den Fragenbogen. Ausfüllen und an MM
schicken! Sie brauchen keinen Lebenslauf zu schreiben :-)
Am Donnerstag, den 25. Febr. 2010, 19.30 Uhr zeigt die Frauenberatungsstelle (Ackerstr. 144 im Hof, 40233 Düsseldorf-Flingern) den Film "unerhört lesbisch" von Jennifer Söhn (2009/20 Minuten). Kosten 2-6 €.
Der Film handelt von zwei Frauen. Beide leben lesbisch. Manuela und Erika sind hörgeschädigt. Sie nehmen die Welt anders wahr als Hörende und leben in einer spezifischen Kultur. Sie erzählen aus ihrem Leben, über ihr coming out, ihre erste Liebe.... Die Frage, ob bzw. was denn anders daran ist, als hörgeschädigte Frau im Vergleich zur hörenden Welt lesbisch zu leben, entwickelt sich im Dialog. Die Interviews wurden in Gebärdensprache geführt, der Muttersprache der beiden Protagonistinnen. Im Anschluss wollen wir uns auch mit der Filmemacherin über das Thema "Lesben und Behinderung" austauschen und einen Blick in die Zukunft wagen!
In Berlin hat sich ein kleines Team von Gehörlosen und Hörenden zusammengefunden, um einen Film zu produzieren. Mit dem Titel "Türkentaube" ist ein tauber Türke gemeint. Um ihn geht es in dem Film. Er ist gehörlos und arbeitslos, wird vom Job-Center zum Grillen vermittelt und rettet dann eine Filmcrew vor dem Verhungern. ;-)
Produktionsleiterin Diana Notter:
"Wir befinden uns zurzeit in der Produktionsvorbereitung eines
neuen Kurzfilms in Berlin. Es handelt sich hier um einen ganz
besonderen Film, denn das gesamte Team setzt sich aus Gehörlosen
und Hörenden zusammen, auch ein Teil der Schauspieler ist gehörlos.
Alle Beteiligten arbeiten ehrenamtlich. Wir benötigen weitere
Unterstützung von Gehörlosen: Set-Aufnahmeleiter, Setfotografen,
Fahrer, Assistenten für Beleuchtung, Ton, Kostüm, Ausstattung,
Catering, Filmdeko/Requisiten.
Dreharbeiten sind vom 25. bis 28. Mai 2010 in Berlin.
Wenn ihr bei der "Türkentaube" mitmachen möchtet, meldet auch
bei tuerkentaube.der.film@arcor.de."
Der Film "Verkannte Menschen" wurde 1932 gedreht. Er stellte das Leben der Gehörlosen in der damaligen Zeit dar, auch in der Israelitischen Taubstummen-Anstalt , Berlin-Weißensee - und wurde von den Nazis verboten. Lange Zeit galt er als verschollen (" Keine Kopie nachweisbar"). Nun ist doch noch eine Kopie des Films wieder aufgetaucht und restauriert worden. Am 16.01.2010 wird sie im Rahmen einer Benefizveranstaltung in Frankfurt präsentiert. Zum Rahmenprogramm gehören Vorträge von Jochen Muhs, Helmut Vogel und Katja Fischer.
Der LVGH hat einen kurzen Video-Bericht (ein längerer soll
folgen) von der Benefizveranstaltung auf seiner DeafTV-Seite
veröffentlicht: Benefizveranstaltung
"Verkannte Menschen"
Studenten der Filmakademie Ludwigsburg befinden sich gerade in der Vorbereitung eines Dokumentarfilms, der sich mit akustischen Erinnerungen beschäftigt. Wie hört sich das an, was ein Ertaubter an Erinnerungen an die Musik hat? Das in einem Dokumentarfilm darzustellen ist sicherlich nicht ganz einfach. Für dieses Projekt suchen die Studenten einen Spätertaubten. Gefilmt werden soll im Dezember.
Die Studenten zu ihrem Projekt:
Menschen, die ihr Gehör verloren haben oder deren Gehör stark
eingeschränkt ist, tragen eine eigene Klangwelt in sich, welche aus
auditiven Erinnerungen und der neuen, sensorischen Wahrnehmung
ihrer Umwelt entsteht. Musiker erzeugen künstlich akustische
Ereignisse. Durch die Komposition von tonalen Elementen entstehen
Rhythmen, Melodien und Klangbilder. Dieser Film dokumentiert das
Zusammentreffen eines Menschen ohne oder mit eingeschränktem
Hörvermögen und eines Musikers.
Am 30. Oktober wurde in Zürich der Film "Verbotene Sprache" über den Gebärdensprachkünstler Rolf Lanicca vorgestellt (s.u.). Wer nicht nach Zürich reisen konnte - wer konnte das schon! ;-) - kann sich den Film jetzt in Ruhe zu Hause ansehen, auf DVD. Für alle, die mit der (schweizerischen) Gebärdensprache Mühe haben, gibt es selbstverständlich auch Untertitel. Erhältlich ist die DVD bei handshop.ch.