Hörgeschädigtenkunde - ein monströses Wort, typisch Deutsch. Kurz und prägnant dagegen "deaf studies". Aber egal, ob man nun den deutschen oder den englischen Begriff benutzt - wichtig ist's allemal. Nur wissen wahrscheinlich die meisten nicht, was es überhaupt bedeutet.
Für hörgeschädigte Kinder ist es wichtig, sich mit dem Thema Hörschädigung zu befassen. Nicht nur mit Aufbau und Funktionsweise des Gehörs, sondern vor allem mit Andersartigkeit, Besonderheit, eigener Sprache, Geschichte, Kultur usw., kurz, um eine stabile Identität als Hörgeschädigter und ein gesundes Selbstvertrauen aufzubauen. Früher wäre man nicht auf die Idee gekommen, dass so etwas nötig sein könnte. Heute gibt es schon erste Lehrpläne dafür, z.B. in Bayern. Offene Fragen gibt es noch genug. Soll die Hörgeschädigtenkunde als eigenständiges Unterrichtsfach oder als Unterrichtsprinzip durchgeführt werden? Welche Inhalte sollen wie vermittelt werden? Aber es gibt auch schon einige Antworten und Unterrichtsmaterialien.
Da wir das neue Unterrichtsfach für SEHR wichtig halten, wollen wir den Zugriff auf Informationen und Materialien erleichtern. Wir haben eine Seite für die deaf studies eingerichtet, und in der Hoffnung, dass sie sich bald ausweiten möge, eine neue Domain gleich dazu: www.deafstudies.de.



Das
Open University-Team schreibt:
Die drei gehörlosen Briten Mark, Nicole und Ricci
sind für ein Woche in Magdeburg zum Dozentenaustausch zwischen
Magdeburg und Preston. Falko Neuhäusel, Peter Schick und Katja
Fischer waren im vergangenen September in Preston. Diesmal sind die
Briten zu Gast in Magedeburg und machen anschließend einen
Besuch in Berlin. Sie halten einen Vortrag zum Thema:
„Gehörlosenkultur in Großbritannien“.
Außerdem führen sie einen BSL-Kurs für Studenten
durch.
































