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Berufsbildungswerk
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für Öffentlichkeitsarbeit Astrid
Baumeister Tel:
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089 / 95 70 96 3 |
Presseinformation
vom 27. November 2002
Am 22. November wurde der Direktor des
Berufsbildungswerkes München für Hör- und Sprachgeschädigte, Franz Meier,
feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Herr Meier hat sich schon sehr früh
der Ausbildung hörgeschädigter junger Menschen zugewandt. Nach seinem
Referendariat für das Fach Lehramt an Volkschulen hat er in München eine
Ausbildung zum Lehrer für Gehörlose, Schwerhörige und Sprachbehinderte am damaligen
Staatsinstitut für die Ausbildung von Lehrern an Sonderschulen gemacht. Anschließend
war er acht Jahre lang Lehrer an der Bayerischen Landesschule für Gehörlose in
München. Seit 1976 war er am BBW München – zunächst als Lehrer und seit 1992
auch als Direktor – tätig. Das heißt, das BBW München war 26 Jahre lang
seine berufliche Heimat.

Franz
Meier, verabschiedeter Direktor aus dem BBW München, bei
seiner
Abschlussrede
Eingeladen zu der Feier im
BBW München hatte der Bezirk Oberbayern, einer der beiden Träger der
Einrichtung. Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BBW München
wurden unter den Gästen auch Prominenz aus der Politik, dem Landesarbeitsamt,
der IHK und Handwerkskammer für München und Oberbayern, Berufsbildungswerken,
Schulen für Hörgeschädigte sowie Universitäten und Verbänden begrüßt.
Die Laudatio hielt Franz Jungwirth, Bezirkstagspräsident des Bezirks Oberbayern.
Nach einem kurzen Rückblick auf den Werdegang von Herrn Meier, hob er dessen
Verdienste für die Ausbildung hörgeschädigter junger Menschen und das
BBW München hervor.
Christiane Hacker,
Bezirksausschussvorsitzende des Bezirks München-Bogenhausen überbrachte Herrn
Meier beste Wünsche für seinen neuen Lebensabschnitt. Wolfgang Fürst vom
Berufsausbilderverband Bayern bedankte sich in seinem Grußwort für die gute
Zusammenarbeit mit seinem Verband und stellte die ihn beeindruckende, hohe
Qualität der Ausbildung im BBW München heraus.

Franz
Jungwirth, Bezirkstagspräsident des Bezirks
Oberbayern
Als Sprecher der bayerischen
Berufsbildungswerke überbrachte Friedrich Gleißner,
Direktor des BBW Rummelsberg, Grüße. Er
bedauerte Herrn Meiers Ausscheiden aus dem Kreis der Kollegen „aus den
Berufsbildungswerken Bayerns und darüber hinaus“ und wünschte ihm für den
Ruhestand alles Gute. Im Anschluss ging Herr Gleißner
in seiner Rede vor allem auf die politische und wirtschaftliche Situation der
Berufsbildungswerke ein.
Helmut Fackler,
Personalratsvorsitzender des BBW München, betonte in seiner Rede die gute
Zusammenarbeit zwischen Herrn Meier und dem Personalrat. Außerdem hob er Herrn
Meiers offenen, kollegialen Führungsstil hervor, der das eigenverantwortliche
Handeln der Mitarbeiter unterstützt und gefördert hat.

Helmut
Fackler, Personalratsvorsitzender des BBW München
Als
Rehabilitandenvertreterin bedankte sich Swetlana Weis im Namen aller Auszubildenden
bei Herrn Meier für sein Engagement in der Ausbildung hörgeschädigter Jugendlicher.
Daran schlossen
sich Grußworte von Rudolf Gast, 1. Vorsitzender des Landesverband Bayern der
Gehörlosen e.V., und Rudi Sailer, 2. Vizevorsitzender und Geschäftsführer des
Gehörlosenverbands München und Umland, an.
Herr Gast
dankte Herrn Meier für seine wertvolle Arbeit für hörgeschädigte Menschen und
die gute Zusammenarbeit mit seinem Verband. Herr Sailer betonte die Wichtigkeit
eines BBW in Zeiten des immer härteren Wettbewerbs auf dem Arbeitsmarkt. Eine
hochqualifizierte Ausbildung für hörgeschädigter
Menschen erhöhe deren Chancen auf einen Arbeitsplatz sehr.
Zum Abschluss
der Veranstaltung hielt der scheidende Direktor Franz Meier eine Ansprache. Er
bedankte sich bei allen Wegbegleitern, Helfern und Unterstützern seiner beruflichen
Laufbahn. Neben den Mitarbeiter/innen im BBW dankte er unter anderem dem Bezirk
Oberbayern als Träger des BBW München, dem Geschäftsführer und den Mitarbeiter/innen
des Bayerischen Landesverbandes für die Wohlfahrt Gehörgeschädigter e.V. (dem
zweiten Träger des BBW), den Auszubildenden, den Vertretern der Industrie- und
Handelskammer, der Handwerkskammer, der Regierung von Niederbayern und der Innungen
für die gute Zusammenarbeit. Er schloss seine Rede mit den Worten:
„Ich wünsche
Euch – liebe Kolleginnen und Kollegen – Energie, Weitsicht und eine glückliche
Hand für die Zukunft; für die Zukunft zum Nutzen unserer Auszubildenden.“

Zahlreiche Gäste kamen zu der Verabschiedungsfeier
von Franz Meier
Bei Rückfragen zu dieser Information wenden Sie sich bitte
an die Pressebeauftragte des
BBW München: Astrid Baumeister, Tel: 089/95 728–112,
Fax: 089/95 70 96 3,
E-Mail: astrid.baumeister@bbw-muenchen.de.
Das Berufsbildungswerk München für Hör- und
Sprachgeschädigte
Das weltanschaulich ungebundene Berufsbildungswerk München für Hör-
und Sprachgeschädigte
(BBW München) besteht seit 1952. Hör- und sprachgeschädigte Jugendliche können
hier 17 Ausbildungsberufe in insgesamt 19 Fachrichtungen erlernen. Darüber
hinaus gibt es berufsvorbereitende Förderangebote wie Berufsfindung,
Arbeitserprobung und Förderlehrgang.
Praktische Ausbildung und Berufsschule sind im BBW München unter einem Dach
vereint. Der Unterricht findet in Gruppen von rund acht Auszubildenden in
Lautsprache – und bei Bedarf mit Gebärdenunterstützung – statt. Jugendliche,
die nicht aus dem Großraum München stammen, können in einem der Jugendwohnheime
des BBW München wohnen. Die Prüfungen werden vor den Kammern abgelegt,
wobei die Prüfungsaufgaben jeweils mit denen für nichtbehinderte Jugendliche
identisch sind.
Träger der Einrichtung sind der Bezirk Oberbayern und der Bayerische
Landesverband für die Wohlfahrt Gehörgeschädigter (BLWG) e.V..