Wissenschaft und Forschung

 

Diplom- und Examensarbeiten

Hier können Sie Diplom- und Examensarbeiten einsehen, besser noch: herunterladen. Wir haben sie im PDF-Format abgespeichert. Dadurch sind sie im Vergleich zu den Originaldokumenten speichermäßig auf einen Bruchteil geschrumpft. Wenn Sie den link mit der rechten Maustaste anklicken, können Sie die Datei herunterladen und in Ruhe offline lesen.

Kati Baumgarten:

Erarbeitung eines Internetangebots für gehörlose und schwerhörige Kinder und Jugendliche

Hausarbeit im Prüfungsfach Gehörlosenpädagogik,
vorgelegt im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Sonderschulen
Universität Hamburg

Klaus Geier:

Kultur und Identität der Gehörlosen vor dem Hintergrund des Eingriffs mit einem Cochlea Implantat

Diplomarbeit zur Diplomprüfung an der Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Sozialarbeit SS 2006

Marion Schulteis:

Deaf Culture - A subcultural approach to Deaf Communities in America and Germany
Magisterarbeit am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig

Kurzfassung in deutscher Sprache:
Gehörlose als Subkultur - Warum ein Subkulturansatz hilfreich sein kann

Joachim Zweig:

Realisierung und Weiterverbreitung von Gebärdensprach-Filmen im Internet
Abschlussarbeit zum weiterbildenden Fernstudium an der Uni Bielefeld

Birgit Pfisterer, Dominic Olbert und Christian Grimm:

Behindertensport
Projektarbeit an der Eberhard-Gothein-Schule Mannheim

Kerstin Hartmann:

Die Gehörlosenkultur Costa Ricas und ihr Einfluss auf die Hörgeschädigtenpädagogik
Wissenschaftliche Hausarbeit zum ersten Staatsexamen für das Lehramt an Sonderschulen

Jasmin Stieger:

Gehörlosigkeit - Geschichtliche Entwicklung der Arbeit mit gehörlosen Menschen & aktuelle Förder- und Unterstützungsangebote
Fachspezifische Themenstellung aus Sozialmanagement

Amy Forbes-Robertson:

DEAF ART: WHAT FOR?
A critical ethnographic exploration of the discourses of Deaf visual artists

A dissertation submitted to the University of Bristol in accordance with the requirements of the degree of Master of Philosophy in the Faculty of Social Sciences

Claudia Püttmann:

Neuerungen für hörgeschädigte Menschen durch das SGB IX

Diplomarbeit an der Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe im Studiengang Sozialarbeit

Doris Kyburz:

Gebärdensprache für Gehörlose - ein vollwertiges Sprachsystem?

Studienarbeit
Kindergärtnerinnenseminar Ingenbohl- Brunnen

Felix Heinrichs:

Technische Vermittlungsdienste für Hörgeschädigte in Deutschland (3,1 MB)

Das Thema ist nicht neu: Wie können Gehörlose mit Hörenden telefonieren? Sie benutzen Vermittlungsdienste. Davon gibt es inzwischen einige: Relay Services. Aber wie geht's am besten? Per Schreibtelefon, Bildtelefon, Internet? Das ist sicherlich individuell sehr unterschiedlich und abhängig von Bedürfnissen und sprachlichen Fähigkeiten der Betroffenen. Dass Vermittlungsdienste Geld kosten, ist klar. Aber wer bezahlt? Die Hörgeschädigten selbst? Klar auch, dass z.B. Amerikaner und Schweizer besser dran sind. Dort gibt es Gesetze, die die Telefongesellschaften verpflichten, ihre Dienste auch Hörgeschädigten zugänglich zu machen.

Insgesamt ein kompliziertes und umfangreiches Thema. Felix Heinrichs hat darüber seine Magisterarbeit geschrieben. Sie gibt einen Überblick über den augenblicklichen Stand der Dinge, könnte aber auch Anregungen geben für die weitere Entwicklung. Denn am Ziel unserer Träume sind wir in diesem Bereich sicherlich noch nicht angekommen.

Carina Beyer:

Konzeptionelle Überlegungen zur Förderung der Selbstständigkeit im Umgang mit neuen Medien an der Westfälischen Schule für Schwerhörige Münster, aufgezeigt am Beispiel einer multimedial erstellten Schulpräsentation (0,5 MB)

Carina Beyer hat mit einer Schülergruppe mit dem Programm Mediator eine Präsentation ihrer Schule erarbeitet - und darüber ihre Schriftliche Hausarbeit im Rahmen der Zweiten Staatsprüfung für das Lehramt für Sonderpädagogik geschrieben.

Mona Göser:

Die Auswirkungen des Internets auf die Identitätsarbeit hörgeschädigter Menschen (1.2 MB)

Viele Gehörlose chatten im Internet. Welchen Einfluss hat das auf die Entwicklung ihrer Persönlichkeit?

Marlies Hundsdörfer:

Hörgeschädigte Eltern und ihre heranwachsenden hörenden Kinder (344 KB)

Marlies Hundsdörfer hat in ihrer Examensarbeit die Problematik der CODAs (children of deaf adults) aufgegriffen, mit dem Fokus auf pubertierende Kinder - bei denen latente Probleme natürlich besonders deutlich werden - und aus der Sicht der gehörlosen Eltern. Da über 95% der Gehörlosen hörende Kinder haben, ist diese Thematik von immenserr Bedeutung. Das Fazit Hundsdörfers sollte konkrete Auswirkungen auf die Gehörlosenpädagogik haben:

"Besonders deutlich wird anhand der theoretischen Erkenntnisse, wie immens der Einfluss der
Erfahrungen, welche die Eltern in ihrer Kindheit und Jugend gemacht haben, auf ihr eigenes
elterliches Verhalten ist. Diese Erkenntnisse sollten meines Erachtens in der
Gehörlosenpädagogik berücksichtigt werden, indem sich zunehmend damit beschäftigt wird,
auf welche Art und Weise man die gehörlosen Kinder in der Schule auf ihre zukünftige Rolle
als Eltern vorbereiten kann. Gehörlosenpädagogen haben eine große Verantwortung im
Umgang mit gehörlosen Kindern und können den Kindern eine Hilfe bei der Vorbereitung auf
anstehende Elternaufgaben sein. Dies sollte schon in den ersten Schuljahren beachtet werden,
spätestens im achten bis zehnten Schuljahr sollten jedoch diesbezügliche Inhalte konkret als
eigene Themenbereiche bearbeitet werden.
Es muss zudem beim Umgang mit hörgeschädigten Schülern handlungsleitend sein, die
Persönlichkeitsentwicklung der Kinder dahingehend zu begleiten, dass ihr Selbstbewusstsein
und ihre Selbstständigkeit gestärkt wird, um sie auch auf diese Weise auf die Übernahme ihrer
späteren elterlichen Rolle vorzubereiten."

 

Thomas Worseck
"Zielvereinbarungen nach § 5 BGG am Beispiel des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V." Download alsWord-Dokument (332 KB), Download als PDF-Dokument (204 KB)

Thomas Worseck geht in der Diplomarbeit der Frage nach, wie die Behindertenverbände das Instrument der Zielvereinbarung erfolgreich nutzen können, um behinderten Menschen zu mehr Barrierefreiheit zu verhelfen.
Am Beispiel des Deutschen Gehörlosenbundes und dem unzureichenden Zugang Hörgeschädigter zum Fernsehen wird beschrieben, was bei der Zielvereinbarung zu beachten ist, um zu einem erfolgreichen Abschluss und somit zum Abbau von Barrieren für die Hörgeschädigten zu kommen.

Uta Rußmann
"Es lebe das Internet!" - Chancen der Integration Gehörloser in die Gesellschaft durch das Internet als Informationsquelle" (2,7 MB)

Uta Rußmann hat in ihrer Diplomarbeit untersucht, wie Gehörlose das Internet nutzen und welchen Stellenwert es für sie im Vergleich zu anderen Medien hat. Auf die Frage "Welches Medium ist für Sie am wichtigsten?" wurde geantwortet:
Internet (41%), Zeitung (27%), Fernsehen (9%) und Zeitschriften (5%). Dass das Internet mittlerweile einen hohen Stellenwert hat, konnte man sich zwar schon denken. Aber mehr als viermal so hoch wie beim Fernsehen!?! Selbst, wenn man berücksichtigt, dass Nicht-Internetnutzer gar nicht gefragt wurden, ist das erstaunlich. Erstaunlich sind aber auch andere Ergebnisse dieser Untersuchung. Der relativ große Download lohnt sich daher allemal.

Anja Vierheller
Grundzüge der Gehörlosenpädagogik unter besonderer Berücksichtigung des sprachlichen Aspekts
(175 KB)
Diplomarbeit zur Abschlußprüfung an der Fachhochschule Darmstadt, Fachbereich Sozialpädagogik

Das ganz große Ziel, das Anja in ihrer Arbeit von 1991 aufzeigt, nämlich die Anerkennung der Gebärdensprache, ist zwar inzwischen realisiert. Viele Ergebnisse, wie z.B. diese Feststellung in ihrem Resümee, sind aber nach wie vor aktuell:
Dabei ist festzuhalten, daß es allein aufgrund der primären Hörbehinderung zu keinen sekundären Behinderungen, wie zum Beispiel einer Retardierung in einem der obengenannten Bereiche kommen muß, wird dem Kind zusätzlich eine visuelle Sprache angeboten.

Susanne Bender
"Die Bedeutung der lautsprachbegleitenden Gebärden und der Deutschen Gebärdensprache für Frühschwerhörige" (300 KB)

Katharina Brizic
"Gehörlosigkeit und Musikunterricht - braucht das österreichische Schulsystem gehörlose Lehrer?" (126 KB)
In Österreich werden Gehörlose ganz offensichtlich diskriminiert. Gehörlosen wird der Lehrerstatus verwehrt, u.a. mit der Begründung, "dass Gehörlose keinen Musikunterricht abhalten können". Absurd!

Katharina Brizic hat diese Frage aufgegriffen und eine Seminararbeit zum Thema "Gehörlosigkeit und Musikunterricht - braucht das österreichische Schulsystem gehörlose Lehrer?" geschrieben. Hoffentlich hilft sie den betroffenen gehörlosen LehrerInnen und LehramtsstudentInnen als Argumentationshilfe.

Ralf Steinhäusser
Technische Hilfsmittel zur besseren Integration von Gehörlosen (901 KB)
Diplomarbeit, durchgeführt am Institut für Elektro- und Biomedizinische Technik, Abteilung für Medizinische Informatik der Technischen Universität Graz

Stefanie Trzecinski
Internet als Unterrichtsmedium an Schwerhörigenschulen (768 KB)
Schriftliche Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Sonderschulen im Fach Schwerhörigenpädagogik

Almuth Schreiber:
Die Auswirkungen einer (früh-)kindlichen Hörschädigung auf die kindliche Identitätsentwicklung in der Mutter-Kind-Beziehung (348 KB) (192 KB)
Facharbeit für: Pilotprojekt des Deutschen Schwerhörigenbundes "Audiotherapie"

Christine Langenbach
Die Entwicklung hörbehinderter Kinder -
Eine Untersuchung der Akzeptanz der Gebärdensprache bei hörenden und gehörlosen Eltern in Bezug auf die Sozialisation der betroffenen Kinder
(PDF 227 KB)
Diplomarbeit

Stephan Wilke (hochgradig schwerhörig)
Die sprachliche Frühförderung von gehörlosen Kleinkindern - ein Thema? (der Zivilgesellschaft) - ein Vergleich der Vereinigten Staaten von Amerika mit der Bundesrepublik Deutschland. (PDF 170 KB)
Wissenschaftlich Hausarbeit

Stephan Wilke (hochgradig schwerhörig)
Die Gestaltung von Nachrichtensendungen für hörbehinderte Nutzer - eine Bestandsaufnahme (PDF 63 KB)
Wissenschaftliche Hausarbeit
- als Word-Dokument herunterladen - (381 KB)

Michael Kockert
Zur Integration von nichthörenden Kindern (PDF 2253 KB)
Wissenschaftliche Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für des Amt des Lehrers
Umfrage und Auswertung (Auszug aus der Arbeit) (PDF 214 KB)
Herbert Josef Christ (gl):
"Gehörlose und Handy" (PDF 79 KB)
Umfrage zu diesem Thema s.u.!
Tanja Mayr:
Statistische Untersuchung des Freizeitverhaltens von Hörgeschädigten im Raum Augsburg (PDF 356 KB)
Fragebogen, der dieser Untersuchung vorangegangen ist

Martina Albiez:
MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DER INTERNETNUTZUNG FÜR HÖRGESCHÄDIGTE MENSCHEN (PDF, 2.2 MB!)
Schriftliche Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Sonderschulen (Schwerhörigenpädagogik)
"Hörgeschädigte und das Internet - Möglichkeiten und Probleme"
Umfrage (abgeschlossen!)

Stefan Klotz:
Vergessene Zielgruppe des Internets? Gehörlose und Internet (PDF, 0,5 MB!)
Kurzfassung der Umfrage-Auswertung
Zeitungsartikel:
Gehörlose Internetnutzer sind noch Exoten
Spezielle Zugangshindernisse halten die meisten Betroffenen vom Netz ab / Untersuchung der FU
VON STEFAN KLOTZ

 

Hörgeschädigte und Musik

Shirley Day-Salmon:

Spiellieder in der multi-sensorischen Förderung von Kindern mit Hörbeeinträchtigungen

Diplomarbeit
zur Erlangung eines Magistergrades der Philosophie an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Anna Rudhardt:

Tanzpädagogik in der Arbeit mit hörbeeinträchtigten Menschen

Universität Mozarteum Salzburg
Institut für Musik- und Tanzpädagogik
„ Orff-Institut“

Elke Bartlmä:

DIE HÖRVERMINDERUNG UND RHYTHMISCHE SCHULUNG BEI HÖRBEEINTRÄCHTIGTEN KINDERN

Abschlussarbeit an der Pädagogischen Akademie/ Klagenfurt, Oktober 2000

Katharina Ferner:

Das Projekt Sommerwoche für Familien mit hörbehinderten Kleinkindern

Hausarbeit
Bundesweite theoretische Ausbildung
Für das Lehramt für die SOS für gehörlose
und die SOS für schwerhörige Kinder

Lydia Kalcher:

Integrativer Musikunterricht von hörenden und gehörlosen Kindern in der Volksschule

Hausarbeit im Rahmen des Ausbildungslehrgangs für das Lehramt für Schulen für gehörlose und hörbehinderte Schüler 1999-2001

Johanna Reidel- Mathias:

Zur Bedeutung von Sprache, Musik und Bewegung.
Von der Wirksamkeit der Elementaren Musik- und Bewegungserziehung in der Gehörlosenpädagogik

Diplomarbeit im Rahmen des Kurzstudiums der Musik- und Bewegungserziehung

 

Referate

Prof. Dr. Manfred Hintermair:
Soziale Netzwerkarbeit mit Familien hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher als Grundlage für Lernen
Referat, gehalten auf der Tagung des DFGS am 04.12.04 in Königswinter

Beat Kleeb:
Die PROCOM-Telefonvermittlung in der Schweiz - und ein Vergleich mit Deutschland
Kulturtage der Gehörlosen in München 2001

Beat Kleeb:
Telephone Relay Services in the Age of the Internet
EU Workshop Klagenfurt/Austria 21. - 24.9. 2000



Artikel aus Zeitschriften

Was "hört" ein Mensch, der nicht hören kann? (184 KB)

Die bisherigen Erkenntnisse zu der Frage, inwieweit die individuelle (persönliche, einmalige) Wirklichkeit durch Kommunikation beeinflusst wird, gründen auf Untersuchungen mit hörenden Menschen. Entscheidendes Kommunikationsmittel war und ist dabei Lautsprache. Auch wenn es so scheinen mag, ist Lautsprache jedoch nicht das einzige Mittel, durch das unsere Wirklichkeit gestaltet und menschliche Entwicklung ermöglicht wird.

Dieser Artikel von Claudia Freimuth, psychologische Beraterin, erschien bereits in "Das Zeichen", Heft 60

Effective Alternative to Hearing Aids
A new research study offers early hearing results of the "Vibrant Soundbridge", a new device that is designed to overcome the shortcomings of hearing aids.
Informationstechnik und Behinderung
Unter diesem Titel ist die Ausgabe 2/2000 der Zeitschrift FIfF Kommunikation erschienen. Neben Artikeln zu den verschiedenen Behinderungsarten (natürlich auch zur Hörschädigung) gibt es auch Grunsätzliches, so z.B. ein Interview mit Prof. Wolfgang Jantzen unter dem Titel "Behinderung als soziale Konstruktion".
Sprachwissenschaft: Linguistischer Urknall
Erstmals wurden Forscher Zeugen einer Sprachgeburt: Taubstumme Kinder in Nicaragua entwickelten ein völlig neues, komplexes System von Gebärden. Daran wollen die Wissenschaftler untersuchen, ob ins Hirn jedes Menschen die Regeln einer Universalgrammatik eingebaut sind.

Sehen wie Hören
Was machen eigentlich bei Gehörlosen jene Teile des Gehirns, die bei Hörenden für die Aufnahme und Verarbeitung akustischer Informationen genutzt werden?

Intelligente Hörgeräte
In einem von der Europäischen Union (EU) geförderten Verbundprojekt arbeiten Forscher und Industrie aus Deutschland, England und den Niederlanden an der Entwicklung intelligenter Hörgeräte nach neuesten audiologischen Erkenntnissen, dem Signalverarbeitungs-Hörgerät.

Ein Schalter für's Gehör
Gleichgewichtsstörungen und Gehörlosigkeit sind oft die Folgen einer Schädigung der Sinneszellen im Innenohr, der sogenannten Haarzellen. Bei Mäusen sind Forscher auf ein Gen gestoßen, das für die Entwicklung dieser Zellen von entscheidender Bedeutung ist. Die Entdeckung könnte eine Gentherapie für Schwindel und Gehörlosigkeit ermöglichen.

Schau mir auf die Lippen, Kleiner!
Nur etwa ein Drittel der deutschen Worte lassen sich eindeutig aus den Lippenbewegungen des Sprechers ablesen. Nicht viel, aber dennoch bei störenden Hintergrundgeräuschen ein wichtiger Rettungsanker: Wenn es rundum mal laut wird, folgen wir unwillkürlich nicht nur mit den Ohren, sondern auch mit den Augen dem Mund unseres Gegenübers. Computerwissenschaftler kopieren diesen Trick jetzt in ihren Programmen zur Spracherkennung. Unter optimalen Bedingungen läßt sich die Trefferquote damit zwar nicht verbessern, doch in lärmender Umgebung zeigt sich, wieviel die Computeraugen hören können.

Stille Höhen hörbar machen
Mit den Jahren wird der Frühling immer stiller. Je älter ein Mensch ist, um so schwerer fällt es ihm, hohe Töne wahrzunehmen, Gesprächen vor Hintergrundgeräuschen zu folgen und Kinderstimmen zu verstehen. Theoretisch ließe sich das Problem bekämpfen, indem die hohen Frequenzen in tiefere Töne umgewandelt werden. Doch erst moderne Computertechnik ermöglicht es, diese an sich einfache Idee auch in die Tat umzusetzen.

Blasebalg im Ohr
Manche Katze spitzt sogar im Wohnzimmer die Ohren, wenn sie hört, wie in der Küche eine Dose geöffnet wird, und vielen Dirigenten fährt es in alle Glieder, wenn das Orchester einen Ton falsch spielt: Säuger haben ein recht ausgeprägtes Hörvermögen. In ihren Ohren befinden sich Haarzellen, die wie Weizenfelder im Wind unter den Schallwellen hin und her wogen, und die akustischen Signale auf eine bisher nicht vollständig geklärte Weise verstärken und weiterleiten. Dafür sind nach neuen Untersuchungen Membranen verantwortlich, die sich wie der Blasebalg eines Akkordeons dehnen und zusammen schrumpfen.

Hörtest für Fledermäuse
Ein Hörtest besteht in der Regel aus einzelnen Tönen von verschiedenen Höhen. Damit stellen Ärzte fest, wie gut unser Hörvermögen ist. Fledermäuse würden dabei wahrscheinlich gar nicht so gut abschneiden: Sie hören nämlich am besten, wenn bestimmte Signale in einer schnellen Folge abgespielt werden. Und vielleicht gilt das ja auch für den Menschen. Das hätte dann einige Konsequenzen für die Entwicklung von Hörgeräten.
Die Wurzeln unserer Sprache
Forscher beschreiten neue Wege zur Erforschung sprachlicher Kommunikation
Mit Händen reden (PDF, 0,5 MB!)
Bericht der Zeitschrift MacUp über Prof. Schulmeister, Pionier in der Nutzung moderner Multimediatechnologien in der Gehörlosenpädagogik

Tanzende Hände in Multimedia
Ein Team von Gehörlosen und Hörenden arbeitet an der ersten multimedialen Gebärdensprach-Datenbank der Schweiz.
"Die Gebärdensprache wird kommen" - Interview mit Dr. Penny Boyes Braem

Modell der effektiven Signalverarbeitung im Gehör
In den letzten Jahren ist in Oldenburg ein Signalverarbeitungsmodell entwickelt worden, das eine Vielzahl von experimentell ermittelten Leistungen des menschlichen Gehörs quantitativ beschreiben kann.

 

Umfragen

Heike Lipkow:

Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) in Familien mit hörenden Kindern und gehörlosen Eltern

Maren Knappe:

Fragen zur Elternberatung in der Frühförderung hörgeschädigter Kinder

Fragen an Eltern

Fragen an Betroffene (Hörgeschädigte, die in ihrer Kindheit Frühförderung erfahrten haben)

(Bitte den Fragebogen speichern und ausfüllen und als Anhang an marenita82@web.de schicken.)

Cornelia Wolf:

Gehörlose im "Dritten Reich"
(abgeschlossen!)

Niels Höller:

Risikofaktoren für psychische Störungen bei Gehörlosen und Schwerhörigen

Andrea Scheele:

Menschen mit Usher-Syndrom Typ I in Ausbildung und Beruf

Prof. Manfred Hintermair:

Umfrage zur Lebenssituation Gehörloser und Schwerhöriger
(abgeschlossen!)

Prof. Des Power, Australien:

Die Nutzung von SMS, Schreibtelefonen, Vermittlungsdiensten, FAX und Computern

Katja Sachsenhauser:

Wer macht mit? - Umfrage

Isabella Schwarz und Eva Steinbauer:

Partnersuche im Internet

Pamela Novotny:

Chancen und Schwierigkeiten für gehörlose Kinder und Jugendliche

Nina Dombrowski & Kommilitoninnen:

Studie über gehörlose Kinder in normalhörenden Familien

Maja Schmeding:

Frühförderung hörgeschädigter Kinder
(abgeschlossen!)

Klaus Perreiter:

Computer und Internet als Kommunikations- und Bildungsmedien für Gehörlose
(abgeschlossen!)

Maria Schmidt:
Einsatz von FM-Anlagen bei hörgeschädigten Kindern im privaten Bereich
Es geht darum, wie und ob FM-Anlagen außerhalb von Schule, Kindergarten oder Frühförderung, d.h. zu Hause und in der Freizeit, eingesetzt werden.
(abgeschlossen!)

Marlies Hundsdörfer:

Hörgeschädigte Eltern und ihre heranwachsenden hörenden Kinder
(abgeschlossen!)

Melanie Zimmermann:

Die soziale Integration gehörloser und schwerhöriger Kinder / Jugendlicher in Sportvereinen mit Hörenden
(abgeschlossen!)

Peggy Spitzer:

"Möglichkeiten der Lebensbewältigung hörgeschädigter Menschen durch Signalhunde"
(abgeschlossen!)

Uta Russmann:

Der Umgang Gehörloser mit dem Internet
(abgeschlossen!)

Nadine Giebenhain:

Identität Hörgeschädigter und Integration an allgemeinen Schule. Analyse - Probleme - Perspektiven
(abgeschlossen!)

Ilka Brinkmeier:

Behinderungsspezifische Studienprobleme gehörloser und schwerhöriger Studentinnen und Studenten
(abgeschlossen!)

Verena Fischer:

"Die Problematik des Medienzugangs gehörloser Menschen"
(abgeschlossen!)

Mona Göser:
"Die Auswirkungen des Internets auf die Identitätsarbeit hörgeschädigter Menschen"
(abgeschlossen!)

Viele Gehörlose chatten im Internet. Welchen Einfluss hat das auf die Entwicklung ihrer Persönlichkeit?

Andrea Burkhardt:
Hörgeschädigte Eltern und ihre hörenden Kinder
(abgeschlossen!)

Susanne Bender:
Die Bedeutung der lautsprachbegleitenden Gebärden (LBG) und der Deutschen Gebärdensprache (DGS) für Frühschwerhörige.“
(abgeschlossen!)

(Word-Dokument - am besten herunterladen, ausfüllen und per Email-Anhang an Susanne Bender schicken)

Aus Susannes Email:
> Mein Name ist Susanne Bender und ich studiere Schwerhörigenpädagogik an der Universität zu Köln. Im Rahmen meiner Examensarbeit beschäftige ich mich mit der erschwerten Kommunikationssituation Schwerhöriger. Ich möchte mit Hilfe einer Fragebogenaktion die Bedeutung der verschiedenen Kommunikationsformen (lautsprachbegleitende Gebärden, Deutsche Gebärdensprache) für Frühschwerhörige untersuchen. <

Susanne Henkel:
Beratung von Eltern hörgeschädigter Kinder und Förderung der Kinder
(Word-Dokument - am besten herunterladen, ausfüllen und per Email-Anhang an Susanne Henkel schicken)
(abgeschlossen!)

Susanne Henkel studiert Gehörlosenpädagogik in München. Im Rahmen ihrer Zulassungsarbeit möchte sie herausfinden, ob Bedarf an einem Elternratgeber besteht und welche Informationen er enthalten sollte.

Herbert Josef Christ (gl):
"Gehörlose und Handy"
(abgeschlossen!)

Und hier die ERGEBNISSE der Umfage, auch als PDF-Dokument zum Herunterladen.

Michael Kockert:
"Integration* und Gehörlose"
(abgeschlossen!)

Martina Albiez:
"Hörgeschädigte und das Internet - Möglichkeiten und Probleme"
(abgeschlossen! - s.o.)