SEHEN STATT HÖREN

... 11. Oktober  2003                                                          1153.  Sendung

In dieser Sendung:

BAYERN – SPEZIALSENDUNG:

Gehörlose auf dem Oktoberfest - Feuchtfröhliche Floßfahrt auf der Isar

Der „Bier-Doktor“ verrät Berufsgeheimnisse

Präsentator Jürgen Stachlewitz auf dem Oktoberfest:

Sie sehen: Bei den Gehörlosen auf dem Oktoberfest herrscht großartige Stimmung. Immer eine Woche nach dem „Anstich“, also am zweiten Samstag, treffen sich Hunderte von Gehörlosen hier im „Löwenbräuzelt“. Was ist das eigentlich – „Das Oktoberfest“? Ganz einfach: das größte Volksfest der Welt! Wie alles anfing? Im Jahre 1810 heiratete der bayerische Kronprinz Ludwig seine Theresia, und ganz München feierte dieses Ereignis im Zentrum der Stadt. Das hat den Leuten damals sooo gut gefallen, dass sie von da an jedes Jahr gefeiert haben. Bald, genauer: im Jahr 2010, begeht das Oktoberfest sein 200-jähriges Jubiläum! Aber jetzt kommen wir erst mal zum Thema „Floßfahrt“. Auch das war früher mal eine ernste Sache: Die gefällten Baumstämme wurden als Floß die Isar abwärts nach München gebracht. Doch die Wirtschaft änderte sich: Plötzlich gab es Lastwagen, die das übernahmen. Da kam man auf die Idee, eine Touristenattraktion daraus zu machen! Auch ein gehörloser Flößer bietet schon seit über 30 Jahren Floßfahrten für Gehörlose an. Und das schauen wir uns jetzt an!


"Floßfahrt"

Moderation Conny Ruppert: Hallo wir sind hier an einem Ort in der Nähe von München, in Wolfratshausen. Eigentlich müsste euch Wolfratshausen bekannt sein. Hier gibt es ein Floßfahrtunternehmen für Gehörlose. Dieses Unternehmen besitzt die Familie Angermeier schon seit Generationen. Nach unserem Treffpunkt heute morgen um 8 Uhr, sind wir erst einmal ein Stück an der guten bayerischen Luft gelaufen, um dann zum Floß zu kommen. Und nun beginnt unsere Floßfahrt! Die Strecke ist etwa 30km lang, und das alles zu schwimmen ist unmöglich. Deshalb will ich jetzt hier raus! Kannst Du mir mal helfen? Oh, und das ist Wastl Angermeier, der Leiter dieses Unternehmens.

Wastl Angermeier: So, wir fahren jetzt los! Hinten ist ein Steuermann und vorne sind die beiden Fuhrmänner. Ich möchte euch bitten am Anfang sitzen zu bleiben, damit die Steuermänner uns in Ruhe führen können. Wenn wir dann auf dem Isarkanal sind, könnt ihr euch frei bewegen, ins kühle Was-

ser springen und schwimmen. Es gibt auch etwas zu Essen: Original „Nürnberger Rostbratwurst“ & Koteletts. Getränke haben wir

Bier, Radler, Wasser und Sekt. Jeder kann sich selbst bedienen. So, das war`s! Ich wünsche euch allen gute Stimmung!!!

Floß in Fahrt

Conny: Sag mal, wie lange gibt es die Isarfloßfahrt schon?

Wastl: Oh, schon lange! So ungefähr seit 1850.

Conny: Wie? So lange?

Wastl: Ja! Die Floßfahrt diente früher als Transportmittel, um Waren nach München zu transportieren. So ging das bis ungefähr 1950. Danach kamen LKW’s als Transportmittel zum Einsatz. Da aber die Floßfahrt schon seit Generationen bestand, nutzte man sie ab diesem Zeitpunkt zum Vergnügen; nicht nur für Hörende, sondern auch für Gehörlose. Unsere Familie machte das jetzt schon seit 4 Generationen!!!

Conny: Seit 4 Generationen?

Wastl: Ja, mein Ur-Großvater, mein Opa, mein Vater und schließlich mein Bruder und ich. Die Leute strömen aus nah und fern herbei, weil die Floßfahrt ein beliebtes Vergnügen in Oberbayern ist.

Conny: Hast du mal mitgezählt, wie viele Gehörlose schon eine Floßfahrt mitgemacht haben?

Wastl: Och, unmöglich! Die erste Floßfahrt für Gehörlose war 1972! Die wurde von meinem Vater ins Leben gerufen. Da gab es aber nur eine Fahrt im Jahr. Doch langsam verbreitete sich unser Ruf in ganz Europa. Es kommen sogar Gehörlose aus Österreich, Schweiz und Italien. Und es werden immer mehr!

Conny: Also waren es ca. 500 bisher???

Wastl: Pff, kann sein! Rechne mal: 1972 bis jetzt! Das sind immerhin 31 Jahre.

Conny: Super! Hmmm, das schmeckt & echt bayerisch!

Wastl: In wenigen Augenblicken nähern wir uns Europas größter Floßrutschbahn. Ich sage euch das ist schön, wirklich sehr schön! Die Rutschbahn hat eine Länge von 63 Metern, ein Gefälle von 18% und wir erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 40Km/h. Da spritzt einem das Wasser nur so entgegen. Schön!

Conny: Wie kann uns eigentlich das Holz alle oben halten? Die paar Baumstämme; wie geht das?

Wastl: Klar, die Baumstämme sind ja auch aus Fichtenholz. Die Stämme kommen aus den Alpen und nicht von irgendwo! Fichtenholz geht nicht unter. Unsere Flöße sind 7 Meter breit und 18 Meter lang. Darauf passen maximal 60 Personen (inkl. ein Musikorchester bei Bedarf!) Da braucht man keine Bange haben. Buchenholz oder andere Hölzer taugen nichts zum Flöße bauen, die wären zu schwer und würden untergehen!

Zwei Gäste diskutieren: Das Wasser ist frisch, nicht!?        Ja, und wie! Toll, so richtig frisch.

Conny im Gespräch mit Floßteilnehmer: Prost! Oje, ich bin schon ein wenig beschwipst.

Wir trinken hier ja auch schon seit 10 Uhr morgens.

Hast du hier deinen Spaß? Bist du zum erstenmal dabei?

Nein, ich bin zum zehnten mal dabei!

Zum zehnten mal!?!?!?

Ja! Neunmal mit Sonnenschein und nur einmal gab’s Regen.

Meine Güte! Zehnmal? Du musst die Floßfahrt aber sehr mögen, oder!?

Nicht nur ich! Der ganze Braunschweiger GSV.

Ich organisiere diese Floßfahrt mit den Braunschweigern alle zwei Jahre.

Marco: Sag mal, verdienst du hier viel Geld?

Wastl: Na ja, das nicht gerade!

Marco: Wie viel? Sag doch mal!

Conny: Hier macht es Spaß, nicht wahr!? Bist du nächstes mal wieder dabei?

Mann: Ja, ich bin schließlich schon zum fünften mal hier. Und auch in Zukunft werde ich kein Jahr fehlen! Meine letzte Floßfahrt war 1990. Vor zwei Jahren bei den Kulturtagen in München, wollte ich dabei sein, aber da war Hochwasser und es fiel aus. Da war ich sehr enttäuscht! Zwei Jahre habe ich auf diesen Tag gewartet und heute ist alles so toll, dass ich auch nächstes mal wieder dabei sein werde!

Mädel: Ich bin zum ersten mal dabei und finde es einfach super! Das Wetter ist toll, man kann schwimmen und herumalbern. Die Stimmung ist super; das Bier! Einfach super!

Mädel: Super! Ich war vor einem Jahr dabei, bin dieses Jahr dabei, finde die Stimmung toll und bin nächstes Jahr wieder dabei!

Mann: Oh, ich bin sehr zufrieden! Ich bin jetzt schon zum fünften mal hier und möchte auch die nächste Jahre wieder dabei sein.

Mann: Super! Mir gefällt‘s! Tja so etwas fehlt bei uns im Norden, gibt’s leider nur im Süden.

Mann: Ich fühle mich hier wohl. Ich genieße hier die Freiheit. Weg von zu Hause und allen Verpflichtungen. Anstatt in meiner Wohnung, zwischen vier Wänden zu hocken, bin ich hierher gekommen um abzuschalten, die Natur zu genießen, Spaß zu haben, ins Wasser zu springen, zu quatschen und zu trinken. Ich schalte hier einfach ab!

Conny: Ich habe noch eine Frage. Wir sind insgesamt 30 Kilometer unterwegs gewesen. Was passiert jetzt mit dem Floß?

Wastl: Jeden Moment kommt ein Lastwagen. Inzwischen bauen wir schnell das Floß auseinander. Die Holzstämme werden auf den Laster geladen und wieder den ganzen Weg zurück und ins Lager gebracht. Morgen früh wird dann das Floß wieder zusammengebaut. So geht es hier jeden Tag hin und her. Abbauen. Aufbauen. LKW hin. LKW her.

Conny: Interessant!

Kontakt: www.gehoerlosen-flossfahrt.de

Bericht:                      Marco Lipski

Moderation:              Conny Ruppert

Kamera:                    Peter Gillemot

Ton:                           Michael Herzog

Schnitt:                      Hildegard Droeger


Moderation Conny Ruppert:

Ihr habt‘s gesehen! So eine tolle Stimmung! Da wärt ihr wohl gern dabei gewesen, wie!? Mein Tipp: Meldet euch doch schon so bald wie möglich für das nächste Jahr für eine Floßfahrt an. Hier ist nämlich alles schnell ausgebucht. Also, nicht vergessen: Ein Jahr im Voraus buchen! Die Floßfahrtsaison geht von Anfang Mai bis zum 15. September, in dieser Zeit kann man täglich fahren. Zum Schluss blenden wir für euch noch die Homepage ein! Tschüß!

Moderation Jürgen Stachlewitz auf dem Oktoberfest:

Ist schon eine tolle Sache, diese Floßfahrt. Aber wie Conny schon sagte: Bitte meldet Euch bloß rechtzeitig dort an, sonst ist am Ende nichts mehr frei! Und das ist jetzt unser nächstes Thema: „Bier“! Woher kommt es? Wie wird es gebraut? Das erklärt euch nun – wie soll ich sagen – ein gehörloser „Bierdoktor“! Ist unser Bier vielleicht krank? Keine Sorge. Es ist völlig gesund.

Wir zeigen euch jetzt einige Geheimnisse des Bierbrauens!


„Bier-Doktor“

Moderation Conny Ruppert: Jürgen scheint sich ja nicht schlecht auf dem Oktoberfest mit den anderen Gehörlosen zu amüsieren. Wo ich bin, ist es viel ruhiger: In Weihenstephan, das liegt in Freising, in der Nähe von München. Es ist zwar ein kleiner Ort, aber er hat die älteste Bierbrauerei der Welt! Hier wird seit 1040 Bier gebraut. Und: Nur hier und in Berlin gibt es Technische Universitäten für das Brauwesen. Neben mir steht Urs Wellhoener, ein Gehörloser, der in der „hörenden Welt“ aufgewachsen ist. Jürgen hat dich gerade einen „Bierdoktor“ genannt. Bist du das denn wirklich?

Urs Wellhoener: Nein, das ist nicht ganz richtig. Aber ich habe als Brauer eine Lehre gemacht und habe dann studiert, Brauwesen und Getränketechnologie. Und jetzt arbeite ich an meiner Doktorarbeit, und nächstes Jahr bin ich damit fertig, als Doktor (Ingenieur).

Conny: Gut. Kannst du uns jetzt bitte ein wenig hier herum führen?

Urs: Bitte sehr, kein Problem.

Conny mit Urs vor Werbeplakat: Aha, „Durst auf Leben“! Deswegen hast du also diesen Beruf gewählt?

Urs: Ja, ein bisschen. Bei uns hat das Tradition, wir sind schon seit 3 Generationen

Bierbrauer, ich bin jetzt die dritte. Mein Großvater und mein Vater waren alle Bierbrauer,

mit mir ist es jetzt die dritte Generation. Und mit 5 Jahren, als Kind, war mir schon klar: Ich werde Bierbrauer. Darum habe ich hier studiert, Ingenieur.

Fotos: Urs mit 5 Jahren in einer Brauerei und als Azubi zum „Braumeister“.

Conny: Seit 3 Generationen brauen die Wellhoeners also Bier. Urs‘ Großvater ist sogar weltbekannt! Er hat Biermarken wie „Veltins“, „Krombacher“ und „Warsteiner“ zu den ganz Großen gemacht! Damals musste man bis zu drei Monate warten, bis das Bier im Lager fertig gegärt war und zum Verkauf bereit stand. Urs‘ Großvater ließ sich folgende Erfindung patentieren: Seine Methode kann Bier in nur zwei Wochen reifen lassen! Das Ergebnis: Geschmack und Qualität blieben die gleichen wie beim alten Verfahren. Heute benutzt die ganze Welt seine Methode.

Fotos: Großvater Dr. H. J. Wellhoener mit Sohn und Enkel Urs.

Conny: Millionen von Menschen trinken täglich ihr Bier! Besonders natürlich, wenn Oktoberfest ist. Aber: Wer weiß schon wie Bier gebraut wird!?!?

Urs: Das deutsche Bier wird gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516. Demnach darf Bier nur gebraut werden mit Gerstenmalz, Hopfen, Wasser und Hefe. Hopfen, das ist bekannt, kommt hier aus der Hallertau. Dann Wasser, auch sehr wichtig, das macht über 90 % des Bieres aus. Dann Gerstenmalz. Gerste kommt vom Feld und wird vermälzt, und daraus entsteht das Malz. Und das Malz wird zur Brauerei geliefert und kommt dann in den Malzsilo. Das Malz ist normalerweise an sich unlöslich. Dafür müssen wir eben vorher die Bestandteile des Malzes in eine lösliche Form überführen. Dazu müssen wir vorher eben das Malz zerkleinern, das heißt bei uns: schroten. Dann wird es mit Wasser vermischt, und das heißt bei uns eben: das Einmaischen. Und das geschieht in der Maischpfanne.

Fotos: Malz wird geschrotet, Maischpfanne

Urs: In der Maischpfanne werden verschiedene Temperaturrasten gefahren, damit die Enzyme, die im Malz enthalten sind, arbeiten können, und die bauen eben die Stärke und den Zucker ab. Und dann, wenn wir mit dem Maischen fertig sind, wird die Maische übergeführt in den Läuterbottich. Der nächste Schritt ist die Trennung von löslichen Bestandteilen und nicht löslichen Bestandteilen. Dabei fungieren die nicht löslichen Bestandteile, die schmelzen, als natürliche Filterschicht. Und beim Abläutern im Läuterbottich wird dann die Würze gewonnen. Die Würze kommt dann in die nächste Pfanne, in die Würzepfanne. Und die nicht löslichen Bestandteile, die heißen Treber werden als Viehfutter verwendet. In der Würzepfanne, da wird dann die Würze mit Hopfen versetzt. Diese wird dann eben gekocht, damit die Bestandteile des Hopfens in eine lösliche Form übergeführt werden. Dabei gehen hauptsächlich so Bitterstoffe, und auch Öle, ätherische Öle des Hopfens, dann in die Würze über. Ja, und das Ganze wird zusammen gekocht. Nach der Würzekochung kommt die Würze dann in den Whirlpool. Es ist das Gleiche wie beim Teetrinken, wenn man mit dem Kochlöffel umrührt, und dann bildet sich in der Mitte ein Kegel, und das ist hier genau der gleiche Effekt. Wenn das fertig ist, wird die Würze runter gekühlt, auf 5 – 9 Grad, und das passiert in dem Plattenkühler. Die Würze, die wird runter gekühlt und wird dann mit Hefe angestellt. Und dabei setzt die Hefe die Inhaltsstoffe der Würze um in Alkohol und andere Gärungsnebenprodukte. Die Hefe ist ein wichtiger Rohstoff, es ist ein „Lebewesen“. Wir zwingen sie, ohne Luft zu arbeiten, und das heißt eben bei uns „Gärung“. Das sind die Tanks, in denen die Gärung und Lagerung stattfindet. Ein Tank fasst über 80.000 Liter! Hier werden die verschiedenen Biersorten hergestellt. Eine Woche dauert die Hauptgärung, und 4 Wochen Lagerung bei null Grad. Nach der Lagerung wird das fertige Bier filtriert, über Filter. Dabei werden die Hefe und auch andere Bestandteile zurückgehalten, und heraus kommt dann ein klares Bier. Und das wird dann abgefüllt, entweder „Kick“ (????) oder Flasche.

Conny: Sag mal: Das ist hier zwar die älteste Brauerei der Welt. Aber wer hat eigentlich das Bier erfunden?

Urs: Das weiß man nicht genau. Man hat geglaubt, die alten Ägypter, lange vor Christus, haben es erfunden. An einem stehen gelassenen Brotteig und dann haben sie das probiert – was ist das? Und da war das Bier geboren.

Conny: Es gibt viele Leute die sagen: Das Bier gibt es ja schon lange, aber der Schaum, der wurde erst viel später erfunden! Stimmt das?

Urs: Nein. Das passiert beim Bierbrauen. Und zwar, wir haben es ja gesehen, bei der Lagerung. Bei tiefen Temperaturen wird das CO2, die Kohlensäure, in dem Bier gebunden. Und CO2 entbindet sich, wenn das Bier ausgeschenkt wird. Und so entsteht dann der Schaum.

Conny: Es ist ja bekannt, dass es unzählige Biersorten gibt: Helles, Dunkles, Kölsch, Hefeweizen, Pils u.s.w. Worin unterscheiden die sich eigentlich?

Urs: Der Brauprozess ist bei allen Bieren im Prinzip der gleiche. Aber sie unterscheiden sich in der Rezeptur. Z.B. für dunkle Biere nimmt man dunkles Malz statt helles Malz, oder bei Pils, da gibt man mehr Hopfen zu, oder eben Weißbier, da wird Weizenmalz zugegeben. Und sie unterscheiden sich auch in den verschiedenen Temperaturen im Sudhaus oder auch bei der Lagerung / Gärung. Es gibt immer unterschiedliche Temperaturen. Man muss schauen, was am besten ist.

Bericht:                      Marco Lipski

Moderation:             Conny Ruppert

Kamera:                    Dieter Hohnhausen

Schnitt:                      Lorenz Hansen


Moderation Conny Ruppert:

Herzlichen Dank an Urs, dass er uns heute ganz genau erklärt hat, wie Bier produziert wird. Auch amerikanische Gehörlose haben sich bereits für Urs und seine Arbeit interessiert. Sie haben ihn extra besucht und mit ihm ein Interview und Fotos gemacht – für diese Zeitschrift: „DEAF SUCCESS“, also: Erfolgreiche Gehörlose! Dieses Magazin berichtet regelmäßig über Gehörlose, die wirklich ERFOLGREICH in einen außergewöhnlichen Beruf tätig sind. Schaut euch doch mal die Homepage an. Dort könnt ihr dieses Magazin auch bestellen. Tschüß!

Kontakt:   www.deafsuccess.com


"Oktoberfest"

Moderation Jürgen Stachlewitz im Löwenbräu-Zelt:

Hier auf dem Oktoberfest trifft man tatsächlich Gehörlose aus aller Welt! Woher kommt ihr beide?

Gehörlose Besucher: Aus Italien!

Jürgen: Wie oft wart ihr schon hier?

Ich, einmal!

Ich…sechsmal!!!

Mann: Ich komme aus London, England. Ich bin mit 8 Freunden schon zum zweiten mal hier! Es ist wunderbar, so viele Gehörlose aus der ganzen Welt zu treffen!. Alle sind Freunde!

Frau: Ich bin Zum ersten Mal hier. Gefällt mir ganz toll. I Love You!

Ami: Hi, ich komme aus Amerika! Ja, ich bin extra diese ganze laaange Strecke geflogen, damit ich hier auf dem Oktoberfest mit euch anstoßen kann. Prost! Ihr Deutschen habt das beste Bier der Welt!!!

Mann: Zum ersten Mal war ich vor drei Jahren hier. Deutsche Freunde erzählten mir vom Oktoberfest: „Da musst du unbedingt hin!“ Ich wusste nicht so recht, aber dann kam ich her und war restlos begeistert! Zurück in England erzählte ich sofort allen meinen Freunden das gleiche: „Da musst ihr unbedingt hin!“ Und das haben sie jetzt auch gemacht: 8 Freunde sind heute mit mir zusammen hier!


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Redaktion: Francine Gaudray, Bayer. Rundfunk, Ó BR 2003 in Co-Produktion mit WDR

Herausgeber: Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und Schwerhörigen e. V.

Paradeplatz 3, 24768 Rendsburg, Tel./S-Tel.: 04331/589722, Fax: 04331-589751

Einzel-Exemplar: 1,46 Euro