Das erklärte Bundessozialministerin Ulla Schmidt auf einer Pressekonferenz. "Die Freifahrt-Regelungen für behinderte Menschen werden nicht verändert. Dem Kabinett wird daher kein entsprechender Vorschlag unterbreitet." Hätte man sich diesen Versuchsballon, wieder einmal bei den Schwächsten mit dem Sparen anzufangen, nicht ersparen können? Offensichtlich war die geballte Ladung von Protesten der Behindertenverbände, u.a. des Deutschen Gehörlosenbundes, erfolgreich. Aber: "Wenn die Länder weiterhin auf Änderungen im Bereich der Freifahrten bestehen, müssen sie eigene Vorschläge unterbreiten." Da kann man nur hoffen, dass die Bundesländer den gleichen Fehler nicht noch einmal machen!
Pressemitteilung des BMGS vom 26.07.2004


































