"Kleine Einsteins" gibt es mehr, als man denkt. Oft wird ihre Begabung nicht erkannt, oder sie werden sogar als verhaltensgestört oder behindert "einsortiert". Wenn das bei hörenden Kindern schon problematisch ist - wie ist es dann erst bei hörgeschädigten, die Probleme mit der Kommunikation haben? Da kann es schon mal vorkommen, dass ein verhaltensauffälliger Gehörloser von der Schule zur Untersuchung in die Psychiatrie geschickt - und als überdurchschnittlich intelligent diagnostiziert wird.
Titus Bailer hat seine Doktorarbeit über hörgeschädigte Kinder und Jugendliche mit einer Hochbegabung geschrieben. Er ist wohl in doppelter Hinsicht betroffen: selbst hörgeschädigt und hochbegabt. Titus hat aber auch ein großes Bedürfnis von Seiten der Familien und Kollegen nach Beratung, Austausch und Diagnose erkannt. Auf vielfachen Wunsch hat er ein "Sonderpädagogisches Begabungszentrum" gegründet und steht allen Interessierten rund um das Thema Hochbegabung bei Behinderten mit Rat und Tat zur Seite:


































