Schau mir auf die Lippen, Kleiner!

Nur etwa ein Drittel der deutschen Worte lassen sich eindeutig aus den Lippenbewegungen des Sprechers ablesen. Nicht viel, aber dennoch bei störenden Hintergrundgeräuschen ein wichtiger Rettungsanker: Wenn es rundum mal laut wird, folgen wir unwillkürlich nicht nur mit den Ohren, sondern auch mit den Augen dem Mund unseres Gegenübers. Computerwissenschaftler kopieren diesen Trick jetzt in ihren Programmen zur Spracherkennung. Unter optimalen Bedingungen läßt sich die Trefferquote damit zwar nicht verbessern, doch in lärmender Umgebung zeigt sich, wieviel die Computeraugen hören können.

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