Hörhilfen sind gut. Kein Zweifel! Hörgeräte bleiben "außen vor". Beim CI wird der Schädel aufgefräst und Kontakte werden in das Innenohr eingeführt. Eine Operation, nicht ohne Risiken, aber sie hat auch schon vielen geholfen. Was aber, wenn ein CI nicht möglich ist? Da gibt es dann das ABI (auditory brainstem implant). Da geht man direkt an das Gehirn. Für manche Patienten (z.B. NF2-Betroffene) hilfreich, aber natürlich noch risikoreicher als das CI. Und bei Kindern, bei denen der Kopf noch wächst, riskanter als bei Erwachsenen. In den USA ist es deshalb auch verboten. In Deutschland nicht.
Bisher ist in Deutschland noch keinem Kind ein ABI eingesetzt worden. Das soll anders werden. Am 18.11. kommt ein italienischer Arzt nach Hannover, und der will seinen deutschen KollegInnen zeigen, wie es geht. Nur braucht man dafür natürlich "Menschenmaterial". Das muss man noch schnell beschaffen. Also ruft eine Ärztin Eltern gehörloser Kinder an und versucht sie zu beeinflussen. Ob das erlaubt ist??? Sicherlich ein Fall für die Ärztekammer. Klar, dass Bundeselternverband und Gehörlosenbund empört sind.
Wir können Eltern nur warnen, ihre Kinder NICHT als Versuchskaninchen herzugeben.



































