Die Oldies unter uns erinnern sich an die Anfänge. Auf Tagungen der BHSA beispielsweise wurde die Kommunikation mehrgleisig abgesichert, mit Dolmetschern und Mitschreibern. Die notierten das Gesprochene stichwortartig am Tageslichtschreiber. Damals schon fortschrittlich, heute total überholt. State of the art sind heute Schriftdolmetscher, die am Laptop oder per Computerstenografie wortwörtlich alles mitschreiben. Das können die Hörgeschädigten dann am Bildschirm oder per Beamer lesen. Es hat außerdem den Vorteil, dass alles protokolliert wird. Studenten können hinterher die Mitschrift mit nach Hause nehme. Ein Luxus, um den sie sicher manche hörenden Kommilitonen beneiden. ;-)
Mittlerweile hat sich ein richtiger Berufsstand entwickelt, professionelle Schriftdolmetscher. Zu ihnen zählt sich auch Mona Schmidt. Seit einem Jahr ist sie selbstständig. Sie berichtet aus ihrem Berufsalltag:

































