Schlossführungen in Gebärdensprache von September bis Dezember 2010
Schloss Charlottenburg
Schloss Charlottenburg ist heute die größte Hohenzollernresidenz in
der Bundeshauptstadt Berlin.
Das gesamte Ensemble ist geprägt von prachtvoll ausgestatteten
Räumen und Sälen, beeindruckenden Raumfluchten und hochkarätigen
Kunstsammlungen mit herausragenden Meisterwerken. Zu sehen ist hier
zum Beispiel eine große Sammlung von ostasiatischem Porzellan.
Das künstlerisch wie historisch eindrucksvolle Schloss ist außerdem
lebendiges Zeugnis höfischer Kulturgeschichte vom Barock bis ins
frühe 20. Jahrhundert.
Wann?: Samstag, 18. September 2010,
Wo?: Schloss Charlottenburg, Altes Schloss, Spandauer Damm 10-22,
14059 Berlin
Treffpunkt?: 14.30 Uhr (Altes Schloss/ Gruppenkasse links)
Kosten?: 2,50 € pro Person
Anmeldung?: Wilma Otte, e-mail: w.otte@spsg.de oder Fax: 0331- 96
94 106
Schloss Schönhausen
Schloss Schönhausen gehört zu den wenigen Schlossbauten Berlins, die den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden haben. 1740 schenkte Friedrich II. (der Große) das Anwesen seiner Gemahlin Elisabeth Christine, die es bis zu ihrem Tode 1797 bewohnte. Herausragend sind die in weiten Teilen noch vorhandenen Raumausstattungen des späten 17. und des 18. Jahrhunderts, darunter ein prachtvoller stuckierter Festsaal und das über drei Stockwerke reichende doppelläufige Treppenhaus.
Als eines von zwei Berliner Depots für so genannte "Entartete Kunst" wurde das Schloss im Nationalsozialismus genutzt. In der Nachkriegszeit diente Schloss Schönhausen zunächst als Sitz des Präsidenten der DDR, später als Gästehaus. Die Tagungen des Zentralen Runden Tisches und schließlich das Außenministertreffen zur Wiedervereinigung1990 verbanden den Ort eng mit der jüngsten Geschichte Deutschlands.
Wann?: Samstag, 23.Oktober 2010,
Wo?: Schloss Schönhausen, Tschaikowskistraße 1, 13156 Berlin
Treffpunkt?: 13.00 Uhr an der Kasse
Kosten?: 2,50 € pro Person
Anmeldung?: Wilma Otte, e-mail: w.otte@spsg.de oder Fax: 0331- 96
94 106
Schloss Sanssouci (Schwerpunktführung Friedrich
II)
Wenn man vom Schloss Sanssouci liest, denkt man meist zuerst an
Friedrich II, auch Friedrich, der Große genannt. Kein Wunder - denn
das Schloss war sein Sommerschloss und sein Lieblingsort. Im
Schloss wollte der König "ohne Sorge" sein. Denn das ist die
deutsche Übersetzung von Sanssouci.
Für alle die schon einmal eine Führung im Schloss Sanssouci erlebt
haben: Bei dieser Führung liegt der Schwerpunkt auf der
Lebensgeschichte Friedrich des Großen. Ein erneuter Besuch lohnt
sich also!
Wann?: Samstag, 27.November 2010
Wo?: Schloss Sanssouci, Maulbeerallee, 14469 Potsdam
Treffpunkt?: 14.10 Uhr Besucherzentrum an der Historischen Mühle,
An der Orangerie 1, 14469 Potsdam
Kosten?: 2,50 € pro Person
Anmeldung?: Wilma Otte, e-mail: w.otte@spsg.de oder Fax: 0331- 96
94 106
Schloss Cecilienhof
Kaiser Wilhelm II. ließ von 1913 bis 1917, für seinen ältesten Sohn Kronprinz Wilhelm und seine Gemahlin Kronprinzessin Cecilie das Schloss Cecilienhof im Norden des Neuen Garten errichten. Es ist das letzte Schloss, das sich die Hohnzollern bauen ließen.
Nach dem 2. Weltkrieg fand im Juli/August 1945 im Schloss Cecilienhof die Potsdamer Konferenz statt. Bei dieser Dreimächtekonferenz trafen sich Stalin, Churchill und Truman, um über das das weitere Vorgehen in Deutschland zu beraten. Der Konferenzsaal ist eine der Stationen der Schlossführung.
Wann?: Samstag, 18.12 2010,
Wo?: Schloss Cecilienhof, Am Neuen Garten, 14469 Potsdam
Treffpunkt?: 14.15 Uhr an der Kasse
Kosten?: 2,50 € pro Person
Anmeldung?: Wilma Otte, e-mail: w.otte@spsg.de
oder Fax: 0331- 96 94 106


































