Am 18. September 2010 bietet das Dokumentationszentrum Nürnberg
ab 15:00 Uhr eine einstündige Führung für Gehörlose durch die
Ausstellung "Das Gleis. Die Logistik des Rassenwahns" an.
Die Gebühr für die Führung beträgt 3 Euro, 2 Euro ermäßigt
zuzüglich zum Museumseintritt von 5 Euro (3 Euro ermäßigt).
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Die Ausstellung "Das Gleis. Die Logistik des Rassenwahns" zum
Bahnjahr 2010 - 175 Jahre deutsche Eisenbahn - erweitert den
Blickwinkel auf das folgenschwerste Kapitel deutscher
Eisenbahngeschichte auf einmalige Weise: Ein Rundgang im
Erdgeschoss des Dokumentationszentrums führt thematisch von den
Anfängen des nationalsozialistischen Rassenwahns über seine
konsequente Umsetzung bis hin zu den in einer Gleis-Installation
symbolisierten Stätten millionenfachen Mordes, den ehemaligen
deutschen Vernichtungslagern in Polen.
Die Führung - übersetzt durch die Gebärdensprachdolmetscherin Alexa Dölle - schlägt einen inhaltlichen Bogen von den "Nürnberger Rassengesetzen" des Jahres 1935 zum Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Der erinnerungsgeschichtliche Ansatz "Vom Netzwerk des Todes zum Netzwerk der Erinnerung" wird dabei ebenso diskutiert wie die Ausstellungssprache, die in einer szenographischen Gleis-Installation ihren Ausdruck findet.
Das Gleis. Die Logistik des Rassenwahns


































