Märchenerzähler Jens Gottschalk schreibt:
Als Kind habe ich immer gedacht, dass jedes richtige Märchen
mit: „Es war einmal…“ anfangen muss. Aber immer
mehr Märchen, die ich sammelte und lernte, fingen nicht mit:
„Es war einmal… „ an und sind trotzdem richtige
Märchen, wie z.B. „Die arabische Liebesgeschichte“: Ein
junger Mann und ein Mädchen liefen auf zwei verschiedenen Wegen. In
einem bestimmten Augenblick kamen die zwei Wege zusammen und der
Junge und das Mädchen liefen nun gemeinsam weiter. Der Junge trug
einen Kupferkessel auf seinem Rücken, in der einen Hand hatte er
ein lebendes Huhn und einen Stock, während er an der anderen Hand
eine Ziege führte.
Nach einer Weile kamen sie an eine Bergschlucht. Da blieb das
Mädchen stehen und sagte: „Durch diese Schlucht gehe ich
nicht mit dir“. „Warum denn nicht?“ wollte der
Junge wissen. „Du könntest mich dort umarmen und
küssen“ erwiderte das Mädchen. „Wie sollte ich dich
umarmen und küssen“ sagte der Junge, „Ich trage einen
Kupferkessel auf meinem Rücken, an der einen Hand führe ich eine
Ziege und in der anderen Hand habe ich ein lebendes Huhn und einen
Stock“. Das Mädchen aber sagte: „Du könntest mich die
Ziege halten lassen, den Stock in den Boden stecken, das Huhn auf
den Boden setzen, den Kessel darüberstülpen und
dann….“
Sie möchten wissen, wie dieses Märchen zu Ende geht?
Dann kommen Sie doch bitte am Mittwoch, 24. November 2010,
Beginn: 19:30 Uhr, in das Caritas Altenzentrum (St. Martin),
Wilhelm-Tell-Straße 9, 40219 Düsseldorf und erfahren, wie dieses
Märchen aus unserem Programm „Märchenhafte Kleinode aus aller
Welt“ zu Ende geht. Freuen Sie sich auf Märchen aus
verschiedenen Ländern.
Eintritt: 12,- € (ermäßigt: 6,- €)
Kartenvorverkauf unter: www.maerchenwoche.com
info@maerchenwoche.com
Märchenerzähler: Jens Gottschalk
Übersetzerin: Claudia Dubbelfeld
Dies ist eine Veranstaltung innerhalb der 8. Düsseldorfer
Märchenwochen in Kooperation mit der Caritas.
































