Am 10. März 2011 findet um 18 Uhr im Gehörlosenzentrum Berlin, Friedrichstraße 12, im Eduard-Fürstenberg-Saal eine Podiumsdiskussion statt zum Thema
"T4" für behinderte und psychisch Kranke oder ein eigenes Mahnmal für taube Juden und Gedenkstätte für taube Menschen?
Den Denkort "Die grauen Busse" gibt es bereits. Sie sollen an Abtransport und Tötung behinderter Menschen in der Nazizeit erinnern. Zu diesen Behinderten gehörten auch Gehörlose. Also ist das Mahnmal auch für sie gedacht. - Oder sollte man ein EXTRA-Mahnmal für Gehörlose, gar für gehörlose Juden, errichten? Immerhin haben nicht alle Nazi-Opfer ein gemeinsames Mahnmal bekommen. Für Sinti und Roma z.B. ist ein separates Mahnmal in Planung. Und in Amsterdam wurde im letzten Jahr ein Mahnmal für gehörlose Juden errichtet (Video). Wenn man Gehörlose nicht nur als Behinderte, sondern auch als sprachliche und kulturelle Minderheit betrachtet, ist solch ein eigenes Mahnmal unumgänglich - und für gehörlose Juden sogar im doppelten Sinne!

































