Anlässlich des Bundestagswahlkampfs haben der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V., die Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen und Schwerhörigen e.V. und der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. einen Offenen Brief an die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender sowie an die Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten gerichtet. Darin fordern sie:
- eine möglichst umfangreiche (Live-)Untertitelung von Informationssendungen im Vorfeld der Wahlen und am Wahlabend (einschließlich des Kandidatenduells)
- die zusätzliche Einblendung eines Gebärdensprachdolmetschers beim Kandidatenduell
Auch über den Wahlkampf hinaus werden Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabemöglichkeit hörbehinderter Menschen am Fernsehen gefordert, zumal sich aus den Gleichstellungsgesetzen ein entsprechender rechtlicher Hintergrund ableiten lässt. Bezüglich der Untertitel-Qualität sprechen sich DGB und DSB in einem gemeinsamen Positionspapier für eine annähernde 1:1-Untertitelung aus. Insbesondere die Live-Untertitelung muss besser werden.



































