Anstoß: Macht und Fußball in Russland

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Dienstag, 12. Juni 2018, 19:00 Uhr

Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS)
Mohrenstr. 60
10117 Berlin

Vortrag und Diskussion 

mit Timm Beichelt (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder), Martin Brand (Universität Bremen) und Julia Glathe (Freie Universität Berlin)
Moderation: Michael G. Esch (Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa)

Wenn Sie eine Übersetzung in Gebärdensprache benötigen, melden Sie sich bitte zwei Wochen vor der jeweiligen Veranstaltung unter events(at)zois-berlin(dot)de.

Am 14. Juni beginnt in Russland die Fußballweltmeisterschaft 2018 – das wohl wichtigste Großereignis des internationalen Sports. Zwei Tage vor dem ersten Anstoß widmet sich auch das ZOiS Forum der Faszination Fußball. Unsere Expert*innen werden hinter die sportliche Fassade des Spektakels blicken und den Fußball als „Ersatzspielfeld der Politik“ und Protestraum betrachten. Martin Brand, Mitherausgeber des Buches „Russkij Futbol“, wird zunächst einen Streifzug durch die 120-jährige Geschichte des russischen Fußballs unternehmen. Anschließend diskutieren Prof. Dr. Timm Beichelt, Julia Glathe und Martin Brand über den russischen Fußball der Gegenwart: Sie nehmen das Verhältnis von Macht und Fußball ins Visier, sprechen über Fanbewegungen und Rechtsradikalismus und greifen die aktuellen Debatten um die WM 2018 in Russland auf.

Prof. Dr. Timm Beichelt ist Professor für Europa-Studien an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Er beschäftigt sich mit der Europäischen Union, Demokratie in Osteuropa, Kultur und Politik sowie dem Rechtsradikalismus in Osteuropa. Bei Suhrkamp erschien gerade sein Buch „Ersatzspielfelder – Zum Verhältnis von Fußball und Macht“.

Martin Brand ist Mitherausgeber des Buches „Russkij Futbol“ über die Geschichte des russischen Fußballs und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen. Er forscht zur Sozialpolitik im postsowjetischen Raum und beschäftigt sich mit der Kultur- und Sozialgeschichte des Fußballs im östlichen Europa.

Julia Glathe ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin. Sie forscht zur Migrationspolitik in Osteuropa sowie zu Rechtsradikalismus, Hooliganismus und Fußball-Fanbewegungen in Russland.

PD Dr. Michael G. Esch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig. Er beschäftigt sich gegenwärtig mit der transnationalen Migration in, aus und nach Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert. 2016 erschien sein Buch „Die Stadt als Spielfeld. Raumbegriffe und Raumpraktiken polnischer Hooligans“.

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