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Loredana Nemes, ohne Titel, aus der Serie: Gier, 2014-2017 © Loredana Nemes

„Gier Angst Liebe“ ist die erste Einzelausstellung der Fotokünstlerin Loredana Nemes (* 1972) in einem Kunstmuseum. Soziale und politisch relevante Fragen thematisiert sie in ihren Werken ebenso wie ganz grundsätzliche Gefühle und Affekte.

Die Ausstellung umfasst ca. 120 Fotowerke – im Zentrum stehen Menschenportraits, die Poesie und der Surrealismus des Alltags. Nemes fokussiert schon lange auf soziale und heute hochpolitisch relevante Themen wie Identität und Persönlichkeit. Zur Umsetzung ihrer Bildideen nutzt die Fotografin rumänischer Herkunft unterschiedliche Möglichkeiten der Fotografie: Das Spektrum reicht von der dokumentarischen Abbildung bis zur Abstraktion. Mit den Stilmitteln der Schärfe, Unschärfe und Abstraktion reflektieren ihre Bilder zum Teil auch Unsicherheiten, Unwissen und Ängste der Betrachter*innen. Nemes‘ Vorteil und Motor sind ihre Erfahrungen aus drei verschiedenen Kulturkreisen: Rumänien, ihr Geburtsland, Iran, ein Zwischenaufenthalt in ihrer Kindheit, und die Bundesrepublik.

Kunstgespräch in DGS über die Arbeiten von Loredana Nemes
Gehörlos Kunst erleben: Im Dialog mit der Künstlerin und Kunstvermittlerin Veronika Kranzpiller über die Ausstellung „Loredana Nemes. Gier Angst Liebe“
Die Teilnahme am Kunstgespräch ist im Museumseintritt enthalten, ohne Anmeldung.
Nähere Informationen finden Sie hier.

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