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Liebe Cineasten,

die folgenden Filme zeigen wir im Rahmen des Kölner Kinderfilmfestivales „Cinepänz“ mit Übersetzungen in die Gebärdensprache. Weitere Infos unter www.cinepaenz.de.

 

-Sa., 17.11., 15h (Eröffnungsveranstaltung): „Kidnapping“ (empfohlen ab 7)

Dänemark 2017
Spielfilm, 82 Minuten
Regie: Frederick Meldal Norgaard
mit: Alfred Larsen, Brian Lykke, Luca Reichardt, Ben Coker

Alles, was ihr schon immer über Entführungen wissen wolltet. Im Leben von Anders läuft nichts nach Plan: Sein Vater sitzt im Gefängnis, seine Mutter schuftet in der Nachtschicht, um die vier Kinder allein durchzubringen. Ausgerechnet als der Papa von Anders wieder nach Hause darf, steht die Gerichtsvollzieherin vor der Tür. Wegen Mietschulden verliert die Familie ihre Wohnung. Während Mama nach einem Schwächeanfall im Krankenhaus landet, kommen Anders und seine Geschwister mit Papa bei Onkel Georg unter. Und der plant einen großen Coup: Mit der Entführung des Bankierssohns Bernhard will er ein Lösegeld erpressen. Weil ihr Vater keinen Job findet, werden Anders, sein nörgelnder großer Bruder Oskar, seine schlagfertige Schwester Winnie und der kleine Bertram zu Komplizen. Ein Glück, dass dem gelangweilten Bernhard so eine kleine Entführung ganz gelegen kommt. Denn mehr als alles Geld der Welt zählt am Ende, dass man nicht alleine bleibt…

 

-So. 18.11., 14h: „Die kleine Hexe“ (empfohlen ab 8)

Deutschland 2017,
Spielfilm, 103 Minuten
Regie: Michael Schaerer
mit: Karoline Herfurth, Suzanne von Borsody, Axel Prahl

Charmante Verfilmung der Literaturvorlage von Otfried Preußler. Die kleine Hexe lebt mit dem Raben Abraxas in einem windschiefen Waldhaus. Sie ist zwar schon 127 Jahre alt, hat aber noch keine Einladung zum jährlichen Hexentanz in der Walpurgisnacht erhalten. Gegen den Rat von Abraxas fliegt sie heimlich zum Blocksberg. Als ihre missgünstige Tante Rumpumpel sie beim Tanzen erwischt, verdonnert die Oberhexe die kleine Hexe dazu, binnen eines Jahres alle 7892 Zaubersprüche aus einem magischen Buch zu lernen. Doch die sprunghafte Nachwuchshexe tut sich schwer mit Vorschriften und hilft lieber den Kindern aus dem Nachbardorf. Damit verstößt sie gegen den Leitspruch der Hexen: Nur Hexen, die immer Böses hexen, sind gute Hexen. Die stets herumspionierende Rumpumpel schwärzt sie zudem beim Hexenrat an, weil die kleine Hexe das Freitagshexverbot gebrochen hat. Der Rat fordert nun einen Beweis dafür, dass die kleine Hexe doch böse ist.In Kooperation mit dem Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ

 

-Mo., 19.11., 15h: „Lomo“ (empfohlen ab 14)

Deutschland 2017,
Spielfilm, 107 Minuten
Regie: Julia Langhof
mit: Jonas Dassler, Lucie Hollmann, Eva Nürnberg,

Wie weit bist du bereit zu gehen? Karl, Sohn einer wohlhabenden Familie, steht kurz vor dem Abitur. Statt intensiv zu lernen ist er lieber im Netz unterwegs. Er filmt seinen Alltag und stellt diese Aufnahmen auf seinen Blog – auch Aufnahmen, auf denen seine Familie und seine Freunde zu sehen sind. Das gibt natürlich Ärger. Die Situation gerät außer Kontrolle, als Karl sich in seine neue Mitschülerin Doro verliebt und glaubt, nun endlich jemand Besonderen gefunden zu haben. Doch Doro spielt nur mit ihm. Da ihm alles nur noch willkürlich erscheint, lässt er sich fortan von seinen Followern vorschreiben, wie er zu leben hat.

 

-Sa., 24.11., 15h: „Fannys Reise“ (empfohlen ab 12)


Frankreich 2016,
Spielfilm, 94 Minuten
Regie: Lola Doillon
mit: Leonie Souchaud, Fantine Harduin, Juliane Lepoureau

Berührende Geschichte über Kinder auf der Flucht. Frankreich 1943. Das Land ist von deutschen Truppen besetzt. Fanny und ihre beiden Schwestern sind wegen ihrer jüdischen Herkunft in einem Kinderheim versteckt. Aber die Deutschen kommen immer näher, die Flucht wird unausweichlich. Als die Kinder ihren Betreuer verlieren, übernimmt Fanny das Kommando über die Gruppe. Auf dem Weg quer durch Frankreich in die sichere Schweiz muss sie all ihren Mut aufbringen, um sich und die anderen gegen lauernde Gefahren zu schützen. Aber es gibt auch immer wieder Solidarität und Hilfsbereitschaft – und manchmal können die Kinder einfach nur Kinder sein. In erstaunlich leichtem Ton zeigt der Film, was es bedeutet, wenn Kinder auf sich allein gestellt vor Gewalt flüchten müssen, und greift damit ein hochaktuelles Thema auf.

 

-So, 25.11., 15h (Abschlussveranstaltung): „Das doppelte Lottchen“ (empfohlen ab 6)

Deutschland 2017
Spielfilm, 97 Minuten
Regie: Lancelot von Naso
mit: Delphine Lohmann, Mia Lohmann,Florian Stetter

Die berühmte Zwillingsgeschichte von Erich Kästner. Als Lotte und Luise sich in einem Ferienheim am Wolfgangsee zum ersten Mal treffen, stellen sie schnell fest, dass sie Zwillinge sein müssen. Zwar könnten die beiden vom Charakter nicht unterschiedlicher sein – Lotte ist schüchtern und verschlossen, Luise temperamentvoll und aufmüpfig – doch die beiden gleichen sich bis auf´s Haar. Um den jeweils anderen Elternteil kennenzulernen und die Familie wiederzuvereinen, beschließen sie, die Rollen zu tauschen: Lotte, die bislang bei der Mutter Charlize in Frankfurt lebte, zieht zu ihrem Vater Jan nach Salzburg, während Luise, die bislang in Salzburg wohnte, nach Frankfurt umsiedelt. Zuerst merken die Eltern nichts von dem Tausch und wundern sich lediglich über das veränderte Wesen ihrer Kinder – doch dann kommt ihnen ihre Mutter auf die Schliche…

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