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Was ist Theory of Mind?

Die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen (die sogenannte Theory of Mind) entwickelt sich zuerst im frühen Kindesalter; im Grundschulalter setzt sich diese Entwicklung fort und erlangen Kinder fortgeschrittene Fähigkeiten. Während bekannt ist, dass gehörlose Kinder oft einen anderen Entwicklungsverlauf zeigen als guthörende Kinder, ist noch nicht gut erforscht, in welchen Aspekten der Theory of Mind sich die Kinder konkret unterscheiden und warum. Der Lehrstuhl für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität stellt Daten und bewährtes Testmaterial aus Studien mit guthörenden Kindern zur Verfügung, um einen Vergleich zwischen der Entwicklung der Theory of Mind bei gehörlosen und guthörenden Kindern zu ermöglichen.

Wer wird getestet und wer führt durch?

Wir testen Kinder, welche hochgradig schwerhörig, an Taubheit grenzend schwerhörig oder gehörlos sind in Bayern.

Versuchsleiterin ist Sophia Vogt (B.Sc. Sonderpädagogin, Psychologiestudentin und selbst hörbehindert). Dr. Christopher Osterhaus  vom Lehrstuhl für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie ist Betreuer der Abschlussarbeit.

Was wird gemacht?

Um zu untersuchen, ob es Unterschiede in der fortgeschrittenen Theory of Mind zwischen gehörlosen und guthörenden Kindern gibt, werden schriftliche Aufgaben eingesetzt. Diese Aufgaben werden gemeinsam mit dem Kind bearbeitet. Alle Aufgaben sind bebildert sowie alters- und hörgeschädigtengerecht gestaltet. Basierend auf Erfahrungen mit ähnlichen Studien wissen wir, dass Kinder diese und ähnliche Aufgaben mit großem Interesse bearbeiten. Zusätzlich erfragen wir weitere Hintergrundvariablen (z.B. Grad der Hörschädigung und technische Versorgung) und erfassen die Inhibitionsfähigkeit der Kinder anhand eines kurzen Tests.

Wie?

Es wird eine ca. 45-minütige Testung durchgeführt (gerne bei Ihnen zuhause oder an einem anderen gewünschtem Ort). Die Aufgaben werden schriftlich vorgelegt und bearbeitet. Eine Instruktion in Gebärdensprache wird angeboten. Der Fragebogen ist selbstverständlich, so wie alle anderen Daten auch, anonymisiert.

Sie leisten mit Ihrer Teilnahme einen wertvollen Beitrag zur Forschung!

Interesse? Dann rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir!

Tel.: 015789500959                     E-Mail: vogt@profil.lmu.de

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