Anzeige
0
0

In Alltag, Politik und Kunst ist das Digitale so allgegenwärtig wie unsichtbar. Staatliche Kontrolle, die Monopole der großen Plattformen und das Versprechen der Partizipation – das digitale Leben ist umstritten und umkämpft wie lange nicht. In Workshops, Laboren, Diskussionen sowie Performances erkundet das tanzhaus nrw gemeinsam mit dem FFT Düsseldorf die Möglichkeiten zur Aneignung digitaler Praktiken, um die Zukunft gemeinschaftlicher Räume zu entwerfen. Die Konferenz ist ein Projekt des Bündnisses internationaler Produktionshäuser.
Das gesamte Programm zum Nachlesen gibt’s HIER.

Technologies of Access
Fr 24.05. 15:00 – 17:00 mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) im tanzhaus nrw
Digitale Technologien können die Zugänglichkeit und das selbstbestimmte Navigieren auch in realen Räumen unterstützen – im Theater erweitern sie die Möglichkeiten der Barrierefreiheit für das Publikum, aber auch für die Künstler*innen. So wird die Teilhabe unabhängig von körperlicher Anwesenheit möglich und die klare Trennung in An- und Abwesenheit aufgelöst. Umgekehrt werden neue mediale Zugänge zu spezifischen Erfahrungen aus dem Alltag mit Behinderung möglich. Neue Technologien erzeugen oft neue Ausschlüsse und die Nutzer*innen sind an deren Entwicklung nur selten selbst beteiligt. Künstler*innen und Expert*innen mit Behinderung diskutieren das Potential und die Schwachstellen digitaler Zugänge.
Mit: Uwe Niksch (Sozialhelden), Domingos de Oliveira (Netz-Barrierefrei), Romily Alice Walden, Nwando Ebizie
Moderation: Noa Winter
Eintritt frei. Wir bitten um Anmeldung unter ccs@fft-duesseldorf.de

Forschung & Entwicklung – Digitale Zukunft in Theater, Förderung und Ausbildung
Sa 25.05. 19:00 – 21:00 mit Deutscher Gebärdensprache (DGS) im tanzhaus nrw
Arbeitsprozesse von Künstler*innen und den Institutionen, die sie begleiten, fördern oder vertreten, sind von Auswirkungen der Digitalisierung geprägt. Wie reagieren Kulturinstitutionen darauf und wie können sie zu Wegbereiter*innen neuer Entwicklungen werden? Diese Frage stellt sich nicht nur in Bezug darauf, welche neuen Formen der Kommunikation und Modi des Ausdrucks durch digitale Technologien den Bereich verändern. Es gilt auch zu fragen, welche institutionellen und strukturellen Schritte im Vorgriff auf kommende Entwicklungen notwendig sind. In der Gesprächsrunde treffen Vertreter*innen aus Kulturinstitutionen, Ausbildungseinrichtungen und Kunst aufeinander, um Handlungsfelder nachzuzeichnen und neu zu definieren.
Friedrich Kirschner ist Filmemacher, visueller Künstler, Software-Entwickler und Professor für Digitale Medien im Puppenspiel. An der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin leitet er den MA-Studiengang »Spiel & Objekt«.
Marcus Lobbes arbeitet als Regisseur und Ausstatter im Musik- und Sprechtheater. Er ist künstlerischer Leiter der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund.
Marie-Kristin Meier ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Kulturstiftung des Bundes
Holle Münster ist Performerin, Regisseurin und Teil des Kollektivs Prinzip Gonzo. Ihre Produktion »Spiel des Lebens« war 2015 Gewinnerin des Virtuellen Theatertreffens von nachtkritik.de.
Christian Römer ist Referent für Kultur und Neue Medien in der Heinrich-Böll-Stiftung Bundeszentrale. Seit 2013 veranstaltet er jährlich die Konferenzen »Mobilize!« (mit wechselnden Partnern) und »Theater und Netz« (mit nachtkritik.de)
Eintritt frei. Wir bitten um Anmeldung unter ccs@fft-duesseldorf.de

Mehr Infos unter www.tanzhaus-nrw.de.

Drucken
Anzeige

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.