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Lotte Laserstein, Bauerntochter, 1932, Privatbesitz, Bild: Lotte-Laserstein-Archiv/ Krausse, Berlin © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Die Berliner Malerin Lotte Laserstein (1898–1993) ist eine der bedeutendsten Porträtist*innen der 1920er und frühen 1930er Jahre. Zwischen 1928 und 1933 entstehen zahlreiche Hauptwerke, mit sich die Künstlerin erfolgreich an verschiedenen Ausstellungen beteiligt.

Lotte Laserstein war eine der ersten Frauen, die in Deutschland bildende Kunst studieren durften. Ihre Porträts und Aktzeichnungen vermitteln bis heute einen lebendigen Eindruck der dargestellten Personen und faszinieren durch ihre realistische und gleichzeitig einfühlsame Darstellung. In Lasersteins Werk spiegelt sich die Emanzipation der Frauen in den 1920er und 1930er Jahren – aber auch das nahende Unheil der nationalsozialistischen Diktatur, die die Künstlerin 1937 zur Emigration nach Schweden zwingt.

Wochenendführung mit DGS: Sa. 27.07.2019, 15-16 Uhr
Die Führung wird simultan in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.
Die Führungsgebühr ist im Museumseintritt enthalten, ohne Anmeldung.
Nähere Informationen finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

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