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Vom 3. Dezember 2019 bis zum 28. Januar 2020 gibt es im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma eine Ausstellung der DGPPN in Zusammenarbeit mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Topographie des Terrors unter dem Titel: „erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“

Kranke und behinderte Menschen gehörten zu den Verfolgten des Nationalsozialismus. Sie galten als Belastung für die deutsche »Volksgemeinschaft«. Bis zu 400 000 Menschen wurden ab 1934 gegen ihren Willen sterilisiert, mehr als 200 000 Menschen in Heil- und Pflegeanstalten ermordet. Im Mittelpunkt der Ausstellungserzählung stehen die Lebensgeschichten von Opfern der Patientenmorde. Fotos und Dokumente aus ihrem Privat- und Familienleben werden gezeigt und vermitteln ein Bild ihrer Persönlichkeit. Die Wanderausstellung nimmt die Frage nach dem Wert des Lebens als Leitlinie: von den gedanklichen und institutionellen Voraussetzungen der Morde bis hin zur späten Auseinandersetzung mit diesen Taten.

Die Eröffnung findet am 3. Dezember um 19 Uhr statt.
Es wird eine inhaltliche Einführung von Prof. Dr. med. Wolfgang Eckart (ehemaliger Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg) und ein musikalisches Rahmenprogramm geben.

Die Veranstaltung wird in deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Der Eintritt für Ausstellung und zusätzliche Veranstaltungsangebote ist frei.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma.

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