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Die Amazon Studios sind eine US-amerikanische Filmproduktionsgesellschaft und gehören zu Amazon.com. Die Amazon Studios wurden im Jahr 2010 ins Leben gerufen und entwickeln die von ihnen produzierten Fernsehsendungen und Filme.

Amazon Studios hat am Mittwoch, 16. Juni 2021 eine Inklusionsrichtlinie vorgestellt, die sein Engagement für Vielfalt, Inklusion und Gleichberechtigung bei seinen Inhalten und Produktionen unterstreicht, sowie ein „Playbook“, das Richtlinien für ihre Mitarbeiter:innen in der kreativen Community enthält. Durch diese Richtlinie haben taube Menschen gute Chancen auf mehr Repräsentanz bei von Amazon Studios produzierten Fernsehsendungen und Filme.

Die Richtlinie von Amazon Studios deckt vier Hauptbereiche ab, die umsetzbare Empfehlungen bieten, um weiterhin Geschichten zu erzählen, die die Vielfalt der Stimmen in allen Aspekten des Produktionsprozesses verstärken: Entwicklung von Geschichten und Charakteren, Einstellung und Produktion, Berichterstattung und Dokumentation sowie Erreichen von Zielen.

„Mit der Einführung unserer Inklusionsrichtlinie und des Inklusion-Playbook hat sich Amazon Studios dazu verpflichtet, ein Vordenker und Vorreiter bei der Transformation unserer Branche zu sein“, so Jennifer Salke, Leiterin von Amazon Studios. „Wir wissen, dass es noch viel zu tun gibt, um die Repräsentation vor und hinter den Kulissen zu verbessern, und das beginnt bei uns zu Hause. Mit klaren Richtlinien und einer Verpflichtung zur Verantwortlichkeit bieten diese Leitfäden einen Weg zu einer gerechteren Zukunft, sowohl vor als auch hinter der Kamera.“

Die Richtlinie enthält spezifische Ziele für Amazon Studios-basierte Produktionen, darunter:

  • Jeder Film oder jede Serie mit einem kreativen Team von drei oder mehr Personen in leitenden Positionen (Regie, Drehbuch, Produktion) sollte idealerweise mindestens 30 % Frauen und 30 % Angehörige einer unterrepräsentierten ethnischen Gruppe umfassen. Dieses angestrebte Ziel soll bis 2024 auf 50 % erhöht werden.
  • Besetzung von Schauspieler:innen, deren Identität (Geschlecht, Geschlechtsidentität, Nationalität, Rasse/ethnische Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung, Behinderung) mit der Figur übereinstimmt, die sie spielen werden.
  • Angestrebt wird die Besetzung von Sprechrollen mit jeweils einer Person aus jeder der folgenden Kategorien, wobei mindestens 50 % dieser Personen Frauen sein müssen: LGBTQIA+, Menschen mit einer Behinderung und drei regional unterrepräsentierte Rassen/ethnische/kulturelle Gruppen. Eine einzelne Figur kann eine oder mehrere dieser Identitäten verkörpern.
  • Einholung von mindestens drei Angeboten von Verkäufer:innen oder Lieferant:innen für Produktionen, von denen eines von einem Unternehmen stammen muss, das von einer Frau geführt wird, und eines von einem Unternehmen, das einer Minderheit gehört.
  • Gleiche Bezahlung bei der Besetzung von Rollen, beim Personal hinter der Kamera und bei der Crew sowie bei Anbieter:innen und Zulieferer:innen.

Das Unternehmen kündigte an, dass es für seine Produktionen eine Berichtsvorlage bereitstellen wird, aus der hervorgeht, ob diese Erwartungen erfüllt wurden, und die innerhalb eines Monats nach Abschluss der Hauptaufnahmen vorzulegen ist.

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ViaDEADLINE
Bildquelleserhiibobyk / envato elements

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