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Kommunale Behindertenbeauftragte Heidelberg

Theaterführung in Heidelberg am 16. Februar 2019 mit Gebärdensprach-Dolmetschen

Wie entsteht ein Theaterstück? Ensemblemitglied Marco Albrecht erklärt bei der »Theaterführung für Gehörlose«, wie ein Theaterstück auf die Bühne gebracht wird – von den ersten Planungen...

Freiwilligentag der Metropolregion

Direkt nach den Sommerferien findet am Samstag, 15. September, der Freiwilligentag der Metropolregion statt. Die Stadt Heidelberg veranstaltet dabei eine Daterfassungsrallye für die gerade...

„Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) – Chancen für die Teilhabe?!“

Im Oktober findet traditionell die Woche gegen Armut und Ausgrenzung in Heidelberg statt. Das Netzwerk Inklusion Heidelberg / Rhein-Neckar bietet in diesem Zusammenhang am...

Theaterstück „Justizmord des Jakob Mohr“ am 7. Oktober mit Gebärdensprache

Der Hilfsgärtner Jakob Mohr, geboren in Mannheim 1884 und verstorben 1941 in Paris, saß nach mehreren Gefängnis- und Zuchthausstrafen 1912-1917 in der Heidelberger Universitätsklinik und in der Anstalt Wiesloch ein, weil er sich von übelwollenden Kräften mit Wellen beeinflusst glaubte. Auf seiner Zeichnung stellt er sich als Angeklagten vor einem Gericht dar, bestehend aus einer Reihe von Richtern, Geschworenen und Zeugen der früheren Prozesse, in die er verwickelt war. Sich selbst zeigt er Rede und Antwort stehend, dabei aber beeinflusst von einem »Fernhypnotiseur«, der mit einem Apparat in seinen Händen Mohrs Gedanken kontrolliert. Die tschechische Künstlerin Eva Kotátková über ihr Projekt: »Den Ausgangspunkt bilden Ideen und Visionen der Patientinnen und Patienten. Ich übersetze sie quasi in den realen Raum. Die Performance »Justizmord« beschäftigt sich mit einer Zeichnung von Jakob Mohr, der selbst Künstler und Patient in der Klinik war. Er glaubte an die Existenz einer sogenannten Einfluss-Maschine, einen Apparat, der jede seiner Bewegungen, jedes Wort und jede Geste mitbestimmt. Für mich entspricht diese Maschine einer präzisen Beschreibung der beklemmenden Mechanismen gewisser Institutionen und der Mechanismen in unserem Kopf.« In Zusammenarbeit mit der Sammlung Prinzhorn, der evangelischen Johannesgemeinde Heidelberg-Neuenheim, der Theaterakademie Mannheim und dem Universitätsklinikum Heidelberg, Klinik für Allgemeine Psychiatrie Premiere am 15. September im Gemeindesaal der Johanneskirche In Kooperation mit der Kommunalen Behindertenbeauftragten wird die Vorstellung am 7. Oktober in Gebärdensprache übersetzt.
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