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Das Organisationsteam der 7. Langen Nacht der „diskriminierungsfreien“ Szene hat nicht geplant, Dolmetscher*innen für Deutsch und Deutsche Gebärdensprache einzusetzen. Auf der Facebook-Seite von dieser Veranstaltung, die am 4. und 5. November 2017 im Südblock in Berlin-Kreuzberg stattfand, ist ein Hinweis darauf zu finden, dass alle Räume barrierefrei zugänglich seien. Bei dem Begriff „Barrierefreiheit“ denken die meisten Menschen aber an Stufen und Treppen. Jedoch beschränkt sich der Begriff nicht nur darauf. Es gibt sehr viele unterschiedliche Barrieren.

Eine Gruppe (erreichbar unter excludeddeafs(at)riseup.net) aus Berlin schickte uns einen offenen Brief, den wir hier gerne veröffentlichen. Sie fühlt sich diskriminiert und von vielen Veranstaltungen ausgeschlossen. Sie meint: „Solange es Diskriminierungsfreiheit und Barrierefreiheit nicht gibt, dürfen Veranstaltungen nicht so beworben werden.“

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