Seite 1

Noch einmal Untertitel für Hörgeschädigte – Meinungsumfrage und Versuchspersonen

Test zur Untertitel-Wahrnehmung

Auf den Aufruf hier im Taubenschlag (s.u.) hatten sich erfreulich viele Gehörlose bei Juliane Mascow gemedet. Juliane sucht aber noch weitere Hilfe:

Diesmal möchte ich Ihre Meinung zu den Untertiteln für Hörgeschädigte wissen. Ich würde mich freuen, wenn Sie dazu den folgenden Fragebogen ausfüllen könnten:

http://juliane.wufoo.com/forms/untertitel-far-hargeschadigte/

Dieses Projekt soll zur Verbesserung der Untertitel für Hörgeschädigte beitragen. Das Ausfüllen des Fragebogens sollte nicht länger als 10 min dauern.

Außerdem suche ich noch einige schwerhörige Versuchspersonen. Es dürfen nun auch jüngere Versuchspersonen unter 60 Jahren sein. Sie sollten noch genug hören können, um sich über Lautsprache verständigen zu können.

Nochmal zur Erinnerung: Ich messe die Augenbewegungen der Versuchspersonen beim Schauen von untertitelten Videoclips. Die Tests finden an der Humboldt-Universität in Berlin-Mitte statt und dauern maximal eine Stunde. Die Versuchspersonen erhalten 10 Euro für die Teilnahme. Wenn Sie Interesse haben, bitte melden Sie sich möglichst bald bei mir: juliane.mascow@yahoo.de.

Teilnehmer für interessante EEG-Studie gesucht

EEG

Die Universitäten Mainz und Göttingen starten Anfang März eine EEG-Studie zu Gebärdensprachsätzen.

Annika Herrmann & Jana Hosemann suchen hierfür noch gehörlose DGS-Muttersprachler im Raum Mainz und in ganz Deutschland, die an der Studie teilnehmen möchten:

Wir zeigen euch, wie man mit Still-Sitzen Geld verdienen und gleichzeitig die Gebärdensprachforschung unterstützen kann. Mit einer speziellen Kappe auf dem Kopf sieht man sich Gebärdensprachvideos an und ihr sagt uns was ihr darüber denkt. Einfacher geht’s nicht. Es werden zwar viele Kabel an der Kappe befestigt, um die Gehirnaktivität zu messen, man spürt aber nichts von dem EEG-Gerät. Die Vergütung beträgt 15 Euro pro Stunde und wir übernehmen die Fahrtkosten.

Weiterlesen »

KOFO in Bremen: DGS-Wörterbuch und DGS-Korpus

DGS-Korpus

Am Freitag, den 19. Februar 2010 um 19.00 Uhr referiert Thomas Opitz-Plotzki (gl) im Gehörlosen Freizeitheim, Schwachhauser Heerstraße 266, Bremen, über das Thema: "DGS-Wörterbuch und DGS-Korpus".

Als Kontaktperson unterstützt Thomas Opitz-Plotzki die Durchführung des Korpus-Projektes für das Institut für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser.

Thomas:

"Wir suchen Euch als gehörlose Informanten aus Bremen und Niedersachsen. Das Projekt kann nur erfolgreich sein, wenn die Sprachgemeinschaft sich bereit erklärt, mitzumachen und ihre Sprache der Forschung zur Verfügung stellt. Dadurch hat die Sprachgemeinschaft direkten Einfluss auf das Korpus-Projekt. Das ist eine einmalige Gelegenheit!"

Entwicklung eines korpusbasierten elektronischen Wörterbuchs Deutsche Gebärdensprache (DGS) — Deutsch

Versuchspersonen gesucht

Test zur Untertitel-Wahrnehmung

Juliane Mascow, Studentin an der HU Berlin, sucht für eine Studie zur Verbesserung der Hörgeschädigtenuntertitel im Fernsehen Versuchspersonen und Gebärdensprachdolmetscher in Berlin.

Juliane:

"Die derzeitige Untertitelung für Hörgeschädigte im Fernsehen wird immer wieder bemängelt. Es gibt noch längst nicht genug Untertitel im deutschen Fernsehen. Doch auch die Qualität der Untertitel kann noch verbessert werden. Das digitale Fernsehen bietet neue technische Möglichkeiten, Hör- und Sehgeschädigten den Zugang zum Fernsehen zu erleichtern. Diese Möglichkeiten werden zurzeit im Rahmen des EU-Projekts DTV4ALL europaweit untersucht und erprobt. Ein Teilprojekt dieser Studie befasst sich mit der Lesbarkeit und Verständlichkeit der Hörgeschädigtenuntertitel. Im Rahmen meiner Diplomarbeit möchte ich mich an diesem Teilprojekt beteiligen und suche dafür

- gehörlose Versuchspersonen zwischen 20 und 45 Jahren und
- schwerhörige Versuchspersonen ab 65 Jahren

Weiterlesen »

Info-Veranstaltung zum DGS-Korpus-Projekt in Nürnberg

DGS Korpus

Am 16.01.2010 findet in Nürnberg eine Info-Veranstaltung zum DGS-Korpus-Projekt statt. Für dieses Projekt ist die Mitarbeit VIELER Gehörloser wichtig. Deshalb wollen Margit Hillenmeyer und Michael Striffler darüber informieren, worum es geht.

Wann: 16. Januar 2010 um 18.30 Uhr
Wo: Gehörlosen Institut Bayern, Fürther Str. 212, Gebäude B1.1, 90429 Nürnberg

Gehörlose Versuchspersonen gesucht!

Nils Skotara

Da es wichtig ist und eilt - noch einmal:

  • Ist es wirklich vorteilhaft, zweisprachig aufzuwachsen - mit Deutsch und Deutscher Gebärdensprache?
  • Wenn Kinder OHNE Erstsprache aufwachsen - womöglich, weil "Fachleute" von der Gebärdensprache abraten - wie wirkt sich das auf die Verarbeitung von Sprache im Gehirn aus?
  • Können Cochlea implantierte Personen auditive und visuelle Reize integrieren und für den Erwerb sowohl von Laut- als auch von Gebärdensprache nutzen?

Um Fragen wie diese zu beantworten, wird an der Uni Hamburg ein Projekt durchgeführt. Nils Skotara, Diplom-Psychologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand:

Für ein Forschungsprojekt suchen wir Versuchspersonen, die
• von Geburt an gehörlos sind
• DGS von ihren gehörlosen Eltern oder von anderen Gehörlosen gelernt haben
• zwischen 18 und 60 Jahre alt sind.

Wer Interesse hat, findet weitere Informationen unter: http://www.bpn.uni-hamburg.de/DGS_EEG.html

Lebenszufriedenheit und Selbstwertgefühl

Prof. Hintermair

Zu diesem Thema hatte Prof. Hintermair eine umfangreiche Untersuchung durchgeführt, an der auch viele Taubenschlagbesucher beteiligt waren. Nun liegen die Ergebnisse vor, und Sie können sie einsehen. Wer ist mit seinem Leben zufriedener, ein Gehörloser, der in der Gehörlosenwelt lebt oder einer, der lieber mit Hörenden zusammen ist? Wer hat mehr Selbstwertgefühl? Noch wichtiger: Worauf muss man bei der Erziehung hörgeschädigter Kinder achten, damit sie als Erwachsene ein starkes Selbstwertgefühl und Zufriedenheit bekommen?

'Versuchskaninchen' zum zweiten ;-)

Kernspintomograph

Vor kurzem erst hatten wir auf Untersuchungen in Aachen hingewiesen, für die gehörlose "Versuchskaninchen" gebraucht wurden. Es hatten sich daraufhin genug Gehörlose gemeldet, so dass dieses Forschungsprojekt erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Nun haben wir ein Schreiben vom Universitätsklinikum Essen erhalten. Die Gehörlosen werden wohl bald eine der am besten untersuchten Bevölkerungsgruppen sein! ;-)

Man weiß inzwischen, von welchen Regionen des Gehirns was gesteuert wird. Aber was passiert, wenn z.B. das Gehör ausfällt? Kann sich das Gehirn dann anpassen? Um das herauszufinden, braucht man in Essen gehörlose "Versuchskaninchen". 

Weiterlesen »

Man kann mit der Zweisprachigkeit nicht verlieren.

Frau Prof. Gisela Szagun

Das wussten wir zwar schon länger, aber schön, wenn es von einer Professorin bestätigt wird. In ihrem (zweiten) Interview mit Karin Kestner stellt Frau Prof. Gisela Szagun fest:

... Wenn man aber in der Zeit eine Gebärdensprache anbietet, wird eine Grammatik erworben. Es schadet nichts, wenn ein Kind zweisprachig aufwächst, d.h. in diesem Fall mit gesprochener und mit Gebärdensprache. Dazu gibt es genug Erfahrungen in anderen Ländern, die weniger ideologisch an das Problem herangehen. Es ist aber Schaden für die intellektuelle und soziale Entwicklung möglich, wenn ein kleines Kind zu lange ohne ein voll funktionierendes Symbolsystem verbringt. Man kann mit der Zweisprachigkeit nicht verlieren.

Lesen Sie das komplette Interview, und falls Sie es noch nicht kennen, auch das erste.
In unserem Forum "café taubenblau" wird übrigens auch heftig über die Tagung an der MHH und die Interviews mit Frau Prof. Szagun diskutiert.

Gehörlose Diplomanden gesucht

Wege der Kommunikation
Bild vergößern

Dirk Burmeister, selbst schwerhörig und Forscher am Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung, will eine Software entwickeln, die mit Hilfe von Grafiken Verständnishilfen für Gehörlose bereitstellt. Für diese Forschung braucht er Studenten, möglichst gehörlose, die bei ihm eine Diplomarbeit zu diesem Themenbereich schreiben. Gehörlose Informatiker (oder auch andere gl. Studenten, die sich mit Themen im Umfeld beschäftigen) wenden sich bitte direkt an Dirk Burmeister: dirk.burmeister@igd.fhg.de
Intelligente Graphische Informationssysteme

Seite 1