Fachkräftemangel: Mittelstand hofft auf Flüchtlinge

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Stuttgart (dpa) – Der Fachkräftemangel werde für den deutschen Mittelstand immer bedrohlicher und koste massiv Wachstum. Noch nie sei es den Unternehmen so schwer gefallen, Fachkräfte zu finden.

Dem deutschen Mittelstand entgingen dadurch hochgerechnet mehr als 50 Milliarden Euro im Jahr.

Immer mehr deutsche Mittelständler setzen im Kampf gegen den Fachkräftemangel auf Flüchtlinge. Trotz Problemen mit der Sprache und fehlender Qualifikationen: Zwei Drittel sind der Ansicht, dass geflüchtete Menschen mittelfristig dazu beitragen werden, den Fachkräftemangel zu mildern, ergab eine Umfrage der Beratungsgesellschaft EY.

Die Zahl mittelständischer Betriebe, die Flüchtlinge beschäftigen, nahm zudem deutlich zu. Waren es vor einem Jahr noch 16 Prozent der Unternehmen, ist es nun bereits mehr als jeder vierte mittelständische Betrieb (27 Prozent). Weitere 52 Prozent der Betriebe sind demnach grundsätzlich bereit, Geflüchtete zu beschäftigen. Zehn Prozent der befragten Unternehmen lehnten dies grundsätzlich ab.

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