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Wenn die Eltern in die Jahre gekommen sind, kann die Erhaltung des eigenen Hauses für sie zur Belastung werden. Oft geht der Umzug in eine Seniorenwohngelegenheit mit dem Verkauf des Heims einher und die Verantwortung dafür fällt den Kindern zu. Das Zuhause zu verkaufen, ist immer mit Herausforderungen verbunden. Doch mithilfe der folgenden sechs Tipps läuft der Prozess so glatt wie möglich ab.

Frühzeitig rechtlich absichern

Um eine Immobilie rechtmässig zu verkaufen, muss man im Grundbuch eingetragen sein. Wenn das Haus zu Lebzeiten der Eltern verkauft wird, wird in der Regel eines der folgenden Szenarien zutreffen:

Solange die Eltern im Vollbesitz der geistigen Kräfte sein, können sie entweder die Immobilienübertragung bzw. Schenkung einleiten oder eine Vollmacht ausstellen. Sollten geistige Beeinträchtigungen wie Demenz oder Alzheimer das verhindern, wird es hingegen schwierig. In der Schweiz brauchen die Eltern in so einem Fall einen Amtsvormund und der Verkauf muss durch das Familiengericht abgesegnet werden.

Marktrecherche betreiben

Marktrecherche zu Beginn kann dabei helfen einzuschätzen, was man finanziell von einem Kauf erwarten kann. Beim Vergleich mit ähnlichen Objekten auf dem Markt zeigt sich schnell, in welcher Preisklasse man sich befindet.

Mit der genauen Bedeutung von relevanten Begriffen wie “Wertminderung”, “Verkehrswert” und “Angebotspreis” macht man sich am besten ebenfalls schon vertraut, denn ihnen wird man bei der Recherche und beim Immobilienverkauf wiederholt begegnen. Einige der relevantesten Bezeichnungen findet man in dem praktischen Glossar, den RealAdvisor uns zur Verfügung stellt.

Entrümpeln, Reparieren und Renovieren

Noch bevor man einen Makler hinzuzieht, ist es meist ratsam, eine Entrümpelung des Hauses vorzunehmen. Alte Möbel, die nicht mitverkauft werden, zu entfernen, lässt man die Immobilie grösser aussehen und gibt der Fantasie von potenziellen Käufern mehr Spielraum.

Wenn das Heim leer ist, ist es einfacher zu erkennen, was repariert werden muss. Selbst relative flotte und kostengünstige Eingriffe wie das Ersetzen von alten Steckdosen oder das Reparieren von Fussleisten können einen entscheidenden visuellen Unterschied machen.

Kleine Renovierungsarbeiten wie das Streichen von Wänden, Zäunen und Türen rentieren sich ebenfalls. Bevor man aber grössere Upgrades angeht, sollte man zuerst mit einem Makler sprechen.

Vertrauenswürdiges Maklerbüro wählen

Der richtige Immobilienmakler hat mit Immobilien in der Region reichlich Erfahrung und beratet einen als Verkäufer bei jedem Schritt. Sollte man der Meinung sein, dass der angesetzte Angebotspreis zu niedrig ist, schadet es nicht, eine zweite Meinung einzuholen. Man muss sich allerdings bewusst machen, dass die eigene Auffassung von Sentimentalität getrübt sein kann.

Inszenierung für Besichtigungen

Schön ausgerichtete Möbel, ein ordentlicher Garten und ein angenehmer Geruch im Haus – ein bisschen “Inszenierung” für Besichtigungen kann einen grossen Effekt haben und dazu beitragen, einen höheren Verkaufspreis zu erzielen.

Die Eltern auf dem Laufenden halten

Der Schritt, das Elternhaus zu verkaufen, ist meist für alle Familienmitglieder mit vielen Emotionen verbunden. Doch die Senioren müssen sich von dem Zuhause verabschieden, dass sie gemeinsam aufgebaut haben und indem sie ihre Kinder grosszogen. Dabei nicht das Steuer übernehmen zu können, kann traurig und frustrierend sein. Dem sollte man mit Sensibilität begegnen und dafür sorgen, dass sich die Eltern eingeschlossen fühlen, wenn sie das möchten. Regelmässige Updates und Gespräche über die nächsten Schritte reichen dafür oft bereits aus.

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