0
0

Inklusiver methodenpraktischer Workshop im Rahmen des Projekts „Erinnern – inklusiv“

Werbung
1.205

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Geschichtsinteressierte!

Wir laden Interessierte zu unserem nächsten Treffen unseres Projekts „Erinnern -inklusiv“ ein.
Wir fahren vom 4.-7.12.23 in die Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück.

Hallo - aufgepasst! Es sind noch Plätze frei für Gehörlose, die aktiv mitmischen wollen bei der Frage: Was braucht es, damit Menschen mit verschiedenen Behinderungen beim Erinnern an den National-Sozialismus und den Holocaust beteiligt werden? Wir fahren vom 4. bis 7. Dezember 2023 in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Brandenburg und machen einen deutsch-polnischen methodenpraktischen Workshop. Leute kennen lernen, zusammen kreativ sein: Wir entwickeln Lösungen zur Überwindung einzelner Barrieren im Museum Stutthof, einem der ersten Konzentrationslager im SS-System. Der Workshop wird von Gebärdensprachdolmetscherinnen und Lautsprachedolmetscher begleitet. 
Bitte meldet euch bis 26.11.23 bei Constanze Stoll (stoll@ibb-do.de).

Zur Erinnerung
Vom 27.-29. September waren wir in Polen.

Wir haben das ehemalige Konzentrationslager Stutthof in Sztutowo (bei Gdansk/Danzig) besucht.

Es ist heute ein Museum.

Dort haben wir untersucht: Welche Barrieren gibt es dort für Menschen mit Behinderungen? Wir haben die Barrieren aufgeschrieben. Dann haben wir die Barrieren in 5 Gruppen eingeteilt. Die Gruppen waren:

  1. Informationen in der Ausstellung
  2. Bilder und Tastmodelle
  3. Physische Barrieren in der Ausstellung
  4. Multimedia -Angebote
  5. Workshops und Führungen
  6. Besucher-Service und Kommunikation mit den Besuchern

Am Ende des Treffens haben wir aufgeschrieben: Was muss man bei der Planung von inklusiven Gedenkstätten-Fahrten beachten.

 

„Erinnern lnklusiv“: Wie es weitergeht

Mit den Ergebnissen unserer Untersuchung aus dem Museum Stutthof arbeiten wir in Ravensbrück weiter. Der Termin ist der 4.12.2023 -7.12.2023.

Unsere Aufgabe ist es, 3 bis 4 Lösungen aufzuschreiben. Die Lösungen sollen zeigen, wie Barrieren im Museum Stutthof abgebaut werden können. Und die Lösungen sollen zeigen, wie inklusive Fahrten in Gedenkstätten organisiert werden können. Wir wollen, dass alle in Gedenkstätten gleichberechtigt mitmachen können. Alle sollen dort Lernen, Erinnern und Gedenken können.

Welche Lösungen wir entwickeln, bestimmen die Teilnehmer bei unserem Treffen in Ravensbrück. Dabei werden sie unterstützt von Gedenkstätten-Pädagogen und lnklusions-Experten. Wir nennen diese Lösungen „Leit-Faden“. Ein leichtes Wort für Leit-Faden ist Anleitung.

Einen Teil des Leit-Fadens werden wir aufschreiben. Einen weiteren Teil des Leit-Fadens werden wir praktisch ausprobieren. Zum Beispiel einen Text in leichter Sprache schreiben. Der Leit-Faden soll bis Anfang 2024 fertig sein.

Drittes und letztes Treffen: Ausprobieren des Leit-Fadens in Stutthof

Im Februar 2024 reisen wir noch einmal nach Stutthof. Dort wollen wir den Leit-Faden ausprobieren. An diesem Treffen können 25 junge Erwachsene mit Behinderungen teilnehmen. Sie werden den Leit-Faden testen. Sie werden prüfen, ob der Leit-Faden geeignet ist, einen Besuch in einer Gedenkstätte wie Stutthof
inklusiver zu machen.

Wie man mitmachen kann:
Wir laden insgesamt 30 Menschen (über 18 Jahren) mit und ohne Behinderungen aus Polen und Deutschland ein. Zusammen wollen wir nach Ravensbrück fahren. Teilweise sind das Menschen, die bereits im Museum Stutthof dabei waren.
Wir laden aber auch Menschen ein, die nicht mit in Polen waren.
Wir werden in Mehrbett-Zimmern in der Jugendherberge auf dem Gelände der Mahn-und Gedenkstätte Ravensbrück wohnen. Die Hinfahrt und die Rückfahrt müssen von den Teilnehmern aus Deutschland selbst bezahlt werden. (Wer das nicht kann, den oder die versuchen wir finanziell zu unterstützen.) Die Unterkunft und Verpflegung wird aus der EU-Förderung und Drittmitteln finanziert.

Bei dem Treffen unterstützen Laut-und Gebärdensprach-Dolmetscher.

Wenn du teilnehmen möchtest, dann schreibe bitte eine E-Mail an Constanze Stoll (stoll@ibb-do.de) und bewirb dich.
Da insgesamt nur 30 Menschen teilnehmen können, schreibe bitte auf, warum du gerne mitkommen möchtest. Die Anmeldung ist bis zum 26.11.23 möglich.

Falls sich mehr Menschen bewerben, entscheiden wir nach der Anmelde-Frist, wer mitkommen kann. Wir freuen uns sehr auf eure Bewerbung.
Mit vielen Grüßen Euer Orga-Team (Kordian, Annika, Darya & Constanze)

Tags: Erinnern, Gedenkstätte, Inklusion, inklusiv, KZ-Gedenkstätte

Taubenschlag+ bietet Abonnierenden exklusiven Zugang zu interessanten Inhalten. Für nur 3 € im Monat kannst du hochwertigen Journalismus unterstützen und gleichzeitig erstklassige Artikel und Reportagen genießen!

Was ist deine Meinung zum Artikel?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Interessieren Dich weitere Artikel?

AR-Tanzperformance „Du musst Dein Leben rendern!“ am 15.12.23 | 15:30 | Radialsystem
Einige Plätze für Gehörlose sind noch frei beim Workshop Erinnern-inklusiv

Taubenschlag+

Du kannst Taubenschlag+ abonnieren und damit unsere journalistische Arbeit unterstützen!
Become a patron at Patreon!

Werbung

Vielleicht sind noch weitere Artikel für Dich interessant?