Vom 11. bis 21. November findet in Berlin das NO LIMITS Festival statt. Es ist Deutschlands größtes Festival für Disability & Performing Arts. Eine Besonderheit 2026: Zum ersten Mal haben ausschließlich behinderte Expert*innen das Programm ausgewählt.
Die Künstler*innen und Stücke
Beim Festival treten Künstler*innen auf, die sich als behindert, blind, chronisch krank, Taub, neurodivergent oder mit Lernschwierigkeiten bezeichnen. Im Programm gibt es auch Stücke von Tauben Künstler*innen, zum Beispiel:
„Mark of a Woman“ – Die Taube britische Performerin Chisato Minamimura verwendet auf der Bühne DGS und Visual Vernacular. Es geht um weibliche Körper, gesellschaftliche Zuschreibungen und Tattoo-Kultur.
„Ex Silens“ – Der spät-ertaubte italienische Performer Marco Donnarumma verwendet in seinem Stück keine Sprache, sondern haptische Kommunikation mit selbst entwickelten Bio-Maschinen. Damit zeigt er dem Publikum eine radikal neue Perspektive auf Taubheit.
Außerdem werden viele weitere Vorstellungen in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.
Das Programm und die Orte
Es gibt viele verschiedene Veranstaltungen: internationales Theater, Tanz, Performances, Workshops, Gespräche und Partys. Das Festival arbeitet mit diesen Berliner Bühnen zusammen:
- HAU Hebbel am Ufer
- Theater Thikwa
- Ballhaus Ost
- Theater an der Parkaue
Schwerpunkte
Zwei Themen sind beim Festival dieses Jahr besonders wichtig: die eigene Autor*innenschaft von behinderten Künstler*innen sowie eine gute Barrierefreiheit an allen Orten und bei allen Aufführungen.
Ihr seid herzlich eingeladen! Kommt vorbei. Wir freuen uns sehr auf euch und euren Besuch beim NO LIMITS Festival!
Mehr Informationen und Tickets auf:
no-limits-festival.de
Video: Markus Biersack, dievisionaere.org













