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Daniel Büter im Büro vom Deutschen Gehörlosen-Bund e.V.

Das Präsidium des Deutschen Gehörlosen-Bundes (DGB) teilt in einer Pressemitteilung mit, dass das Bundeskompetenzzentrum sein Team um einen neuen Mitarbeiter erweitern konnte. Ab dem 1. Juli 2017 ist Daniel Büter als Referent für politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit mit 35 wöchentlichen Arbeitsstunden für drei Jahre hauptamtlich angestellt. Die Stelle wird größtenteils vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Der gebürtige Jenaer hat an der Universität zu Köln in der Fachrichtung Lehramt Sonderpädagogik mit Schwerpunkt Hören/Kommunikation und Sozialwissenschaften (Politik, Soziologie und Wirtschaft) studiert. Über drei Jahre war er als hauptamtlicher Geschäftsführer beim Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg e.V. tätig. Mit der Anstellung als hauptamtlicher Referent ist die dreijährige ehrenamtliche Tätigkeit von Daniel Büter (Beisitzer im Präsidium, Fachbeiratsleiter für barrierefreie Technologie, Bundesreferent für barrierefreie Medien und Bundesbeauftragter für Deutsche Bahn) beim DGB beendet.

Pressemitteilung

Das Präsidium bedankt sich herzlich bei ihm für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten. Insbesondere die Fachtagung zum barrierefreien Notruf im letzten November war auf seine Initiative zurückzuführen. Das Präsidium hat sich nach der Stellenausschreibung und dem Bewerbungsverfahren für Daniel Büter entschieden.

Mitte Juni 2017 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unser Projekt „Intensivierung und Aktivierung der Verbandsarbeit und mehr Partizipation an politischen Entscheidungsprozessen“ bewilligt und die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt. Dadurch ist unter anderem die Einstellung eines Referenten für politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit möglich.

Das Ziel des vom BMAS bewilligten Projektes ist, die Partizipation von Menschen mit Hörbehinderungen an politischen Entscheidungsprozessen zu erleichtern und diese für politische Themen durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit zu sensibilisieren.

Die Aufgabe von Daniel Büter ist es nun, die Arbeiten im Beirat mit ehrenamtlichen Bundesreferenten und Bundesbeauftragten zu verschiedenen Sachthemen zu koordinieren und dadurch mehr Partizipation an politischen Entscheidungsprozessen zu gewährleisten. Dadurch sollen die Beiratsmitglieder vermehrt Kontakte mit den zuständigen Politikern, den Institutionen, der Bundesregierung, den Bundesministerien, Behinderten- und Sozialverbänden knüpfen und die Verbandsarbeit intensivieren können. Auch die Vernetzung der 16 Landesverbände der Gehörlosen wird über den hauptamtlichen Referenten und die Beiratsmitglieder auf nationaler Ebene intensiviert.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier lesen.

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