Unser deutsch-polnisches Projekt „Erinnern – inklusiv“ geht in die letzte Runde! Hierfür suchen wir zwei junge taube Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren, die Lust auf eine inklusive Gedenkstättenfahrt nach Polen in das Museum Stutthof bei Danzig haben. Wir testen unsere Prototypen zum Abbau von Barrieren im Museum Stutthof!
Reisetermin 26.-29. Februar 2024.
Unser deutsch-polnisches Projekt „Erinnern – inklusiv“: Was bisher gelaufen ist
- In „Erinnern – inklusiv“ arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen an einem Ziel: Gemeinsam entwickeln sie Ideen, wie Gedenkstättenfahrten auch für bisher benachteiligte Zielgruppen zugänglich werden können.
- Von März bis Mitte Dezember 2023 gab es viele Online-Sessions mit vielen spannenden Gästen aus Polen und Deutschland. Siehe hier.
- Ende September 2023 fuhren 59 Menschen mit und ohne Behinderungen aus Polen und Deutschland nach Sztutowo und suchten das Museum Stutthof auf. Sie untersuchten Barrieren, die sie beim Besuch an diesem Ort und der Vermittlung der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers behindern. Sie bestimmten Bereiche, in denen sie inklusive Lösungen zur Überwindung spezifischer Barrieren blinder und sehbeeinträchtigter und tauber Besucher*innen und Menschen mit Lernschwierigkeiten entwickeln wollten.
- Anfang Dezember trafen sich 42 Projektteilnehmer*innen dann in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. In gemischten Teams forschten sie zu ihren spezifischen Fragen und entwickelten ihre Lösungen weiter. Sie berieten und diskutierten auch darüber, was besonders wichtig bei einem solchen Veränderungsprozess ist. Was muss man alles tun und bedenken, wenn man exklusive Ausstellungen inklusiv umgestalten will?
- Die Empfehlungen und Lösungen werden aktuell weiter gesammelt, aufgeschrieben und fertiggestellt.
- Wir nennen diese Lösungen „Prototypen“, weil klar ist, dass die Projektgruppe nur Impulse geben, das Museum Stutthof aber natürlich nicht barrierefrei umgestalten kann.
- Die Reisegruppe, die vom 26.-29.2. 2024 ins Museum Stutthof fährt, wird alle diese Prototypen ausprobieren. Wie gut funktionieren sie? Wie barrierearm sind sie? Was funktioniert jetzt besser? Was fehlt den Prototypen noch, damit noch mehr Barrierefreiheit gegeben ist?
- Hierfür brauchen wir Experten und Expertinnen in eigener Sache! Vielleicht interessieren Sie sich für die Geschichte des Nationalsozialismus? Finden Sie, dass die Erinnerungskultur barrierefrei werden muss? Fordern Sie, dass historische Orte Menschen mit Behinderungen Teilhabe beim Gedenken, Erinnern und Lernen nicht benachteiligen darf? Wollen Sie Inklusion mitgestalten und nicht nur drüber reden?
- Dann sind Sie bei uns richtig!
- Die Veranstaltung wird von Lautsprachen- und Gebärdensprachdolmetscher*innen begleitet.
- Melden Sie sich bei Constanze Stoll. Schreiben Sie bis zum 26.1.24 eine kurze Email an: stoll@ibb-do.de
- Das Projekt wird gefördert von der EU sowie der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Daher müssen Sie für die Teilnahme an der Reise, sowie Unterbringung und Verpflegung nichts bezahlen. Einzig die Anreise von Ihrem Heimatort bis nach Berlin (am 26.2.24) und von Berlin zurück an Ihren Heimatort (am 29.2.24) müssen Sie selbst organisieren und finanzieren.






![Ankündigungsbild für den Fachtag LiebesLeben. Auf weißem Hintergrund steht in großen lila und schwarzen Buchstaben "Online-Fachtag LiebesLeben." Darüber ist ein Symbol für Deutsche Gebärdensprache. Unter dem Titel ist eine Gruppe von vier Menschen im Comic-Stil. Ganz rechts steht eine sportlich gekleidete Person of Color mit einer Hörhilfe, daneben eine weißhaarige Person mit einer Gehhilfe. Beide schauen zu der dritten Person mit langen blonden Haaren im Rollstuhl. Die vierte Person hat braune Haare, ist dick, nicht sichtbar behindert und winkt in die Gruppe. Neben der Person ist das Logo des Inklusiven Queeren Zentrums. Unter der Personengruppe steht: "Sichtweisen auf queere Sexualität, Lust und (Selbst)Liebe verbunden mit Ableismus." Darunter steht orangen- und lilafarbend hinterlegt: "Dienstag, 10. Dezember; 11:00-16:00 Uhr. Darunter in einem schwarzen Balken: "Anmeldung unter: https://rut-berlin.de/fachtagliebesleben/". Es folgen die Logos der Förder*innen: "Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung; Landesstelle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung; Initiative Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt."sowie Projektträger: "RuT - Rad und Tat e.V." und Projekt-Kooperation: "Berliner Behindertenverband e.V. Für Selbstbestimmung und Würde"]](https://www.taubenschlag.de/wp-content/uploads/2024/12/Fachtag-LiebesLeben-600x337.png)








