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Die Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland (91 Prozent) findet das Engagement für Inklusion wichtig. Und sogar 84 Prozent der 15 bis 24-Jährigen wollen sich zukünftig selbst für die Belange anderer einsetzen. Mit ihrem persönlichen Einsatz wollen die Jugendlichen vor allem die Gesellschaft von morgen mitgestalten (64 Prozent) oder ganz einfach „anderen Menschen helfen und Gutes tun“ (44 Prozent). Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen, repräsentativen Umfrage der Aktion Mensch unter mehr als 1.000 Jugendlichen in Deutschland, durchgeführt von iconkids & youth.

Für die Online-Befragung zum Thema „Jugend und Engagement“ hat das Marktforschungsinstitut iconkids & youth deutschlandweit insgesamt 1.125 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 24 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die 15 bis 24-jährige Bevölkerung Deutschlands. Die Befragung erfolgte vom 15. bis 23. April 2019.

Eine Schwedin als Vorbild

Greta Thunberg hat es vorgemacht, sie vereint Tausende von Schülern in ihrem Engagement: Die Klimaschutzbewegung der schwedischen Aktivistin ist unter dem Namen „Fridays for Future“ zu einer weltweiten Bewegung geworden. Der Umfrage zufolge haben 87 Prozent aller Jugendlichen schon mal von den Freitagsdemonstrationen gehört. Entsprechend rangieren Umwelt- (und Tierschutz) auf Platz eins der Bereiche, für die Jugendliche sich derzeit einsetzen (60 Prozent). Auf Rang zwei und drei folgen zu gleichen Anteilen das Engagement für die Interessen von Jugendlichen und jungen Leuten sowie das Engagement für soziale und politische Veränderungen in Deutschland (50 Prozent). Für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung setzen sich aktuell 39 Prozent der Jugendlichen ein.

Mehr Engagement für Inklusion

In einer inklusiven Gesellschaft sollte jeder Mensch die Möglichkeit haben, gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen teilzuhaben und sie mit zu gestalten – von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten. Diese Werte sind den Jugendlichen heute offensichtlich wichtig, denn 84 Prozent möchten sich zukünftig für andere Menschen einsetzen: Die meisten davon für arme, sozial schwache Menschen (60 Prozent), hilfsbedürftige ältere Menschen (57 Prozent) und ein besseres Zusammenleben von Ausländern und Deutschen (56 Prozent). Aber auch das Engagement für Menschen mit Behinderung (53 Prozent) sowie für die Interessen von Jugendlichen (48 Prozent) spielt eine große Rolle. „Es ist großartig, wie viele Jugendliche sich engagieren und damit die Gesellschaft von morgen mitgestalten wollen. Denn eine inklusive Zukunft beginnt mit dem Engagement jedes Einzelnen“, sagt Christina Marx, Leiterin Aufklärung bei der Aktion Mensch.

Die Aktion Mensch e.V. ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als vier Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben.

Hunderte von Aktionen rund um den Protesttag 5. Mai

So dreht sich auch am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, alles um das Thema Engagement. Das Motto in diesem Jahr: „#MissionInklusion – die Zukunft beginnt mit dir“. Mehr als 500 Aktionen von Verbänden und Vereinen laden im Zeitraum 27. April bis 12. Mai Menschen in ganz Deutschland dazu ein, sich über freiwilliges Engagement zu informieren und sich gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft einzusetzen. Wo und wann Veranstaltungen stattfinden, erfahren Interessierte unter www.aktion-mensch.de/karte/5mai. Mit dem Hashtag #MissionInklusion können außerdem die Erlebnisse des Aktionstages in den sozialen Medien geteilt werden.

In diesem Jahr findet zudem erstmals das Jugendaktionscamp der Aktion Mensch statt: Vom 3. bis zum 5. Mai entwickeln 100 Jugendliche aus ganz Deutschland Ideen und Konzepte zur Gestaltung der inklusiven Gesellschaft von morgen.

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